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N» 5 III. Blatt BERN, 17. Januar 1030 N° 5 III. Blatt BERN, 17. Januar 1030 Die neue Strasse am Untern Hauensteiii. der Uhr ist die Unruhaxe. Fallt Ihrö Uhr oder erleidet sie einen Stoss, ist 3 gegen 1 zu wetten, dass diese Axe kaputt ist. 75% aller Reparaturen sind an ihr vorzunehmen. Und wie oft stösst die Hausfrau, der Handwerker, der Sportmann gerade mit der Armuhr an! Wie oft erleidet sie durch eine brüske Bewegung einen Schaden! Die HELVETIA-Armuhr aber ist (SJn'nan^m^gen^iimdmchr _ ., , , ..... . „ . s Pferden passierten. Das Halten von Zugtie- (Zur Ermnerung an ihr hundertjähriges Bestehen.) fen fflhrte ^ &{^m eigentlichen Fuhrrnanns _ Äls in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhun- Zeit eine Brücke über die Aare ging, mi* und Gasthofgewerbe. Grosse behäbige Wirts- "derts in unserem Lande die Eisenbahnen, in Augusta Raurica auf kürzestem Wege zu häüser mit weiten Stallungen zeugen noch kühnem Bau Flüsse überspannend und Berge verbinden, was sie als vorzügliche Wege- heute davon. Weitern Verdienst brachte durchbohrend, die Maschen ihres Netzes bauer veranlassen musste, den Felsriegel auch die Abnahme von Weg- und Brückenstets enger schlössen, so schreibt O. Gisi in auf der Südseite zu durchbrechen, wie sie es zollen; als Zollstellen werden Bückten und den «Basler Nachrichten », schien ein grös- ähnlich am obern Hauenstein und an der Trimbach genannt. serer Verkehr auf den Passstrassen in Alpen Pierre Pertuis auch getan haben. jy^ der Restaurationsperiode endlich beund Jura für immer ausgeschaltet zu werden. Mit dem Rückzug der Römer verschlech- gann, man , j n d er Schweiz Strassenfragen Denn mit dem Betrieb des neuen Verkehrs- terte sich der Weg und blieb das ganze Mit- g r0 sszügig zu behandeln und Weganlagen mittels vereinsamten rasch die ehemals so telalter hindurch in mehr oder weniger ver- f ac fj_ und sachgemäss auszuführen. Angebelebten Bergübergänge, die erst seit wenig wahrlostem Zustande. Nach einem alten f angen wur d e , n den Alpen mit dem' Bau der 'Jahrzehnten mit grossem Kostenaufwand in Bericht soll er fast überall im Bett der Bä- strassen über den Splügen und den St Bern- Kunststrassen umgewandelt waren Aber ehe gegangen sein, weshalb vielerorts Brut- hardiri) von lgl8 bis i m Dkse Konkurrenz noch vor der Jahrhundertwende schuf die sehen oder Brücken aus Rundholzern im lfess 1820 bis lg24 idie Qo^ardstrasse er- Technik im Automobil ein Fahrzeug, das Wasser angelegt worden seien. In späterer stehen und lg30 die neue Teufelsbrücke in heute mit der Eisenbahn ernstlich in Wett- Zeit ist auch von Korrektionen die Rede, so der Schöllenen- Damit waT der Zeitpunkt bewerb tritt und damit den vermeintlich im 16. und in der Mitte des 18 Jahrhunderts, gekommen auch die nördliche Fortsetzung fiberflüssigen Bergstrassen die frühere Wert- doch verstand man es damals noch nicht, im Jura ründi ich zu verb essern, das heisst Schätzung zurückgewonnen hat. Zu den von einen genügend festen Strassenkörper herzu- eme neue strasse über den Untern Ha„ en _ Basler Automobilen viel benützten Pass- stellen. s^ej zu erst e n en Strassen gehört auch die über den Untern Eine merkwürdige Einrichtung am Untern Hauenstein. In den Jahren 1827—1830 er- Hauenstein (wie übrigens auch am Obern) Nach langen Verhandlungen zwischen den stellt, am 1. Januar 1830 offiziell eröffnet, war früher das « Hängeseil», womit jähr- Ständen Basel und Solothurn, die schon im blickt sie in diesen Tagen auf das ehrwür- hundertelang durch Verwendung von Haspel J ?nre 1820 begonnen hatten, wurde 1827 mit dem Bau dige Alter eines Jahrhunderts zurück. Aus und Seil der Wagentransport erleichtert der neuen Strasse begonnen. Ausdiesem Anlass soll hier mit wenig Strichen wurde. Wie alt die Vorläuferin der Draht- geführt wurde sie nach Plänen von Ing. die geschichtliche Linie des Passweges ge- Seilbahn ist, lässt sich nicht beweisen, doch Meschini aus dem Tessin; die Oberleitung zeichnet und dann besonders der Entstehung reicht sie anscheinend sehr weit zurück. Ein besass auf der baslerischen Seite Strassender neuen Strasse gedacht werden. Dokument, auf das u. a. 1471 eine gütliche Inspektor Merian und auf der solothurnischen Der Untere Hauensteinpass dürfte im Vermittlung zwischen dem Kloster St. Ur- Bauherr Tugginer. Von Bückten bis Trim- Uebergang Trimbach-Erlimoos-Wisen-Zeg- ban und den das Hängeseil bedienenden bach wurde die Strasse überall in einer Engen einen •• Vorläufer gehabt haben. Ein Knechten sich stützt, stammt aus dem Jahre Breite von 7,50 Meter und mit einem fünf «indrückliches Kulturzeugnis stellt südlich 1206. Prozent nirgends übersteigenden Gefälle herdes Dorfes Hauenstein der künstlich einge- Zu grösserer Bedeutung kam der Untere gestellt, während die alte Strasse auf der Nordschnittene Fels auf der Käppelifluh dar, der Hauenstein erst im 13. Jahrhundert, d. h. : seite Stellen mit 21 Prozent und auf der als «Howenstein» Pass und Dorf den Namen seit der Auffindung des nördlichen Gotthard- Südseite mit 24 Prozent Steigung aufzuweigegeben hat. Ob römischen oder mittelalter- Zuganges. Im 17. und 18'. Jahrhundert muss sen hatte. Dieser Ausgleich im Gefälle liehen Ursprungs, ist nicht ganz sicher fest- dann der Verkehr recht erheblich gewesen - wurde erzielt auf der Basler Seite durch die zustellen, doch sprechen gute Gründe eher sein; vom Jahre 1724 wird gemeldet, dass grosse Biegung gegen Adliken, auf dem Sofür die Erstellung in römischer Zeit: einmal über den Untern Hauenstein wöchentlich lothurner Gebiet durch die weite Kehre im Römerfunde zwischen Hauenstein und Ifen- vier Wagen aus dem Kaufhaus in Basel ab- .Ifentaler Graben. Das Steinbett bekam eine tat, sowie nördlich und südlich des Berges gingen. Vor der neuen Weganlage im 19. Höhe von 40 und eine Kiesdecke von 15 cm. gefundene römische Münzen, die wohl nach Jahrhundert zogen jährlich 4000 bis 5000 Alle 100 Meter wurden seitwärts der Strasse glücklichem Ueberschreiten des Bergsattels Pferde, vor Kaufmannswagen gespännt, über Kiesbehälter angebracht. Zu Mauern und dem Verkehrsgott als Opfer dargebracht den Pass; stark vertreten waren dabei Salz- .Brücken verwendete man Kalkquadern. Der •wurden. Dann mochten die militärtüchtigen und Weinfuhren. Dass damals das Vorspann- ganzen Strasse entlang wurden Abweis-. Römer ein Interesse daran gehabt haben, den wesen, zumal für die Passfussorte, eine steine gesetzt. Die Gesamtkosten beliefen befestigten Platz Ölten,, wo schon zu ihrer, „wichtiges. yejdiensiaüeire.M 1829 Der schwächste Teil.... UMZUGS An unsere Kundschaft der Ost- und Zentral-Schweiz waren die Hauptarbeiten vollendet, so dass die Strasse am 1. Januar 1830 offiziell eröffnet werden konnte. Begreiflicherweise bereiteten die Kosten nicht wenig Sorgen, um so mehr, als auch eine neue Strasse über den Obern Hauenstein vorgesehen war. (Gebaut wurde sie 1830 bis 1834). Die Eidgenossenschaft hatte schon vor der Bauzeit ein Weggeld bewilligt, aus dessen Ergebnis die Hälfte der Kosten bestritten werden sollte, während an die andere Hälfte Basel jährlich drei Viertel, Solothurn einen Viertel zu leisten hatte. Der 1826 von der Tagsatzung bewilligte Weggeldtarif für den Untern Hauenstein sah beispielsweise folgende Ansätze vor: Bei Kaufmannsgüter- und Weinfuhren sieben Batzen das Pferd, bei Kutschen und Chaisen, Salzfuhren, Botenwagen, Wagen mit Landesprodukten fünf. Posten und Diligenzen vier Batzen das Pferd; unbeladene Wagen und Reiter entrichteten zwei Batzen das Pferd, leere Pferde, Ochsen und Kühe nur einen Batzen das Stück; für Ziegen, Schafe, Schweine erlegte man einen Rappen das Stück, und Vorspannpterde zahlten nichts. Die neue Strasse wurde damals wie ein Wunderwerk angestaunt. Durch gemeinsame Arbeit zweier Nachbarkantone sowie vermöge besserer Einsicht und technischen Könnens war ein Werk geschaffen worden, das auf dem Gebiet des Strassenwesens nicht nur die Leistungen des Mittelalters, sondern auch die der Römer weit übertraf. Dass sie gar bald durch ein neues Verkehrsmittel, die Eisenbahn im Innern des Berges, überholt werden sollte, davon konnte man keine Ahnung haben. Infolge guten Unterhalts ist sie bis in unsere Zeit eine schöne Bergstrasse geblieben, ein Werk, das auch den Ansprüchen des Automobils zu genügen vermag; zudem wurde sie in a'lerneuester Zeit, um den Motorwagenverkehr zu erleichtern, geteert und in den Kurven mit Pflasterung versehen Wir fragen uns zum Schluss: Was für eine Entwicklung wird ihr die Zukunft bringen? Vermutlich dürfte sie dereinst ein Teilstück der internationalen Automobillinie Hamburg- Genua darstellen. Doch wird inzwischen noch viel Wasser den Rhein hinunterfliessen. DER FILIAL- WERKSTÄTTE ZÜRICH I SICHER* weil deren Unruhaxe, wie dieses Bild hier unten zeigt, in ein dehn* bares Lager gebettet ist, das den Stoss auffängt. Bewegen Sie sich frei! Tragen Sie eine HELVETIA. stossicher mit Leuchtzifferblatt. Obschon ihr Werk Ihnen besonders nach 20, nach 40 Jahren zeigen wird, was es wert ist, kostet die HELVETIA nicht mehr als jede andere gleicher Güte. In Nidcel-chromi, Silber 800, Gold doubl«, Gold M und 18 K. bei Ihrem Uhrmacher erhältl. Unsere Filiale ZÜRICH hat ihre Werkstätten, Lager und Bureau von der Roggenstrasse 5 in den erstellten.Fabrik-Neubau an der Letzigfabenstr. 26 bei Tognazzo, Autoabbruck Z.Ürich-/\lbisrieden verlegt. 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