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E_1930_Zeitung_Nr.005

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Kalender der

Kalender der Motorfahrzeugausstellungen für das Jahr 1930. Der Internationale Verband der Automobilkonstrukteure hat die Daten der diesjährigen internationalen Ausstellungen wie folgt definitiv festgesetzt: 25. Januar bis 2. Februar: Motorradausstellung in Kopenhagen; 21. Februar bis 2. März: Automobilausstellung in Kopenhagen; 26. Januar bis 2. Februar: Automobilausstellung in Chicago; 24. Januar bis 3. Februar: Automobilsalon in Amsterdam; 20. Februar bis 2. April: Messe in Tripolis; I. bis 15. März: Messe in Wien; II. bis 20. März: Messe in Utrecht; 21. bis 30. März: Automobil- und Motorradsalon in Genf; 5. bis 14. April: Automobilausstellung in Zagreb; 12. bis 27. April: Automobilsalon in Mailand; 1. März bis 1. April: Kolonialausstellung in Antwerpen; 29. Mai bis 9. Juni: Automobilausstellung in Lubljiana; 29. Juni bis 13. Juli: Automobilausstellung in Posen; 2. bis 12. Oktober: Personenwagen-Ausstellung in Paris; 23. Oktober bis 2. November: Motorradausstellung in Paris; 13. bis 23. November: Lastwagenausstellung in Paris; 6. bis 17. Dezember: Automobilsalon in Bruxelles. Die genauen Daten der im Oktober stattfindenden Automobilsalons in London und Prag sind noch nicht festgelegt. Ebenso ist noch nicht bekannt, ob der Berliner Salon dieses Jahr, nachdem er 1929 ausgefallen ist, wiederum abgehalten werden soll und wenn ja, ob auf internationaler Basis. Wie verlautet wurde, sollen die deutschen Automobilfabriken wenig Lust für die Abhaltung einer Automobilausstellung zeigen, da sie ihre Haupttätigkeit auf den kommenden Abwehrkampf gegen die amerikanische Automobilindustrie einstellen möchten. Doch dürfte es fraglich sein, ob sich der deutsche Automobilhändlerverband und speziell die Automobilistenverbände mit dieser Stellungnahme abfinden, da die Automobilausstellungen heute für ein Land von besonderer Bedeutung und propagan- distischer Tragweite sind. Findet dieses Jahr ein Berliner Automobilsalon statt, so ist als mutmassliches Datum die erste Hälfte November in Aussicht genommen. AUSLAND Kleine italienische Nachrichten. Während der Winter für die Nordländer eine ernste Realität ist, stellt er für Italien fast ein Vorurteil dar. Auf der Halbinsel kann man, Alpen und Apennin ausgenommen, auch im Winter überall autofahren ohne- die, mindeste Schneekette. So ist es denn in der Ordnung, dass das Sportleben in der italienischen Autowelt kaum vom Winter beeinträchtigt wird und man in den italienischen Sportzeitungen Titel lesen kann wie: «Sagra invernale dell' automobilismo» (Sagra kann man beliebig mit «Weihe» oder mit «Kilbi» übersetzen). Also eine weihevolle automobilistische Winterkilbi. Von solchen sind schon eine Anzahl vorgemerkt. Von dem den 25. Februar ein Wettfahren Brescia- Edolo-Pontodilegno angesagt. Dieser Raid, der schon letztes Jahr sehr besucht war, hat gerade den Zweck, das Winterfahren, soweit es an Italien möglich ist, einzuüben, die Fahrt über die vom Winterregen aufgeweichten, mehr oder weniger löcherig gewordenen kleinern Landstrassen auf bergigem Terrain, wo es dann an Schlamm und wenn's hochkommt auch an kleinen Schneemassen nicht fehlt. Es handelt sich um ein Wettfahren auf Regelmässigkeit bei möglichst grosser Geschwindigkeit; letztes Jahr verzeichnete bei diesem Raid der Fahrer Strazza eine mittlere Geschwindigkeit von 80 Kilometern. Die Organisation ist die der «Mille Miglia» in AUTOMOBIL-REVUE 1930 — sehr verjüngtem Massstab. Schon letztes Jahr beteiligten sich Hunderte von Wagen; dieses Jahr wird mindestens die gleiche Zahl erwartet. Eine reine Schnelligkeitswettfahrt ist dagegen die vom neapolitanischen Autoclub für den 19. Januar angesagte Fahrt Anagni- Capella dei Cangiani, an der so bedeutende Piloten wie Caflich (Mercedes) und Sirignano (Alfo Romeo) sich beteiligen. Es darf dieser Raid signalisiert werden als ein Zeichen des Erwachens des Sportgeistes auch im mittleren italienischen tnezzogiorno. Während nämlich der Norden Italiens sportliebend ist, fast als wären die Provinzen von lauter Engländern , bewohnt, und sich das Sportfieber schon bis Rom weitergezogen hat, Sizilien ferner seinen Florio besitzt, hat die Gegend von Catanzaro bis Rom bis jetzt ziemlich geschlafen. Aber man tut das Möglichste, auch aus Gründen nationaler Erziehung, das Sportleben auch dort zu wekken. Für die Targa Florio ist, wie aus Palermo berichtet wird, die 4000-Pferdestärke-Sunbeam des Ingenieurs Coatalen jetzt definitiv angemeldet. Sie wird von Kaye Don geführt werden. Aus Anlass der neuesten Presscampagne der französischen Blätter für die nächtliche Illuminnation der Hauptstrassen um Paris herum und längs den Touristenstrecken des Mittelmeeres konstatieren die römischen Blätter, dass man das in Rom längst habe, allerdings nur in sehr verjüngtem Massstab, indem nämlich die prächtige Autostrasse Rom-Ostia, auch «la Via del Mare» genannt, grossen internationalen Raid nach Rom im die ganze Nacht hindurch beleuchtet ist, so Februar und anschliessenden Raid um Lati'um herum wurde schon berichtet und wird gut wie nur eine der bestbeleuchteten Haupt- noch weiter zu berichten sein. Dann ist für strassen Roms. Und noch eine andere Genugtuung auf Kosten der lateinischen Schwester wird angeführt: Ein Pariser Blatt hat jüngst festgestellt, dass die alten, von Pferden gezogenen Wagen in Paris des zweiten Kaiserreiches die Leute schneller beförderten als heute die Autos, indem die letztern einfach nicht mehr vorwärts kommen bei dem Gedränge, und zwar habituell als Dauerzustand. In jenen schläfrigen Zeiten habe eine Pferdedroschke ganze 20 Minuten gebraucht, um die Rundfahrt durch die Boulevards zu machen, und heute, im veloziferischen 20. Jahrhundert, brauche man für diese Strecke ausgerechnet eine Stunde und zehn Minuten per Auto. Da habe man aber in Rom die Verkehrsstockung besser bemeistert. (Sie war freilich nicht von fern so grosswie in Paris, aber doch sehr störend.) Man machte das kühne Experiment, die Tram samt und sonders aus dem Rom der Altstadt zu verbrennen und sie auf die Peripherie zu beschränken, während der Verkehr im ganzen Bereich der alten Stadt durch funkelnagelneue und sehr elegante und bequeme grosse Autos besorgt werde. Die Sache ist Deachten Sie nicht nur die Wagen im Schaufenster u. in Ausstellungen, sondern diejenigen im Betriebe, auf der Strasse. Dabei ist Ihnen sicher das gediegene Aussehen der Buick, Cadillac, Studebaker, Packard, Essex, Paige-Jewett, Dodge, Mercedes-Benz usw. aufgefallen, welche im Werke die Harke seit 1. Januar im Gang. Erst haperte es ziemlich, aber schon in den ersten Tagen wurde es jedem klar, dass grundsätzlich die Lösung gefunden sei. Man bessert noch aus, aber es besteht kein Zweifel, dass binnen ein paar Wochen das System vorzüglich funktionieren wird. Schon Jetzt gelangt mart quer durch die Altstadt einmal so schnell wie früher mit den Trams. H- Der Automobilmarkt von Hongkong. Im Zeitraum der letzten paar Jahre hat die Anzahl der in Hongkong in Umlauf befindlichen Personenwagen und Kraftomnibusse eine jährlich© Zunahme um rund zehn Pro-, zent erfahren, während die Anzahl derj Lastautomobile und Motorräder faktisch un-* verändert geblieben ist, heisst es in einem Spezialbericht der Automobilabteilung des amerikanischen Handelsamtes über die gegenwärtige Lage und die Aussichten für der! Automobilhandel in jener Hafenstadt, dem Einfalltor der südchinesischen Provinzen Zu Beginn des soeben verflossenen Jahres waren in Honkong eingetragen: 1452 Personenwagen, 291 Lastautomobile, 133 Kraftomnibusse, 27 Feuerwehrfahrzeuge und 476 Motorräder. Die überwiegende Mehrzahl der Personenautomobile ist amerikanischer, den Lastkraftwagen, Omnibusse und Motorräter europäischer, und zwar vornehmlich englischer Herkunft. Dass die blühende und volkreiche Kolonie auch heutzutage noch eine verhältnismässig geringe Anzahl Automobileintragungen aufzuweisen hat, hat in der Topographie der Insel Honkong seinen Grund, woselbst mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung der Kolonie ansässig ist. Die Insel umfasst kaum dreissig Quadratmeilen, ist aber sehr gebirgig und erhebt sich steil aus dem Meere bis zu einer Höhe von nicht weniger als 1800 Fuss. Ebenes Gelände ist fast nirgends anzutreffen, mit Ausnahme der wenigen Landstriche, welche der See abgerungen worden sind. Es kommt hinzu, dass sehr viele Wohnungen der besser situierten Bevölkerung der Kolonie von der nächsten Automobilstrass© weit entfernt liegen und nur mit den Rikscha, dem Tragstuhl, oder zu Fuss erreicht werden können. Der dichtest bewohnte Distrikt, genannt c The Peak >, liegt im Durchschnitt 1200 Fuss über dem Meeresspiegel. In unmittelbarer Nähe des geschäftigen Hafens, ungefähr eine englische Meile von demselben entfernt, liegen der Teil der Kolonie, der als Kowloon bekannt ist, sowie die New Territories, ein Gebiet von einigen 250 Quadratmeilen. Rings um die New Territoires, wie übrigens auch um Hongkong Island herum, gibt es jetzt ausgezeichnete Autostrassen. Zum Unglück für die dortigen Die Merkmale einer Garage:Ä fähigen Stils sind diese zweiarmigen, hydraul., drehbaren Wagen - Hebevorrichtungen greifen die Kettenstocke in Eis und Schnee und sichern die Fahrt. Die Beanspruchung ist aber so groß, daß nur allerbestes Material genügt. 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N° 5 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE lAutler gibt es bislang kein© Automobilfähre über den Hafen; gegenwärtig wird diese Beiförderung noch durch einen Motorleichter ausgeführt, welcher die Motorwagen mittelst eines Ladebaumes an Bord nimmt; diese ^Verladung geht ausserordentlich langsam vor •sich und ist überdies sehr teuer. Für den Distrikt Kowloon ist bemerkenswert, dass innerhalb desselben kein Strassenbahnver- Ocehr zugelassen ist, vielmehr verkehren dortue'bst nur Kraftomnibusse. Im übrigen ist es micht unwahrscheinlich, dass die Strassenibahn auf der ganzen Insel abgeschafft werben wird. Erwähnt mag ferner werden, dass «zurzeit auf Hong Kong Island zwei Motordroschkenunternehmen anzutreffen sind, während ein weiteres in Kowloon existiert. Im ganzen gibt es in jeder Kolonie jetzt über 600 Mietautomobile, deren grössere Anzahl sich aus gewöhnlichen Tourenwagen in der mittleren Preislage zusammensetzt. 1 In Anbetracht der Topographie vonHong- Ikong sind sehr leistungsfähige Motorwagen für jenen Markt am geeignetsten. Die meisten der im Verkehr befindlichen amerikanischen Automobile sind Wagen in der mittleren Preislage, während die Anzahl derbilfligeren Vierzylinder amerikanischer Fabrikation verhältnismässig gering ist. Die führende Marke der übrigen Auslandskonkurrenz ist der Austin « Seven», welcher mit Rücksicht auf seine, billigen Betriebskosten sehr populär ist. Die offenen Wagen, und zwar sowohl die Roadsters als auch die .Tourlngs, werden den geschlossenen Modellen vorgezogen, trotz der Tatsache, dass die •durchschnittlichen Niederschläge mehr als 60 Inches im Jahr betragen. ' Obwohl somit wenig Anzeichen dafür vorliegen, dass das Automobilwesen in Hongkong in nächster Zeit einen besonders günstigen Entwicklungsgang einschlagen wird, darf flieht vergessen werden, dass dieser Hafen das Distributionszentrum für die meisten südchinesischen Provinzen darstellt, deren r Aufnahmefähigkeit für Motorwagen aller Art 'Imit der Zeit ohne jeden Zweifel eine gewaltige Steigerung erfahren wird. Nach den jüngsten, amtlicherseits gemachten Schätzungen sind in den Provinzen Kwangtung, Kwangsi, Yunnan, Kweichow und Fukien, welche eine Qesamtbevölkerung von 83 Millionen aufzuweisen haben, zurzeit nicht mehr als 2400 Motorfahrzeuge in Betrieb; überdies ist zu berücksichtigen, dass diese An- &aliL-So. gering sie erscheinen mag,-Im Verlaufe erst der beiden letzten Jahre eigentlich zustandegekommen ist. Wenn die innerpolitischen Verhältnisse einigermassen stabilisiert bleiben, dass vor allem die Behörden Gelegenheit haben, ihre grosszügigen Wegebauprogramme zu verwirklichen, werden die südchinesischen Provinzen auf nicht allzuweite Sicht einen der besten Ueberseemärkte für Kraftfahrzeuge aller Art abgeben. Die im Frühjahr 1929 auf Anordnung des Eisenbahnministeriums ins Leben gerufene « National Highway Planning Commission » hat »inzwischen einen umfassenden Wegebauplan aufgestellt, der den Beifall des Ministeriums gefunden hat und nur noch von der gesetzgebenden Versammlung gutgeheissen werden soll. Nach diesem Plan will man zwölf grosse, das ganze Land durchziehende Strassen bauen, die so anzulegen sind, dass sie die am meisten bevölkerten und kommerziell wichtigsten Gegenden berühren. Es sind folgende Strecken in Aussicht genommen: Von Nanking nach den Hauptstädten von Kwangsi, Yunnan und Tibet; die Fukien- Sinkiang-Strecke; sodann je eine grosse Strasse von Nanking nach Shansi und weiter nach der Mongolei, nach der Provinz Heilungkiang durch Kiangsu, Shantung und Hopei (Chili); eine Anschlussstrasse an die Eisenbahnstrecke Taonan-Angangchi in Heilungkiang durch Kiangsu, Shantung und Hopei nach Jehol; ferner die Kalgan-Suiyuan- Strecke und eine Strassenverbindung durch Kansu, Tibet und Sinkiang, von wo wieder Abzweigungen nach Suiyuan, Heilungkiang-Mongolei gehen sollen; schliesslich die f, Strecken Tihwa-Sula und Shensi- Kwangsi. Der Automobilhandel von Honkong ist fast ausnahmslos im Besitz der Distributionsrechte für ganz Südchina, und sehr viele dieser Handelshäuser sind an den Absatzmöglichkeiten in jenem riesigen Gebiete weit mehr interessiert als in Hongkong selbst. Zurzeit richtet sich die von den südchinesischen Provinzen ausgehende Nachfrage weniger auf Personenwagen und Kraftomnibusse, als auf Lastwagenchassis in der niedrigen Preislage. Die meisten der in Südchina zum Import gelangenden kompletten Motorwagen finden " dortselbst als Omnibusse Verwendung, doch hat man in letzter Zeit herausgefunden, dass es billiger und zweckmässfger sei, Lastwagenchassis einzuführen und dieselben mit lokal gebauten Omnibuskarosserien äuszöstattenr Billige Karosserien aus Teak- oder Eisenholz, mit welchen sehr befriedigende Resultate erzielt worden sind, werden jetzt sowohl in Hongkong als auch in anderen Städten Südchinas gebaut. Ti. •»#«» Chvonil« Ein originelles Weihnachtsgeschenk haben die N. S. U.-Wanderer-Werke ihren Kunden verabreicht, indem insgesamt 5000 Sparkassenhefte mit einer Stammeinlage von je 100 Schilling zur Verteilung gelangten 1 . Gleichzeitig wird ein neuartiges Verkaufssystem eingeführt, indem den Käufern eine Beteiligung an den erzielten Umsätzen geboten wird. Auf die Auswirkung dieses Novums darf man gespannt sein. t. Der Zusammensdiluss der österreichischen Autoindustrie. Wie verlautet, wird zur Zusammenfassung der drei Autokonzerne Steyr, Austro-Daimler und Puch eine eigene Dachgesellschaft gegründet werden. Die deutschen Niederlassungen von Austro-Daimler und Puch werden mit jener der Steyr-Werke unter entsprechender Aenderung des Namens der Firma zusammengelegt. « Christmas-Race» London-Exeter. Am 27.128. Dezember veranstaltete der M.C.C. sein klassisches Weihnachtsrennen London- Exeter. Die Beteiligung war imposant: 316 Motorfahrzeuge, wovon 167 Automobile, beteiligten sich an der Fahrt. Es mussten mehrere Hügel überfahren werden und mehr als ein Teilnehmer schied aus. So brach Baker auf Bugatti eine Achse am Devenish Pit. Auf dem Rückweg war der Higher Rill zu traversieren, wo eine «Non-stop»-Prüfung eingeschaltet war. Ueber Beacon Hill, Bateambe" Hill und Church Hill wurde der Ausgangspunkt des Rennens wieder erreicht. Das Ziel war, wie im letzten Jahre, in Shaftesbury. Wir werden in der nächsten Nummer die Liste der Sieger veröffentlichen. Bussen für Fussgänger. Wie dem Polizeirapport des Berliner Polizeipräsidenten zu entnehmen ist, wurden allein im Monat November letzten Sahres 138 Fussgänger wegen verkehrswidrigem Verhalten zur Anzeige gebracht und teilweise gebüsst. Das Verhalten des Publikums wird in dieser Bekanntmachung tüchtig unter die Lupe genommen üffS wie folgt charakterisiert: «Wie leider immer wieder festgestellt werden muss, lässt die Beachtung der Verkehrsvorschriften durch die Fussgäffger noch sehr viel zu wünschen übrig. Die Fussgänger richten sich immer noch nicht in der erforderlichen Weise nach den Verkehrszeichen und setzen sich überhaupt leicht über verkehrspolizeiliche Vorschriften hinweg. Höfliche Hinweise der Beamten werden noch sehr häufig mit abfälligen und höhnischen Bemerkungen beantwortet.» Tout eomme chez nous! Einzig, dass mau sich bis dahin nicht getraut hat, die Konseauenzen aus diesem Verhalten zu ziehen! B»rn Bwn Bern Bern B*ra Bern Bein 3t. G&llen Thurgau Zürich Ullrich Aalgau Aarpra Basel Havelland Baaelland BattUand Hern Gesperrte Strassen Kanton Strecke Bemerkungen Kanton Graubflndeo AUnch Archbriick« btl Euren S.A. Xtielet-Xonwllitrass BnrgdorMHrehMrgstraase. Korrektion der Kurve von AIehenllUb. Spie«, Verbindnngswez Hondricbitruse bis Gärtnerei Splesa Spiezriler. „Spie» wileretutz" Spiez. Verbindungsweg Bthotiof Spieeunt. Bahnhof strasse („Birengraben") Bern. llurtenstrasae zwischen Fabrlkstrasse und Bühlstrasse Ragu- Landqnartfiber Cardisbrüek« Staatsstrasse Dlessenhoten-BaMdingen Horcmj: Alte Landitr zwischen Gasfabrik und Bahnübergang Küsnacn' ^ecscragpp »wischen Gemeindegrenze ZoUikon und Ooldbach Für Lutwagen Ober 6 Tonnen bis auf weiteres gesperrt. Ab U. Dezember: mptrrt für ca. 6 Wochen, Lokale Umleitung. Die Baastrecke Ist langsam und vorsichtig zu befahren. Bauzeit ab 10. Dez., ca S Monat*. Gesperrt, ' UMpertb Gesperrt. Kontrollierte Strassen UmUten bei Brugg (JEUcntong BSxbsxg) Frick Zttreherstrasae-Sageberg Blickten b*> Utafelflnffn Hingen bei Slnacb luven Munouenbnrhw»:mlsctwti Sattlerei Arn und Oemeindescnrelbtrw Maienseld Ooriikon strecke Gesperrt In der Klchtnng Friedhof- Laupenstrasse OmWtuna Ober Ualenfeld. Ab 7. Jangar für ea. 2 Monate gesperrt. Umleitungen Über Bucbberg and Schlatt. Gesperrt »t üy. Aovember bis auf weiteres. Für Verkehr Eichtone Zürich gesperrt. 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