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E_1930_Zeitung_Nr.005

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — W»5 Der Herr am Abend. Autlet Modefragen nen noch immer, es käme nicht so darauf an, und stehen da im Ulster und weichem Hut, demselben Ulster, demselben Hut, den sie auch am Tage über dem Sakko tragen. Momentan wird sogar der biau£ Raincoat mit entsprechend unmöglicher Kopfbedeckung mit Vorliebe zum Frack getragen. Das verrät einen höchst betrüblichen Mangel an Stilgefühl, es ist rücksichtslos gegen die elegante Begleiterin, es ist aber nicht minder rücksichtslos gegen sich selbst: denn ein so empfindliches Kleidungsstück wie der Frack kann darunter doch nur leiden, und nicht ohne Qrund machen so viele Herren auf Bällen einen derangierten Eindruck. Dass man zum Smoking eine schwarze Krawatte und zum Frack eine weisse trägt, scheint sich ja nachgerade 'rumgesprochen zu haben, wenn man auch, was die Krawatten an sich anbelangt, noch allzu oft wahre Missgeburten sehen kann. Es wäre dabei schon viel gewonnen, wenn sich die Herren einmal merken wollten, dass die Schleife, die weisse zum Frack wie die schwarze zum Smoking, vor den umgeklappten Ecken des Kragens zu sitzen hat. Aber noch immer begegnet man schwarzen Frackwesten, noch immer farbigen, noch immer seidenen. Die einzig mögliche Frackweste ist die weisse waschbare aus Leinen oder Pique, nur sie ergibt zusammen mit der weissen Hemdbrust und der weissen Binde jenen allein auf die festliche Wirkung von Schwarz-Weiss gestimmten Eindruck, der dem Frack seinen besonderen Reiz verleiht. Seitdem obendrein die Frackweste meist rückenlos gearbeitet wird, und man durch Fresko als Material auch dem Frack selbst eine unerhörte Leichtigkeit geben kann, ist auch der Einwand hinfällig, dass man im Frack nicht tanzen kann. Die knappen zwei Pfund, die so ein Fresko-Frack wiegt, beschweren auch den leidenschaftlichsten Tänzer nicht. Und natürlich ist beim Frack auch alles Drum und Dran, wie Taschentuch, Blume, Schmuck, Schal und Handschuhe, streng auf Schwarz-Weiss abgestimmt. Alle Farbe ist verpönt, würde nur stören. Muss ich noch darauf hinweisen, dass Frack wie Smoking, und beide in jedem Fall, die^ steife Hemdbrust erfordern? Ja, ich muss! Denn auch das Weiche Hemd gehört zu jenen Dingen, die auf jedem Ball, jedem Bankett, bei jeder Premiere, in jeder Gesellschaft wiederkehren. Es scheint unsterblich. Sehen denn diese Herren nicht, wie ordentlich, wie elegant bei den anderen die steife Hemdbrust wirkt? Wie ganz anders, um wieviel besser ein Frack, ein Smoking darüber «sitzen»? Und haben sie gar kein Gefühl dafür, dass sie in ihrer Saloppheit die Damen eigentlich beleidigen, von deren Toilette sie anderseits peinlichste Akkuratesse verlangen? Die gleiche Geschichte wie mit dem Frackmantel. Die Dame in kostbarem Abendmantel, der Herr in Ulster, Sportpelz oder Burberry. 0? Zeitgenossen! Fritz Honmann. Die historische Schnatterstelle. Bei neuen Ausgrabungen 1 am römischen Kapital wurde ein verborgener, in die Felsen gehöhlter Steig freigelegt. Nach dem Urteil der Sachverständigen handelt es sich um den geheimen Weg, den seinerzeit die Gallier anlegten, um das Kapitol zu erobern, ein Versuch, der nach der Sage am unsterblichsten aller Gänsegeschnatter scheiterte. Taxiboote auf der Themse. In London sind dieser Tage die ersten Versuche mit einem «Wasser-Taxi» gemacht worden, und es wrrd nicht mehr lange dauern, bis alle, die schnell von dem einen Ende der Stadt zum anderen kommen wollen, den Weg auf dem Wasser statt durch die vom Verkehr völlig verstopften Strassen der Stadt zurücklegen werden. Der Taxiverkehr auf der Themse könnte durch Einrichten von festen Anlegestellen bald populär gemacht werden. Die Kosten der Beförderung dürften kaum wesentlich über denjenigen des «Landwegs» liegen, ja sogar noch, wenn man die Zeitersparnis in Rechnung, stellt, niedriger?sein. Die Voraussetzung für den schnellen Taxiverkehr auf dem Wasser ist das Fehlen von Schleusen, wie in London. Tapis roulants als Retter in der Londoner Verkehrsnot. Diese Verkehrsnot wird bekanntlich nachgerade fürchterlich, namentlich wenn der Londoner Nebel die Stadt in Finsternis hüllt. Dass die Autos oft stundenlang nur im Schneckentempo fahren können, in offenbarem Widerspruch zu ihrer Bestimmung, ist noch das wenigste. Nun ist der Vorschlag aufgetaucht und wird in der englischen Presse eifrig besprochen, ob man nicht durch die Einführung des «Tapis renitent» im grössten Massstab der Not mit einem Schlag ein Ende machen könnte. Es. müssten nach dieser Idee in jeder Hauptstrasse zwei solche bewegliche Ebenen von Morgen früh bis Mitternacht im entgegengesetzten Sinne einfach 6 Zylinder, 10 Steuer-PS mercedgs Benz Automobile unaufhörlich fahren. Das Publikum würde auf diese Ebenen springen und sich stehend: weiterbefördern lassen. Die Fahrkarten würden an Wärter bezaht, die in bestimmten Abständen aufgestellt wären. Dabei Einheitstarif für irgendwelche Entfernung. Der Wagenverkehr würde nicht unterbrochen, da diese Tapis in die Mitte der Strasse gelegt und auf einer erhöhten Ebene laufen würden. Der gewöhnliche Verkehr würde sich neben diesen Tapis abrollen wie jetzt. Dieses Syy stem würde nach der Meinung seiner Vertei-.- diger sehr viel weniger kosten als der Autodienst und die Gemeinden würden achtzig Prozent der Kosten für den Unterhalt der Strassen sparen können. Um den Fussgängern das Durchqueren der Strassen zu ermöglichen, müssten viele unterirdische Durchgänge geschaffen werden. Ein Automobil um % Million Franken. Der «Goldene Pfeil», das englische Wunderautomobil, mit dem Sir Henry Segrave den Schnelligkeitsrekord zu Lande, für England und Amerika zurückgewann, ist von Sir Charles Waterfield für die englische Nation angekauft worden. Der Kraftwagen, der 20,000 Pfund Sterling kostete, gehörte H. S. Hörne, dem kürzlich bankrott gewordenen Finanzmann. Der Konkursmasseverwalter veräusserte das Auto, das, als Hörne Konkurs ansagte, zum Kauf angeboten wurde, jetzt an Sir Charles. Eine Anzahl bekannter Rennfahrer war erschienen, da der Plan bestand, den Wagen für einen Wettstreit zur Verbesserung des Rekords zu verwenden, aber Sir Charles wird das Auto für keine Konkurrenz mehr hergeben, sondern in einem Museum unterbringen lassen. Noch nie wurde ein Automobil gleich dem «Goldenen Pfeil» erzeugt, denn dieser Wagen ist tatsächlich zur Gänze mit der Hand gemacht. Selbst die kleinste Schraubenmutter ist aus Stahl gehackt, kein einziger Bestand? teil ist gegossen. Für jedes Rädchen un'i jede Schraube machte Kapitän .Irving, der Konstrukteur, eine besondere Zeichnung, so dass insgesamt mehr als 5000 Zeichnungen erforderlich waren. Jrving war sich desser bewusst, dass der kleinste Fehler dem Lenker des Wagens verhängnisvoll werden könnte. Durch diese minuziöse Arbeit wurde das Automobil so teuer. Sir Charles Waterfield ist einer der Männer, welche die verschiedenen Versuche, um Weltrekorde zu Land und zu Wasser aufzustellen oder zu verbessern, mit Geld unterstützen. In den letzten Jahren gab er für diese Zwecke ungefähr 50,000 Pfund Sterling aus. Amerikanische Auto-Bestandteile {PetersUnion der QualitätS'JPneu Generalvertretung für die Schweiz R. VON AESCH, ZÜRICH Konradstrasse 12-14 Telephon Selnau 29.18 Steigern Sie die Motoren-Leistung durch JRoUiegel- Cord DE HAEN'S AUTOKOLLAG Zusatz zum Motor- und Getriebe-Oel. - Bessere Abdichtung der Kolbenringe, verminderte Abnutzung der gleitenden Flächen. — Verringerte Betriebskosten. — Beratung und Prospekte durch: Robert!. 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Wieder einmal ist die Saison in vollem Gang, der Gesellschaftslöwe hat alle Hände voll zu turi, um seinen Verpflichtungen nachzukommen, und auch uns andere hat der Wirbel erfasst, ob wir wollen oder nicht, wir werden mitgerissen. Das neue lange Kleid der Damen, das den Abend beherrscht, stellt auch den Herrn in diesem Winter vor neue Probleme. Ein Herr, der Wert auf gute Figur legt, hat zwar schon immer bei Bällen und ähnlichen gesellschaftlichen Anlässen, bei denen die Damen in grosser Toilette erscheinen, dem Frack den Vorzug vor dem Smoking gegeben. Aber wo der Frack nicht gerade strenge Vorschrift war, sah man eigentlich stets mehr Herren im Smoking als im Frack, selbst auf grossen und mondänen Bällen. Und wenn die Begründung, der Smoking wäre eben bequemer als der Frack, auch nicht stichhaltig ist, so konnte man sich den Smoking, solange die Kleider der Damen noch so kurz waren, zur Not immerhin gefallen lassen: das kniefreie Kleid und das kurze Smoking]'ackett. passten wenigstens zueinander. Nun aber liegt die Sache anders. Die langen, ganz auf Linie gestellten Abendkleider der Damen fordern, aus Gründen der Harmonie, auch vom Herrn Linie, und die hat nun einmal nur der Frack mit seinen langen, bis zur Kniekehle reichenden Schössen. Ausserdem wirkt ein Herr im Frack, schon durch die weisse Weste und die weisse Binde, unbestreitbar eleganter als im Smoking, der stets etwas Legeres hat, und bei der betont eleganten Note der heutigen Abendkleider, die durch den Abendpelz, den Abendmantel so sehr noch unterstrichen wird, sollte jeder Herr bestrebt sein, auch seinerseits so elegant wie möglich zu wirken. Also, meine Herren, wenn ich bitten darf: zum Ball, zu grossen Premieren, grossen Gesellschaften nur noch den Frack! Der Gelegenheiten für den «bequemen» Smoking bleiben sowieso noch genug. Und zum Frack gehören natürlich Frack r mantel und Claque. Immer wieder sieht, wer viel abends unterwegs ist, das gleiche, wahrhaftig nicht erfreuliche Bild in Foyer und Garderoben. Die Damen stets tiptop, denn Frauen haben dafür das angeborene Gefühl, die Herren aber, wenigstens die meisten, xnei- AUTO- SATTLEREI DÜBENDORF Zürichstrasse Modern eingerichtete Wert- Stätte Massige Preise • Verlangen Sie SFEZ1AL- OFFERTE - Aul Wunsch Uebernahme ganzer Carrwweri A. GASSER & SÖHNE Telephon Uübendor* 14» Fiat-Besitzer lasst Eure Reuisionen, beim Reparaturen Fiat - Vertreter ausführen. — Rasche Bedienung. Massige Preise. , (Umänderungen von Fiat 501, 602, 603 zu Sport- oder Rennzwecken werden aasgeführt.) Fiat-Garage Laupen Telephon 2 AUG. SCHEIBLER Telephon 2

N° 5 — 1930 AUTOMOHlL-kTVUt: 17 (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) 0 heiliger Bürokratius! Man schreibt uns: Mit Gegenwärtigem möchte ich Sie auf eine der schönsten Blüten des Heiligen Bürokratismus aufmerksam machen: Seit '1902 bin ich Berufsautomobilist, habe Zu- Terlässigkeitsfahrten, Rennen usw. mitgemacht und ibin Inhaber kantonaler, ausländischer und überseeischer langjähriger Fahrbewilligungen, ohne irgendwie gebüsst oder gestraft worden zu sein, wie aus meinen Fahrbewilligungen zu ersehen ist. In der Armee bin ich ebenfalls Automobilist. Nun bin ich vor kurzem in d«n Kanton Bern umgezogen, und musste nach Gesetz meine nicht bernische Fahrbewilligung durch eine Bernische für Ü.930 erneuert werden. In Bern, auf dem kantonalen Automobilbureau, nach Vorweisung meiner alten Fahrbewilligung (Neuenburg), wird mir erklärt, dass ich zuerst eine Fahrprüfung machen müsse, ansonst man' mir keine neue Fahrbewilligung ausstellen könne, und musste ich hier in Biel meine Fahrprüfung machen, Kollegen von mir sind unter den gleichen Bedingungen zurückgewiesen worden. fWas sagen Sie, was sagen alle Automobilisten zu 6olchen Verordnungen? A. Z. Wucher!? Man schreibt uns: Wenn die Not eines armen Teufels für Nahrung und Kleidung, die er haben muss, ausgebeutet wird, wenn ein Geldgeber für sein Darlehen übermässigen Zins fordert, so nennt man das Wucher. Der moderne Staat brüset sich, seine Bürger seit Jahrzehnten vor diesen Uebeln geschützt zu haben. Raubritter und Wegelagerer hätte es im Mittelalter gegeben! Der an- 6tändige Automobilist und der werktätige Chauffeur, der ein schweres Handwerk ausübt, wissen, dass diese Behauptung zur «Farce« geworden ist. Passierte es da noch im vergangenen Jahre, (Gott habe es selig, einem Lastwagenführer mit Begleiter, zufolge Bauarbeiten den Ausweg durch eine für Lastwagen verbotene Strasse suchen zu müseen. Der Chauffeur versuchte, seinen guten Glauien und namentlich die Harmlosigkeit des Vergehens vor Bezirksgericht zu rechtfertigen. Resultat: 8 Fr. Busse, und nun kommt das Ungeheuerliche, für Staats- und Schreibgebühren weitere 16 franken, total 24 Franken. Die Nebengebühren betragen also volle 200% der Busse. Ein Vergleich mit der Ueberschrift drängt sich auf. Der Volksmund hat für Derartiges noch andere Namen. So geschehen im Kulturkanton Aargau. Doch hört man Aehnliches auch aus andern Landen Heils. Die Auffassung ist jedenfalls bezeichnend! U.O. jestcHen - Lottsteften. Man schreibt uns : In !Nr. 3 der « Automobil-Revue > vom 10. Januar a. c. trachten Sie unter dem Titel «Kein freundnachbarliches Benehmen ! » einen Artikel, der die neue Praxis der deutschen Polizeiorgane auf der Strecke Eglisau - Schaffhausen (Jestetten - Lottstetten) behandelt. In diesem Artikel wird den schweizerischen Grenzorganen der Vorwurf gemacht, sie (würden die deutschen Polizeibehörden in ihrem irerwerflichen Fallenbetrieb •»indirekt' nnterstützen. indem sie die schweizer. Automobilisten nicht auf Optingenstr. 35 Tel. Boll. 19.54 Fabrik lager die neue Praxis der Deutschen aufmerksam machten. — Ich muss hier für die schweizerischen Grenzbeamten eine Lanze brechen. Ich bin vor ca. 2 Monaten über Winterthur na-ch Scbaffhausen und den Klettgau gefahren und wollte auf dem Rückweg ebenfalls über Eglisau zurückfahren. Beim schweizerischen Grenzzollamt in Neuhausen hat man mich aber eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass die deutschen Polizeibehörden seit einiger Zeit den internationalen Ausweis verlangen und dass ich riskiere, wenn ich diesen nicht besitze, eine empfindliche Busse zu erhalten. Ich Hess mich belehren, kehrjte um und kam in Zürich mit ca. 15 Minuten Verspätung an. Das war die 15 Fr. Busse, die ich unter umständen auf der deutschen Strecke hätte bezahlen müssen, gewi&s wert. — Sie sehen also, dass der Vorwurf an die schweizerischen Grenzbeanlten nicht ganz berechtigt ist. Ich weiss natürlich nicht, ob alle Beamten so freundeidgenössisch handeln, wie jene, die mir die Kontrolle abnahmen, aber Sie ersehen aus meiner Schilderung, dass es doch welche gibt, die es tun. Man hat mich sofort, vor der Weiterfahrt, gefragt, ob ich den internationalen Fahrausweis bei mir habe und als ich dies verneinte, auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Die Strecke über Jestetten-Lottstetten .ist übrigens nicht wesentlich kürzer als über Andelfingen-Winterthur, dazu sind die Strassen auf deutschem Gebiet nichts weniger als ideal, während die ganze Strecke Schaffhausen-Winterthur-Zürich in tadellosem Zustand ist. Ist man in Neuhausen, so braucht man auch nicht bis nach Schaffhausen hinein zu fahren, sondern man kann unterhalb des Bahnhofes Neuhausen über die kleine Brücke nach Flurlingen un.d von da in 2 Minuten auf der Strasse nach Zürich sein. Bleiben wir also auf schweizerischem Boden, dann brauchen wir nicht die Taschen des deutschen Fiskus zu füllen. Ich habe mir zum Prinzip gemacht, jene Strecke unter allen Umständen zu meiden. A. C. S.-SEKTION BASEL. Die Sektion Basel des A. C. S. hatte einen glücklichen Entschluss gefasst, als sie Felix Moeschlin zu einem Vortrag über* seine Amerikareise verpflichtete und diese Veranstaltung öffentlich durchführte. Die Ankündung hatte bewirkt, das der Rrosse Musiksaal nahezu ausverkauft wurde, und der Abend selbst bot ein prächtiges Erlebnis : Felix Moeschlin fesselte das grosse Auditorium mit Wort und Bild, erzählte unter gespanntester Aufmerksamkeit vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten und von den vielgestaltigen Reiseeindrücken. Was er sprach. Hess er ununterbrochen schauen: Eine glänzende Kollektion von Originalphotographien zauberte Moeschlin auf die Leinwand, als treffliche Ergänzung der fesselnden Schilderungen. Die dankbaren Zuhörer spendeten lebhaften Beifall und mit dem Dank an den hervorragenden Schriftsteller und Reiseführer verband sich die Anerkennung an die Adresse der veranstaltenden Sektion Basel des A.C.S. d. A.C. S., SEKTION BERN. Es ist uns gelungen, Herrn Dr. E. Wegmann für einen Lichtbilder-Vortrag über «Finnland^ zu gewinnen. Dr. Wegmann, AUTO-GARAGEN in armiertem Beton, feuersicher, doppelwandig, zerlegbar ,,,- > de Pneumatikhaus - Vulkanisieranstalt Ulrich Huber, Bern GÖOD le kte 25°lo Preisreduüllon Verlangen Sie unsere neueste Preisliste I AUTOMOBILWERKE ZÜRICH Badenerstrasse 329 Ä. C. S. Typ A) 5 mx3 m . ; :• :jl ; . : . Fr. Typ AI) 6,85 mX3 m . . . .{«. . ." . . Fr. Typ B) 5 mX5 rn< . . . . . . . . », Fr. Typ B1) 6.85 mx5 rrT . . . Fr. Typ C) Für 3 oder mehr Wagen, pro Abteilung Fr. Typ'D) 7,50X5X3,75 m Höhe für Camion . Fr. Feuersichere Türen Fr. 100.—, 175.— Maschinen, Werkzeuge und , Transmissionsorgane in neu, sowie auch in gebraucht in grosser Auswahl zu billigen Preisen Heinrich werSheimer Zürich 6 Zylinder, Torpedo. 4plätzig. Spezialpreis 825.— 935. 1600.— 1760..— 750.— 2000 Prospekte u. Preise /. fertig montierte Garagen stehen zu Diensten. 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Die Mitglieder der Sektion Bern tun gut. sich diese interessante Belehrung über ein eigenartiges Land und Volk nicht entgehen zu lassen und sich den Abend des 3. Februar für den A. C. S. zu reservieren. —r— A. C. S. SEKTION ZUG. Unsere Sektion hat den Verlust unseres geschätzten Seniormitgliedes, Herrn Fred H. Page, Generaldirektor, Chain, zu beklagen. Obwohl es Herrn Page infolge äeinei grossen anderseitigen Inanspruchnahme und vieler Ortsabwesenheit nicht möglich war, am sportlichen und gesellschaftlichen Leben regen Anteil zu nehmen, durfte sich die Sektion doch stets bei eich bietender Gelegenheit des Wohlwollens und der tatkräftigen Unterstützung von seiner Seite erfreuen. Die Sektion Zug A. C. S. hat der Familie durch eine Delegation ihre Teilnahme ausgesprochen und einen Kranz mit den Glubfarben überreichen lassen. Unsere Glubfreunde seien jetzt schon auf die am 8. Februar im Hotel Ochsen stattfindende Generalversammlung aufmerksam gemacht. Im Anschluss daran offeriert der A. G. S. ein Gratis- Schinkenmahl. Ein Grund mehr zu allseitigem Erscheinen! 1 Der Kassier bittet um Einzahlung der Jahresbeiträge auf das Postcheck-Konto VIII/14 251 der Sektion Zug A. C. S. Strossen-Hilfsdienst des Touring-Club der Schweiz. Im Monat Dezember legte der Hilfsdienstwagen des T. C. S. der Strecke Zürich-Aarau in 25 Fahrtagen 2800 Kilometer zurück. Es wurde 34 Automobilisten aus der Panne geholfen. Einem Fahrzeuge konnte Betriebsstoff zugeführt werden. Seit Inbetriebsetzung im Monat August bis Ende 1929 legte der Hilfsdienstwagen der Strecke Zürich-Aarau an 124 Fahrtagen 15,300 Kilometer zurück. Während dieser Zeit wurde 208 Strassenbenützern tatkräftiger Beistand geleistet. AUTOSEKTION BASEL DES T.C.S. An unsere Clubmitglieder! Wir beehren uns. Sie zu der, Donnerstag, den 30. Januar 1930, abends 20K Uhr, im Hotel € Metropol», 1. Stock, stattfindenden ordentlichen Generalversammlung höflichst einzuladen. Traktanden: 1. Protokoll der letzten Generalversammlung. 2. Jahresbericht des Präsidenten. 3. Bericht des Kassiers und der Rechnungsrevisoren. 4. Anträge. 5. Beschlussfassung über den Sektions-Jahresbeitrag. 6. Wahl der Rechnungsrevisoren. 7. Diverses. Um vollzähliges Erscheinen wird gebeten. / fcu .kaufen gesucht prima Occasions- Lastwagen ¥. C. S. 5 T., rückwärts, oder 3- Seitenkipper. Als Teilzahlung sollte ein ARBENZ, 5 T., genommen werden, ist aber nicht Bedingung. Nähere Angaben über St.- PS, * Marke, Jahrgang. Standort und äussersten Preis erbeten unter Chiffre 43325 an die Automobil-Revut, Bern. FIAT 503 conduite Interieure. Belle occasion. Super - Auto : poste T. S. F., 7 lampes. pour auto. 43313 Or. Leuba, Leysin. Preisliste und Schmiertabelle. verlangen I General- Vertrieb: Zu beziehen durch Auto - Reparaturwerkstitten und vom GENERAL- VERTRETER» STAUFFACHERSTKASSE 64 Telephon Selnan 66.30 Der Vorstand. •Bremsen wirken Sicher auf dem höchsten Alpenpasse PAUL LANDIS, Ingenieur, ZÜRICH 4 BIEL Modernste Autoservice- Station Reparaturen — Revisionen SpsEtaHtlt: Enlrnssung und Ventll-Elnschlelf-Sirvln nach amerikan. System Black & Decker CHARLES MÜLLER & CO. . Aarberaerstrassa 9a. . Telephon 90.45. Die Untersektion Oberaargau des T.C.S. Bern eröffnete das neue Vereinsjahr mit einem erstmaligen Monatshock am Freitag, den 4. Januar im Hotel Bären Langenthai. War es die Festmüdigkeit oder was war's, dass nicht mehr als 25 Mitglieder dem Rufe des Vorstandes Folge leisteten ? Die angeregte Diskussion zeugte doch von erwachendem Interesse in der Sektion. Zur Sprache kam die Frage: «Familienabend oder Frühlingsausflug?» Der Vorstand wird sich mit der Frage ebenfalls noch befassen, um am nächsten Monatshock, der am Montag, den 3. Februar, in der KaJtenherberge stattfinden soll, Näheres mitteilen zu können. Der Vorstand rechnet mit einem zahlreichen, Aufmarsch zum nächsten Monatshock: -ue- Jahresfest der Autosektion Zürich des T. C. S. Die Autosektion Zürich des T. C. S. begeht am 22. und 23 Februar 1930 in der Tonhalle ihr übliches, bei den Mitgliedern und der Bevölkerung von Zürich immer grossen Anklang findendes Jahresiest, unter dem Motto: «Zürich im Jahre 2000». Die Tonhalle wird zu diesem Zwecke in eine futuristische Stadt verwandelt. — Der grosse Saal zeigt da» Weichbild der Stadt, gigantische Wolkenkratzer recken sich gen Himmel, vergebens sucht man nach den alten vertrauten Bauten und Winkeln. Sie mussten der City weichen. Einzig das altehrwürdige Grossmünster blieb aus Pietät und als Zeichen der grossen geschichtlichen Tradition stehen. Es sieht klein und winzig aus inmitten der Riesenbauten, mit ihren leuchtenden und blendenden Lichtreklamen. Der Pavillon zeigt den modernen Flughafen der neuen Weltmetropole, Flugzeuge, Luftschiffe, Raketenfahrzeuge schwirren durch die Luft, die Verbindung mit allen Weltteilen herstellend. Das Vestibül ist zum Untergrundbahnhof der neuen. Schnellbahn umgewandelt worden. Ein auserlesenes Programm internationaler Darbietungen, die alle auf Humor abgestimmt sind, wird die Gäste sicherlich auch dieses Jahr aufs beste unterhalten. Eine Berichtigung. Im Artikel, betitelt «O weh...» («A.-R.» Nr. 4) wurde betont, dass über den genannten Unfall in der Tagespresse nichts zu lesen war. Di© Redaktion des «Berner Tagblatt» macht uns nun darauf aufmerksam, dass sie in Nummer 2 vom 4. Januar 1930 die Meldung in folgender Form lanciert habe: «Das Polizeiauto beschädigt. Am Burgernziel fuhr gestern abend das von einem Chauffeur gelenkte Polizeiautomobil gegen einen Baum. Der Wagen wurde stark beschädigt, der Fahrer soll keine ernsten Verletzungen davongetragen haben.» Die Leser des «Berner Tagblatt», welche zugleich auch Leser der «Automobil-Revue» sind, werden wohl die ergänzenden Ausführungen in unserem Blatte gerne zur Kenntnis genommen haben. Seit 25 Jahren bekannt, geschätzt bewährt, begehrt, ist Motor Oil Made in U. S. A. ein wunderbares, -zuverlässiges Oel für alle Autos, Lastwagen, Motorräder, Traktoren. Dazu sehr vorteilhaft im Preis. Zufriedenheit wird garantiert. ALFRED BRACK, AARAU. Seit 1880. Erhältlich in Garagen Baumwoll Industrie A.G., Dietikon (Zeh.) Zu kaufen gesucht: 1 -2-T.-Lief erunuswagen Daselbst zu verkaufen: 4—5-T.-l_astwagen, Marke Benz 1 Overland-Personenwagen Modell 24. \ Offerten und Anfragen gefl. an Gräber & Wenlng, Maschinenfabrik. 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