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E_1930_Zeitung_Nr.004

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE 1930 - Hier finden Sie die Krankheiten und die Todesarten verzeichnet, mit denen ich zu rechnen habe. Ich beschäftige mich oft damit und kenne deshalb «Furcht» nicht. Auch einer Ihrer lächerlichen Begriffe wie «Liebe» und ähnliches. Was sollte ich also mit Ihnen anfangen? Ich überlasse es den Philosophen und derartigen Leuten, sich mit Ihrer Existenz auseinanderzusetzen. Es gibt Sie ja in Wirklichkeit gar nicht, Sie Hochstaplerl» Bei diesen Worten zog er einen Vorhang zur Seite, hinter welchem in natürlicher Grosse ein gläserner Menschenkörper stand. In verschiedenen Farben waren darin alle Organe deutlich erkennbar. «Das ist der Mensch. Wo sehen Sie hier eine Seele? Wo gibt es hier Freude? Wo gibt es hier Trauer? Nur Schmerz gibt es, in den Zähnen oder an den Knochen oder sonstwo. Dagegen habe ich Mittel. Alles andere existiert doch nur in der Einbildung der meisten, zu denen ich aber nicht gehöre, denn ». An dieser Stelle ertappte sich Herr Sowieso beim Denken. Auch das war in seinem Daseinsplan nicht vorgesehen. «Wozu spreche ich denn überhaupt mit Ihnen?» brüllte er. «Ich werde ja sehen, wer von uns beiden stärker ist!» Damit packte er den anderen bei den Schultern und drängte ihn zur Türe hinaus. Als er wieder allein war, überkam Herrn Sowieso ein merkwürdiges Gefühl. Mechanisch brachte er das Zimmer in Ordnung. In der Mitte des Raumes stand der Sessel, in dem kurz vorher noch der andere gesessen hatte, und Herr Sowieso versuchte auf einmal, fast gegen seinen Willen, sich die Augen des Mannes vorzustellen. Wie blaue Bergseen, dachte er wieder, aber diesmal mit einer warmen Regung. Wir näherten uns Gjaernaes. Draussen auf dem Lande war die Arbeit in vollem Gange, die Leute richteten sich auf und hielten die Hände über die Augen, als wir vorüberfuhren. Asbjörn Krag bewunderte auch den hübschen Laubengang, der zum Edelhof hinführte. Am Ende des duftenden Gewölbes sah man die weisse Front des Hauses. Als wir am Garten vorbeifuhren, stach uns eine bunte Farbenpracht in die Augen: violette Blütendolden schauten zwischen den schneeweissen Latten des Zaunes heraus. Im Hauptgelände standen alle Türen und Fenster offen, der Wind strich frei durch das Haus und trieb mit den Gardinen sein Spiel; Es duftete kräftig nach Heu und blühendem Klee — kurzum, es war ein lichter Sommertag unter Gottes weitem Himmel. Der Amtsvorsteher brachte den Gaul mit einem Ruck zum Stehen, so dass der Kies unter den Hufen knirschte und Funken aufsprühten. Wir blieben im Wagen sitzen und blickten nach dem Eingangstor, ob von dort wohl jemand herauskäme. Endlich erschien ein barhäuptiger Mann in weisser Sommerjacke im Türrahmen. Es war der Verwalter; Ich nickte ihm zu und sprang herab. GRAMMOPHONE Reise» Apparate Tisch-Apparate Schrank-Apparate grosse Auswahl von Fr. 60.— an. PLATTEN «Wie blaue Bergseen», sagte er vor sich hin, und seine Stimme klang warm. Warm klang seine Stimme, als er kurz darauf Lilly anläutete. Obwohl sie eigentlich schon in der Mappe der vergangenen Frauen war. Am Abend desselben Tages sagte Herr Erst die Krawatte macht den Amerikaner. Ohne Krawatte kann man nicht Amerikaner werden, wenigstens nicht in dem Einbürgerungsbezirk, dem der Oberiustizbeamte Walter Perley Hall vorsteht. Als kürzlich ein Italiener in diesem Bezirk vor der Behörde erschien, um den feierlichen Einbürgerungsakt über sich ergehen zu lassen, widersetzte man sich seinem Begehren mit dem Hinweis, dass er keine Krawatte trage. Erst als der Mann sich dann im Spezereiladen nebenan einen Schlips gekauft hatte, durfte er seine Papiere in Empfang nehmen. Auch das noch; Der italienische Forscher Santi Paladino hat etwas Neues entdeckt. Er will auf Grund langjähriger Untersuchungen festgestellt haben, dass der Name Shakespeare ein Pseudonym sei, hinter dem sich ein in der Schweiz geborener Italiener Giovanni Florio verborgen habe. Dieser habe vor der Inquisition flüchten müssen und sich im Jahre 1586 in London niedergelassen im gleichen Hause mit einem Kornhändler William Shakespeare, der seinen Namen als Pseudonym für die von Florio geschriebenen Dramen überlassen habe. Siegfried Leben, Agent der «Universum» Versicherungs-AG. zu seiner Frau: «Man erlebt ja manchmal unglaubliche Sachen bei unserem Beruf. Da war ich zum Beispiel heute morgens ». Die Tatsachen sind dem Leser bekannt. (Steffy Landt in der Vossischen Zeitung.) Bunte Chronik aus aller Welt FRÄTELUCbRn Erschütternde Leistungen. Josuah Washington Buttom in Marshaltown (U.S.A.) ist über Nacht zu einem der berühmtesten Bürger der Vereinigten Staaten geworden. Das heisst über Nacht ist nicht ganz richtig, denn er hat 82 Stunden dazu gebraucht — nämlich zur Eroberung des Dauerrekords im ununterbrochenen Anhören des Rundfunks. Er hat sich mit dieser Leistung zum Dauerrundfunkhörerweltmeister qualifiziert. Von annähernd gleicher Wichtigkeit für die Kunst ist die Leistung Anton Lenuzzis in Raon lTUappe in den Vogesen, der 30 Stunde lang ohne Unterbrechung Violine gespielt hat und damit den bisher mit einer 24stündigen Leistung in österreichischem Besitz gewesenen Dauerrekord im Geigenspiel für Frankreich errungen hat. «Sind die Herrschaften zu Hause?» fragte ich. «Jawohl.» Der Mann-rührte sich nicht vom Flecke; er stand da mit den Händen in den Hosentaschen und glotzte uns neugierig an. «Wir möchten gern mit Herrn Gjaernaes selbst sprechen,» sagte ich im Weitergehen. «Dann müssen Sie ins Haus gehen,» erwiderte der Verwalter, ohne in der Türöffnung Platz zu machen. Ich sah ihn mir nun genauer an. Es war der Mann von vorgestern abend, der Verwalter, der mir den Zutritt zum Hause verwehrt hatte. Ich konnte ganz deutlich erkennen, dass er noch immer sehr blass war. Das zeitweise Blinzeln seiner Augen sprach dafür, dass er schlaflose Nächte gehabt hatte; seine Blässe paarte sich mit einem fahlen, gelblichen und spitznäsigen Aussehen, wie es kräftige, robuste Menschen zeigen, wenn sie von schwerer Sorge oder heftigem Schreck befallen werden. Endlich kam etwas Leben in den langsamen Menschen; er geleitete uns in eine der Stuben. Der Detektiv stellte seinen phptographischen Kasten auf den Tisch und beschäftigte sich dann ohne weiteres damit, den Verwalter eingehend zu mustern. Lange Zeit blickte er ihn an, so dass sich dieser über seine Neugier wunderte und mich fragte: «Wer ist der Mensch?» «Ich bin aus Christiania,» antwortete Krag, «und bin Detektiv.» Krag sah ihn wiederum forschend an und setzte hinzu: «Und Sie sind hier Verwalter, nicht wahr?», «Jawohl.» Der Verwalter drehte sich um und brummte dabei etwas von Benachrichtigung seiner Herrschaft. Er war sichtlich verlegen geworden und wandte sich an der Tür nochmals um; als er aber Asbjörn Krags Blick begegnete, verschwand er schleunigst Ein eigentümliches Lächeln spielte ntn den Mund des Detektivs. Er hatte sich an das Fenster gesetzt, mit dem Rücken gegen das Licht. Seine Augen waren halb gesenkt, als ob er den Strohhut auf seinen Knien mit grösster Aufmerksamkeit zu betrachten schien. Dabei rührte er sich nicht. Der Amtsvorsteher stand am Fenster und hielt ein Auge auf das Pferd. Ab und zu ertönte im Hause eine heftige Frauenstimme, draussen vom Wege klang der Laut einer Fahrradglocke, aber niemand Hess sich sehen. Kaugummi ein Nahrungsmittel? Mit grosser Spannung sieht jeder Gummikauer in den Vereinigten Staaten der Entscheidung der Zwischenstaatlichen Handelskommission entgegen, ob Kaugummi als Nahrungsmittel oder als gewöhnliche Ware anzusehen sei. Nach den von der Kommission erlassenen Vorschriften müssen Nahrungsmittel zu einem ermässigten Tarif befördert werden, während für andere Waren der höchste genehmigte Frachtsatz in Anwendung kommt Die Möglichkeit, dass Kaugummi als «Ware» bestimmt wird, hat, bereits einen scharfen Protest des Verbandes | der Kaugummifabrikanten veranlasst. Ein Problem, das uns Europäer nicht ins Grab bringen wird! Eine rätselhafte Odyssee. Eine geradezu fanatische Irrfahrt hat ein kleines Segelboot hinter sich, das hier seit Mitte November vermisst wurde. Das Boot — es handelt sich um einen zwölf Meter langen Segelkutter — ist jetzt in Pago- Pago auf den Samoa-Inseln aufgetaucht An Bord befanden sich zwei Männer, eine Frau und zwei Kinder. Sie hatten im November die Segeljacht heimlich dem Besitzer aus dem Boothause des Jachtclubs in Auckland entwendet, um damit eine kurze Vergnügungsfahrt zu unternehmen. Sie gerieten aber in einen Sturm, der sie weit auf das Meer hinaustrieb. Da sie keine nautischen Kenntnisse besassen, trieben sie fast zwei Monate lang hilflos umher, wobei sie sich in der Hauptsache von Fischen ernährten, die sie mit dem auf dem Schiffe vorhandenen Geräte fangen konnten. Wahrend der ganzen Zeit hat es aber nur zweimal geregnet, sie fingen das Wasser auf, mussten aber mit dem Trinkwasser ausserordentlich sparsam sein. Die unfreiwilligen Seefahrer sind zwar sehr stark abgemagert im übrigen aber gesund. Die Strecke von Auckland bis Pago-Pago beträgt fast 3500 Kilometer. Im ganzen haben sie aber fast den doppelten Weg zurückgelegt, da sie immer wieder vom Kurs abgingen. Der Eigentumer des Bootes hat sie wegen Diebstahl verklagt und sein Fahrzeug beschlagnahmen lassen* Die aussergewöhnliche Seereise hat in Auckland grösstes Interesse hervorgerufen und man empfing die Seefahrer mit grossem Enthusiasmus, als man von ihrer ungewollten Seeleistung hörte. «Haben Sie den Verwalter beobachtet?* fragte ich. «Ja?» erwiderte der Detektiv fragend, etwa als wollte er sagen: «Na und?» «Haben Sie sein Gesicht beobachtet? Mir kam es vor, als ob er sehr unglücklich wäre.». «So — so —» «Sie sollten mit öim reden.» »So — so, warum denn?» »Vielleicht weiss er etwas.» «Was sollte er denn wissen?» Diese Frage verwirrte mich; ich brach das Gespräch ab. Endlich, nachdem wir über zehn Minuten gewartet hatten, Uessen sich im an-< stossenden Zimmer Schritte hören, und schweren Fusses trat «in Mensch bei uns ein. Es war Gjaernaes, ein vierschrötiger Mann in den Vierzigern. Er nickte mir freundlich zu, drückte mir die Hand und hiess uns allesamt willkommen, nachdem ich ihm Asbjöra Krag vorgestellt hatte. Sogleich fragte er den Detektiv: «Sie kommen vermutlich in Sachen des*. Mordes.» Asbjörn Krag bestätigte das. Gjaernaes nickte nachdenklich and murmelte halb für sich: «Ja, ja; man kann seltsame Dinge erleben.* Das schönste modernste u. praktischste Grammophon des Weltmarktes ist unbestreitbar das neue elektrische N»4 A. Bertschinger & Co. Zürich 1 Stei n m ü h legasse—Si h Istrasse - Ecke Mit jedem Jahr wächst die Zahl der Automobile und damit der Bedarf der Autlerfamilien. A/Tl Moü/ZEUX NEBIoLo LACRIMAE-CHR1/TI BARoLo BARBAREJXo FALERNo CAPRI Der „Autler-Feierabend" verschafft Ihnen einen lohnenden Absatz: In Truhenform, Nussbaum poliert, oder anderes Hote auf Wunsch, automatische Ein- und Ausschaltung, Motor u. Werk mit 5 Jahren Garantie, alles Schweizer Qualitätsarbeit, kein Spielzeugmotor. 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N« 4 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE Eine echt amerikanische Idee, eine Idee, von der sich unsere europäische Schulweisheit nichts träumen lassen kann, ist kürzlich von einer Frau verwirklicht worden. Die Idee, für Frauen eine. Schule der Geschäftswissenschaft zu eröffnen. Diese Schule wurde in Washington gegründet und ihre Gründerin ist — wieder echt amerikanisch — eine Frau, die aus den Tiefen zu den Höhen des Lebens emporgestiegen ist. Eine Frau, die als Kind bitterste Armut litt und die sich nun als Besitzerin vieler selbst erworbener Dollarmillionen allen Genüssen der Welt hingeben könnte, wenn in ihr nicht ein unbändiger Tätigkeitsdrang weiter glühen würde. Wenige Jahrzehnte ist es her, da stand an wirbeligen Strassenecken ein unansehnliches, dürftig gekleidetes, junges Mädchen. Es bot Elisabeth (Vsay, die die zweite Frau ist, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert. Sie ist eine Gasmaskenmstrukteurin und gilt als Expertin in ihrer Branche. angetrieben, als sie sich zur Musik hingezogen fühlte und Stunden nehmen wollte. Konnte sie von ihrer so schwer sich abrackernden Mutter verlangen, dass sie diese Stunden bezahle? Der Zwang zum Gelderwerb liess sie später Buchbinderin und Maniküre werden. Aber immer erübrigte sie Zeit und Geld, um Klavier spielen zu lernen. Nach ihrer Verheiratung mit einem irischen Sänger, dem «lächelnden Tom Cummings», bewährte sie sich als dessen Begleiterin. Doch ihr Eheglück war nur von kurzer Dauer. Tom starb nach langer Krankheit und liess Edith unversorgt mit zwei kleinen Knaben zurück. Und nun — nun hiess es alle Kräfte anspannen, um mit den Kindern und der alten, invalid gewordenen Mutter nicht zu verhungern. Was sollte sie unternehmen? Das Buchbinden und auch Schuhcreme an. Dieses Mädchen war diedas Maniküren waren zu wenig einträglich, Tochter einer Witwe, die als Bedienerin und und auch mit der Musik konnte sie sich nicht Wäscherin in benachbarten Häusern arbeitete durchbringen. Da Schwerarbeit besser bezahlt wird, entschloss sich Edith, in eine Fa- und auch Kostgänger verpflegte, um sich und ihre sechs Kinder kümmerlich ernähren und brik zu gehen. Zunächst bediente sie eine die Kinder überdies in die Schule schicken zu Schweisstnaschine. Dann kam sie können. Edith Mae, die kleine Schubcremeverkäuferin, wurde frühzeitig um so mehr zum Verdienen HDBBE S tEOTTBE EQ EFrax^tD Werden Sie geschäftstüchtig! Berner Trompeten-Leuchter Eine Schule für amerikanische Frauen. I Frauen I von heute PochonSilber als Hilfsarbeiterin in ein Autounternehmen, in dem sie zur Bureauangestellten avancierte. Und nun ging es von Stufe zu Stufe aufwärts, und eines Tages landete die so vielfach sich Erprobende im Bureau eines Realitätenvermittlers. Hier erst sollte ihr Stern aufgehen. Hier erst gelang ihr die volle Entfaltung ihrer Tüchtigkeit. Sie wurde zur Direktorin ernannt, aber als ihr gar die Agenden eines Generaldirektors anvertraut werden sollten, da wurde sie nachdenklich und sagte sich: «Wenn ich meinem Chef soviel wert bin, dann kann ich auch für mich soviel wert sein.» Mit 8500 ersparten Dollar etablierte sie sich in* derselben Branche. Das Glück war ihr hold. Schon im ersten Jahre konnte sie einen Gewinn von 100 000 Dollar buchen. Musste diese Bilanz nicht zur Erwerbung von Dollanmillionen anspornen? Die Millionärin als Vorkämpferin. Edith Ma« Cummings wurde nicht nur reich, sie wurde auch vielwissend, vielerfahren. Sie, die von der Pike auf gearbeitet hat, konnte insbesondere ermessen, wie der Kampf ums Dasein namentlich den Frauen erschwert wird. Welche Vorurteile, welches Misstrauen sie zu überwinden haben. Sie hatte aber auch wahrgenommen, wie die Frauen sich durch diese Vorurteile und dieses Misstrauen einschüchtern lassen, wie sie an ihren eigenen Fähigkeiten irre werden, wie sie durch diese handgetrieben in eigenem Atelier nach alten REHFUSS-Mustern u. Original - Zeichnungen Gebr. Pochon & / Bern 55 Marktgasse 55 Gegründet Im Jahre 1801 Ein gastronomischesVademecum Rezeptensammlungen für auserlesene Festtagsgerichte sollten in keinem automobilistischen Heim fehlen. Sie machen Ihren Damen grosse Freude, wenn Sie ihnen „234 Fini Plättü", das Kochbuch der Feinschmecker, kaufen, denn sie dürfen sioher sein, dass sie Ihnen bisher unbekannte Leckerbissen als Beweis ihrer kulinarischen Kunst auf den Tisch stellen werden. Ein Geschenk, das von des Gebers Geschmack zeugt! Preis in elegantem Leinen • Einband mit Goldprägetitel nur Fr. 5.—. Abonnenten 20 •/. Rabatt. Verlag: HALLWAG A.-G., BERN CHR. BERGER miiiinii SACHWALTER Nenenguse 31 BERN Tel. 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Entmutigung im Wettbewerb mit Männern fast immer ins Hintertreffen gelangen, wie sie schliesslich das Vertrauen zu sich selbst verlieren. Ja, die Scharfäugige und Hellhörige hatte noch mehr festgestellt: dass jene Frauen, die ein auffälligeres Goal erreichen, sich als Geschlechtsausnahme betrachten. So tief durchdrungen ist das weibliche Geschlecht vom Minderwertigkeitsgefühl, das ihm durch ein jahrtausendalte, von Männern beherrschte Kulturentwicklung eingeimpft wurde, dass selbst hochbegabte und erfolgreiche Frauen ihre persönlichen Fähigkeiten als Geschlechtsanomalie werten. Von diesen Erkenntnissen erfüllt, schuf sich die rührige Self-made-Frau eine neue Plattform für ihr Streben. Sie stellte sich die Aufgabe, die Frauen, die ihr Glück in der geschäftlichen Domäne versuchen wollen, zu beraten. Zunächst verkündete sie ihre Ratschläge in verschiedenen Abhandlungen, deren Tenor, wie ihre Biographin Ruby A. Black in «Equal Rights» mitteilt, die Lehre ist, dass nur der Glaube an sich selbst die Tore des Erfolges erschliesst So sehr diese Publikationen auch beachtet wurden, ihre Verfasserin fand, dass sie andere Mittel anwenden müsse, um den Frauen wirklich zu helfen. Sie errichtete die National School of Business for Women, in deren Namen sie auch ein Buch «Pots, Pans, and Millions» (Töpfe, Pfannen und Millionen) herausgab, das jetzt von den amerikanischen Frauen, die in der Welt der Geschäfte «Arrivierte» werden wollen, verschlungen wird. Einige Thesen aus diesem Buche dürften erhellen, welche Prinzipien Edith Mae Cummings in ihrer Schule vertritt. Die Geheimnisse des Erfolges. Sehr dezidiert erklärt sie: «Das Geschlecht ist eine persönliche Angelegenheit, nur das private Leben des Menschen wird davon berührt.» Oder: «Armut ist ein Zustand, der von keiner Frau hingenommen werden sollte.» Oder: «Wo es keine Freiheit gibt, da kann es auch kein Glück geben, ohne Gleichberechtigkeit aber gibt es keine Freiheit.» Oder: «Nichts unterstützt den Glauben, dass die Natur der Frau ein starkes Pflichtgefühl als Ersatz für Denkkraft gegeben habe.» Dass Edith Mae Cummings eine unverfälschte Amerikanerin ist, die inmitten ihres von grossen Geschäften bewegten Daseins die Pflege ihrer äusseren Erscheinung nicht vergessen hat, wird durch ihren Rat bewiesen, «die Frauen mögen trachten, wie eine Million Dollar auszusehen.» So anziehungskräftig, so erfoilgverbürgend! Auch höchste Ziele sich setzende geschäftliche Aspirationen sollen nicht daran hindern, dass die Frau — Frau bleibt. Die uralte Evastochter, die dem Manne zu gefallen wünscht. Und weise fügt die Lehrrneisterin, wie Gisela Urban im «Neuen Wiener Journal» erzählt, hinzu: Die es aber auch versteht, dem Erwählten ihres Herzens, den sie ohne jeden Gedanken an Versorgung heiraten HIHIHI) Das vertrauenswürdige Haus! GöschenenetTFRET uliches Kaliwag sind erstklassig INSTITUT LEMANIA, LAUSANNE Alpines Landeserziehungsheim - Champery Die Mode Das Nachmittagskleid beginnt im Schnitt da G grosse Abendkleid auf der ganzen Linie nachzuahmen. Der einzigeUnterschied liegt bald nur noch in den Aermeln und in der Art der Stoffe. kann, und ihren Kindern ein glückliches Heim zu bereiten. Die Mode für Schnee and Eis Das weiss Jeder, der diese Dinge aus der Praxis kennt: kein Schwimmen und kein Rudern, kein Tennis, kein Segeln erfrischt so von Grund auf den Körper, stärkt die Nerven, macht Kopf und Sinne klar wie der Sport im Schnee, in der brennenden Wintersonne. Und nirgends steht die Mode zur Landschaft in so reizvollem Kontrast wie hier — die bunten Schals und Pullover leuchten lustig auf den weiten, sonneüberfluteten Schneefeldern. Wirklich, diese Ski- und Rodelanzüge, die Eislaufkostüme, die Ledermäntel verbinden alle guten Eigenschaften, die ein Kleidungsstück nur überhaupt haben kann: sie sind praktisch und bequem, einfach und doch luxuriös, warm und doch leicht und schmiegsam, wetterfest, dauerhaft — kurz, sie wissen alle scheinbaren Gegensätze meisterhaft in sich zu verbinden, sind einwandfrei zweckmässig und vollendet in Linie und Farbe. Die sportlichen Grundformen sind die gleichen geblieben: die langen Hosen, der Jumper, das Lumberjack, die Baskenmütze — lauter alte Bekannte. Sie sind es und sie sind es nicht — betörende Variationen des Bisherigen, des Vertrauten! Breeches — ein Wort, das längst im Schosse der Vergangenheit ruht — man hat sich endgültig, eindeutig für die lange Hose entschieden, bald Bei Kreuzweh ist SLOAN'S LINIMENT das Heilmittel! . Mit der Hand auftragen und die Schmerzen vergehen fast augenblicklich! SLOAN'S LINI- MENT dringt ohne Reiben ein und bringt Rahe und Linderung bei Hexen« schuss, Ischias, Kreuzweh, Verstau* chungen und allen Muskelschmerzen. Die Flasche kostet Fr. 2.50 in der Apotheke und reicht monatelang. SLOAN'SLINIMENT schmer zstill e n d Wohin gehen wir? enm guten Eisen mit unserer Familie und Geschäftsfreunden ins Zunnnaus Zimmerieuien Rathausquai 10 Charles Michel, Zunftwirt QUFNAVAL T*A B L E T T E N ZUR BERUHIGUNG U STÄRKUNG DES GESAMTEN ORGANISMUS BEI NERVEN uSTOFFWECHSELSTÖRUNGEN. IDEALE SPORT UNO TRAININGSNAHRUNG fc GAIAUS-APOTHEKE #fKO/AFFOLTER - CATHOMAS K*Lf TEATERPLATZ ST.GAUEN TEL