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E_1930_Zeitung_Nr.004

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N» 4 motfSte FKAT 5ÜI 1 n"e$t pas da possessear de 901 qn, appröciant les Services örrtmemmert pratiqMes et tfüfitaees que sa vofture ha a «odus, ofaft bngtemps invoque Pappantion dSme meme voöare, maree des deraia3 perfecüonnements de la techmcpje asöomobile. « « -»• -* ^ s» «• •••-» -*- «^ • -« -* -^» I m'est pas de connaissear qüS Ignore la pertedöcm des modales actuefe RAT 521 et 525, 6 «^Imdres et ue dfe^e »oir leur «style» appfeque ä ane woiltre Rcxivefle» de cyfindröe et idiaa^eioos peferöveraeut pöduites. Aassi smpte, pratique et Mtitake qwe te 5CH, auss» moderne et eJegartfe que te 521 et te 525» construft avec des matäriaax de tout prernier choct, osme avec te som extreme qtri a irapöse dans le aaonde enÄer b « dasse » de la productioo FIAT, soumrs ata cbrrtrötes les plus rigotreux, beoeficiai* eo uo mot das 30 atmees d'exparienoe des Usioes qut l'ont cr^, tei est te NOUVEAÜ MODELE FIAT 514 Moteer 4 qrfi*»dres, parfeSteroetk equffibrfi et mo*«§ eor Supports eo caoutdwtjc, — soupapes laterales coro*nand6es par poussoirs ä plateat« — atesage et course 67x102 — cyündr6e 1440 cm* — pujssarabe au frein 31 CV — carburateur Sotex — graissage complet soos pression par pompe ä engrenages — aflumage par batterie et distributewr — avance ä l'aliumage demi-automatique et demi-m6cantque — 4 vitesses avant et marcbe arriere — transmisston ä double cardan — embrayage moBodisque ä sec — pont arriere en töte emboutie avec differerrtfel d£montable par Farriere — poussee et r6action par les ressorts — Suspension tres douce par de longs ressorts derm-elüptiques — freins fres puissants sor les 4 roues, ä double conwnande integrale — roues ä disques 18x4 — pneus 27x4,75 —> oiise en marche et eclairage 6lectriques — accessibiltte parfaite de tous les organes — Commande des phares, de I'avance et du klaxon sur le volant — planche de bord comp>e4e de tous les aecessoires. -»-»•»•«•^•^»-^"^-«^»^»"•"Ti S. A. pour le Commerce des Automobiles FIAT en Suisse GENEVE — 3O-36, RUE PLANTAMOUR Verlag, Administration, Druck und Clich&rie: HALLWAG A.-G. Hallersche Buchdruckerei und Wagnersehe Verlagsanstalt, Bern.

N°4 II. Blatt BERN. 14. Januar 1930 Automobil-Revue Wir haben im verflossenen Jahr schon automatische Kupplungen beschrieben, darunter eine solche, bei der zur Erzeugung einer Servokraft der im Ansaugrohr des Motors herrschende Unterdruck herangezogen wurde. Die heute vorliegende neueste Konstruktion wirkt ebenfalls im Zusammenhang mit dem Ansaugrohr-Unterdruck, stellt aber in verschiedener Hinsicht eine VervoMkommtoung und Weiterentwicklung der schon bestehenden Systeme dar. Praktisch wird bei einem mit dem neuen Automaten ausgerüsteten Wagen die Bedienung des Kupplungspedals vollkommen übeTflüssig. Steht der Wagen bei laufendem Motor stül, so rückt sich die Kupplung selbsttätig aus. Will man anfahren, so braucht man nur auf das Gaspedal zu drücken und gleichzeitig mit der Zunahme der Motortourenzahl greift die Kupplung ein. Muss plötzlich ausgehalten werden, so braucht man nur die Bremse zu betätigen, das Auskuppeln erfolgt von selbst. Der Kupplungsautomat lässt sich weiter wie ein Freilauf verwenden : Lässt man bei in Fahrt befindlichen Wagen das Gaspedal ganz zurückkommen, idan wird auch hier die Kupplung ausgerückt. Anderseits schliesst das aber eine Benützung Öes Motors als Zusatzbremse nicht aus. Die Freilaufwirkung lässt sich nämlich aufheben, Indem man das Gaspedal einige Zentimeter von der Endstellung entfernt anhält. Schliesslich ist sogar ein Schalten ohne Betätigung des Kupplungspedales möglich. Die ganze automatische Wirkungsweise 8er Kupplung kommt durch einen Servoapparat zustande, der auch nachträglich an federn Wagen noch leicht einzubauen ist. Die beistehenden Skizzen zeigen den Apparat Bchematisch vereinfacht. Er besteht, zur Hauptsache aus zwei Teilen, dem Zylinder nnd dem Steuerorgan. Der Zylinder hat halbkreisförmige Form und rechteckigen Querschnitt In seinem Innern bewegt sich als Kolben ein an den Wandflächen genau abdichtender Flügel, der auf. einem zentralen II. Blatt BERN, H.Januar 1930 Rundschau der Technik Noch eine automatische Kupplung Drehzapfen sitzt Die eine Stirnseite des Zylinders ist an das Steuerorgan angeschlossen, während die andere dauernd offen bleibt. Der Drehzapfen des flügelförmigen Kolbens trägt eine Seilrolle und diese ein Drahtseil, das mit dem Kupplungspedal in Verbindung steht. Das Steuerorgan wirkt mit zwei Ventilen, einem Ansaugventil Ha und einem auf der gleichen Schubstange sitzenden Aussenluft- Ventil Hb. Die Arbeitsweise der Ventile ist eine solche, dass der linke vom Flügelkolben befindliche Raum des Servozylinders entweder mit dem Ansaugrohr des Motors oder mit der Aussenluft verbunden ist. Entsprechend der jeweiligen Stellung der Ventile wird dann auch der Flügelkolben mehr oder weniger stark nach links herübergesaugt Fig. 1. Eingekuppelt. I =AnsangTohT-Zweigleitiiiig. Ila = Ansaugrohr-Ventil. Ilb = Aussenluft-Ventil. III = Flügelkolben. IV = Seiltrommel. V = Kipphebel. VI == Gasgestänge - Unterbrechung. K = Kupplungshebel. G = Gashebel. F = Feder. A = Verschiebbarer Anschlag. Die Stellung der Ventile hängt von derjenigen des Gaspedals ab. Bei vollständig ge-, schlossenem Gaspedal ist das Ansaugventil Ila offen, während das Aussenluftventil Ilb die Verbindung nach aussen ab-' schliesst. Läuft der Motor, so überträgt sich deshalb der Unterdruck des Ansaugrohres auf dfen linken Raum des Servozylinder.5, der Flügelkolben wird nach links herübergesaugt, das Drahtseil auf der Trommel aufgewickelt und das Kupplungspedal abwärts gezogen. Der Unterdruck beträgt bei ganz ge^ schlossener Drosselklappe ein Maximum, die Kupplung wird also vollständig ausgerückt. Dieser Zustand dauert solange an, als der Motor läuft und die Drosselklappe geschlossen bleibt. Oeffnet man jedoch die Drosselklappe, indem man das Gaspedal niederdrückt, indem man als «Gas gibt», dann vermindert sich der Unterdruck im Ansaugrohr; entsprechend nimmt auch der Unterdrück im Servozylinder ab, der Flügelkolben kann sich deshalb etwas nach rechts verschieben, der Seilzug wird vermindert und die Kupplung greift ein. Bei nur schwachem Gasgeben erfolgt dabei der Eingriff der Kupplung ganz langsam. Da nämlich das Gestänge des Gaspedals nicht starr mit der Steuerstange der Ventile verbunden ist, sondern — wie aus der Zeichnung ersichtlich — lediglich über eine nachgiebige Feder F, bleibt das Aussenluftventil vorläufig unter der Belastung des Aussenluftdruckes noch geschlossen. Bei schwachem Gasgeben herrscht deshalb im Servozylinder immer noch der gleiche Unterdruck wie im Ansaugrohr. Erst wenn das Gaspedal voll durchgetreten wird, erfolgt eine zwangsläufige Oeffnung des Aussenluftventlls. Dann verschwindet aber auch der Unterdruck im Servozylinder vollständig und die Kupplung greift mit ganzer Gewalt ein. Ist' der Wagen in volle Fahrt gekommen und wünscht man ihn nun im Freilauf ausrollen zu lassen, dann lässt man das Gaspedal in seine Ausgangsstellung zurück. Die Drosselklappe \ wird dadurch geschlossen, der Unterdruck steigt und da gleichzeitig zwangsläufig auch das Aussenluftventil des Steuerorgans geschlossen worden ist, bildet sich auch wieder im Servozylinder ein hoher Unterdrück. Der Flügelkolben bewegt sich also von neuem nach links, das Drahtseil wird angespannt und die Kupplung ausgerückt. Die Verwendung des Motors als Zusatzbremse wird durch die lose Gestängeveribmdung bei VI ermöglicht. Das Gasgestänge weist hier einen Unterbruch auf, der gestattet, dass sich die Drosselklappe schon vor lftVSjM A A if n ftnl>n nviAl4 klappe geschlossen, das Aussenluftventil! aber noch offen ist, dann bleibt die Kupplung eingerückt. Beim Aufwärtsschalten ist ein Betätigen des Kupplungspedals deshalb unnötig, weil jedes vollständige Zurücknehmen des Gaspedals, wie man es ja auch beim gewöhnlichen Fahren übt, die automatische Entkupplung in Tätigkeit treten lässt Auch das Abwärtsschalten soll ohne Benützung des Kupplungspedals leicht möglich sein; hier muss dann jedoch etwas Gas gegeben werden, damit die Motortourenzahl steigt und die Kupplung schwach zu greifen beginnt. Alle Funktionen des Apparates können übrigens einzeln einreguliert und den mechanischen Erfordernissen des betreffenden Wagens entsprechend angepasst werden. Auf Wunsch lässt sich der Servoapparat aber auch durch Abschliessen eines einzigen Hahnes ausser Funktion setzen, so dass dann das Kupplungspedal wie bisher üblich bedient werden kann. Die Erfahrung lehrt immer wieder, dass die Sicherheit des Automobilverkehrs stark von der Einfachheit der Automobilbedienung abhängt. Unzählige Unfälle hätten schon vermieden werden können, wenn der betreffende Fahrer im kritischen Moment nicht einen Missgriff in den Bedienungsorganen gemacht hätte oder wenn die Bedienung einfacher gewesen wäre und deshalb um Bruchteile einer Sekunde rascher hätte erfolgen können. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet haben Vorrichtungen wie die vorliegend© zweifellos grosse Bedeutung. Man kann mit Sicherheit darauf zählen, dass die gegenwärtigen drei Pedale eines Automobils in ein paar Jahren auf zwei, wenn nicht gar auf ein einziges reduziert werden. N. UesbergerttraMe 15 E. SehWarZ Telephon B. 66.13 1 flntoswtai Carrosserie pour Automobiles Garage direkt UBtw dem Bärfunratra Reparaturen Einstellhaue - Benzin und Oele. - Telephon Cb, 46 54 E. Meyer * Sohn, BSrengraben 6 Unser Stolz: Zufriedene Kunden Schöne, helle, geheizte Räume. Modern eingerichtete Werkstätten. Peugeot-Vertretung für den Kanton Bern. Platz für 80 Wagen. Einzige Grossgarage im Kirchenfeld. dem Aussenluftventil des Steuerorganes schliesst Lässt man deshalb das Gaspedal nur gerade soweit zurück, dass die Drossel- nuSpeziat- Reparatur-Werkstättei Camions et Camionnettes et D&ne'nageuses. BERN: Grand Garage Burgernzie! E. SCHMID («ne. r. »affllon) Telephone 506 Auto-Taxis. — Ambulanee. — Service jour et nuit Reparation» et revisions. — Service de d6pannage Telephon 105. werden Sie haben bei Garage de la gare 8355 Telephon 8.62 sofortiger Bestellung eines solchen Feldes. Lanz & Co. AZEITZ ZÜRICH 8 Bern Colombier ROBERT WAEI.TI GABAGE CENTRAL S. 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