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E_1930_Zeitung_Nr.010

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Monate folgende

Monate folgende vielversprechende Veranstaltungen vorsieht, für welche die genauen Daten noch festgelegt werden: Mai: Bluestfahrt, Brennstoffkonkurrenz; Juni: Abendausfahrt; Juli:, Sommernachtfest; August: Picknickfahrt; September: Dampferfahrt nach Strassburg; Oktober: Motorenkurs. Besuch einer Industrieanlage; November: lOjähriges Stiftungsfest; Dezember: Weihnachts- und Silvesterfeier. Bio für diese Anlässe notwendigen Kreditkompetenzen werden dem Vorstand ohne weiteres eingeräumt. Bei Varia belebt sich die Diskussion ganz beträchtlich und befassen sich verschiedene Votanten mit der besonderen Eingabe des T. C. S. an den Bundesrat betr. dem neuen Automobilgesetz, mit Vorschlägen zur Ausgestaltung der Basler Verkehrsregelung und Orientierung im Stadtinnern. Sehr zu begrüssen war vorab der Vorschlag, bei den Behörden auf eine bessere Orientierung für stadtfremde Fahrer hinzuwirken, die Ausfallstrassen besser kenntlich zu machen, und Touristen, welche die Stadt nicht besuchen wollen, die Möglichkeit zu geben, das Zentrum ohne Lotsendienste zu umfahren und damit auch den dichten Verkehr im Stadtinnern zu entlasten. Als «Ausländer» weiss der Berichterstatter diese Anregung besonders zu schätzen, denn der'Stadtunkundige, der sich an der Peripherie oder im Herzen Basels befindet, sucht vergeblich nach weithin sichtbaren Wegweisern, die ohne fremde Hilfe eine Orientierung im Strassengewirr gestatten. Es werden mit Recht fernerhin dio Verkehrstafeln beanstandet, die hauptsächlich mit Text arbeiten und deshalb nur jenen dienlich sein können, welche die Sprache beherrschen. So dürfte im Interesse des internationalen Verkehrs erwartet werden, dass beispielsweise die Tafeln an der Einfallstrasse von der französischen Grenze her neben der bisherigen deutschen Aufschrift auch französischen Text aufweisen. Der Vorstand nahm alle die Anregungen gerne entgegen und versprach, dieselben nach sorgfältiger Prüfung an geeignete Stelle weiterzuleiten. Nach Schluss der Versammlung, die der Vorsitzende kurz vor 10 Uhr schon aufheben konnte, blieb noch eine gemütliche Runde zu ungezwungenem Hock beisammen, b. merierung auf dem Programm angab, wie sich die Nummern nicht folgen würden. Zuerst begrüsste Herr Präsident Strehler die Anwesenden, erinnerte an die Club-Ereignisse des vergangenen Jahres und gab einen Ueberblick über die für dieses Jahr geplanten Veranstaltungen. Im. besondern hiess er auch die Delegierten von Born. Neuenburg, Solothurn und Waldstätte willkommen. Herr Hofstettier von Bern ergriff darauf das Wort und redete von näherm Sichkennenlernen im allgemeinen und von eiaem Treffen verschiedener Clubs auf der Petersinsel im besondorn. Auch die Delegierten von Neuenburg (Hr. Pathey) und von Solothurn (Hr. Niedegger) stellen sich der Versammlung mit ein paar kurzen Worten vor, worauf das aus lauter Erwachsenen bestehende Baby-Orchester aus Freiburg wieder zu zucken und zu winseln anfing und die Tanzbeine durcheinanderwirbelte. Der Dramatische Verein Lyss brachte eine gelungene Parodie von Schiller's «Bürgschaft» im Operettenstil, die Singstudenten Pieterlen ein Genrebild versoffener Bierromantik, während Erich Sandt vom Stadttheater Bern die Zwischenräume mit Baum, Busch, Bach und Ach ausfüllte. Sein Kollege Rudi O't konferierte witzig und sang Wienerlieder, die aber vielleicht, doch etwas zu wienerisch waren, um ganz in den Rahmen der Veranstaltung zu passen. Es war ein schöner Abend, der den Organisatoren alle Ehre machte. Was geboten wurde, hätte für zwei oder drei Abende gelangt. f. A. C. S., SEKTION BASEL. Generalversammlung vom 1. Februar. Das Sirren der Taxameter, welche die hinter dem Hotel ansteigende Strasse in hochtourigem Eifer hinauffuhren und späte Gäste der Freinachtanlässe nach Hause brachten, tönte am frühen Morgen in mein Zimmer und Hess mir keine Ruhe mehr. Etwas trunken, aber doch tagesmutig, riss ich die Fenster auf, um mit frischer Luft meine Lungen zu blähen. Mein Bewusstsein regte sich, fasste Vorsätze und vermählte sich mit der Gewohnheit, die den Lebensgeistern Kraft und Bestand einflösst. Ich rieb mir die Augen ans und erblickte draussen die nasse und schneelose Winterlandschaft mit ihren kahlen, himmelrecken- AUTO-SEKTION SEELAND DES T.C.S. Am letzten Samstag abend fand das Jahresfest der Sektion im Hotel zum «Weissen Kreuz» zu Lyss statt. Gegen 200 Personen hatten der Einladung Folge geleistet. Das Fest begann mit einem ausgezeichneten, von keiner Ansprache getrübten Bankett. Die Musikgesellschaft Lyss (sie war aber nicht «lys», sondern recht laut!) verschönte mit ihren Darbietungen diesen Teil der Feier. Besondern Beifall fand der vom Dirigenten, Herrn Pauker, komponierte und bei diesem Anlass «nraufgeführte» T. C. S.-Konzertmarsch, der die Laute einer Autohupe in gefälliger und origineller Weise variierte. Die Leistung wurde mit einem iprächtigen Blumenstrauss verdankt. Nach dem Essen folgten in bnnter Reihenfolge Tanz und die übrigen Darbietungen, wobei die Nu- &. c. s. AUTO-SEKTION FREIBURG DES T.C.S. Am 25. Januar fand die Abendunterhaltung im Hotel Terminus statt. Unter den Gästen befanden sich den Bäumen. Wie ein überschwerer Alpdruck Herr Polizeidirektor Bovet und Vertreter der Sektionen Bern, Neuenburg und Zürich, sowie des A. grauen Himmel auf dem Gemüte. Doch heute war lastet sonst eine solche Landschaft mit ihrem C. S. Freiburg. ich trotz minimaler Schlafration hellauf und tatenfroh. Ich denke nach und greife in meine Erinnerungen. Unverzüglich erscheint das Erinnerungsbild des gestrigen Abends vor meinen Augen. Ein paar Gedanken, ein Entscheid: Der Abend war erfreulich, denn ., % die Erinnerung ist zum mindesten angenehm. « Erinnerungen sind Wertmesser des Erlebens», sagt Pascal irgendwo in seinen unzähligen Gedankensplittern. Dio Erinnerung war gut, also war auch der Abend im Hotel Savoy Univcrs gelungen. Von den acht Stunden des Beisammenseins waren die zwei ersten den Verhandlungen gewidmet, welche Ton Herrn Präsident Imhoff in knapper, zielbewusster Art geleitet wurden. Die üblichen Traktanden einer Genoralverkammlung: Verlesen der Jahresund Recehnsehaftsberichte und des Protokolles sowie die Deehargeerteilung konnten in denkbar kurzer Zeit erledigt werden. Die Amtsführung des AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° 10 Vorstandes ist auf diese Weise durch die Versammlung voll und gebührend anerkannt worden. Die neuen Statuten der Sektion, die in aller Gründlichkeit vorbereitet und an früheren Sitzungen beraten worden sind, erhielten die gewünschte Zustimmung, nachdem der Zentralvorstand des A. C. S. bereits vorher seine Genehmigung erteilt hatte. 12 Seiten knapp abgefasster Text in Oktavformat geben klare Kunde von den Zielen der Sektion, von ihren Organen und deren Pflichtenkreis und von rechtlichen Angelegenheiten. Wenn es gestattet ist, eine Rosine aus dem Kuchen zu entnehmen, so wäre es diese: «Das Organ der Sektion ist die offizielle Zeitung des A. C. S. sowie das Cluborgan; sollte der Vorstand es für vorteilhaft oder notwendig erachten, so hat er das Recht, auch Mitteilungen in andern Zeitungen zu machen. » Wir hoffen gerne, der Vorstand möge von diesem eingeräumten Recht weitgehenden Gebrauch machen — die bewährte Tradition regelmässiger Berichterstattung auch in der « Automobil-Revue » weiterpflegen. Eine knappe, aber ununterbrochene Berichterstattung erreicht nicht nur die Mehrzahl der Mitglieder der Sektion in kurzer Frist, sondern interessiert auch alle Automobilisten in Basel, die nicht in der Sektion eingetragen sind und zahlreiche Leser der c Automobil-Revue » im ganzen Land herum. Die überaus zuvorkommende und gastfreundliche Aufnahme am Samstag abend ist übrigens Beweis genug für den Willen des Präsidenten und des Vorstandes, mit der Fachpresse einen innigen Kontakt zu halten. Zu den Traktanden zurück: Die Wiederwahl des Vorstandes vollzog sich in denkbar ruhigem Einvernehmen. Durch Einzelwahl ernannte die Generalversammlung Herrn Walter Imhoff erneut und einstimmig zum Präsidenten für das Jahr W30. Die sehr sympathische, klare und den weitgehenden Anforderungen nach bestem Vermögen gerecht werdende Geschäftsführung des Präsidenten erhielt damit die Anerkennung, die ihr immer und immer wieder gebührt. Dass auf Antrag des Präsidenten der ganze Vorstand in globo bestätigt werden konnte, zeugt von einem flotten Einvernehmen innerhalb des Vorstandes. Herr Max Böhmer verlas hierauf das sportliche und gesellschaftliche Jahresprogramm, woraus wir folgende Anlässe erwähnen: Ballonfuchsjagd, Autavia, Zuverlässigkeitsfahrt, Ausfahrten, dann Vorträge, ein technischer Kurs (im abgelaufenen Jahre war der Kurs sehr gut besucht). Das neue Jahresprogramm hält sich an den bewährten Programmschlagern fest, die Garantie bieten für ein volles Gelingen der Veranstaltungen. Für eine Sektion ist die Einrichtung eines ständigen Sekretariates stets ein finanzielles Wagnis. Auf Grund eiues Beschlusses der letzten Generalversammlung in Liestal wurde im April 1929 ein Sekretariat errichtet und Herr Fehlmann mit dessen Funktionen betraut. Die Wünsche der Mitglieder an ein Sekretariat sind derart zahlreich und vielseitig, dass wahrlich genug Arbeit vorhanden ist. Triptykverkehr und Materialverkauf entwickeln sich bei zunehmender Mitgliederzahl (dio Sektion hat heute 1023 Mitglieder gegenüber 256 im Jahre 1920) immer mehr und bieten auch Gelegenheit zu willkommenen Einnahmen. Den Jahresberichten und dem Verhalten der Mitglieder nach zu schliessen, hat sich das Sekretariat gut eingeführt. Als die geschäftlichen Traktanden dem Erschöpfen nahe waren, kam unter Verschiedenem die etwas rücksichtslose Einführung der neuen Verkehrsordnung in Basel zur Diskussion. Der Vorstand nahm die Angelegenheit zur Prüfung entgegen. Dann winkte nach zweistündigen Verhandlungen ein Bankettessen im grossen Saale des Hotels Savoy Univers als Eröffnung des gemütlichen zweiten Teiles. Emsige Gespräche vermischt mit dem Klirren der Gabeln und Messer kündeten gar bald die angenehme Stimmung, die rings um den Hufcison-Tisch herrschte. Ein kühner Sternfahrer und Europawanderer* dem auch die Entbehrungen und der Staub Asiens die leidenschaftliche Freude und den trotzigen Sinn für Entdecker- und Parforcefahrten nicht nehmen konnten, erzählte hierauf von Erlebtem und Geschautem und belegte seine Schilderungen mit wertvollen Lichtbildern. Es war das: Hans Buchli, jetziger Sportredaktor an den « Münchener Neuesten Nachrichten», der uns allen als früherer Chefredaktor des « Sport» wohlbekannt ist. «Vom Euphrat zum Inn » war das Thema seiner lausen»» gen und instruktiven Plaudereien, aus denen eia hochentwickelter Geschmack für seltene Länderfahrten und ungewöhnliche Tourengewandtheit zu erkennen war. Ein ehrlicher und lange anhaltender Beifall sprach deutlich genug für die Begeisterung der Anwesenden. Den Abschluss des Abends verschönerte ein Varieteensemble mit erstaunlichen Gedankenlesekunsfstücken, frischgesungenen Liederdarbietungen mit Klavierbegleitung und schnurrige Redekunststücklein eines temperamentvollen Conferenciers. Abschliessend betone ich nochmals, dass lauter angenehme Erinnerungen mir den ganzen Sonntag über unermüdliche Geleiter waren, Erinnerungen, die als Wertmesser für einen vollen Erfolg der Veranstaltung wie zuverlässige Zeugen Fürsprache leisten. La. CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH. An die Vereinsmitglieder. Laut Beschluss der Generalversammlung vom 19. Januar 1930, betreffs Erhöhung des Sterbebeitrages auf Fr. 4.—, erlauben wir uns. den Betrag demnächst per Nachnahme zu erheben. Die verehrten Mitglieder sind ersucht, die Nachnahmen prompt einzulösen, wie wir das gewöhnt sind oder den_ Betrag auf unser Postcheck-Konto einzuzahlen. Erleichtert unserem tüchtigen Kassier die Arbeit und erspart Euch die Kosten. Im ferneren suchen wir noch einige Chauffenrkollegen, mit Notenkenntnissen und eigenen Instrumenten, rar Vollbesetzung unseres gut geleiteten Vereinsorchesters Mitgliedschaft im Verein zu sehr günstigen Bedingungen ist Voraussetzung zur Mitwirkung im Orchster. Jeden Mittwoch. 20 Uhr, im Lokal Probe Anmeldungen sind an den Dirigenten. Herrnr Rud. Schwarz, Sänüsslrasse 2. zu richten. Der Vorstand. Bemerkung der Redaktion. Ein ausführlicher Bericht Ober den Vortragsabend in der « Waag » folgt in der nächsten Nummer, Hoch über den Wolken der Sonne entgegen in sicherer Fahrt auf >AUTER BACHMANN * NFTCTAI rpitnunulU KLEMM-LEICHT-FLUGZEUG 5 verschiedene Modelle Seit Jahren bewährt Bis heute unerreicht GENERALVERTRETUNG W. BILLWILLER, Quai Wilson 41, GENF TELEPHON 24276 Du 3 au 16 mars 1930 vous trouverez ä la Foire internationale de Lyon les dernieres cre'ations de la teohnique, de la mode et de l'art. 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10 - 1930 ÄUTOMÖBIL-KEVUß Tedhn, Rundsdiau Ein Verdeck mit Unterdruck-Betätigung. Der früher überhaupt nicht ausgenützt© Ansaugrohr-Unterdruck wird nach und nach zum «Mädchen für alles». Er stellt die Antriebsquell© der meisten Automobil-Scheibenwischer dar, wird bei mehreren Servobremssystemen angewandt, dient zum automatischen Anzünden von Zigaretten, zum Betrieb von Signalapparaten, zur Benzinförderung, zum Verstellen von Scheinwerferreflektoren und neuerdings auch zum automatischen Betätigen der Kupplung. Das durch Unterdrück zu betätigende Verdeck m halb geöffneter Stellung. Rechts oben: Der Bediecungsknopf auf dem Instrumentenbxett (Detailansicht). Seine allerletzte Ausnützungsart ist aber in der beistehenden Skizze dargestellt. Er bewirkt hier nach einfachem Oeffnen oder Schliessen eines Hahnes das Aufrichten oder Zusammenklappen des Wagenverdeckes. Dass die Sache geht, steht über allem Zweifel. Unsere Skizz© stellt übrigens kein Der Teehts oben im Kreis vergrössert gezeichnete- Knopf befindet sich in Wirklichkeit auf dem Instrumentenbrett des Wagens und dient zum Oeffnen und Schliessen der Unterdruckleitung zu den Zylindern. ' at. 86 439,1 Kilometer in 69 Tagen. Auf der Berliner Avus-Bahn hat kürzlich ein doppelt bemannter Chrysler-Serienwagen in einer Non-Stop-Fahrt innert 69 Tagen, zwei Stunden und drei Minuten 86439,1 Kilometer zurückgelegt, d. h. eine Strecke von mehr als zweimal dem Erdumfang. Die Rekordfahrt stand unter offizieller Kontrolle. Während der ganzen Fahrt wurde der Motor nur einmal abgestellt, und zwar notgedrungen, als der Wagen am zweitletzten Tag im Nebel gegen eine Kurvenböschung fuhr und sich überschlug. Wenige Minuten nach dem Unfall, bei dem die Fahrer ohne Verletzungen davonkamen, befand sich jedoch das Fahrzeug schon wieder unterwegs und zog wie vorher seine regelmässigen Runden mit ei' ner mittleren Stundengeschwindigkeit von 97 Kilometern^ Während des ganzen Versuches hat die Kurbelwelle 169 567 774 und jedes Wagenrad 36472 204 Umdrehungen gemacht. Die Gesamtzahl der Explosionen beträgt 508 703 322 (Sechszylindermotor, Typ 65). Die Continental-Reifen wurden nur einmal, und zwar nach 50,000 km, ausgewechselt Der durchschnittliche Brennstoffverbrauch pro 100 km betrug 13,39 Liter, der entsprechende Oelverbrauch 0,88 Liter und der Wasserverbrauch 0,19 Liter pro 24 Stunden. Gegenwärtig wird der Wagen von einer Studienkommission deutscher Ingenieure in allen Einzelheiten geprüft. Das Ergebnis der Phantasiegebilde dar, sondern eine fix und Prüfung ist geeignet, über die spezifische Abnützung einzelner Teile, Ermüdungserschei^ fertige Ausführungsform, wie sie von einem findigen englischen Karossier erstmals angewandt wurde. Die Karosserie ist dem Typ nungen u. dgl. wertvolle neue Anhaltspunkte zu liefern. at. nach ein sog. « Sunshine-Saloon », bei dem Die rechnende Brennstoff-Zapfstelle. Mit die Seitenwände beim Zusammenklappen des den meisten gegenwärtig in Gebrauch ste^ Verdecks stehen bleiben. Eine genügende henden Brennstoff-Abfüllapparaten kann das Abdichtung des Verdecks wird dadurch natürlich etwas erleichtert. Das schliesst aber Quantitäten, liter-, fünfliter- oder zehnliter- kostbare Nass nur in genau abgegrenzten anderweitige Anwendungen des Unterdruck- welse usw. abgegeben werden. Mit andern Verdecks nicht aus. als den Einheiten, für die er gebaut ist, befasst sich der Apparat nicht. Wir haben uns Der Unterdruck wirkt beim Aufrichtendes Verdecks auf die Kolben zweier in den Seitenwänden der Karosserie eingebauter Zy- nicht mehr merken, wie kompliziert und un- schon so sehr daran gewöhnt, dass wir gar linder. Die Kalben sind wieder mit einem zweckmässig eigentlich dieses System ist. hebelartig verlängerten Verdeckspriegel verbunden. Die weitere Wirkungsweise ergibt ken verfallen, einen Abfüllapparat zu kon- Warum ist noch niemand auf den Gedan- sich aus der Zeichnung von selbst. struieren, der beliebigevungerade Brennstoffe mengen abgibt und entsprechend der abgegebenen Menge den zu bezahlenden Betrag selbsttätig ausrechnet? Und wo bleibt der Apparat, dem man einfach befehlen kann, für so und soviel Franken Brennstoff abzugeben, gleichgültig, ob das nun 17,37 oder 94,28935 Liter sind? Die heutigen Abgabe-Einheiten tun uns ja doch nicht den Gefallen, mit dem dem Literpreis des Brennstoffes multipliziert eine gerade Zahl zu ergeben. Mit konstanter Bosheit entsteht irgendein Phantasiebetrag, der, wenn man nicht Rappen spalten will, erst noch aufgerundet werden muss. Das Ausrechnen verursacht Zeitverlust und der ungerade Betrag führt zum hier sicher unnötigen Trinkgeldzwang. m. Die Karosseriebezeichnung « Sedan» bat weder mit der Schlacht von Sedan noch überhaupt mit dieser Ardennenstadt irgend etwas zu turn Nicht einmal ihre Aussprache ist französisch. « Sedan > im vorliegenden Sinn ist ein englisches Wort und heisst «Sänfte». Wer von den amerikanischen Automobilfabrikanten zum ersten Mal seine geschlossene Karosserie als «Sänfte > bezeichnet hat, ist heute nicht mehr festzustellen; wahrscheinlich aber wollte er damit den leisen, wiegenden Gang des ganzen Wagens charakterisieren. In den letzten Jahren ist dann der Ausdruck zur Typenbezeichnung geworden, wobei man als «Sedan»-Karosserie (sprich: «sedän», mit kurzem :«©») meist einen viertürigen geschlossenen Aufbau bezeichnet. Im Gegensatz dazu wird die zweitürige geschlossene Karosserie in Amerika meist «Coach» (Kutsche) benannt (sprich: « Kautsch »). In Zukunft wollen nun aber einige amerikanische Fabrikanten die Bezeichnung « Se* dan» fallen lassen, und zwar speziell mit Rücksicht auf den französischen Markt. Denn es hat sich gezeigt, dass trotz aller Aufklärungsarbeit der Amerikaner viele Franzosen das Wort « Sedan » doch immer noch als Anspielung auf ihre Niederlage auffassten und deshalb dem betreffenden Wagen von Anfang an mit Antipathie entgegenkamen, m. Mach dich auf einsamer, breiter Strosse mit dem Verhalten deines Wagens beim Schlendern vertraut, indem du das Schleudern absichtlich herbeifährst. Die gewonnenen Erfahrungen können später einmal, wenn der Wagen unabsichtlich schleudert, wertvoll sein. ' «. ' mm •>•*«•!** isch« Winke Das Klopfen der Lager kann man mit Sicherheit von Zündungs- und Verbrennungsklopfen unterscheiden. Es tritt bei geöffneter wie geschlossener Drosselklappe, bei Friihwie- Spätzündung, bei niedrigen wie bei hohen Touren ein. Hat man die Diagnose auf Lagerklopfen zu stellen vermocht, dann soll man nicht säumen, in einer guten Werkstatt die Lager nachsetzen, eventuell erneuern zu lassen. Kolbenbolzen werden vorteilhaft durch die nächstgrössere Dimension ersetzt, dann kommt man meist mit dem Ausreiben der Ko'lbenbolzenbüchse aus. Haben Pleuel und Kolbenbolzen einmal soviel Spiel, dass sie Klopfgeräusche hören lassen, dann schreitet die Abnutzung rapid vorwärts, wenn man den Schaden nicht umgehend beseitigt. Unangenehme Nebenwirkungen bis zum Pleuelstangenbruch können die Folge zu langen Säumens sein. —s. Wenn ein Motor stark raucht kommt als Ursache neben der Verwendung eines ungeeigneten, meist zu dünnflüssigen Oels, fortgeschrittener Abnützung der Kolbenringe, Kolben und Zylinderbohrungen oder zu reichlicher Schmierung auch eine ungenügende Entlüftung des Kurbelgehäuses in Betracht. Beim Auf- und Abwärtsgehen der Kolben wird im Kurbelgehäuse abwechslungsweise Raum verdrängt und freigegeben. Besteht zwischen dem Kurbelgehäuse-Innern und der Aussenluft keine genügende Verbindung, so bildet sich beim Abwärtsgehen der Kolben unter ihnen ein Ueberdruck, der Oel in die Verbrennungsräum© hinaufpresst. Dieser Oelübertritt erfolgt um so leichter während den Ansaugtakten des Motors, da hier der Unterdruck in den Verbrennungsräumen ebenfalls ein© Aufwärtswanderung des Oels begünstigt. Bei verschiedenen modernen Automobilmotoren überlässt man deshalb die Entlüftung des Kurbelgehäuses nicht mehr sich selbst, man sorgt vielmehr dafür, dass das Kurbelgehäuse-Innere -beständig einen Unterdruck aufweist. Bei einer derartig forcierten Entlüftung für Motoren bringt ein vom Ventilator gelieferter Luftsfrahl die Saugwirkung hervor. Aehnliche Anordnungen lassen sich bei Motoren, die stark zum Rauchen neigen und viel Oel verbrauchen, oft auch noch nachträglich mit günstigem Effekt ins Werk setzen. at. Basel Bern Buchs (Si. Bauen) Gingt direkt ktttr in Hremntieii EiiwtelllMUle Union-Garage W I flntospenolerel nparatnren - Benzin and Otts. - Telephon Ch. 46.54 Telephon 116. Uesbergentnne U E. Schwarz 15. Meyer * Böhm, Tdepho«B.e6.13 AM Sulaer, Bärengraben 6 Mitglied A.C. c Unser Stolz: Zufriedene Kunden BERN: Grand Garage Burgernziel Schöne, helle, geheizte Räume. Modern eingerichtete Werkstätten. Peugeot-Vertretung für den Kanton Bern. Platz für 80 Wagen. Einzige Gi ossgarage im Kirchenfeld. E. SCHUMI iLangenthal ttwil Spezial-Werkstätte für AntomobilbcleucUtunff warage m. Spezial- Batterie-Kontrolle im Abonnement. Reparatur- Werkstatt e* fld.Spörri, b» Volkshaus JtEBR.6EI.rCRi Tel.4.23 LAMGCHTHAl jf Colombier Lausanne II Telephon 105. 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