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E_1930_Zeitung_Nr.010

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° 10 nur für 8307 Fr 1 . Waren Prozent unserer Einfuhr. Uebersicht über die Ausfuhr 1929. Unser© Ausfuhr hat 50 verschieden© Länder erreicht (54 waren es im Vorjahr), und zwar im folgenden Verhältnis : Belgien Niederlande Dänemark Finnland Polen f a b f sa 22 b 1 f 2 R a 3 f f a 19 b 1 f 1 h 20 77 29.10 3 341.74 7.20 46.55 2.56 179.94 62 67 36.06 17.08 27.81 3.14 113.21 264.90 lieferten oder 0,01 Stack q Kg Wert in Fr. Total Deutschland a 40 2838.78 2.666.815 b 1 2.94 3.309 d 2 22.50 25.500 f 5300.38 2.010.953 70.56 44.996 i 1.77 2.291 4.753.864 Oesferreich a 35 58.09 61.627 b 1 1.60 1.600 f 2 418.46 431.279 494.506 Frankreich a 113 1307.51 1.195.006 b 1 1.50 1.500 d 1 11.22 14.500 f 1 420.93 502.675 h 7 152 1.713.833 Italien a 70 124.00 125.642 b 1.08 966 f 1 339.72 500.695 10 100 i 18.57 5.000 632.403 England a 2.20 3.151 b 6 185 f 17 2494.03 1.791.551 er 1.01 270 1.795.157 Spanien a 76 131.26 119.022 b 1 2.48 2.348 f 89 4108.56 2.576.586 g 41 300 2.698.256 Portugal a 4 6.26 5.396 f 2 64.07 33.767 39.163 Norwegen a 1 15 f 25.91 27.606 27.621 Schweden a 3 14.64 13.218 b 5 285 fa 104.17 143.878 157.381 Tschechoslowak. 73 107.15 101.911 f 1346.31 1.526.843 1.628.754 Jugoslawien a 19 25.31 23.215 f 15.54 42.011 Rumänien a 1 f 43.84 68.202 Südafrika a 10 12.19 f 21 13.393 Ostafrika a 6 8.54 f 67 12.341 Niederl.-Indien a 10 16.00 18.796 21 68.181 12.870 523 11.571 770 14.256 OK ' 2.087 31.146 60 631.229 10.000 40.687 1.783 115.870 1.080 3.214 65.666 22.820 24.408 2.850 131.748 96.090 16.368 672.435 159.420 68.880 22.820 255.096 Ungarn Bulgarien Russland Algerien Marokko f Mesopotamien f Britisch-Indien f Straits Settlem. f Japan a f Vereinigte Staat, b ff Columbien 10 Brasilien Argentinien Peru Bolivien Austral. Bund Westafrika Syrien f Philippinen f Chile f 2 Seeland und Südseeinseln f Griechenland a 8 b f AesTPten China Türkei Mexiko Lettland, Estland Venezuela Uruguay Litauen Jahr 1929 Jahr 1928 a 14 f a 3 f a ffa 4 a 3 f 14 f 9 a 5 f f 1 f a 2 f 1 f f 1 f 2 a ff 4 a b f 1 f a b d f K h 1 a b d ef rr 22.67 93.55 4.64 83 1.04 287.89 28.75 5.85 41.39 2.52 623 3.60 271.96 5 15.47 326.61 3.62 930.19 570.69 7.40 71 55.11 12.93 2.30 1.32 13.76 6 186.24 7 12.57 68 24 52.75 45 38.52 68.01 75 2.05 149.78 3 10 43.83 2.84 21.681 108.570 4.050 2.452 1.600 634.629 46.399 5.339 45.385 5.040 1.490 180 3.300 191.804 150 28.698 194.896 2.455 586.092 422.440 5.265 1.234 33.284 13.804 2.600 3.270 14.158 236 111.556 56 10.041 600 421 34.472 1.296 19.982 31.000 800 1.948 123.984 80 60 26.592 2.290 544 4826.99 4.511.802 6 16.27 15.721 3 33.72 40.000 170 18562.53 13.289.781 79.90 56.746 20 264.97 96.242 20.34 7.291 459 4081.21 3.879.222 16 25.84 29.161 6 63.83 55.869 1 15.00 15.000 334 18899.75 14.744.454 68.95 39.450 130.251 6.502 636.229 46.399 50.724 5.040 1.490 180 195.104 28.848 194.896 588.547 422.440 6.499 33.284 13.804 5.870 14.158 236 111.556 56 11.062 34.472 1.296 19.982 31.000 2.748 123.984 26.732 2.290 18.017.583 18.763.156 816 23154.58 Abnahme der Ausfuhr 745.573 Unser bester Abnehmer für Automobile und Chassis von mehr als 1600 kg war Spanien, das im übrigen aber nur den zweiten Platz der Liste belegt, an dessen Spitze Deutschland steht. Deutschland führt besorn ders ein© grosse Anzahl Motorräder aus der Schweiz ein. Nach diesen beiden Ländern kommen Grossbritannien, Frankreich und die Tschechoslowakei, deren Einfuhr je eine Million Franken übersteigt (im Jahre 1928 waren es sieben Länder, die diesen Betrag überschritten). Nach diesen fünf Staaten haben wir für 12,589,864 Franken ausgeführt (69,87 Prozent der Gesamtausfuhr). Belgien, Russland, Italien und Brasilien folgen mit Beträgen, die je eine halbe Million übersteigen, und unter den übrigen Ländern gibt es noch neun, die für mehr als 100,000 Fr. aus der Schweiz bezogen haben. Zum Schluss werfen wir noch einen interessanten Rückblick auf das Auf und Ab unseres Automobilaussenhandels, wie es von den Zollbehörden seit 1906 registriert wurde. Die letzt© Kolonne gibt als Gradmesser das Verhältnis zwischen Ein- und Ausfuhr für jedes Jahr. * i I iil 1906 2,946,640 4,446,942 1,509 1907 3,214,725 5,35^348 1,665 1908 2,338,640 3,945,970 1,687 1909 3,987,285 6,297.233 1,579 1910 4,828,965 8,707.524 1,803 1911 6,883,395, 11,301,146 * 1,642 1912 8,000,205 14,315.622 1,789 1913 9,203,630 13,955.073 1,516 1914 7,468,100 14,674.069 1,965 1915 2,436,650 28,751,553 11,979 1916 1,406,785 25,329.137 18.002 J917 3,824,455 25,430,784 6,650 1918 1,395,494 28,111.048 20,151 1919 31,378,195 22,100.631 704 1920 76,624,918 18,210.205 237 1921 39,557,398 5,546,362 140 1922 25.790,000 3,999.000 155 1923 39,877,000 3,434.000 90 1924 56,835,155 5,289.672 96 1925 69,314,263 5,865.628 84 1926 80,321,497 4,372.623 54 1927 78,433,188 5.260.889 67 1928 75.293,035 18,763,156 249 1929 77,324,479 18,017,583 233 Man sieht, dass 1929 den dritten Platz einnimmt, was den Import anbelangt. Der Export hat sich wieder auf über 18 Millionen Fr. halten können. Im allgemeinen erweckt die Statistik den Eindruck, die einheimische Industrie habe es verstanden, ihren Platz auf dem Automobilmarkt zu behaupten und zu konsolidieren. -f. CONTINEIITAL- und Schneid'Aniagen Das Naiiasta! Industrie und Leserkreis Der blendfreie Scheinwerfer. Die Uebersidit über die bezüglich blendungßfreicr Autobeleuchtiing gemachten Vorschläge und praktisch ausprobieriim Mittel würde wohl Bände füllen, und tiot/.tloia stehen wir heute immer noch nicht beim Abschluss dieser Untersuchungen. Und dias mit Recht, denn der praktische Automobilist weiss und erfährt c>a tagtäglich, dass das Beleuchtungsproblem muh. nicht als gelöst betrachtet werden kann. Ein .-

N 1 10 — 1930 Frage 7519. Vakuum-Bremse. Ich besitze einen mittelstarken Amerikaner Wagen mit Vakuum- Bremse. Nun ist das Gaspedal schon dreimal plötzlich hängen geblieben, wenn ich bremsen •wollte, und so beinahe ein Unglück passiert. Ein Freund erklärte mir, dass dieses Hängenbleiben des Gaspedals auf die Vakuum-Bremse zurückzuführen sei. Er behauptet, dass die Vakuum-Bremse 100-, ja 500mal tadellos arbeite und auf einmal im kritischen Moment eben versagen kann. Er will mich belehren, indem es ihm schon selbst so gegangen sei, und zwar auf gerader, guter Strasse, mit ziemlich Jempo. Als er plötzlich bremsen •wollte, sei der Wagen einfach davongeschossen; erst als er das Bremspedal wieder losgelassen und frisch angesetzt habe, hätte die Bremse den Wagen sofort zum Halten gebracht. Die Bremse ist einfach fo durchgefallen, vrie man es nennt, und nicht das Gaspedal hängen geblieben. X. S. in W. Antwort: Die, beobachteten Störungen haben mit dem Bremssystetn an sich nichts zu tun. Zwischen dem vorliegenden Bremsapparat und der Drosselklappe oder ibcrem Gestänge besteht ja keine mechanische Verbindung. Es ist weiter auch eo gut wie ausgeschlossen!, dass die Unterdruckänderungen im Ansaugrohr, die durch dessen Anzapfung durch eine BrernsSeitung entstehen, die Drosselklappe irgendwie beeinflusst wird. Wir sind deshalb der Ansicht, dass das Steckenbleiben des Gaspedals auf eine andere mechanische Ursache zurückzuführen ist. Die gleiche Störung tritt ja nicht allzu selten auch bei Wagen ohne Servobremse auf. Meist stellt, es eich dann heraus, dass irgendein Gestänge oder eine Büchse klemmt oder der Schmierung bedarf. Nehmen Sie einmal das ganze Gestänge der Drosselklappenbetätigung auseinander, und prüfen S!# jedes Gelenk einzeln anjf leichtes Spiel. Sollte sich nirgends etwas Anormales zeigen, so bleibt das Pedal wohl nur deshalb hängen, weil die Rücikzugfeder zu schwach ist Dann wäre einfach die Fcdor durch eine stärkere zu ersetzen. Solche Unterdruckbreniseu wirken nur dann nichf mit ihrer vollen Servokraft, wenn gleichzeitig Gas gegeben wird. Da in diesem Falle die Drosselklappe offen ist, entsteht im Ansaugrohr und infolgedessen auch im Bremszylinder nur ein geringer Unterdruck. Immerhin ist aber ein vollständiges Versagen der Bremse auch hier ausgeschlossen. Der Kraftaufwand des Fa-hrers kommt immer noch voll und ganz zur Auswirkung, nur fehlt dann eben die Unterstützung durch die Servokraft. Praktisch wird es einem jedoch nie einfallen, gleichzeitig Gas zu geben und zu bremsen, weil ja beim Gasgeben schon durch den Antrieb des Motors der Bremswirkung entgegengearbeitet würde. Ein leeres «Durchfalles ist bei dieser Bremse durch die Konstruktion von vornherein ausgeschlossen. Es sei denn, dass ein Organ brechen •würde; dann könnte die Bremse aber auch nachher nicht mehr richtig funktionieren. Wahrscheinlich hat Dir Freund, als er diese Beobachtung zu machen glaubte, gleichzeitig mit der Betätigung der Bremse, Gas gegeben und dann nur die Servowiriung vermisst «Durchgefallen» ist das Pedal aber dabei bestimmt nicht. at Frage 7520. Abnehmen des Zylinderblockes. Ich möchte meinen Motor entrussen und dazu den Zylinderblock abnehmen, finde nun aber, dass auf der Ventilseite die betreffenden Muttern hinter den Ventilstösselführungen liegen und deshalb mit keiner Art Gabelschlüssel zu erfassen sind. Es bleibt nun wohl nichts anderes übrig, als die offenbar eingepressten Stösselführungen herauszunehmen, damit die Muttern zugänglich werden. Oder können Sie mir eine andere Lösung angeben? E. A. in T. Antwort: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Fabrik beim Montieren des Motors die Stösselführungen zuletzt einsetzt. Dann müssen aber die in Frage stehenden • Muttern entgegen Ihrer Meinung doch irgendwie zu erfassen sein. Versuchen Sie auf alle Fälle, ob ihnen nicht mit Steckschlüsseln beizukommen ist. Steckschlüssel sind sechskantige Rohre, die über die Muttern gesteckt und durch einen sog. Dorn, einen Stahlstab oder auch nur durch einen Gabelsehlüssel gedreht werden. Schliesslich bestände noch die Möglichkeit, die Muttern mit Hammer und Meissel zu lösen, wie die zweite Skizze zeigt. Wenn dieses Vorgehen sonst auch nicht empfehlenswert ist. weil es die Muttern beschädigt — mit Recht nennt man es «Murks» — so ist es hier einer Demontage der Stösselführungen doch noch vorzuziehen. Es sollte dann aber dafür gesorgt werden, dass die Muttern bei der nächsten Demontage besser zugänglich sind. Wie das am besten zu machen ist, wird Ihnen jeder Mechaniker nach Besichtigung des Motors sasen können. ma. Frage 7521. Gruppenweises Aufladen einer Batterie. Wir brauchen in unserer Vernicklerei eine Niederspannungs-Gleichstrom-Dynamo. Ich möchte nun wissen, ob es nicht möglich wäre, damit eine Autobatterie von 12—15 Volt aufzuladen. Da jedoch nur 10 Volt Ladespannung zur Verfügung stehen, müsste die Batterie in 2 Gruppen aufgeladen werden. Ich bin mir nun nicht klar, ob der Akkumulator vollständig in zwei voneinander unabhängige Gruppen geteilt, d. h. bei 6 Volt unterbrochen werden soll, oder ob es genügt, einfach bei 6 Volt den Ladestrom anzuschliessen. H. M. in H. Antwort: Ein gleichzeitiges Aufladen beider Gruppen a drei Zellen ist nur dann möglich, wenn die beiden Gruppen voneinander getrennt sind. Wird dagegen die Verbindung nicht unterbrochen, so ist die Stromquelle kurz geschlossen. Anderseits braucht aber die Verbindung «wischen den beiden Gruppen nicht unterbrochen zu werden, •wenn diese nacheinander angeschlossen werden. Selbstverständlich nimmt dann jedoch der Ladeanch doppelt so viel Zeit in Anspruch, at. Das bestbekannte Schwefzerfabrikat für alle Verwendungszwecke AUTOMOBIL-REVUE Franc 7522. Batteriestörung. Mein Auto besitzt eine 12-Volt-BeleuchtungsanIage. Die Batterie ist drei Jahre im Betrieb, wurde, wie vorgeschrieben, jeweils im benachbarten Elektrizitätswerk ausgewaschen und wieder aufgeladen. Seit drei Monaten benützte ich den Anlasser kein einziges Mal mehr. Die Beleuchtung ist trotzdem bei stillstehendem Motor ganz schwach; sobald aber der Motor wieder im Gang ist, habe ich wieder sehr schönes, volles Licht. Das letzte Aufladen hat gar nichts genützt. Die Batterie zeigt immer 12 Volt an; Säure 24 bis 26° Be. Die einzelnen Zellen sind ungleich in der Säuredichte. Ich verlangte vom Garagier, er möge den schwachen Zellen mit Säure nachhelfen. Er behauptet aber, das habe keinen Wert; die Säure müsse aus den Platten kommen durch das Aufladen. Nun möchte ich Sie anfragen, ob die Batterie ausgedient hat, also nicht mehr aufnahmefähig ist, oder ob sonst ein Fehler vorliegt? H. W. in H. Antwort: Wenn die Säurekonzentration auch bei vollständig, d. h. bis zum Kochen aufgeladener Batterie nicht über 24—26° Bä steigt, besteht hierin unzweifelhaft eine der Ursachen der geringen Kapazität. Ihr Mechaniker irrt sich, wenn er glaubt, die Säurekonzentration dürfe nicht künstlich vermehrt werden, die Säure müsse «aus den Platten heraus» kommen. Das trifft nur solange zu. als die Batterie teilweise entladen ist, nicht aber bei ganz aufgeladenen Zellen. Ist die Batterie aber aufgeladen, dann enthalten die Platten keine höher konzentrierte Säure mehr. Versuchen Sie nun in erster Linie, ob sich die Kapazität nicht wieder 1 auf die normale Höhe bringen lässt, indem die Säuredichte in allen Zellen bei geladener Batterie auf 28 Grad Be gebracht wird. Dass die Säuredichte in allen Zellen gleich hoch ist, hat grosse Bedeutung; denn die Zellen mit geringerer Säuredichte wirken sonst als Widerstände und setzen die Leistungsfähigkeit der ganzen Batterie herab. Sollte die Leistungsfähigkeit der Batterie aber auch nach der Korrektur der Säuredichte zu wünschen übrig lassen, dann ist anzunehmen, dass noch andere Defekte vorliegen. Die Platten können teilweise sulfatiert sein, was an einer helleren Färbung der Platten und weissen Flecken auf diesen zu erkennen ist, in fortgeschrittenerem Stadium auch an einer Aufschwellung der positiven Platten und Durchbiegungen. Die Leistungsfähigkeit kann weiter dadurch gesunken sein, dass ein Teil der Füllmasse der Platten herausgebröckelt oder der Bleikern der Platten zerfressen ist. Eine noch nicht zu weit fortgeschrittene Suifatation der Platten kann durch langsames, etwa 40 Stunden dauerndes Laden der Batterie mit etwa einem Viertel des normalen Ladestromes wieder rückgängig gemacht werden. Stark sulfatierte Platten oder solche, deren Füllmasse herausgebröckelt oder Gitter zerfressen oder gesprengt ist, müssen jedoch ersetzt werden. Es ist im übrigen nicht ausgeschlossen, dass die betreffende Batterie nach drei Jahren Gebrauchsdauer das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat; Der Automobilbetrieb stellt an eine Batterie eben sehr hohe Anforderungen, besonders wegen des Anlassers, der stossweise Stromstärken von 100 Amp. und mehr aufnimmt. Lassen Sie aber in jedem Fall, bevor Sie etwas weiteres unternehmen, die Batterie durch einen Spezialisten unterstic'hen. Dass sich die Störung gerade jetzt bemerkbar macht, rührt davon her, dass die Kälte die Leistungsfähigkeit einer Batterie ohnehin schon herabsetzt, at. Antwort auf Frage 7472. Brennstoff. Obschon Ihre Fragestellung betreffs Esso sehr weit geht, ist sie dennoch nicht erschöpfend hinsichtlich der Eigenschaften dieses Brennstoffes, was Sie aus folgendem ersehen können: Angenommen, Sie fahren, einen modernen Wagen, so ist es vielleicht Ihr Bestreben, weniger Brennstoff zn gebrauchen wie andere Fahrer mit denselben Wagen-Typen. Sie lassen deshalb den Vergaser Ihres Wagens knapp einstellen. Verwenden Sie nun in Barem Wagen an Stelle des gewöhnlichen Brennstoffes Esso, ergibt sich wohl keine auffallende Ersparnis im Brennstoffkonsum. Sie fahren jedoch plötzlich angenehmer, — zur Erreichung einer gewünschten Beschleunigung brauchen Sie nicht Gaspedal und Zündhebel mit besondern Finessen zu betätigen. Die Explosionskraft von Esso ist weich und dennoch stark. Ihr.Motor und die andern Organe Ihres Wagens werden geschont, indem die zu knappe Regulierung Ihrer Vergaser für Esso die normale ist; es resultiert eine Ersparnis, die sich zwar nicht schon nach 100 oder 200 Betriebskilometern, sondern erst nach Tausenden von Kilometern durch verminderte Abnützung geltend macht. Bei knapper, sparsamer Vergaserregulierung ist der Wagen vielfach schwieriger zu handhaben, der Motor leidet bei der sauerstoffreichen Verbrennung, besonders betrifft dies die Ventile. Esso hilft über diesen Uebelstand hinweg. Es kommt bei dieser knappen Regulierung von Vergaser und Zündmoment ersf so recht zur Geltung. Die Vorteile treten besonders beim modernen Hochleitungsmotor, bei dem Vergaser und Zündung dem neuen Brennstoff angepasst sind, voll in Erscheinung. Wohl lässt sich auch Esso ohne weiteres in jedem Motor verwenden, der mit gewöhnlichem Betriebsstoff normal funktioniert. Wenn Ihnen diese Antwort nicht genügt, müssto auf das Thema gründlich eingegangen werden, für welche Ausführungen der Briefkasten-Onkel in seinen Spalten jedoch kaum Platz haben wird. Dr. K. Z. Frage 7493. Apparat zum Anlassen und Drehen eines Automotors ohne Zündungen. Ich habe vor vier oder fünf. Jahren an einem Personenwagen einen Apparat eingebaut gesehen, der den Motor de3 Autos in Bewegung setzte und in Bewegung hielt, ohne dass Zündungen erfolgten. Der Apparat sei jeweilen an kalten Morgen oder nach langem Stehen des Wagens in Funktion gesetzt worden, um den Anlasser zu schonen oder die Kurbel nicht in Funktion setzen zu müssen. Ist einem Leser ein solcher Apparat bekannt und wo kann derselbe be* zogen werden? B. Z. CHRYSLER SAGT HiOlXXXXa,XXIX *• Cie vorm. Altorf er-Lehmann * Cie. Aeusserst günstige Gelegenheit für Händler und Grossisten! Es wird ein Posten neuer Accessoires - Artikel wie folgt weit unter Fabrikpreisen abgegeben i 9 kompl. Anto-Heizungen 20 Sucherlampen, 6 u. 12 Volt 20 Richtungsanzeiger 10 Stopplampen 12 Klaxons 3 Kühler - Jalousien, 509, 501, 520 40 verzierte Kühler-Thermobug Fiat Alles erstklassige bekannte Marken. Verlangen Sie Offerte. Bei ganzem Posten sehr billig. Bahnpostfach R. 15477 ZÜRICH 4-Tonnen- Lastwagen auf Luftbereifung, mit Scintilla-Beleucht. u. Anlasser, gross. Ladebrücke oder Möbelkasten, ev. dazu noch 30pl. Allwetterkarosserie, ist unt. günst. 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