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E_1930_Zeitung_Nr.006

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° 6 Könfe der Geldzähler Schemel aus hatte sie den beiden Männern die Rindfleisch. Und die kleine blonde Marie Andre fühlte sich einer Ohnmacht nahe, • . J o t. « u * n *• M OWTAH zornigen Worte vom Munde gelesen, gehört, Stauber suchte nach dem richtigen Worte: sein Gang wurde mit jedem Schritt unsiche- «t der Schalterbeamte Greanfield^e nei_Lon- ^ e X ^ 4 ^ ^ schnappigerStimme «je nun, das sei jetzt einmal so, wie es halt rer, sein Herz sank mit jedem Schritt tiefer doner Bankier tausend Münzen ir. knap- e ae^wemuMer mit app s j ^ ^ ^ ^ ^ s}ch ^ ^ ^ ^ ^ Q]flck ^ ^ pen neun Minuten zahlen und gleichzeitig ^ l u J* h °£ ^e Straubinger den Arm gleich geschlagen zu geben. Er werde halt zu seinen Gunsten auf. Ja noch mehr: Der ordnen konnte. Schlage hob ihn fallen liess, sich um- am Montag anderswo anklopfen. Gute Ma- Beamte machte ihn darauf aufmerksam, dass Dieser kleine Ausschnitt zeigt w» das zum ^cmag^o££ J siesichgedacht, war . schinisten seien immer gesucht, und wenn es er die Fesseln als sein Eigentum betrachten «Neue Wiener Journal» kommentiert wie ^ ü ^ \ ^ ^ md si i , du h' ab est hier nicht gehe, so gehe es dort. Vorgesetzte könne, wenn sich innerhalb eines Jahres nieeintrachtich die Volker den Kampf um den re« I^KUK:araüj u J nf * h Freude# Vor gebe es in der ganzen Welt, und den Mund zu mand melde, der sich als Eigentümer der 2 SummLif 'aSSLÄ Sch^ 2 S war dann" eint' gekommen Chatte halten müsse man früher oder später doch Stahlschel.en legitimiere Ob Andre Billat Ä * hSZ^ nrFnScSun? wird so von der Saaltüre aus gerufen: Straubinger, lernen. Besser früher.» ' nach diesem Missgeschick noch Wert darauf t2hi^Tälle? denf de? RekorXnge? auf die Direktion! Und da hatte ihr Herz ge- Straubinger schlückelte still an seinem Bier legt, verschweigt der cMatm*. ^^:ģī -"* ganz stark, ganz schmerzlich, jjd - g ^ ^ - g hm^sJe ^ ^ ^ sättigt zu sein. t$00@Sr B ub nörte er zu * nickte zur Zustimmung Der neuerbaute 17.000-Tonnen-Dampfer T\» Lf * *7 **f * «lÜ^ff mit dem Kopf oder rieb sich nachdenklich das «Sud Americano» war aui seiner Jungfern- Dte kleitie /jettleflii WM ^ Kinn, fühlte sich etwas gescholten, aber sonst fahrt von Deutschland nach New York be- T-X- c- J D u M +• • « ior.n.o-0 *f&\ Jr ean7 7ufrieden griffen, wo er als das Schwesterschiff des Die Sirene der Fabrik stiess einen langge- ^—XtfivraÄjflT .7 ZUI e • . „ .., ,. ~. ,... . j#jti_Tywj,Nf^jjgi!~A AI aen. *> i • H C otif Aam HpiTTiwpcrp 7iim Quartier die «5UQ espreso» m aen v^rk-Phr verKenr mit mit sndame- »ntrpnpn hpicprpn Tnn iihpr nie Ziegeldächer «i«j^i IWAVHIÖ^^ —••—. "'•* " UI uern ncimwcsc /.um yuai uti UIK . . . , ,, , ,,. , ouuainc- /-., . def Vorstadtdurchdte gesteckten Zeilen J^lvSW / N äß&L beiden eine Zeitlang schweigend nebeneinan- rika eingefügt werden soll. In Kiel war 01 ar kahler Häuser über den pappifen K ot de r / ÄttifflR/ A \ V W de die Stufen des ' Bubenbergrains hinange- an Bord gekommen ein grosser gelber Kater, SrtretenäStrasse hin B'war Samstag- / / m M & m \ i^Jw stritten waren, blieb das Mädchen auf ein- ein erprobter Seefahrer, der sich in kurzer zertretenen oiraaae mn. a> war OOUUMS* nj «*rßiivw>Ail*Npn5^'ft ^j&Vwifw tiUf mal. . , ... , . r— i i« rr Vati AoarUrr /ia

N»6 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE 13 HDBIE S BE. B TT BE EDEEDQ EFDP^OJ Aber Madame, Sie sollen ... niemals bei Tisch Ihr Haar ordnen. Selbst die hübschesten Locken mit dem zierlichsten Kamme nicht. Sie sollten nie die uralte Idiosynkrasie vergessen, die die Kombination Speise und Haar in jedem Menschen weckt. Mit dem Pudern und Lippenschminken ist's eine andere Sache. Eigentlich dürfte auch dies nicht geschehen, aber man hat sich einfach daran gewöhnt und diese Frauen von heute Dit sechzehnjährige Dorothy Reid hat einen Weltxek«rd im Gehen, von den Vereinigten Staaten nach Kanada, von der Ambassador-Brücke, Ont. errungen. Sie ging diese 2% Meilen lange Strecke in 36 Minuten und 40 Sekunden und gewann dabei einen Preis von 250 Dollar. Verschönerungsmanöver werden bereits ohne jegliche Assoziation und Animosität akzeptiert, mögen sie auch angesichts des Suppentellers oder mit der Zigarette in der Hand vor sich gehen. Achten Sie stets darauf, den Eindruck ihres Anzuges nicht durch die letzten Details zunichte zu machen. Leider geschieht dies abeT allzuoft. Das crimen laesae dieses Gesetzes pflegen die Handschuhe zu sein. Ein eleganter Mantel, ein kostspieliger Hut, die Schuhe tadellos zu diesem Ensemble abgestimmt und dazu schmutzige Handschuhe, mit abgerissenen Knöpfen, manchmal noch schlimmeres. Oder eine Handtasche, die jegliche Fasson bereits verloren hat, oder, schrecklichster der Schrecken, eine Strumpfnaht, die anstatt schnurgerade rückwärts in verzwickten Windungen an der äusseren Wadenseite entlang läuft. Genau so, als fänden wir an einer anscheinend einwandfreien Keramik plötzlich einen Sprung. Sie werden niemals sich jener Destruktivität von Dingen und Kleidern überlassen, die vielleicht besondere Erhabenheit und Vornehmheit vertreten soll. Ein anständiger Schuh gehört auf gute Leisten, jedes Kleid gehört auf einen Kleiderbügel. Das sind Dinge, gegen die sich auch nicht das kleinste Argument aufbringen lässt Die burschikose Geste der Destruktion hat mit der vollendeten Dame nichts Gemeinsames. Höchstens als Schlager der Peripherie. Sie wissen stets genau, wie Sie die Einladungsliste zusammenzustellen haben, um eine möglichst zusammenpassende und angeregte Gesellschaft bei sich zu sehen. Sie werden nie vergessen, zu überlegen, ob Frau X. und Fräulein N. einander etwas zu sagen haben werden, ob Herr Y. ein guter Partner für den Bridgetisch oder Herr N. geneigt ist, geduldig die Vorführung der neuesten Grammophonplatten über sich ergehen zu lassen. Und Sie werden ganz sicher darüber informiert sein, ob die Tischordnung und die Speisekarte keine Klippen enthalten. Denn Sie wissen nur zu gut, welch geringfügige Kleinigkeiten manchmal die besten Absichten umstossen können. Die kultivierte Frau kann auch durch den überraschendsten Besuch nicht aus der Fassung gebracht werden, wenn sie ihr Hausgewand richtig wählt Der Schlafrock gehört nur in die Abgeschlossenheit des Schlaf- und Badezimmers. Statt des Hauskleides kann auch, wie die «Prager Presse» festhält, ein Pyjama mit halblanger Jacke getragen werden, das niemals salopp wirken muss und darf. Die Woge der Barette Sie galten seit jeher als künstlerische Kopfbedeckung. Schon vor vielen Jahren tauchte hie und da eine «künstlerisch veranlagte» Dame auf, die es wagte, eine Wagnerkappe mit grösserem oder kleinerem Erfolg aufzusetzen. Und da diese kühnen Damen zumeist aus den Reihen der Blaustrümpfe stammten, war das arme Barett eine geraume Zeit hindurch diskreditiert. Dessenungeachtet aber geht das Barett gleich einem roten Faden durch Jahre hindurch in den verschiedensten Wandlungen durch die Geschichte der Hutmode. Einmal sind es Riesenbarette, deren Kopf in einer einzigen schmalen Leiste zusammen errafft ist, die knapp der Stirne anliegt, ein andermal sind sie reichgefältet. Einmal sind sie durch Unterlagen versteift, das nächstemal weich, einmal tief in die Stirne gezogen, um sie das nächstemal fast freizulassen. Aber immer hat das Barett eine Grundeigenschaft: es fällt tief in den Nacken hinein, ob nun natürlich oder gekünstelt Die Gegenwart hat ein Barett geschaffen, das zu den anmutigsten und reizvollsten Kopfbedeckungen zu zählen ist, — allerdings dann, wenn es ein Haupt bedeckt, das berechtigt ist, es zu tragen. Das Barett von heute, mag es aus Samt oder weichem Filz gefertigt sein, schmiegt sich der Stirne und fast dem ganzen Kopfe eng an; rückwärts fällt es verhältnismässig tief in den Nacken und oftmals weicht es von der klassischen Form darin ab, dass es seitlich oder rückwärts durch eine Schlupfe bereichert ist Es ist schwer zu sagen, ob solch ein Plus nicht manchmal ein Minus bedeutet. Das hängt von verschiedenen Bedingungen ab. Wesentlich und notwendig ist es vor allem, dass Barette nur Köpfe zieren, die sie zu tragen berufen sind. Die Form des Gesichtes Das Mode-Barett und die Proportion des Kopfes sind ausschlaggebend. Vor allem sollten niemals Frauen mit banalem oder allzu rundem Gesicht Barette tragen, noch solche, die eine niedere Stirne haben. Aber ganz sicher niemals Frauen, die einen kurzen Hals und einen allzu runden, gedrungenen Kopf haben. Das aus der Stirne geschobene, weit in den Nakken reichende Barett setzt eine gewölbte, reichlich hohe Stirne und vornehmlich eher einen längeren als einen kürzeren Hals voraus. Nur bei ganz langem, schlankem Halse sehen die verschiedenen Enden und Schlupfen anmutig aus und bedeuten das oberwähnte Plus. Am wirksamsten sind die allereinfachsten Barette. Wie ja die Mehrzahl der wirklich hübschen Dinger ihre raison d'etrein der Qualität des Materials und in der Linie haben; deshalb müssen wir dieser Formlosigkeit, schreibt die für ihre feinfühlige kulturelle Einstellung bekannte Zdenka Wallerson in der Pragerpresse, das nötige Skelett selbst liefern. «Sie» darf lügen. «Eine Frau hat das Recht zu lügen, wenn sie durch eine Unwahrheit ihre Ehre retten kann und vermeidet, dass ihr Ruf leidet» Dieses Urteil hat ein Chicagoer Richter, Marcus Kavanaugh, jüngst ausgesprochen. Es handelte sich um eine Meineidsklage gegen eine Frau Leontine Foley, die angeklagt war, ein falsches Zeugnis bei der Nichtigkeitserklärung ihrer Ehe mit einem gewissen Gilbert abgelegt zu haben. Der Richter führte in seinem Urteil aus: «Ich kümmere mich nicht darum, ob Frau Foley im Verlauf des Prozesses die Unwahrheit gesagt hat Wenn die Wahrheit eine Erniedrigung oder eine Entehrung für das ganze Leben einer braven Frau bedeutet und wenn sie durch eine Lüge niemanden ein Unrecht zufügt, so vertrete ich die Anschauung, dass diese Lüge gerechtfertigt ist.» schreibt Ihnen 1 J.Böhi.Werbefachmann Postfach 419, St. Gallen Alles was Sie zu verkaufen haben, können Sie durch Werbebriefe verkaufen. Rheumatismus SLOAN 'S LINIMENT Auf die schmerzende Stelle 'aufgetragen, dringt es ohne Reiben ein, wärmt und beseitigt Reissen und Zucken in den Gliedern. Das beste Hausmittel gegen Rheumatismus. Hexenschuss, Ischias. Kreuzweh, Verstauchungen und alle Muskelschmerzen. 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PREIS des 400 Seiten starken Bandes nur Fr. 6.— •••••••• für Abonnenten . . . . . . . 4.80 Versand per Nachnahme durch den Verlag Hallwag AG., Bern WocnenprogranuD 01 « l»n BERN: STADTTHEATER: Di.: abends: Walzertrum. Mi.: nachm.: Peterchens Mondfahrt. abends: Geistertilg. Do.: abends Intermezzo, Volksvorst. Kammeriplele Regen. Fr.: abends: Die Seile des Nicolas Snytfers. Sa.; abends lEnglish Players. So.: nachmitt.: Peterchens Mondtahrt. abends: Hotel Statt LtmMrg. ZÜRICH: STADTTHEATER: Di.: abends 8 Uhr: Ttnzakend Mary Wicmann. Mi.: abends 8 Uhr: Madame Buttertly. Do.: abends 7 Uhr: Die Walkare. Fr.: abends 8 Uhr: Maschinist Hopkins, Oper von M. Brand. SCHAUSPIELHAUS: Di.: abends 8V4 Uhr: Weekend im Paradies. Mi.: abends 87. Uhr: General Suter. Do.: abends 8'/. Uhr: General Suter. Fr.: abends 8V. Uhr: Der letzte Schleier. CORSO: Täglich abends 8 Uhr: Oie Fledermaus, Operette v. J. Strauss. schmerzstillend Man Ißdratd naranmal^ stais.üeäuäbsoute nwiänsoffichtiges Gimmi* Zürich? 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