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E_1930_Zeitung_Nr.012

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Tourismus Vom finnischen

Tourismus Vom finnischen Meerbusen zum Eismeer. Fahrten in Finnland. Nun gibt es auch in Europa Gegenden und Länder, die für den Automobilisten den Reiz des Unbekannten haben, und die nicht zu Jedermannsländern geworden sind, die gesehen zu haben zu den unbeschriebenen Gesetzen des guten Tones gehört. Sie liegen in aller Abgeschiedenheit da. und der Zauber ihrer Landschaften und der eigenartige Charakter der Bewohner überträgt sich nur durch Hörensagen und durch Bücher auf unser Wissen. Für den Automobilisten haben diese Länder einen hohen und reichen Wert. Sie geben ihm Gelegenheit zu abenteuerlichen Entdeckungsreisen, so dass er herumzieht in romantischer Anwandlung wie ein Landentdecker seligen Angedenkens zu Zeiten von Gplumbus, er wirft den Ballast des Alltags frei hinter sich, und geht im Neuen völlig auf, das sich ihm eröffnet. Zu diesen Ländern, die noch nicht vom Strom der Bädeckerreisenden überschwemmt sind, gehört auch das Land der tausend Seen: Finnland. Die Sektion Bern des A. C. S. setzte die Reihe ihrer Vorträge am 3. Februar im Kasino durch einen Lichtbildervortrag fort, der lebhafteste Eindrücke von Finnland vermittelte. Herr Dr. Wegmann als Redner, ist ein ostschweizerischer Forscher, der seit Jahren seinen Wohnsitz im hohen Norden aufgeschlagen hat, um dort seinen geologischen Studien leben zu können, die ihn durch alle nordischen Gegenden führten. Er hat während seines langen Aufenthaltes in Schweden. Norwegen, Lappland und Finnland den nordischen Gegenden alle Ihre Geheimnisse abgelauscht, und in scharfen Umrissen liess er sie nun in ihrem Wesen vor den zahlreich erschienenen Automobilisten erstehen. Eine besondere Bedeutung erhielt der Abend durch, die Anwesenheit der finnischen Gesandtschaft. Finnland, dieses merkwürdige, reizvolle Land ist in mehreren Beziehungen für den Automobilisten empfehlenswert. Sein wichtigster Strassenzug durchquert das ganze weite Land bis zum Eismeer hinauf, im Gegensatz zu Norwegen und Schweden, deren Hauptstrassen schon bedeutend südlicher enden. Im Sommer bleibt es in Finnland immer Tag, es gibt nur noch dem Namen nach eine Nacht, und kommt man noch weiter gegen den Pol hin, so erlebt man die Mittornachtsonne mit all ihrem Zauber. Finnland darf sich auch rühmen, eines der billigsten Länder unseres Erdteils zu sein, so dass sich schon in dieser Beziehung interessante Perspektiven eröffnen. Die Strassen sind von unsern Ueberlandstrassen nicht sehr verschieden, und wo man eben Nebeiistrasscn befährt, muss man kleinere Ansprüche stellen. Für Unterkunft ist in Finnland überall gesorgt, wo Menschen sind; man empfängt dio Fremden als Gäste und erweist ihuen die gebührende Aufmerksamkeit. Mit der Sprache hapert es schon eher, dio Finnen dürfen sich einer ausgesprochen sclrwierigen Sprache rühmen, dieses Manko wird aber dadurch ausgeglichen, dass man in diesem Lande, vor allem in den Städten, sehr häufig Deutsch spricht, und auf dem Lande gibt es Lehrer und Pfarrer, die ebenfalls dieser Sprache mächtig sind. Und im übrigen anerkennt auch der Finne dio stumme und eindrucksvolle Gebärdo der fragenden, bittenden, dankenden Hände Aengstlichc Gemüter greifen sich vielleicht an den Kopf und fragen nach den Bolsohewikis, die in nächster Nähe Finnlands leben, sie dürfen aber beruhigt sein, der Finne steht treu Wacht an der Grenze und läset den roten Brand nicht in seine Heimat herüborlodern. Was ist denn nun in Finnland zu sehen? Es besitzt Altertümer, historische Schlösser. Kirchen, Burgen, Klöster, die über das Land hinweg sehen und seine Vergangenheit immer noch lebendig erhalten, es gibt reizende Stadtwinkel, in denen alte Zeiten träumen, vergessene schöne Gebäude, um die eine Romantik der Stille und Unberührtheit spielt, kleine Dörfer mit noch kleinem Häuschen, einfache, unberührt von der mitteleuropäischen Kultur gebliebene Menschen mit guten Augen, — es gibt noch viel mehr. Aber das Grosse, das Einmalige, das einem in Finnland entgegentritt, ist dio Landschaft. Sie ist monoton in ihrem Aufbau und zugleich grossartig durch innere Abwechslung. Die Variationen machen es aus, die diesem Lande den Zauber geben, den stets wechselnden Blick auf Wasser, Wald und Wolken, die ineinander vorsinken in reinster Harmonie. Man kommt aus den Städten Finnlands, die im übrigen modern und völlig nach unserer Kultur orientiert sind, und fährt mit seinem Wagen dem Wanderzauber entgegen. Man erlebt den Moment, wo man begierig den ersten Fisch aus den Wassern zieht, ihn selbst zurichten muss und ihn brät, so, dass man beinahe ein wenig zurück zur Natur inszeniert, und frei und gelöst lebt wie ein Wilder mit seinen Leuten, und den blauen Wundern entgegenzieht, die in der Berne noch harren. Die Fahrt nach Finnland erfordert nicht allzu viel Zeit. In einigen Tagen ist man in Stettin oder Lübeck, dann wird der Wagen auf das Schiff verladen (dio Spesen sind nicht hoch), und nach zwei Tagen Fahrt auf der Ostsee läuft man im finnischen Meerbusen ein, Helsingfors bietet sich in schönster Lage, und schon kann die Reise durch das Land beginnen. Dies alles erfordert keine zu grosse Kraftanstrengunj* des Portemonnaies, dafür aber sind so viele positive Vorteile vorhanden, dass man in jeder Beziehung von einer gewinnbringenden Fahrt sprechen darf. Als bestgeeignete Reisezeit bezeichnet DT. Wegmann die Monate Juni—August. Schweizerische Automobilisten, welche sich dieses interessante Land zum Reiseziel wählen, werden darauf aufmerksam gemacht, dass demnächst im Verlag der «Automobil-Revue» eine vorzügliche Karte und Führer von «Finnland» erscheint, entstanden unter besonderer Mitwirkung von Dr. Wegmann, der während seines mehrjährigen Aufenthaltes, dieses Land im Automobil und Motorboot bereiste und regelmässig in den Sommermonaten von seiner Südspitze bis hinauf zum Eismeer zahlreiche Kreuz- und Querfahrten unternahm. Die Lichtbilder von Herrn DT. Wegmann, dessen Begleitworte ausserordentlich sympatisch und witzig waren, vermittelten Ausschnitte aus einer Reise von Helsingfors aus nach dem höchsten Norden. Saubere Städte, idyllische Flecken, kleine Dörfer folgten sich, breite Ströme erglänzen, man geniesst von den Hügeln aus weite bezaubernde Rundblicke über das Land, und im Norden dehnt sich weit und verloren die Steppe aus, nach dem Mütterchen Russland hin. Um auch einen Einblick in die seelische Struktur des Finnen zu ermöglichen, bot der Referent die Wiedergabe einiger Grammophonplatten, auf einem neuartigen, von Ingenieur Habicht. Phonobau in Schaffhausen, konstruierten Apparat in hervorragender, dynamischer Wirkung, von finnischen Liedern und Märschen. In allen Stücken schwang eine gewaltige Kraft der Volksseele, eine urhafte Verbundenheit mit dem Boden wuchs daraus, und man glaubte in dieser leicht nach Russland hin orientierten Musik den Wind singen zu hören, der über Finnlands Seen und durch seine Wälder braust und rauscht. Finnlands Naturschönheit ist schlichte und einfache Grosse, nicht prunkend und überladen. Und darum ist sie auch gewaltig! In den Bildern dieser Landschaft, den silbernen Birken, den stillen weiten Wassern der tausend Seen, in den dunkeln Wäldern ist ein Reichtum verborgen, der sich die Seele des Müteleuropäers sehnend erschliesst. Touren-Antworten T. A. 405. Erzgebirge. Eine Erzgebirgefcrar sollte nicht vor Mitte Mai unternommen werden, weil vorher immer mit Schnee zu rechnen ist. Ich schlage Ihnen folgende, äusserst lohnende Tour vor, die sich bequem in einer Woche durchführen lässt: St. Gallen, Wil, Winterthur, Sohaffhausen. Tengen, Zollhaus, Donaueschingen, Schwenningen, Rottweil, Baiingen, Hechingen, Tübingen, Waidenbuch, Stuttgart, Waiblingen, Backnang, Mainhardt, Hall, Grailsheim, Feuchtwangen, Ansbach, Nürnberg, Gräfeflberg, Pegnitz, Bayreuth, Kulmbach. Hof, Eibenstock, Rodewisch, Oelsnitz, Flauen. Für die Rückfahrt empfehle ich Ihnen folgende Route: bis Nürnberg gleich wie bei der Hinreise, von hier über Neumarkt, Beilngries, Ingolstadt, Pfaffenhofen, München, Inning, Landsberg, Memmingen, Leutkirch, Wangen, Bregenz, Korschach, St. Gallen. Th. R. in D. T. A. 406. Vallee de Chevreuse. Dieses Tal erstreckt sich unweit von Paris in südwestlicher Richtung und ist reich an landschaftlichen und baulichen Schönheiten. Ich möchte Ihnen folgende, sehr lohnende Tour vorschlagen: Sie verlassen Paris in der Richtung Versailles und fahren von dort über St. Gyr, Nauphle-le-Chäteau, Mareil, Montfort-l'Auinary, Gambaiseul, St. Leger, nach Rambouillet. Von da aus über le Perray, Auffargis, Grand Moulin, Dampierre, Chevreuse. Gif. Orsay, Saclay, Bievres, Jony, Versailles zurück nach Paris. Sie können sich dabei ruhig Zeit lassen; vermutlich wird ein Nachmittag für die kaum 100 km vollständig genügen. R. A. in S. T. A. 407. Holland. Sie können die geplante Reise sehr gut schon im Anfang Mai ausführen, doch ist auch die Zeit um Ende Mai günstig. Als Route würde ich die rechte Rheinseite wählen, unter Berührung folgender Orte: Schaffhausen, Tengen, Donaueschingen, Neustadt, Freiburg i. B., Kenzingen, Offenburg, Achern, Welche Unvorsichtigkeit GEWINNBETEILIGUNG die Insassen Ihres Wagens nicht zu versichern! Warten Sie nicht zu! Gehen Sie eine Versicherung ein, bevor ein Unfall geschehen ist. Assurance Mutuelle Vaudoise, Lausanne ÄUTOMOBIL-REVUE 1930 — No 12 Rastatt. Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg, Heppenheim, Darmstadt, Frankfurt a. M., Mainz, dann auf der linken Rheinseite weiter über Bingen, Bacharach, St. Goar, Boppard, Koblenz, Andernach, Bonn, Köln, Vorringen, Neuss, Düsseldorf; hier wieder rechte Rheinseite, Duisburg, Wesel, Emmerich, Arnhem, Ameronen, Utrecht, Amsterdam. Um die schönsten Gegenden Hollands kennenzulernen, wäre folgende Tour zu empfehlen: Sie fahren von Wesel, statt über Emmerich (Richtung Amsterdam), mehr nördlich über Anholt, Hummelo, Zulpen, Ölst, nach Zwolle, hier der Zuider-See entlang über Hardervik, Amerfoort, Narden nach Amsterdam. Von da über Haarlem, Leiden. Haag, Rotterdam, Dordrecht, Breda, Anvers. Brüssel. Heimfahrt über Wawre, N'amur, Marche. Bastogne, Luxemburg, Netz, Nancy. Epinal, Beifort, Basel. Total-Kilometerzahl zirka 1650. Nicht vergessen sei, sich gutes Kartenmaterial und Reiseliteratur zu verschaffen. Ich möchte Ihnen die Anschaffung des Führers «Europa Touring» empfehlen, der mir sehr gute Dienste geleistet hat und den Sie beim Verlag der «Automobil-Revue» erhalten. E. B. in B. Touren "Fragen T. F. 408. Automobilkarten. Kann mir einer der Leser eine Bezugsquelle für Autokarten angeben? A. Seh. in N. T. F. 409. Die höchsten Automobilstrassen der Welt. Ich wäre sehr zu Dank verpflichtet, wenn mir jemand die höchsten Automobilstrassen der Welt und deren effektive Höhe über Meer nennen könnte. Die von mir persönlich höehstbefahrene Strasse liegt in Peru und erreicht die ansehnliche Höhe von 4850 Meter ü. M. Sie ist die Fortsetzung der Transandinen Eisenbahnlinie von Lima nach Oroya, welche zu den gTÖssten Zuflüssen des Amazonas führt. C. S. in L. (Peru). T. F. 410. Plymouth. Ich möchte in meinen Ferien diesen Frühling meine Verwandten in Südengland besuchen. Welches ist die beste Route von Winterthur "aus dorthin? Auf der Hinfahrt wünsche ich Paris, zu berühren. E. B. in M. T. F. 411. Gallsbach (Oesterreich). Ich beabsichtige anfangs März nach GaUsbach bei Wels in Oesterreich zu fahren. Welche Route können Sie mir von Schaffhausen aus empfehlen? Wie sind die dortigen Strassenverhältnisso? J. G. in Seh. Bächer Von Piraten und Menschenfressern. In einer üblen Spelunke in Sydney haut ern 13jähriger Hamburger Junge, Schulflüchtling, zwei Berufsfechter im Säbelkampf zusammen. Als Lohn soll er 5 Livre Sterling erhalten. Als der dieikäsehohe Draufgänger am Morgen mit schwerem Schädel und — leeren Taschen erwacht, fährt er auf einer «Raubhändler»-Bark schon auf hoher See: «geschanghait in Sydney!» «Rauhhändler» — das waren Schiffer, die «Fleisch», Menschenfleisch, Planen. Hier beginnt die eigentliche Erzgebirgetour. Sie wenden sich wieder mehr südwärts und sen. Dieses Ereignis wurde richtunggebend für in die Hölle brachten, in dio Bergwerke der Wcis- erreichen über Oelsnitz Aadorf. Von hier aus das weitere unstete Leben des intelligenten jungen führt die durchwegs sehr gute Strasse über Markneukirehen und Klingenthal, in welchen Orten der .^reits zum second in command gebracht. Gehorsam Raiihbeins. Ein halbes Jahr später hat er es be- Musikinstrumentenbau blüht, dann unter starker erzwingt sich der Kecke, wenn es sein muss, mit Steigung über Jä.gersgrün und Auerbach nach der Pistole in der Hand. Sein anrüchiger Beruf Eibenstock. Hier ist ein Abstecher auf den teilweise, allerdings sehr steilen Auersberg (1000 m) sindel zusammen. Sein Körper und Wille worden führt ihn bald mit dem verkommenen Siidseege- zu empfehlen. Die Aussicht ist sehr lohnend. Dann unüberwindlich. Seine Taten setzen neben denen fahren Sie auf der bisherigen Strasse weiter über seines tüchtigen Kapitäns, der nur im Trank unglaublich roh ist, die Südsee in Schrecken. In Steinbach, Johanngeorgenstadt (eventuell Besichtigung des ehem. Bergwerks) durchs Schwarzwassertal nach Schwarzwasser. Auf dieser Strecke er einen Ruf, der von Mystik umkleidet ist. Um blutigen Kämpfen mit malaiischen Piraten gewinnt liegen einige ungeschützte Bahnübergänge und seine gefährlichsten Konkurrenten aus dem Wege Haarnadelkurven, weshalb einige Vorsicht geboten zu räumen, schliesst er — ein kleiner Napoleon ist. Sie folgen nun der Strasse nach Annaberg, der Südsee — ein Bündnis mit einem Kannibalonstamm. Mit einer tapferen weissen Frau, die in verlassen diese aber bei Scheibenberg und zweigen rechts in Richtung Oberwiesenthal ab, das Sie dick und dünn zu ihm hält, wird er als geehrter über N'eudorf, Kretzscham-Rothensema und Unterwiesonthal erreichen. Oberwiesenthal ist dio höchst- dabeisitzen, wie Gefangene «ä la Schwein!» — Gast Zeuge entsetzlicher Menschenfresserei, muss gelegene Stadt Deuschlands (911 m) und ist ein «Langschwein!» — hergerichtet und verspeist werden. bekannter Wintersportplatz und Höhenkurort. Von hier erreichen Sie über Schwarzenberg, Annaberg, Jetzt lebt Kapitän H. E. 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Daraus ist sein schauerlich schönes Buch «Kannibalen» nächto» (Fr. 5.70. Brockhaus, Leipzig) geworden. Es ist eins der letzten seiner aussterbenden Gattung. Es erweckt eine romantische, ursprünglich triebhafte, oft unmenschlich brutale und heute verschollene Welt zu neuem spukhaften Leben. Ich bestreite, dass irgendein ein Romancier in der Lage ist, du annähernd so plastisches Bild dieser grausigen, tollen Vergangenheit zu vermitteln. Dazu fehlt ihm einfach die lebendige Erfahrung, die Stileehtheit und der unleugbare Stempel der Wahrheit. N'oeh lange- dröhnen dem gebannten Leser das gespenstische Tom-Tom der Trommeln und der aufreizende Klang der Konchamuschelhörner zu den Schreien der Insulaner in den Ohren... Fs. Unser letztes Kreazworträtzel. Auflösung. Senkrecht: 1 Maria, 2 Murten, 3 Yvorne. 6 Seon, 7 Solo, 8 Lausanne, 10 Marianno, 13 N'oten, 14 Oder, 16 Niete, 17 Esau, 18 Ente, 19 Siam, 20 Lobn^ Wagrecht: 2 May, 4 Kurve, 5 Rio. 6 Stans, 8 Lee, 9 Rom, 11 Laon, 12 Elan, 13 neun. 15 Oran, 17 Ede, 19 Strassentafel, 22 Art., 23 Ton, 2-1 Langnau, 25 Einkehr, 26 Heu, 27 Reu. Das letzte Kreuzworträtsel wurde richtig gelöst von: Frl. A. Bischofbeiger, Wynigen; Irl. L. Baumeister, Zürich; Frau G. Kienast, Glarus; H. Hug, Zürich; J. Müller, Winterthur; Frau M. Naef, Trimbach. ^rdenn es gtbtnidtis AosütdvntS/ als sahst nach viden Jahren bi votierJ/aiurUMwir das üben Ihrertätrn, oderekrhercu daiVGiuL feste cn&rpvheimwdai üifrcmdeskrüswitdar und immer wkdtr ariden zukämen! Auto oder Bahn aber wenn Sie nach Zürich kommen, dann speisen Sie in den heimeligen, neu renovierten Räumen des unftliausesz.Saffraii-Zürich 1 Küche und Keller sind als vorzüglich bekannt. 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