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E_1930_Zeitung_Nr.012

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Au* de VERBAND DER SCHWEIZ. MOTORLASTWA- GENBESITZER (ASPA). Einladung zur X. ordentlichen Mitglieder-Versammlung, Samstag, den 22. Februar 1930, um 13 Uhr 30, im Restaurant Schützenhaus, Schützenmattstrasse 56. in Basel. Trakiandtn; 1. Protokoll. lli i 2. Jahresbericht. 3. Jahresrechnung 1929 und Budget 1990. •4. Ergänzungswahlen für den Zentralvorstaind. 5. Besprechung verschiedener Tagesfragen und Aktionen in den Kantonen. 6. Filmvorführung: «Motortraktion». 7. Anträge von Mitgliedern remäss Art. 14 der Statuten. 8. Verschied««« und ünrothertwehenea. Der Vorstand ricnUt an die Mitglieder den dringenden Appell, an dieser Versammlung zaihlxeich teilzunehmen, inn sich über die geleistete Arbeit orientieren zu lassen und in freier Aussprache das nächste TätigkeitspTogcamm zu erörtern. Bei diesem Anläse wird uns durch die entgegenkommende Vermittlung der Schweizer. Oberpostdirektion ermglicht, den äusserst interessanten englischen Film über Motortraktion vorzuführen, welcher bisher wegen der sehr grosesn Nachfrage in der Schweiz nicht gezeigt werden konnte. Der Zentralvorstand. A.C.S. BERNISCHER KANTONAL-VERBAND. Der Kantonal-Verband der bernisehen A.G.S. Sektionen hielt am letzten Freitag unter dem Präsidium von Dr. E. Mende in den Räumen der Sektion Bern, eine Sitzung, an der alle Sektionen vertreten waren. Die Zahl der Delegierten betrug nach den neuesten Effektivbeständen: Sektion Bern mit 760 Mitgliedern, 16 Delegierte; Sektion Les Rangiers 244 Mitglieder. 5 Delegierte; Sektion Emmental 221 Mitglieder, 5 Delegierte; Sektion Seeland-Jura 218 Mitglieder, 5 Delegierte. Aus dem Jahresbericht, der vom Präsidenten verlesen wurde entnehmen wir die nachstehenden Mitteilungen: Das vergangene Jahr brachte ein vollgerütteltes Mass an Arbeit. Die Eingaben an die kantonale Polizeidirektion haben als Erfolg eine Aussprache zu verzeichnen. Sämtliche Verbände, die Interesse am Automobilverkehr haben, wurden von der kantonalen Polizeidirektion dazu eingeladen. Als weiterer Erfolg mag die Einschränkung der geheimen Kontrollen verbucht werden. Die kantonale Polizeidirektion will aber heute noch nicht auf die geheimen Kontrollen verzichten. An dieser Konferenz wurde nicht nur daa KontroEwesen, sondern auch verschiedene andere Postulate besprochen. Vom neuen Strassenverkehrsamt wird die Einrichtung einer Kasse und die Einhaltung normaler Bureaustunden gefordert, um den Verkehr des Automobilisten mit diesem Amt zu erleichtern. Der Wunsch, die Steuern auch vierteljährlich zahlen zu können, wurde erneut vorgebracht. Gegen das Naohtfahrverbot and seine Ungerechtigkeiten wurden erneut Bedenken in den Bei>srechungen geäussert. Aus den Kreisen dea A. G. S. sprach man die Forderung aus, auch bei Diplomaten die Erteilung der Fahrerlaubnis an den Abschluss einer Haftpflichtversicherung ni knüpfen. Die Gründung einer kantonal - heroischen Verkehrsliga, die im letzten Jahre erfolgte, ist für alle Strassenverkehns abgehalten und alle Mitglieder sowie neue Berufskollegen sind freundlichst eingeladen. Am 28. Februar veranstaltet unser Verein im «Du Pont» einen Vortrag über «Die elektrische Automobilausrüstung Scintilla» und wir ersuchen unsere Mitglieder, diesen Abend zu reservieren. Die Anmeldebogen für die interessante Exkursionsfahrt am 2. März sind rechtzeitig ausgefüllt einzusenden. Anmeldungen von Nichtmitgliedern werden vom Verein entgegengenommen und jede Auskunft bereitwilligst erteilt. Der Endtermin ist auf den 22. a, c. festgesetzt. Die Jahresprogrammo kommen am nächsten Stammtisch zur Ausgabe xrn/r alle Mitglieder sind ersucht, sich dort einzufindend Der Vorstand. fo i i/OV Neugründung: Konrad Nohl & Co., Autoreparaturwerkstätte, Basel. Unter dieser Firma haben K. Landmesser und K. Nohl, beide in Basel, eine KollektivgeseJlschaft eingegangen. Die Unterschrift führt K. Landmesser. Zum Prokuristen mit Einzelunterschrift wurde H. Suter in Basel ernannt. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer mechanischen und elektromechanischen Autoreparaturwerkstätte. Domizil : Allschwilerplatz. Firmenänderung: Eichenberger freres, S. A., Autozubeh5r, Freiburg. Die Firma übernimmt die Aktiven der früheren Kollektivgesellschaft Eichenberger freres, welche sich aufgelöst hat und gelöscht worden ist. Dia Aktiengesellschaft hat ein Kapital von Fr. 22,000, wovon die Gebr. Eichenberger Fr. 16,000 als apport eingelegt haben. Dem Verwaltungsrat gehören an : Mina Eichenberger-Tosoni, Ehefrau des Ferdinand E., als Präsidentin, Albert E., Sohn des Ferdinand E. Beide führen rechtsverbindliche Einzelunterschrift. Zweck der Unternehmung ist weiterhin: Verkauf von Autozubehör und Neuheiten sowie Handel in Motorrädern und Velos. Domizil: Rue de Geneve. Personelles: Bahnhofgarage AG., Luzern. M. Haas ist als Direktor zurückgetreten und dessen Unterschrift erloschen. An dessen Stelle tritt H. Heusser, von Wallisellen. Er zeichnet kollektiv mit einem der Mitglieder des Verwaltungsrates. De succes en succes reallse auec ses nouueaiiK modBies LE MAHIMUM DE PERFECTIOD HlECAMQIIE ET DE COKFORT Moteurs 6 et 8 cyl. de haut rendement, vilebrequin 7 et 9 paliers, double allumage, nouveau graissage du chässis, amortisseurs hydrauliques, chässis surbaisse, assurant une tenue de route impeccable, rayon de braquage tres reduit, direction d'une douceur sans dgale. Luxueuses carrosseries „SEAMAN NASH" du gout le plus sür en leurs plus intimes details. LAVOITURE DE 1930 GENEVE: S. A. Perot Duval & Cle, ZÜRICH: Schmohl & Ch. SCHAFFHAUSEN: HOrlimann Grand Garage de l'Athenee, S.A. & KRIENS (Luzern): Walt Uenhard. Guyan - , LAUSANNE: Garage Wlrth & Cie. LIESTAL (Baselland): C Peter BERN: Lanz & Huber. & Cie., A.-G. LA CHAUX-DE-FONDS: C. Peter SOLOTHURN: E. Schnetz hl Cie. & Cie., S. A. BIENNE: Conrad Peter &Cie,A.-G. FRIBOURG: Garage de Perolles. LUGANO: Garage Central. ZUG: Th. Klaus, Baar. THUN: Rud. Volz. BRUGG: A. Schüren. CHUR: Leonhard Dosen. ROHRBACH: Hans Lanz. FLAWIL (st Gallen): Hans Strasser. wie beim Menschen eine schlechte Verdauung die Lebensenergie lähmt, so auch bei Ihrem Motor verschlechtert die unvollkommene Benzinverbrennung seine ursprüngliche Leistung. Die unverbrannten Rückstände schlagen sich als Russkrusten auf Kolben, Ventilen, Zylinderkopf und Zündkerzen nieder. Die beweglichen Teile Ihres Motors werden durch diesefortgesetzteSchlackenbildungausgeschmirgelt, Ihr Motor wird frühzeitig alt, klapprig und reparaturbedürftig. Ihr hiefür angelegtes Kapital nimmt ab^ Sie verlieren Geld. Mit dem auf wissenschaftlicher Grundlage und langjähriger Erfahrung aufgebauten DAUER-ENTRUSSER AlKiBca beheben Sie, mit nur einer einmaligen geringen Ausgabe, in allerkürzester Zeit genannte schädlichen üebelstände. — Sämtliche Russbildungen verschwinden. Der Motor wird wieder sauber. — Durch die dauernde Entrussung verlängern Sie die Lebensdauer Ihres Motors. Ihr Motor springt bei jeder «Jahreszeit leicht an. Ihr Wagen wird wieder rassig, elastisch und schnell. Ihr Motor hört auf zu klopfen. Der Kühler kocht nicht mehr, und Sie sparen ausserdem noch 15—30% Benzin. AlKiBa macht sich somit in ganz kurzer Zeit bezahlt, jeder weitere Tag ohne AlKiBa heisst für Sie Geld verlieren. Der AlKiBa kann mit Leichtigkeit an jedem Fahrzeug, ob Personenauto, Camion oder Traktor, von jedem Fachmann innert 2 Stunden montiert werden. Vertangen Sie heute noch Prospekte, Gutachten u. Referenzenliste direkt vom alleinigen Fabrikanten ALFRED KIESER, BASEL Freiestrasse 34 Wiederverkäufer im In- und Ausland gesucht, lohnender Verdienst, kein Risiko. OCCASION! 2 Car$"Alpins mit 10 und 18 Plätzen, preiswert zu verkaufen. -* Günstige Bedingungen. 8441 Anfragen unter Chiffre Z. 1573 an die Automobil-Revue. Bureau Zürich.

12 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE Stvaiss^n^4ea*l««»Bv •• In Basel sind die Fussgänger seinerzeit angewiesen worden, zuerst auf der Wettstein- und später auch auf der Johanniterbrücke in Basel das rechte Trottoir zu benützen. Gegen diese Verfügung wurde stark opponiert, weil die Passanten, um auf das rechte Trottoir zu gelangen, gezwungen waren, jeweils die Fahrbahn zu überqueren und sich dadurch besonders stark dem Strassenverkehr aussetzten. Das Polizeidepartement hat mit dem Inkrafttreten der neuen Verkehrsordnung die in den Jahren 1924 und 1927 erlassenen Vorschriften betreffend das Rechtsgehen auf den beiden oben genannten Brücken als aufgehoben erklärt. Es wird erwartet, dass gelegentlich Vorschriften erlassen werden, die das Linksgehen vorschreiben. rm. Autoparkierung in Emmen. Der Frage der Autoparkierung soll auch in der Gemeinde Emmen vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt werden, und es sind hierfür verschiedene Plätze in Aussicht genommen worden, so unter anderem zwei mitten im Dorf© Gerliswil. Die Uebersicht bei Strasseneinmündungen soll ebenfalls verbessert werden und es wird daher nötig sein, Ecken oder Sträucher bei Privatgärten zu beseitigen, wobei die Besitzer entschädigt werden sollen. Erfreulicherweise erkennt auch die Gemeinde Emmen die Notwendigkeit, dass durch den wachsenden Autoverkehr bedingt für die Verkehrssicherheit weitgehendste Massnahmen ergriffen werden müssen. -ey. Bestrafung von Fussgängern ... nicht in der Schweiz sondern in Berlin! Wie dem Polizeibericht des Berliner-Polizeipräsidenten zu entnehmen ist, wurden allein im Monat November letzten Jahres 138 Fussgänger wegen verkehrswidrigem Verhalten zur Anzeige gebracht und teilweise bestraft. Das Verhalten des Publikums wird in dieser Bekanntmachung tüchtig unter die Lupe genommen und wie folgt charakterisiert : Wie leider immer -wieder festgestellt werden muss, lässt die Beachtung der Verkehrsvorschriften durch die Fussgänger noch sehr viel zu wünechen übrig. Die Fussgänger richten sich immer noch nicht in der erforderlichen Weise nach den Verkehrszeichen und setzten sich überhaupt leicht über verkehrspolizeiliche Vorschriften hinweg. Höfliche Hinweise der Beamten werden noch sehr häufig mit abfälligen und höhnischen Bemerkungen beantwortet.» Ueberall das Gleiche! Einzig, dass man sich bis dahin z. B. bei uns in der Schweiz nicht getraut hat, die Konsequenzen aus diesem Verhalten zu ziehen ! -ey. «fen Harte Strafe. Ein zürcherischer Güterhändler, der wegen übersetzter Geschwindigkeit und unter dem Einfluss des Alkohols einen Knaben auf dem Trottoir anfuhr, wurde vom Bezirksgericht zu einer Woche Gefängnis und dauerndem Fahrbewilligungsentzug verurteilt Das Obergericht hat die Strafe bestätigt, wobei vor allem die Vorstrafen ins Gewicht fielen, indem der Betreffende schon früher wegen Fahren in angeheitertem Zustande bestraft worden ist. Die Strafe ist sicher eine äusserst harte, weil sie das Erwerbsleben des Mannes eventuell schwer beeinträchtigen kann. Es ist aber an der Zeit, dass die Gerichte bei Rückfälligen einen sehr strengen Massstab anlegen, wollen wir die Ueberhandnahme derartig unverantwortlicher Unfälle vermeiden und verhüten, dass wegen solch unvernünftigen Elementen der Stab über den Automobilisten im allgemeinen gebrochen wird. Wenn eine erste Strafe, die nicht nur als Sühne, sondern auch als Warnung dienen sollte, ihren Zweck verfehlt, dann bleibt nichts anderes übrig, als die Unbelehrbaren mit schärfsten Massnahmen zur Raison zu bringen. Die Automobilistengemeinde wird die Ausmerzung solcher Elemente aus ihren Reihen nicht bedauern, b. A. C. S. ffre A.C.S. SEKTION ZÜRICH. Als nächste Veranstaltung findet am 20. Februar 1930 eine Monatsversammlung im Hotel