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E_1930_Zeitung_Nr.015

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE •»!*«*&•••*§»» Meisterfahrer ie Sonne sei stets Ihre eiterin! Dampf und drückend empfinden Sie das Fahren im Sommer in Ihrer Limousine uud doch, wie sind Sie als Geschäftsmann und Tourist über das wind- und regengeschützte Gebor^ensein froh, wenn Sie im Winter und Herbst tagtäglich Ihren Wagen fahren müssen. Forfan sollen Sie im Sommer die herrlichen Eigen chatten eines „Sunsaioon" geniessen können und im Winter oder bei schlechter Witterung sidi in einem geschlossenen Wagen wohl fühlen. Dazu verhilft Ihnen das ARBENZ-SUNSALOON-ROLL-VERDECK Bück aus der geöffneten Limousine mit Arbenz-Sunsaloon-Roll-Verdeck das Sie bei nacherwähnten Carrossiers und Autosattlern in Ihre Limousine einbauen lassen können. Vollständige Abdichtung, absolute Geräuschlosigkeit, leichteste Handhabung auch während der Fahrt. Beschädigung des Verdeckstoffes durch Falten oder Einklemmen unmöglich! Jedes Fingereinklemmen ausgeschlossen. Lassen Sie in Ihre jetzige Limousine ein Arbenz - Sunsaioon - Roll -Verdeck einbauen. Otto Kusterer, Autosattlerei, Zürich 8 Garrosseriewerke Bern, Ramseier, Streun & Co., Bern Gangloff S.A., Carrosserie, Zürich Müller & Marti, Autosattlerei. Bern A. Müller, Autosattlerei. Zürich 3 Otto Dietrich, Carrosserie, Basel Jean Gygax A.-G., Carrossier, Biel K. Egli, Carrosserie, Basel Alb. Ruckstuhl, Carrossier, Luzern ZÜRICH Bodenerstr. 329 Fastnacht in Luzern 27. Wf^tivtxf*r 193O (Schmatziger Donnerstag) Der grosso lfI«Kl*enb

N« 15 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE Der Schneepflug-Wettbewerb bei Grenoble. Dieser äusserst lehrreiche Wettbewerb, über den wir bereits kurz in Nummer 14 berichteten, ist zu Ende. Die Prüfungsfahrten für schwere.Maschinen wurden bei Monetier- Jes-Bains, auf der Strasse nach dem Col de* Lautaret, bei denkbar günstigsten Schneever- Jiältnissen abgehalten. Der frischgefallene Schnee erreichte eine Höhe von 1 Meter. Als Aufgabe war gestellt, die Strasse auf einer Strecke von 200 m frei zu machen, wobei die Bahnbreite über 2 m betragen musste. Fünf Maschinen waren in der schweren Kategorie eingeschrieben, davon kamen aber nur zwei ernsthaft in Betracht, da zwei bereits beim Versand beschädigt worden waren und die dritte, die Ladeschaufel Buron, für längere Strecken überhaupt unverwendbar ist. Die zwei Maschinen, die schliesslich die Prüfungsfahrten der « schweren > Kategorie bestritten, gaben sehr befriedigende Resultate. Der erste bestand aus einer Auto-Chenille Citroen von 6 PS, die vorn eine Schleuder trug, für deren Antrieb ein besonderer 20pferdiger Motor eingebaut war. Die Maschine säuberte die Strasse in zwei Hälften, indem sie nach der ersten Fahrt rückwärts zum Ausgangspunkt zurückkehrte und dann die zweite Hälfte in Angriff nahm. Es wurde so eine Strassenbreite van 2,80 m freigelegt. Durchschnittlich wurde 50—60 cm hoher Schnee auf die Seite geschafft, während etwa 10 cm auf der Strasse zurückblieben. Die zweite Maschine zeitigte noch bessere Resultate. Es war dies eine Art Baggermaschine (System Jüst), die auf einem Raupentraktor CIStrac montiert war. Ohne je die Geschwindigkeit zu vermindern, durchschnitt die Maschine den hohen Schnee. Am Ende der 200 Meter beschrieb sie eine ganz enge Kurve und legte die zweite Strassenhälfte frei. Nach 4 Min. 49 Sek. war die Strecke auf einer Breite von 3 m gesäubert, und zwar so, dass überhaupt kein Schnee mehr auf der Fahrbahn zurückblieb. Am Nachmittag machte die gleiche Maschine eine inoffizielle Demonstrationsfahrt, die sich auf ungebahnten Wegen mehrere Kilometer hinzog. Der Apparat gewann denn auch mit Recht den ersten Preis von 35 000 französischen Franken. Die leichten Maschinen traten zwei Tage später an. Hier nahmen sechs verschiedene Modelle an dem Wettbewerb teil, wovon vier französischer und zwei norwegischer Herkunft. Die Prüfungsstrecke war hier 400 Meter lang, dafür erreichte die Schneeschicht liur eine Höhe von 30 cm. Den ersten Preis erhielten gemeinsam der französische Schneepflug Degiorgio und Renier und der auf Citroßn Raupenautomobil aufmontierte norwegische Schneepflug Viking. Der erstere hatte die Strecke in 4 Min. 4 Sek. auf eine Breite von 3,60 m freigemacht, während letzterer dazu nur 2 Min. 29 Sek. brauchte, dafür aber nur eine Bahnbreite von 2 m erzielte. -/. Aus «!«»•» K«ant«»nen Das Drama von St. Leonard, d. h. die Gerichtsverhandlungen in Sachen Gaillard werden nun anfangs April zum Austrag kommen. lt Das schwyzerische Strassenbaugesetz kommt am nächsten Sonntag, den 23. Februar, zur Abstimmung und es ist zu hoffen, tläss es mit gewaltigem Mehr angenommen wird, damit die bedenklichen Zustände im Strassenwesen des Kantons Schwyz, welche dem heutigen, immer noch stark zunehmenden Verkehr keinesfalls entsprechen, behoben werden können. Nicht etwa die Automobilisten allein fordern bessere Strassen, sondern es sind auch alle die andern Strassenbcnützer und speziell die Strassenanwohner. Die Kosten des Ausbaues werden aber in der Hauptsache durch die Automobilisten und Motorradfahrer getragen, durch die Motorfahrzeugabgaben und den Benzinzoll. Die Steuereinnahmen des Kantons werden also in keiner Weise in Anspruch genommen. Wenn auch von den Gemeinden an den Kantonsstrassen und den Strassenanstössern ein Beitrag verlangt wird, dann dürften auch diese gewiss freudig etwas beitragen, denn gerade sie haben ein grosses Interesse an bessern Zuständen. Wir glauben nicht, dass. Sich die schwyzerische Bevölkerung rückständig und kleinlich zeigen, sondern für eine wichtige Angelegenheit auch grösstes Verständnis zeigen wird! R. Autosektion Glarus des T.C.S. Generalversammlung vom Sonntag, den 16. Februar 1930. Die «Automobil-Revue» wird neuerdings für ein Jahr als offizielles und obligatorisches Cluborgan bestimmt. Vergangenen Sonntag hielt die Sektion Glarus des T. C. S., unter dem Vorsitz des Präsidenten Herrn Landrat Jakober. Niederurnen, ihre III. ordentliche Generalversammlung ab. Eröffnet wurde die Sitzung um 14 Uhr 40. bei einer Teilnehmerzahl von gegen 40 Mitgliedern. Die vorgelegte Traktandenliste erfuhr keine Aenderung. Das vom Sekretär Herrn Schmid. Niederurnen, rerfasste Protokoll der letzten Generalversammlung wurde unter bester Verdankung genehmigt. Präsident Jakober verlas den von ihm verfassten Jahresbericht, dem wir folgende interessante Details entnehmen: Der Mitgliederbestand stieg im abgelaufenen Jahre um 38 Mann und beziffert sich nunmehr bereits auf 158 Automobilisten, für einen automobilarmen Kanton wie Glarus. sicher ein sehr erfreulicher Erfolg. Der Vorstand erledigte seine Geschäfte in 9 Sitzungen und auch dem Office unter der Leitung von Herrn Jakober-Grieder war ein vollgerütteltes Mass an Arbeit zugedacht. Die Sektion hat verschiedene wohlgelungene Veranstaltungen durchgeführt. In bester Erinnerung bleibt die Frühjahrsfahrt ins Appenzellerland. an welcher ganze hundert Personen teilnahmen. Gleich wie im Vorjahre stellten sich eine Reihe von Mitgliedern mit ihren Wagen in den Dienst der Wohltätigkeit, indem zwei Ausfahrten mit den Krankenschwestern und Gemeindeschwestern von Glanic und Ennenda auf die Klausenpassböhe unternommen wurden. Die Sektion Glarus war auch an der Luzerner Zusammenkunft der deutschschweizerischen Sektionen, vertreten, wobei alle Teilnehmer gerne an den Genuss der Dampferrundfahrt und die frohen Stunden in der stattlichen T. C. S.-Gemeinde zurückdenken. Die zweitägige Reise ins Berner Oberland vermochte trotz schönstem Wetter und dankbarer Route nur etwa 30 Personen zu vereinigen, die aber alle begeistert von der schönen Tour nach Hause zurückkehrten. Ende August erhielt die Sektion einen lieben Besuch aus dem Tessin. indem die dortige Sektion eine Fahrt über den Klausen unternommen hatte, bei welcher Gelegenheit wir es uns nicht nehmen liessen. unsere Kollegen in Glarus zu begrüssen. Anlässlich des in Glarus stattgefundenen Journalistentages stellte eine Reihe unserer Mitglieder ihre Wagen zur Verfügung, welche Bereitwilligkeit von den Leuten der Feder sehr geschätzt und lebhaft verdankt wurde. Von den in Beratung stehenden Verkehrsprojekten interessiert die Glarner vorab auch die Frage der Wallenseestrasse. In dieser Angelegenheit ist es vergangenes Jahr einen Schritt vorwärts gegangen. Es fanden zwei Kommissionssitzungen statt und einigte man sich dahin, dass für die beiden Projekte von jeder der beteiligten Kantonsregierungen nach bestimmten Grundsätzen ein genauer Entwurf ausgearbeitet werde Die Projcktaufnabme für das Teilstück Murg-Wallenstadt wird aus den Mitteln der Kommission bestritten. Dieses Jahr sollen dann die Projekte gegeneinander abgewogen werden und wird es sich dann zeigen, welcher Weg eingeschlagen wird. Was das Strassenwesen anbetrifft, so dürfen die Glarner Automobilisten mit dem vom Staat bisher Geleisteten zufrieden sein. Freilich stehen die Aufwendungen für den Strassenbau fast ausschließlich die Leistungen der Automobilisten in Form ihrer Steuern und Gebühren dar. aber wir haben doch wenigstens die Befriedigung, dass die Mittel zweckentsprechend verwendet werden. Der Vollständigkeit halber sei noch der gelungene Clubabend im Dezember, der rund 160 Gäste vereinte, sowie der zusammen mit dem A. C. S. organisierte Lichtbildervortrag von Herrn Lng Schwarz. Chef der zürcherischen Motorfahrzeugkontrolle erwähnt, der sehr lehrreich und gut besucht war. Mit lebhaftem Beifall wurden die knappen, aber trefflichen Ausführungen des Sektionspräsidenten verdankt Kassier, Herr Jakober-Grieder. Ularue, erstattete Bericht über die Jahresrechnun«. Im verflossenen Geschäftsjahr hat die Sektion ebenfall* wieder einen finanziellen Erfolg erzielt und das Seklionsvermögen um' ein schönes Sümmchen vermehrt. Dem Antrag der Revisoren, die Rechnung zu genehmigen und dem Kassier Döcharp BU erteilen, wurd» von ö*r Ver»«uualunx einstimmig zugestimmt. Der Jahresbeitrag pro 1031 wurde wie blthei auf Fr. 8 festgesetzt Die Vorstandswahlen gingen yerhältnism aasig glatt durch, da sich nur die Herren Schmid. Sekretär, und MülJer, Beisitzer, einer Wiederwahl nicht unterziehen wollten. Schliesslich konnte Hen Schmid doch wieder zur Mitarbeit bewogen werden und musste lediglich Herr Müller ersetzt werden. Der neue Vorstand setzt eich nun wie folgt ruinmmen : Präsident: Herr Landrat Jakober. Niederurnen Vizepräsident: Harr Dr. med. Büchi. Glaruö. Kassier : Herr Jakober-Grioder, Glarus, zugleich Leiter des Office T. C. S. in Glarus Forner die Herren A. Schmid, Grundhuch^euncler. Niederurnen Kubli, Konditor, Gtaru«, K. Mut. Glarus und Zahnarzt Schüttler, Glarua. Die Regelung betref fend den Sekretärposten, wird dem Vorstand über- Laaien. Als Rechnungsrevisoren wunden die bishe rigen. die Herren Gemeinderet Blumer. Ennend» und HÖMÜ, Glaru«, bestätigt. Die Frage des dub-Organes wurde nach dem Vorschlage dos Vorstandes entschieden. Damit Is die «Automobil-Revue» neuerdinqs als obligatori sehe* und offizielles Club-Oraan fOr das Jahr 193f bestimmt IW" Ea sei gleich in diesem Zusammenhang auf den Umstand hingewiesen, dass die Redaktioi des «Auto Touring», nachdem ihr auf besondertu- Gesuuh hin zugestanden wurde, dass die Bekanntmachungen des Vorstandes auch ihr zur Kenntnisund beliebigen Verwendung zugestellt werden ihren Bericht über die Generalversammlung dahingehend frisierte, ihr Blatt sei als offizielles Publikationsmitlel bezeichnet worden. Gs handelt siel hier um eine reine Aeusserlichkeit und eine Effekthascherei, die praktisch am Vertragsverhältnis mii der «Automobil-Revue» rein nichts ändert. Das Arbeitsprogranrm 1930 sieht folgende Ver anstallungon vor: Eine eintägig« Frühjahretour, eint zweitägige Tour, an weicher voraussichtlich di< Schwärzwaldgegend besucht wird, einen Wintervortrag über aktuell« Fragen, den üblichen Club abend, sowie eine Wohltätigkeitsfahrt mit den Krankensch western. üeber die Vorarbeiten des neuen Automobilgesetzes referierte der Vizepräsident. Herr Dr. Büchi In angenehmer Kürze und dennoch gut orientierend schilderte er die Tätigkeit des T. C. S. in dieser Angelegenheit. Eine ausführliche Eingabe liege be reits beim Bundesrat, und es dürfe festgestellt wer den, dass der T. C. S. dieser wichtigen Sache volle Aufmerksamkeit schenke. Zum Schlüsse gab der Vorsitzende noch bekannt, dass dem Postulate. die. Automobilsteuer in vierteljährlichen Raten bezahlen zu können, heute noch keine Folge gegeben werden könne, denn die Automobilisten hätten selbst ein grosses Interesse daran, dass der Kanton die nötigen Mittel rechtzeitig erhalte. Mit der Aufforderung, am kommenden Sonntag sich recht zahlreich an der Ausfahrt zum Jahre« feste der Sektion Zürich va beteiligen, wurde die vorzüglich verlaufene Tagung gegen 17 Uhr geschlossen. 4 1 heiles voitures francaises La 14 CV. SIX-CYL1NDRES LA PLUS AGREABLE ET LA PLUS SUBE DES VOITURES DE MOYENNE PUISSANCE. La 17 CV. SIX-CYLINDRES DONT LE GRAND CRITIQÜE CH. FAROUX A DIT: «C'EST MIEUX QU'UNE BONNE VOITURE C'EST ÜNB VOITURE REMARQÜABLE» DE 4 LITRES DE CYLINDREE, DEUX PRISES SILENCIEUSES QUI FUT CETTE ANNEE LA GRANDE REVELATION DU SALON DE PARIS ET IMPRESSIONNA SI FORTEMENT LES SALONS DE LONDRES ET DE BRUXELLES AGENC ES: Yverdon: L. Spaeth rorrentruy: Lae Brossard Kcuchäiel: A.Morin,do9 Brechet, 6 Bienn«: F. Rosenberger, Lausanne: H. Terrier, 1, avenue 9a, nie d'Aarberg Villainont Bohrbach: Hans banz Lugano i Art, Belloni, Garage Zürich: Gustave Bäuerlein, Excelsior Waldmannstrasse 8 AÜTOLACKIERUNG Ulllllll LaD TCI Autschritten auf Camions etc. führt aus das Spezialatelier hiefür der Gipser- und Malergenossenschaft ERSATZTE LENfB für FIAT-, LANCIA- und SPA-Wagen wenden Sie sich an die SCH VVE1ZER • FIRMA: Cebr. PIANTA in CHIÄSSO Seit 1919 spezialisiert in Fabrikation, Lieferung and Ersatzteilen. Telephon 206. HUIT-CYLINDRES Concessiormaire pour la Suisse: ALBERT OOY GRAND GARAGE DU KURSAAL, 21, rue Plantamour, GENE VE Wagnerstrasse 11 Bem Telenhon Bw. «.87 zur Deckung Ihres Bedarfs in U o c n a PLENDID «i—^ GARAGEN WEED-Schneeketten für alle Dimensionen am Lager KÜHLERDECKEN