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E_1930_Zeitung_Nr.016

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|2 AUTOMOBIL-REVUE

|2 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° 16 _~ j^ t •> .. wjr i ausgebildet. Dennoch hat es schon, wie wir Zahn, so einem Knaben in Schlesien gewach- Hflfifp C^nYOtllR. CMS CLLLßV Wßlt der «Münchener Medizinischen Wochen- sen, darinnen gehandelt wird, ob solcher UUIII& VfllXßiiir*. i*i*o »*»*w r w»* ^ schritt» entnehmen, gegen Ende des 16. güldener Zahn natürlicher oder übernatürli- Ehe zwischen Donner und Blitz. Art entgegenkommen wollen, so haben wir Jahrhunderts in Schlesien einen geschickten cherweise herfürkommen, darnach was für Vor dem Standesbeamten in Saaz in Böh- im Badezimmer einen Flaschenöffner aufge- Goldschmied gegeben, der eine völlig ein- Bedeutung derselbe geben könne». Damit men stand der dortige Postbeamte Blitz aus hängt. » wandfreie Goldkrone herstellen konnte. AI- war der Ruhm des jungen Müller begründet Saaz und Fräulein Donner aus Wurzmess. z "r Erklärung diene, dass man in Amerika i er dings wandte er seine Kunst nicht im Professor Horst erklärte die Entstehung des Die Meteorologen haben eine gewitterreiche für Bierflaschen einen Verschluss benutzt, Sinne des Allgemeinwohls an, sondern unter- goldenen Zahnes teilweise aus natürlichen der sich auch durch Ehe prophezeit Unterhaken an Tisch- stützte damit einen Schwindel, dem das Pu- Ursachen, teilweise als Wunder. Der goldene oder Stuhlecken öffnen lässt. blikum und eine Reihe von Gelehrten zum Zahn sei ein Gnadenzeichen, das Gott dem Ein Denkmal für einen Golfspieler. Natur- Opfer fie'en Heiügen Römischen Reiche Deutscher Nalich im Lande der unbegrenzten Möglichkeit "er gestohlene Waid. Das f Zitier, geschah in dem schlesi- tion gegeben. ten. In der Stadt Atlanta soll dem berühm- Einen Rekord im Stehlen haben die an- schcn Qrt weigelsdorf. Dort war am 12. Allerdings gab es auch frevlerische Leute, ten amerikanischen Golfspieler Bobby Jones wohner des Dorfes Zude bei Belgrad aufge- September 1585 ein Bauernsohn Christoph die den Zahn als ein gelungenes Werk ein Denkmal errichtet werden. Als Standort stellt. Die sämtlichen männlichen Einwoh- Müller geboren worden Kurz nach Ostern menschlicher Hände erklären wollten. Diese ist der städtische Golfplatz in Aussicht ge- ner standen vor Gericht unter der Anklage, l593 s' ah ejne Mitschülerin etwas Goldenes Ansicht weist der Ge'ehrte aber ganz enernommen. -f. den Gemeindeforst gefällt zu haben. Das |m Munde des Knaben aufblitzen. Das Na- gisch zurück. Die Frevler sollten indessen Die Ähnlichkeit v 2°. lz / Urd T e , *!? B n . material verwendet. turwundfir h sich rasch herum und €r_ recnt behalten. Schon 1596 hören wir, dass Die Aehnlichkelt Bei der Urteilverkundung ermahnte der auch die Aufmerksarnkeit der gelehr- auf dem goldenen Zahn zunächst zwei weisse In Bukarest schüttete dte als Schönheit aH- R.chter die Leute und warnte sie vor neuer- fe w , D Knab wurde mehrfach un_ Pünktchen erschienen, die sich schüeslich in gemein bekannte 22jahnge Tänzerin üeana liehen Holzdiebstahlen. Ein Verurteilter ant- t ht besonders eingehend von Jakob zwei beinerne Zäckchen auswuchsen. Dies« Marcu ihrer Zwillingsschwester Vitriol ins wortete darauf: «Ich freue mich, dem Herrn Horst e'. nem Profess(>r der Medizin an der Tatsache bedeutete nichts anderes, als dass Gesicht und verunstaltete sie auf diese Art Richter versichern zu können, dass das in Universität Helmstedt Der gelehrte Herr das Gold sich abnützte. Mit der Zeit löste in fürchterlicher Weise. Bei ihrer Verhaftung Zukunft unmöglich sein wird. Ich selbst habe musste . Naturwunder konstatieren Er sich sogar die Platte auf dem Zahn und der gab sie an, ihre Schwester habe ihr einen mit eigenen Händen die letzten drei Bäume fand ., Mund deg Knaben einen ldenen Ring um den Zahn wurde locker. Nun war vielfachen AMhonar, den sie, Ileana, sich des Wa'des nach Hause geschleppt, um sie Zahn , fe war d , etzte Backenzahn i inks allerdings nichts mehr zu machen, und der eben geangelt hatte vor der Nase wegge- i m Ofen zu verbrennen.» t der twas dick , dfe ^ aber wundergläubige Gelehrte musste einsehen, fischt, »dem sie auf die schamloseste Weise €Wilddiebs-A-G » völlig normal gebildet und mit gesundem dass man ihn an der Nase herumgeführt fhr SÄSÄ AM " J 3 Ä L . als Grossunterneh- £^~ W^^J2" ^VSZ"*^^ aÄ keine Gefahr „tt einer Verwesung mehr, >^fgezogen g ^ £ «£?£ ^Zr^^^ p7o^ko^S9^{i ^S ÄÄ^i- Ein neuer Rattenfänger. WisrnTrausgehober? wurde Von der Waf- nem 156 Seiten starken lateinischen Buch zu- chendes Eintrittgeld gezeigt hatte. Immerhin In dem Dorfe Hachtel im Hohenloheschen fenlieferung bis zum Vertrieb der «Ware» rammen. Im nächsten Jahre wurde die Schrift «* d f Jatea ehe t****"^ nahm im letzten Jahre die Rattenplage der- war alles aufs beste organisiert Einer der von Georg Cober, einem Studenten der Phi- 300 Jahren J'"« techmsc h ^ ^ " ^ J g art Oberhand, dass sich die Bewohner nachts Anführer war ein Waffenhändler, der sich los °P hie UQd Medizin, ins Deutsche über- gestellte Goldkrone gab, kulturgeschichtlich nicht mehr vor den zudringlichen Tieren ret- mit der Anfertigung besonderer Wildererwaf- ^tzt unter dem Tltel * Von dem Seidenen interessant, ten konnten. Da besann man sich auf den fen und entsprechender Munition beschäftigte. Die grössten Städte der Welt. Rattenfänger von Hameln. Ein Grossknecht Auf die Spur der Bande kam ein Detektiv, """^-^ /,, Nicht New York, wie vielleicht mancher wanderte mit einer Ziehharmonika von Haus der von einem Gutsbesitzer mit der Aufklä- j S/f • gedacht hat, sondern London ist die grösste zu Haus. Ueberall spielte er eine klägliche rung der Wildereien in seinem Revier beauf- icsS^S«** A ff Stadt aller fünf Erdteile. London wird von Melodie. Eine halbe Stunde hörten die Plage- tragt war. Für den Tag der Festnahme war JPtpS^^^ // rund 7,476,200 Menschen bewohnt, hat also geister sich dieses Konzert an, dann rotteten von den Wilderern gerade eine neue «Jagd» /( *% M mehr Einwohner als die Schweiz (3,9 Milliosie sich zusammen und verliessen fluchtartig in einem Revier an der grossen Strasse von ( V. -.eT dje grössten städte der Erde zu geben, haben und wir unseren Gästen in jeglicher nentechnik erst in den letzten Jahrzehnten Und* wie wäre denn am Maskenball im Cwino .. . helfen, einen ziemlich richtigen Ueberblick sich so Stück für Stück ausliefern. Nein, dieser hatte ein grosses Geheimnis zu bewahren, der Mord kümmerte ihn nicht; er hatte keine Zeit, daran zu denken. Da trat gestern der Verwalter zu ihm und sagte: «Nun gehe ich zum Detektiv und'erzähle ihm alles, ich kann meines Gewissens wegen nicht länger schweigen.» Der Verwalter war dabei immer noch in dem Glauben, dass es sich um den Mord handelte, aber für den jungen Gjaernaes war es undenkbar, dass es sich um etwas anderes handeln könnte, als um sein Geheimnis mit dem vom Tode wieder auferstandenen alten Mann. Und was sollte Gjaernaes da zum Verwalter anders sagen, als er sagte: «Was hat der Detektiv mit dieser Sache zu tun? Das ist eine private Angelegenheit.» Ich schickte den Verwalter zu seinem Herrn mit einem Grusse zurück, wie Sie vielleicht auffallend fanden. Ich bat ihn, mir eine Zeit anzugeben, wo ich zu ihm gehen und ihn besuchen könnte, denn ich wollte nicht unversehens kommen, ich wollte nicht eine neue Katastrophe riskieren; denn ich konnte Ja von seilen Gjaernaes' in dem erregten Gemütszustand, in dem len ein wenig zusammen plaudern.' Aber legen und zu sagen: .Lieber Freund, wir wol- er sich befand, auf alles gefasst sein* und während ich herumlief und auf sein Kommen darum hatte ich eine besondere Absicht, so wartete, bekam ich den eisernen Wagen zu zu handeln, wie ich es tat. Denn auf diese hören.» Weise zwang ich Gjaernaes, seinen Vater Der Detektiv schloss. vom Hofe fortzuschicken. Er konnte ihn nicht «Das ist die ganze Geschichte. Alles, was länger dabehalten, wenn er meinen Besuch erwartete. Ich erriet, dass er ihn bereits in ich Ihnen erzählen kann, den Rest kennen Sie derselben Nacht fortschicken würde, und das selber.» traf auch ein. Aber, lieber Freund, auf diese «Nun bin ich ebenso klug wie vorhin, als Sie Weise wurde ich, ohne es zu wollen, schuld anfingen,» erwiderte ich. «Ich sehe, dass der an dem Tode des alten Mannes!> eiserne Wagen den alten Gjaernaes erschlagen hat, aber was ist denn dieser eiserne Wa- «Sie?» rief ich. «Sie haben ihn getötet?» Der Detektiv schüttelte den Kopf. gen? Wo kommt er her und wo fährt er hin?» «Ich habe Ihnen ja gesagt,» erwiderte er, «Die gleiche Frage habe ich mir selbst immer wieder und wieder gestellt,» erwiderte «dass der eiserne Wagen ihn erschlagen hat — dieser seltsame Unglückswagen, der tährt der Detektiv, «und habe erst heute nacht eine und keine Spur hinterlässt. Ich wusste, dass Lösung .gefunden.» der Alte über die Heide kommen würde, er «Also Sie kennen das Geheimnis des eisernen Wagens?» musste hier vorüberkommen, um das Dampfboot zu erreichen, und ich passte am Wege «Ja.» Asbjörn Krag sah auf seine Uhr. «Es auf. Ich hatte mir vorgenommen, zu ihm hinzugehen, meine Hand auf seine Schulter zu haben wir Ebbe, vielleicht können wir ist nun halb sechs,» sagte er, «In einer Stunde dann etwas von dem eisernen Wagen zu sehen bekommen.» «Ebbe?» fragte ich erstaunt «Ja,» erwiderte Krag, «den eisernen Wagen gibt es nicht mehr, der ist ertrunken.» Der Detektiv sprach ernst, er trieb keineswegs etwa Scherz. «Wenn wir den eisernen Wagen finden,» fuhr er fort, «dann werden Sie viel von dem verstehen, was Ihnen jetzt noch rätselhaft und dunkel erscheint. Ich fange nn zu glauben, dass diese Sache von Anfang an so einfach wie möglich gewesen ist, aber durch merkwürdige Schicksalstücken wurde der eigentliche Kern der Sache in eine Anzahl rätselhafter Umstände verwickelt, die zum selben Zeitpunkte zusammentrafen und mit der eigentlichen Sache trotzdem gar nichts zu tun haben. So etwas ist mir in meiner Praxis schon früher begegnet. Sie ahnen nicht, wie das eine Untersuchung erschweren kann, wenn zwei voneinander unabhängige Sachen miteinander verquickt werden. (Fortsetzung folgt.) jcöcn #cÖacf öoö Hirf)tigc 3U teeffen/ ijl niüjt immer lüäfl, toi6efonßeten Samt/ toerm tt 0a) — wie 6eim 2!&ftf}lu{s einer Cc&ena* ütrprfieiurtg — flarura fyanflelt, auf 10, to, 50 $atftt uorxuufjufefjen und den tDcrfjJelnÖcn Öet* ftältnijjen Äetflnung ju tragen. Die iltonmgfoüigfeü unfcccc unfl ileüerfdjujjfulfeme Gietel Öie ntöglfdjfeif, allen $eflätfni|Jen 311 genügen. Wollen 3it nirfjt flaüon

N°16 — 1930 AUTOMORTL-PrTVUE 13 Was sagen Sie zu diesen Kostümen ? Wie soll ich an die Maskenbälle gehen? Diese Frage ist dieses Jahr berechtigter denn je. Gibt man sich weiter mit ihr ab, schaut man in die Schaufenster und stöbert man in den Läden, ist man verblüfft von den armseligen Phantasieprodukten dieses Jahres. Und warum das? Es scheint uns unbegreiflich. — Die Mode hat doch so grosso Sprünge gemacht, hat sich aus ihrer nüchternen Sachlichkeit hoch in die Romantik verstiegen. Wir sehen lange, faltenschwere Abendtoiletten, raffiniert glockig geschnittene Mäntel, kleine, malerische Hütchen und neckische Locken quellen. Eine für uns wieder ganz neue Romantik, an der wir auch schon grossen Gefallen gefunden haben. Und die Fastnachtsmode? Bis Jetzt hat unser neugierig lüsternes Auge herzlich wenig erhascht, an dem es sich freuen kann. Neue, ewig alte Pierrots und Pierretten, Spanierinnen, Biedermeierkostüme und die immer wiederkehrenden Verherrlichungen und Stilisierungen unseres Blumengartens, sinnreiche Symbole und auch Trachten. Erschütternde Neuerungen sind also keine darunter. Vielleicht, dass wir noch Ueberra- Laboratorien. — Handfertigkeit — VERTIEFTES STUDIUM DER FRANZÖSISCHEN SPRACHE. Reparaturen aller Gummiwarm — Auswahlsendung Mit eigenen Modeentwürfen des Verfassers Das Phantasiekostüm Sih istrasse 38 Zürich 1 ' vis-ä-vis „Glockenh Handelshot of" schlingen erleben. Kostüme mit reichen Falten in schweren Seiden — Revuephantasien? Die Möglichkeiten sind ja so gross. Vor einigen Tagen hörte ich den Stossseufzer: cWas soll ich nur anziehen? Ich möchte mich so gerne lustig machen und ein schönes Kostüm ist so schrecklich teuer.» Ist das wirklich so schwer? Schauen wir uns mal nach den vorhandenen Möglichkeiten um. Haben Sie nicht eine Balltoilette in Ihrem Schrank? Ja, eine moderne mit langen Falten und Zipfeln. Wie, bitte? Sie können doch nicht in einer gewöhnlichen Toilette an den Maskenball gehen? Nein, aber Sie können mit etwas Phantasie aus der Toilette ein raffiniert schönes Kostüm machen. Ein aparter Kragen, eine farbene Perücke, ein passender Kopfputz, vielleicht da und dort bunte Streifen und Ornamente aufgenäht und schon kennen Sie Ihre Toilette nicht mehr. Den Saum unten schlägt man teils noch mehr ein, teils verlängert man ihn und Ihre Toilette wird immer origineller. Seidenstrümpfe in schön gestimmter Farbtönung und zierliche Ballschuhe vervollkommnen. Schauen Sie nun Ihr Produkt an, können Sie so nicht überallhin gehen ? Wohl der billigste Ball ist der Apachenbai]. Da suchen wir mal unsere alten, abgetragenen Kleider in der Dachkammer. Wieviel Herrlichkeiten? An Ideen fehlt's uns schon lange nicht mehr. Und die Wahl tut uns weh zwischen jenem kurzen, grellfarbigen Seidenröckchen und diesem Schal mit den feurigen Blumen. Der Ehemann und der Sport Direktor 27. Februar 193O (Schmutziger Donnerstag) Musik • Besinn: Du «tüirierte hbtoriiche Kostüm ECOLE NOÜVELLE „LA CHATAIGNERA1E" COPPET bei GENF GYMNASIUM, INDUSTRIE- und HANDELSSCHULE Galoschen, Schneeschuhe! Laml-Lrziehungshmm tür K-iiaben von Ö lt» Jahren NAEF & SPECKER, GUMMI A.-G. W«WMWI»WWWH[WI«WPWWfl»i»(«'»«B|: Cliohss Hallwag sind erstklassig Fastnacht in Luzern Gesamtes •20 Uhr. Der CKMM E. Schwnrtz-BuT». im testlion dekorierten . Städtisohes Orchester (A. M. JL) Eintritt Fr. 4.50 (inkl. Stratrl Fastnacht in Luzern ••••••••••••••••••••••••••* ••••••••«Ml i Schwamme und Waschleder i kaufen Sie am vorteilhaftesten XJRIQJ Union-Hotel Luzevn im grössten Spezialgeschäft dieser Branche i; H- Schweizer, Schwamm- u. Leder-Importhaus, Basel ; Die groteske Abendtoilette Junggeselle freuen sich kindisch an den gestreiften Wolleibchen ihrer Bubenzeit. Beide Hände in die Hosentaschen vergraben, eine Zigarette lässig im Mundwinkel, stellen sie sich -'or den hohen Schrankspiegel. Am Apachenball aber werden sie tollen, ihr ganzes letztes Jahr austollen, das sie in den vier Wänden ihres Alltags verhockt haben. Und die grossen Vereinsbälle? Im Tale der Pharaonen — die venezianischen Nächte. — Die Fastnacht wird Ihnen so viel Möglichkeiten auftun. Als Pharao, werden Sie in archäischen Gesten einherschreiten. Als Jazz- Oirl werden Sie tanzen und singen. Künstlerfeste, cBöse-Buben-Bälle»; wir werden tüchtig nachholen, was wir vielleicht Im vergossenen Jahr versäumt haben. Und am Aschermittwoch den obligaten Brummschädel und die moralischen Depressionen — ein hohles Portemonnaie und dabei schrecklichen Durst Ach, wissen wir das nicht alles schon längst? Wir werden uns doch nie bessern. Wenn wir das ganze Jahr sparen und schinden, an Fastnacht prassen wir trotzdem. Und wenn wir kein Geld haben, so stopfen wir eben die Leih- und Pfandhäuser mit unsern Habseligkeiten voll und verzichten nachher grosszügig auf ein bequemes Kanapee, auf dem man sein Mittagsschläfchen in Ruhe schlafen könnte. Selbstverständlich, 05 Handel und Hotelfach beginnen am 24. April Vorknr8! 20. Mlrz Handelsschule Rüedy BERN Gegründet 1875 Bollwerk 3b Tel. Chr. 10.30 Gröastesnnd ältestes Institut d. Art i. d. Schweiz Nur erstkl. Lehrkräfte — Uebungsbureau — Nachweisbar sehr erfolgreiche Stellenvermittlung NEUVEVILLE nachher bereut man alles bitterlich und nimmt sich vor, nächstes Jahr hübsch brav zu Hause zu bleiben und grossmütig zu verzichten. Und das ganze Jahr hindurch bleiben wir fest bei unserm Entschluss. Bis zu den letzten Tagen vor Fastnacht. Da erfahren wir plötzlich, dass die Freundin oder der Freund an die grosse Redoute im Kursaal geht. Und dann ärgern wir uns über die Ungerechtigkeit des Lebens. Warum soll jetzt der Freund oder die Freundin sich amüsieren, wenn wir zu Hause bleiben müssen ? Und so vergessen wir plötzlich wieder unsere Vorsätze und feiern und tollen eben wieder mit; freudig und ausgelassen wie im letzten Jahr. Selbstverständlich, denn nächstes Jahr können wir ja nicht mehr to'len, wir werden ja so viele gute Vorsätze fassen ... Nino, Dekobra, der Dichter der Frauen. Paris, Cabaret Sheherazade. Eine festlich gedeckte Tafel. Bei jedem Gedeck als Schmuck ein farbiger Miniatur-Schlafwagen mit strahlender Innenbeleuchtung, ein wahres Märchenspielzeug. Man feiert Maurice Dekobra, der nächstens seine vierte Amerikareis© antritt. Die Schlafwagen sind Symbole der < Madone des Sleepings », jener weltbekannten Dekobra-Novelle mit der Millionenauflage. Dekobra reist studienhalber, aus Interesse an den amerikanischen Frauen unter 65 Jahren, wie er angibt, und zur Untersuchung des amerikanischen Scheidungs-Problems, Nebenbei soll auch festgestellt werden, in welchem Verhältnis die männliche Untreue zur weiblichen steht. «Man hat mir kürzlich eine bemerkenswerte Statistik zugesandt: von 100 geschiedenen Frauen sind 55 blond, 35 brünett und 10 tizianfarben. Auch das will ich in Amerika verifizieren. > Das Charakter-Kostüm ECOLE de COMMERCE 0 fiz. Handelsschule Kaufmännisch'- Abteilung för Jonglinge und Vnteilan« für Sprachen • Hau haltung für Tftchter • ründlich< Eilern .ng der tran/ö^itchm spräche org Sing« Er/ifhnnß und Aufsicht Neues ~chulebände. — An>kuuft, Prn»pek\ Adressen von Fanilienpens'onen durch «He Direktion KOPPIGEH Gas hu zum Sternen F SCHÖNI empfiehlt sich den tit Ausfluglern bestens RhELLE WEINE und GUI"E KÜCHh Spezialitäten: BACHFORELLEN und SCHINKEN Restaurant Bahnhof loerrohrend von der Bf I dachung des eidgenöss. 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