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E_1930_Zeitung_Nr.019

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%üa& S«S«h«»S Senkung der Betriebskosten in Amerika. In den Vereinigten Staaten sind die durchschnittlichen Kosten für den Automobilbetrieb seit 1924 um 35,7 % gesunken. Diese Ersparnis ergibt sich aus geringerem Brennstoff- und Oelverbrauch, längerer Lebensdauer der Waffen und Verbesserung der Strassen. Folgende Punkte wurden bei der Berechnung der Betriebskosten berücksichtigt : Brennstoff, Oel, Reifen, Pflege, Amortisation, Steuern, Garage, Versicherung und Zinsen. Die Berechnungen wurden von F. A. Bower, dem Chefingenieur der Buickwerke, durchgeführt. Bower schreibt die Ersparnisse vor allem der Einführung von Oelfiltern, Luftreinigern und der Kurbelgehäuselüftung zu und schätzt die daraus erwachsende Einsparung aHein auf fast 10 Rp. per Kilometer. —F. Die Qebrauchsdauer der Autos in Amerika. Nach Erhebungen des Department of Commerce würden von den im Jahre 1928 produzierten Wagen rund 2,5 Millionen zum Ersatz von ausrangierten Autos benötigt. Die Gesamtproduktion im Jahre 1922 belief sich nun auf 2,6 Millionen Fahrzeuge, so dass die vorerwähnte Stelle als durchschnittliche Gebrauchsdauer eines Wagens sechs Jahre annimmt. Die Fabrikation eines Jahres kehrt also sechs Jahre später wieder und wird also für den Ersatz der ausgedienten Autos beansprucht. Im laufenden Jahre würde demzufolge auf alle Fälle eine Produktion von 3,5 Millionen Wagen benötigt, um die Totalfabrikation des Jahres 1924 von 3,75 Millionen Fahrzeugen zu ersetzen. Dazu kommt dann noch der Neubedarf sowie die Exportquote. z. Amerikanische Auto-Zahlen. Im Jahre 1929 führte Amerika 710 Automobile ein und eine Million solcher aus. Die amerikanische Automobilproduktion betrug in diesem Jahre 5!/2 Millionen Stück. Ueber vier Millionen Menschen (also mehr als die ganze Bevölkerung der Schweiz beträgt) sind in der amerikanischen Automobilindustrie beschäftigt. -f. Der Verband der englischen Automobilindustriellen ist zur Ansicht gekommen, dass ein grosser Absatz kaum möglich sei — in England gibt es 1,250,000 Motorfahrzeuge — wenn nicht mehr Personen in die Lage kommen, sich ein Automobil zu halten und das Durchschnittsalter der Wagen sich nicht herabsetzen lasse. Die im Jahre 1928 ausgeschiedenen Wagen hatten ein Lebensalter von neun Jahren, während das Durchschnittsalter in den Vereinigten Staaten sieben Jahre nicht übersteigt. Die Entwicklung des Automobilhandels in England zeigt, dass die europäische Automobilfabrikation imer mehr zugunsten der Vereinigten Staaten in den Hintergrund gedrängt wird. Von der Gesamtausfuhr der Motorwagen entfielen, laut London « Eoonomiste», im Jahre 1923 au! die Vereinigten Staaten 53, im Jahre 1928 58 und im Jahre 1929 fast 12 Prozent, während der europäische Anteil an der Ausfuhr in derselben Zeit von 33 auf 15 Prozent gesunken ist. Man schätzt die Zahl aller Automobile auf der Erde auf 31,7 Millionen. Jährlich werden zwei Millionen Motorwagen erzeugt und es ist noch kein Anzeichen einer Sättigung zu sehen. Die britische Autoerzeugung dürfe sich nicht nur um die Kolonien kümmern, sondern müsse den europäischen Markt bearbeiten, der bisher allzu stark vernachlässigt wurde. Von Grossbritannien wurden wenig mehr als 3000 Wagen nach Europa ausgeführt, während die Vereinigten Staaten über 100,000 Wagen nach Europa ausführten. M. Nyffeler, Die Autosirasse Bern-Thun. Ein Beitrag zur Abklärung des Autostrassenproblems in der Schweiz. Brosch. Fr. 1.80. Im Verlag A. Francke A.-G., Bern, gibt Dr. Maroel Nyffeler, der Geschäftsführer des Initiativkomitee für eine Autostrasse Bern-Thun eine wohlfeile und lesenswerte, mit Bildertafeln, Karten und Plänen ausgestattete Schrift heraus, die das aktuelle Problem nach allen Richtungen hin erschöpfend behandelt. Nyffeler plädiert in überzeugender Art für die Errichtung besonderer Autostrassen in der Schweiz, welche die ständig wachsenden Nachteile des gemischten Verkehrs auf der Landstaasse ausschalten oder stark vermindern. Nur durch eine Verkehrsteilung wird es heute noch möglich sein, den Ansprüchen der verschiedenen Strassewbenützer zu genügen. Den Gewinn zieht dabei der Fussgänger und das Pferdefuhrwerk so gut wie der Motorfah- „Hallo! — Mein zweites Auto ist bezahlt. — Ich benötige einen dritten Wagen; denn mein Geschäft wurde vergrössert. Ich könnte bar bezahlen, aber ich ziehe Ihre Vermittlung vor. — Der Kredit ist genehmigt? Danke. Heute nachmittag komme ich vorbei. —" AUTUMOBlL-KCVUE 193U - rer. Nach amtlichen Mitteilungen der kantonalen Polizeidirektion sind 61 Prozent der Unfälle während des letzten halben Jahres auf der Strecke Muri-Münsingen auf gemischten Strassenverkehr zurückzuführen. Dem Projekt Bern-Thun spricht Nyffeler die Eigenschaften einer richtigen Musteramtostrasse zu: Eine der meistbefahrenen und landschaftlich schönsten Strecken der Schweiz, die für den Fremdenverkehr von grundlegender Bedeutung ist; ein Gelände, das mit seinen minimen Nivellierungen des Aarlaufes und dem geringen Bestand an Kulturland (die geplante Straese hält sich ganz au die rechte Seite) für die Strassenerrichtung geradezu ideal ist, und eine willkommene Entlastung vielei Dörfer bedeutet, die gegenwärtige unter dem starken Autoverkehr leiden. Die Erhaltung landschaftlicher Schönheit wird nach der Meinung Nyffelers durch Verlegung des Autoverkehrs 'auf besondere Strassen nur gefördert werden. Dazu eine Reihe von wirtschaftlichen Vorteilen. Ueber die Erstellungs- und Betriebskosten, über die voraussichtliche Frequenz, die Benutzungstaxen und weitere Einzelheiten gibt Nyffeler ein sorgfältig ausgearbeitetes Expose. Und schliesslich erfährt der technische Teil des Problems eine eingehende Darstellung, die durch eine Anzahl von Landkarten, Plänen, Profilen und Landschaftsphotos wirksam unterstützt wird. Die interessante Schrift kann jedermann angelegentlich zum Studium empfohlen werden. Kapitalerhöhung: Garage de Georgette S. A., Lausanne. Das Aktienkapital von Fr. 10000.— ist auf Fr. 75 000.— erhöht-worden. Das Kapital, eingeteilt in 150 Aktien zu Fr. 500.—, ist vollständig einbezahlt. Personelles: Garage Enge A.-G., Zürich. K. Ottiker ist aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden und dessen Unterschrift erloschen. Nachlassvertrag: J. Hirsbrunner-Reist, Autogarage, Burgdorf. Stundungsbewilligung: 25. Februar 1930. Eingabefrist bis 25. März. Gläubigerversammlung: 11. April in Burgdorf. Konkurseröffnung: L. Krieg, Autowerkstätte, St. Gallen. Konkurseröffnung: 19. ' Februar 1930. Eingabefrist bis 22. März. Summarisches Verfahren. Industrie und Lese Ein sehr praktisches Merkblatt für Automobilisten hat die Firma Hürlimann, Wädenswil. Abteilung Autoöle, geschaffen, das in Piakartform bereits in einer Reihe von Garagen aufgehängt ist. In weithin sichtbaren Lettern fordert der Text in Form von zehn Geboten den Automobilisten auf, vor der Ausfahrt sich genau zu überzeugen, dass der Wagen tatsächlich auch betriebsbereit ist, damit man nicht während der Fahrt unangenehme Ueberraschungen erlebt. Illustriert wird dieses Merkblatt durch die Reproduktion der für das von der Firma; Hürlimann vertriebene Autoöl Rollsynol verwendeten Kanne und der sehr praktischen kupfernen Einfüllkanne, welche den regelmässigen Kunden kostenlos abgegeben wird und sehr wertvolle Dienste leistet. Die Firma hat hier das Nützliche mit dem Angenehmen, verbunden und wird das Plakat wohl manchen Fahrer zu einer kurzen Revision vor Ausfahrt veranlassen und ihn damit vielleicht vor grösserem Schaden behüten. z. Aargau Aargau Gespeirre Strassen Die Leipziger Mustermesse, die vom 2o. Februar bis 7. März dauert, wies schon in den ersten Tagen Massenbesuch auf. Die • Zahl der Aussteller beträgt 9750. Die Schweiz ist mit 50 Firmen vertreten. Der Bestand an Automobilen gibt immer noch nicht ein gesamtes Bild über die Motorfahrzeugindustrie, da sich bekanntlich die Automobilindustrie bis jetzt nie vollständig nach Leipzig begab. Ziemlich klare Uebersicht bieten die zahlreich vertretenen Motornutzfahrzeuge, wie Lastwagen und Traktoren. g'üa~i T liB« «iBlirB.AlBiB;*,« • p« a

19 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE LA NOUVELLE CHEVROLET SIX CYLINDRES ^ Grosse odkleine fieparafuren an JhremAuto Bämtl. Reparaturen besorgen meine erfahrenen Fachleute prompt and Wrissenhaft. Kulante Preise Alfr. Ischer.Str. 80 MUto 5155 ZÜRICH Deachten Sie nicht nur die Wagen im Schaufenster u. inAusstellungen, sondern diej enigen im Betriebe.auf der Strasse. Dabei istlhnen sicher das gediegene Aussehen der Buick, Cadillac, Studebaker, Packard, Essex, Paige-Jewett, Dodge, Mercedes-Benz usw. aufgefallen, welche im Werke die fforke im Spritzverfahren verwenden Auch unsere Autolackierereien kennen und verwenden die Ditzler Nitrozellulosefarben für das Spritzverfahren Auskunft durch die Generalvertretung AUTOCOLOR A.-G., ZÜRICH 8 8eefeldatrMse 87 Telephon L. 40.93 ^•••••••••••••••••••••••^ ha meilleure des Chevroletjamaisproduite Une voiture plus elegante - et plus süre VENEZ LA VOIR T *J3NÖRAfEsocccstcmpoitepaflaChevtolet J -"' au ccrars de l'annde demiere — 1.3J0.000 voituies furent vendoes — prouve bien que cette six cylkukes repond exactement aus exigences du pubKc ä Pegard d'une voiture moderne. Maintenaot les demförcs lrtoaches ont 6t6 appottecs ä cette rematqaable automobile. Six freins int&ieurs, ä expansion, assurent une securke* encore plus graode. La glace avant est legercment indinee : vous n'avez pas a crakxke drStte aveogle' par la reverb&atioa des phates des voitures qui vous suivent sur la route. Soiide, ptesqne exetnpte de reparations, la ChevxoJet est d^m>e enductace ßttc et sa consommatioa d'hnüe et d'esseoceest ttes minime. Efle est k feworite de cekii qui veut one voiture d'un entreöea öconomiquc. Sei so&des cmaätis tedttäqwes et sa exax»- PRE^ delivre Bäh serie Ksher lui donoent rappateoce et la vafcrat d'une six cylindres de grand luxc. Existe-t-ü uiie autre voiture de ce prix-qui vous of&e de tels avantages? Examioez la Chevrolet et voas screz coovaiocu. Cette luxueuse six cylindres est a vottc pottee. Le Systeme de la Genetal Motors Acceptdes paiements echeloones. Les frais mtetetas ancc Corporation vous feetfitera Fachst par k tout Systeme de ce genre out pu etee rednits au minimum, grace au grand nombee d*afiüccs trai&Ses et a des methodes pratiques et e\x>ox>qtrNia sigoc pour vous offirtr uoe demoDstt»- miques. Teliplaonez a Fagent Chevtofet D fifattend tion au moment qui vous conviendra k mietzz. Dans Favenit, il sera toujouts k vos cötes poor voos assurcr un service compdtent et TOÖRSTO . i i i i i i i i i s As« COACH CLUB SEDAN SEDAN . . 4 i • » s 6.870 ERSATZ-TEILE zu Orlelnal-Preisen ab Lager W. KNAPP, AARAU "•••••••••••••••••••••••0 Ausschleifen von Zylindern Einpassen neuer Kolben Novalit- und Gusskolben Kolbenringe :—: Ventile EMIL GOETTI, ST. GALLEN Schillerstrasse 1 Telephon 37.17 Vertreter der Nova-Werke A.-G. — Zürich Nie wiederkehrende Gelegenheit! Infolge Neuanschaffung eines 1O-T.- Saurer-Lastzuges haben wir folgende sehr gut erhaltene, fahrbereite Wagen abzugeben: 1 FIAT, 3K-T.-Lieferungswagen, mit glasgeschL Führerkabine und zum Teil neuer Ballonbereifung. 1 Vierrad-Anhänger, 3 T., Ladebrücke 3750 X 1900 mm, mit elektr. Srinülla-Beleuchtung. 1 TALBOT-Coupe, Modell 1926, 4/6-Plätzer, 8 St.-PS, sehr geeignet für Taxi Wegen sofortiger Platzbeanspruchung zum Spottpreise von zusammen Fr. 6500.— gegen Eassa. Event auch Einzelverkauf. Umgehende Anfragen gefL unter Chiffre Z 1599 an die Automobil-Revue, Bur. Zürich. CHEVROLET 1930 GENERAL MOTORS CONTINENTAL S Da tSUnbuteim dam tout* la Smss* Chevrolet-Vertreter in der Schweiz BASEL: Automobil-Compagnie Ä.-G., Schanzenstrasse 7. Tel. Safran 17.20. EMMISHOFEN-KREUZLINGEN: Seitz & Co., Karosseriewerke. Tel. 154. GRENCHEN (Solothurn): H. Fasler, Garage. Tel. 295. LIESTAL: Blank A.-G., Auto-Garage. Tel. 350. MONTREUX: Garage du Kursaal, D. Monay. Tel. 12.49. NAEFELS: Rob. Biland-Knecht, Freihofgarage. Tel. 93. ÖLTEN: SCHAFFHAUSEN: Moser, M., & Cie., Baslerstrasse. Tel. 90. ST. 0. GALLEN: Bremer & Handschin, Munot-Garage. SION: E. Huber, Leonhardstr. 31. Tel. 47.19. Ch. Pauli, Garage. Tel. 3. ZÜRICH: « UGA » Utogarage Automobil A.-G., Seefeldquai I. Tel. H. 60.60.