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E_1930_Zeitung_Nr.025

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14 AUTOMOBIL-REVUE WM -

14 AUTOMOBIL-REVUE WM - N0 i» Amn Luzerner Seebriicbe und Strasse norw- Hergiswil. Ein Leser aus Hergiswil macht uns freundlichst auf zwei Irrtümer aufmerksam, die in unsern letzten Nummern vorgekommen sind: 1. Herr Oberingenieur Ackermann von der Firma Bell & Cie. hat an der bekannten Sitzung der S. I. A. natürlich einer Eisenbrücke, nicht einer Betonbrücke, das Wort geredet. 2. Die «Unglückstrasse» Horw-Hergiswil ist nicht in schlechtem Zustande, sondern mit Kleinpflästerung verseben. Die Schuld an den Unfällen dürfte an den vielen, durch die Bodenformation bedingten Kurven und an übersetzter Geschwindigkeit liegen. Dazu wäre nun allerdings zu bemerken, dass der schlecht beleuchtete Bahnübergang, die unzähligen engen Kurven und die geringe Breite der Fahrbahn bestimmt auch einen Teil der Schuld tragen. Nochmals die Zürcher Marktfrage. Die Marktfrage beschäftigt Zürich immer stärker. Man plant jetzt, wie wir auch hier schon ausgeführt haben, die begrüssenswerte Verlegung des Marktes von der Bahnhofstrasse vorläufig nach dem Bürkliplatz; da aber die Bewohner des Kreis 6 nun einen zu weiten Weg zum Markte haben, soll in ihrem Revier — entsprechend dem des Quartiers 4 — ein eigener Markt errichtet werden, bis die Frage der Markthalle für Zürich abgeklärt ist. Noch ist das Problem unentschieden, ob eine Zentralhalle mit modernen Einrichtungen dezentralisierten Hallen vorzuziehen wäre. Bis heute konnten die Vorschläge für eine grosse Markthalle betr. ihres Aufstellungsortes nicht befriedigen. Die « N. Z. Z.» schlägt nun das Gelände des Botanischen Gartens am Schanzengraben vor. Verlegung dieses Gartens scheint dem Blatte unumgänglich. Die Erdmassen der alten Bastion der « Katz » ergäben das beste Ausfüllmaterial des Schanzengrabens, der als Verkehrsstrasse ausgebaut, eine gute Verbindung des erweiterten Hauptbahnhofes ans linke Seeufer darstellen würde. mb. Der Umbau des Bubenberqplatzes in Bern. Der beste Beweis für das grosse Interesse, das dieser wichtigen Verkehrsfrage in weiten Kreisen entgegengebracht wird, war der gefüllte grosse Parterresaal des Hotels «National», in welchem am Mittwoch den 19. März, auf Veranlassung der kantonal-bernischen Strassenverkehrsliga, Herr Stadtingenieur Reber und Herr Trambahndirektor Louis über diese Umbaufrage sprachen. Der Präsident der Liga, Herr Hostettler, begrüsste die Anwesenden und zeichnete kurz Zweck und Ziel der kantonal-bernischen Strassenverkehrsliga. Nach der kurzen Begrüssung erteilte der Vorsitzende das Wort Herrn Stadtingenieur Reber, der sich eingehend über die Projekte äusserte. Hierüber haben wir in der «A.-R.» bereits eingehend berichtet. Die Kosten der Baudirektion, ohne die vorgesehenen Arbeiten der Strassenbahn, sollen sich auf 361000 Franken belaufen. Die Abstimmung wird am 5.-6. Mai stattfinden. Herr Reber schloss sein mit Beifall aufgenommenes Referat .mit dem Wunsche, dass die Abstimmung vom 5.-6. Mai ein gutes Resultat zeitigen möge, damit die Umbauten sofort begonnen werden können. Herr Trambahndirektor Louis verbreitete sich hierauf über die strassenbahnbauliche Seite des Projektes. Nach diesem soll im Prinzip an der gegenwärtigen Linienführung festgehalten werden, denn die vorgesehene Diagonallinienführung sei entschieden eine der billigsten. Da man wegen Platzmangel nicht gut Schleifen erstellen könne, müsse man sich mit einem Rangier- und Aufstellgeleise behelfen, auf dem in Stosszeiten die Züge umgestellt werden können. Ein Rangiergeleise ist ebenfalls in der Christoffelgasse vorgesehen. Für das neue Stationsgebäude soll nach dem vorliegenden Projekt nicht viel Platz zur Verfügung stehen: wenn man die Trottoirs auf ihrer jetzigen Breite belassen will, Das grösste Uebel am ganzen Projekt sind entschieden die Tramlinien, die sich ebenfalls dem Verkehr anpassen sollten, wenn man den Verkehr wirklich richtig regeln will. Aber nach dem vorliegenden Projekt bieten sich auf dem Bubenbergplatz viele Geiahren zonen. Mit vollem Recht befürwortete er den dringend notwendigen Einbahnverkehr der Tramways. So wie es das Bauprojekt vor- könne das mit länglichem Grundriss zu erstellende Stationsgebäude höchstens 3,5 m neuen Form ein «Rangierbahnhof für die sieht, würde der Bubenbergplatz in seiner breit und 7 m lang werden. Als erster Diskussionsredner äusserte sich Herr Wetterli von den städtischen Strassenbahnen zu den im Souterrain des Stationsgebäudes vorgesehenen Abrechnungsräümen. Er bedauerte es, dass die Strassenbahner keine Gelegenheit hatten, ihre Meinung und Wünsche für dieses Umbauprojekt zu unterbreiten. Jedenfalls seien diese Abrechnungsräume, so wie man sie placieren will, kaum am richtigen Ort! Mti grossem Geschick und recht humorvoll aber mit guten stichhaltigen Argumenten nahm Herr Oberst Marbach, Architekt in Bern und Präsident der Sektion Bern des A. C. S., gegen verkehrsgefährdende Punkte im neuen Projekt Stellung. Er befürwortete, dass man endlich etwas Positives in dieser Sache unternehme, aber er hegt die Befürchtung, dass die berechtigten Wünsche für diese oder jene Abänderung im Projekt von den Behörden doch nicht mehr berücksichtigt würden. Er begreift es z. B. nicht, wieso man den Autobusverkehr, der von der Stadt Bern übrigens in anerkannter Weise gefördert wird, nicht direkt bis an die Bahn heranführe. Man sollte seiner Meinung nach mit solchen Verkehrsmitteln entschieden bis dorthin fahren können, wo das Publikum sie benützen will. Nach dem vorliegenden Projekt sind aber die Autobusse zu weit vom Bahnhof stationiert. Strassenbahn». Herr Oberst Marbach würde es begrüssen, wenn man in der Mitte des Platzes grosse Bäume pflanzen und dort einen Parkplatz für Autos schaffen würde, da man an solchen in Bern, namentlich im Zentrum der Stadt, bekanntlich keinen Ueberfluss hat. Die Kosten sollten bei der Durchführung eines solchen Projektes keine Rolle spielen. Die Ausführungen dieses Diskussionsredners wurden von der Versammlung mit starkem Applaus verdankt. In seiner Replik versuchte Herr Stadtingenieur Reber die gefallenen Voten zu widerlegen, aber er vermochte das vorliegende Projekt doch nicht überzeugend zu verteidigen. Er trat z. B. auf den vorgeschlagenen wirklich notwendigen Einbahnverkehr der Strassenbahn mit keinem Worte ein. In seinem Schlusswort betonte Herr Hostettler, dass die kantonal-bernische Strassenverkehrsliga allezeit gerne bereit sei, von kompetenten Persönlichkeiten Ratschläge entgegenzunehmen, und er richtete an die Behörden die höfliche Bitte, inskünftig die Liga zu begrüssen, wenn wichtige Verkehrsfrageni gelöst werden sollen. Die Verbände haben so Gelegenheit, ihre Meinungen und Wünsche bekanntzugeben. Ry. EMPLOYEZ Morges GROSS-GARAGE ROTTAL A.-G., RUSWIL An der Str asse Ruswil - L TELEPHON u Nr. ze rn, am östlichen Dorfausgange) 50, 56 und 59. NEU ERBAUTE, MODERNST EINGERICHTETE REPARATUR- WERKSTÄTTE FÜR PERSONEN- UND LASTWAGEN. — DIVERSE PNEU-STOCKS — SAURER-ERSATZTEILLAGER. VOLLSTÄNDIGER AUTOSERVICE. MASSIGE PREISE. Zu verkaufen CHEVROLET CAS* ALPIN lOpläUig, für 1930 gelöst. Offerten unter Chiffre 44312 an dio Automobil-Revue, Bern. 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