Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.025

E_1930_Zeitung_Nr.025

REVUE AUTOMOBILE inO —

REVUE AUTOMOBILE inO — 25 Salon Genf Stand Nr. 56. 2/2LTR/4ÖP9 6 CyLIN DEP NOCH SCHÖNER UND GERÄUMIGER, MIT VORBILDLICHEN KONSTRUKTIVEN VERFEINERUNGEN: 27s Lfr. '45 PS - 6 Cyl. Motor, fabelhaft ruhig, geschmeidig und schwingungsfrei * Pa

N°2S II. Blatt BERN. 22. März 1930 II. Blatt BERN. 22. März IQ30 Rundgang durch die Stände Cadillac, Buick, La Salle. (Schluss.) am Wagen hier und dort wertvolle Neuerungen. Die Lenkvorrichtung wurde noch feiner gestaltet und mit einem Stossdämpfer versehen. Das Getriebe wird serienmässig mit der von uns schon beschriebenen «Synchro-mesh»-Vorrichtung versehen, die zwangsläufig jede Fehlschaltung und alles Kratzen beim Gangwechsel ausschliesst, weil die Zahnräder erst dann miteinander in Eingriff kommen, nachdem sie automatisch auf gleiche Umfangsgeschwindigkeit gebracht worden sind. Ein Fahrversuch lehrt, dass man ohne jeden Kunstgriff im 80- oder 90-km-Tempo von der Direkten hinunterschalten kann, dass sogar bei absichtlich falscher Bedienung das Getriebe nicht zum Kratzen zu bringen ist. Dasselbe Getriebe besitzt der La-Salle- Wagen, der sich vom Cadillac im grossen ganzen nur durch seinen etwas kleineren, aber ebenfalls achtzylindrigen Motor unterscheidet. Die Karosserie des ausgestellten Wagens, eines prächtigen «Imperial Seclan», stammt aus der berühmten amerikanischen Spezialfabrik von Fisher. Speziell hervorgehoben sei, dass sowohl beim Cadillac wie La Salle splitterfreies Glas angewandt wird. Der La Salle hat sich seit den wenigen Jahren seiner Einführung besonders bei Sportleuten schon einen ausgezeichneten Ruf erworben. Er ist rasch, rassig, hat einen hervorragend ruhigen Lauf und bleibt trotz seiner Geräumigkeit wendig. Buick rückt, abgesehen vom Modell «Marquette», das im letzten Frühling herausgekommen ist, ebenfalls mit Neuigkeiten auf. Die beiden neuen Modelle haben einen etwas grösseren Zylinderinhalt als die bisherigen. So weist das Modell 40 bei Zylindermassen von 87,3X117,5 Millimeter 4144 ccm Hubvolumen auf, während die Modelle 50 und 60, die sich nur durch den Radstand voneinander unterscheiden, einen Motor von 95, 3 mm Bohrung und 127 mm Hub, also 5364 ccm Hubvolumen besitzen. In beiden Fällen handelt es sich um Sechszylinder. Im Rahmenbau sind einige wesentliche Verbessern ntr?n zu konstatieren. So sind die Rahmen an und für sich tiefer hinabgezogen, ausserdem aber auch noch breiter gehalten. Die Auslegefedern wurden verlassen und auch für die Hinterachse Halbfedern gewählt. Am Vorderende der linken Vorderfeder ist nunmehr ein Lenkstossfänger untergebracht, der gleichzeitig als Flatterbock dient Die Lenkschnecke wurde umkonstruiert und zeigt jetzt konkave Form mit steigenden Schraubengängen nach oben und unten. Neue Auflagen und Befestigungen für die Karosserien wären gleichfalls zu nennen. Alles in allem machen die Buick-Wagen wieder einen ausserordentlich vertrauenerweckenden Eindruck. Brennabor. zeigt erstmalig einen vier- bis fünfplätzig karossierten Sechszylinder Typ Juwel Extra, der aus dem bekannten Modell Juwel herausentwickelt worden ist. Durch die neuesten technischen Errungenschaften an diesem Wagen, so dem Motor mit unterteiltem Zylinderkopf, leichten Pleuelstangen Ansicht der Bedienungsorgane des Fahrgestells bei Brennabor. mit Rohrquerschnitt, vom Führersitz aus zu betätigender Starterklappe und Tippernadel, Schwingungsdämpfer am vordem Kurbelwellenende,-durch die auf Rollen gelagerten Bremswellen, dasXenkrad mit ein-- gebauter Zündregulier ung, Hupe, Abblendung und Richtungsanzeiger, konnte der Wert dieses Wagens nochmals bedeutend gesteigert werden. Der Chassisrahmen weist über den Achsen eine doppelte Kröpfung auf, die der Karosserie eine niedrige Schwerpunktlage ergibt und die Fahrsicherheit entsprechend erhöht. Zur Schonung der Karosserie und Versteifung des Rahmens hat dieser überdies eine kreuzförmig gestaltete Tunneltraverse erhalten. Die Federgehänge sind mit Silentbloc-Büchsen ausgerüstet und bedürfen deshalb keiner Schmierung mehr. Da, wie erwähnt, die Bremswellen auf Rollen gelagert sind und deshalb praktisch keiner Wartung bedürfen, ist der Unterhalt des Wagens der denkbar einfachste. Das trifft um so mehr zu, als die Bremsen überdies gänzlich mühelos von der Aussenseite der Räder her nachstellbar eingerichtet wurden. An interessanten Ausstellungsobjekten sind sonst noch zu finden: eine Pullman- Limousine Typ ASL 55, ein Brennabor Ideal Cabriolet und Schnittmodelle verschiedener Motoren. Man beachte weiter speziell die praktischen, überaus beliebt gewordenen Karosserien mit zurückklappbarem Dach, deren Bau Brennabor als Spezialität betreibt. Talbot. präsentiert zwei Conduites Lnteneures, zwei Cabriolets und ein Faux-Cabriolet, Wagen von seltener' Eleganz der Linienführung und bestem Geschmack. Den Karosserien entsprechen nicht weniger rassige Maschinen: Zwei der ausgestellten Wagen besitzen Chassis der Type K 75, die drei übrigen der Type M 67. In jedem Fall handelt es sich dabei um Sechszylinder. Von den diesjährigen Neuerungen an diesen Talbot-Chassis seien vor allem hervorgehoben die Ausrüstung des Getriebes mit zwei geräuschlosen Gängen, weitgehende Anwendung von Silentblocs in den Gelenken, Zentralschmierung bei allen übrigen Gelenken, Anordnung der Beleuchtungsschalter, des Signaldruckknopfes usw. auf dem Lenkrad und die Verdoppelung des Solex-Vergasers. Durch Vervollkommnungen am Motor konnte dieser zu absolut geräuschlosem Lauf gebracht werden. Der Ischmale, charakteristische Kühler hat durch letzte Retuschen eine noch rassigere Linie erhalten. Im ganzen machen die neuen Talbot-* Wagen mehr als je den Eindruck von Meisterwagen «aus einem Guss». Jede Einzelheit fügt sich organisch in das Gesamtbild ein. Ohne Zweifel gehört das, was auf dem Talbot-Stand geboten wird, zum schönsten der ganzen Ausstellung. Fiat. Die in unserem Land meistverbreitete. Marke hat, wie man es nicht, anders erwartet, an ihrem Stand einen Riesenandrang zu verzeichnen. Das Hauptinteresse konzentriert sich dabei auf den neuen Typ 514, Praktische Unterbringungsart von Wagenheber, Radschliissel und anderem Werkzeug unter der Motorhaube eines Fiat-Wagens. einen allerliebsten Vierzylinderwagen, der als Nachfolger des weltberühmten Typs 501 gedacht ist und alles Zeug dazu hat. Mit seinen 1500 ccm Inhalt entwickelt dieser Motor an der Bremse volle 31 PS, braucht aber andererseits nur für 8 PS versteuert zu werden. Als handliches, rasches Gebrauchsfahrzeug wird er in der Schweiz grössten Absatz finden, um so mehr, als seine Karosserien, wovon am Stand ein vierplätziger Innenlenker und ein Coupe zu sehen sind, den praktischen wie den (Fortsetzung s. Seite 10) Des qualites mecaniques exceptionnelles . . . Des carrosseries elegantes, confortables et modernes . . . Un budget d'aehat et d'entretien tres reduit (impöf 6 CV). 24 heures ä Montlhery ä 90 km de moyenne. Raid transafricain: 16,000 km - 32 jours. La „20V est reussie . . . la „20V platt . . . la „20V se vend . . . GARAGEDU Telephone: GENE VE T&legrammes: 40.595 19, Av. du Mail, 19 AUTOUUV - QEIlEUE Distributeur officiel pour GENEVEetVAUD(jusqu'ä Rolle compris) CARROSSERIEN IN FEINSTER QUALITÄTSARBEIT BEWUNDERNSWERTER LINIE UND ELEGANZ 1 SPEZIALITÄT! CABRIOLETS UND FAUX-CABRIOLETS INTERNATIONALER AUTOMOBIL-SALON GENF STAND 83 LINCOLN FORDSOfc Stand No. 63 ^ » 1 ^ *• imr im «TUT Stand No. 11o L1VRAISON RAPIDE DES NOUVEAUX MODELES Nouvelle baisse de prix STOCK COMPLET DE PIECES DE RECHANGE Stand No. 8