Aufrufe
vor 6 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.029

E_1930_Zeitung_Nr.029

Grimselstrasse und

Grimselstrasse und Autogebühren. Wir geben zu diesem Thema auch der Direktion der Kraftwerke Oberhasli A.-G. das Wort, in der Meinung, dass damit zur Aufklärung des Thomas ein weiterer Schritt getan sei. Red. In Nr. 9 der Automobil-Revue berichtet oin Herr M. unter dem Titel «Grimselstrasse und Autogebiihren» über die behördliche Ordnung der Lastwagentransporte auf der Grimselstrasse und seine daherigen Erfahrungen. Als Schluss seiner Klagen apostrophiert Herr M. dann auch die Kraftwerke Oberhasli AG., dass sie «anlässlich der Expropriation des Landbesitzes für das Millionenkraftwerk den kleinen Grundeigentümern zu geringe Abfindungen bezahlt habe». Diese abwegige Behauptung des Herrn M. zwingt uns zu einer Entgegnung. Was zunächst die Transportverhältnisse auf der Grimselstrasse anbelangt, so haben vor allen andern Strassenbenützern die Kraftwerke Oberhasli den Hauptanteil des Transportgebühren-Erträgnisses geleistet. weitigen gebührenpflichtigen Fuhrungen haben dem Staat also nur 78 Fr. eingebracht, sie sind also praktisch unerheblich. Bei dieser Sachlage muss demnach den mit den Verhältnissen Vertrauten bekannt sein, dass es sich vorliegend in erster Linie um die Gebührenleistungen der Kraftwerke Oberhasli für die mit ihren Bautransporten verbundene besondere Beanspruchung .der Strasse handelt. Die ansehnliche Summe, die für diese Gebühren aufgewendet werden muss, lässt es begreiflich erscheinen, dass gerade die Kraftwerke Oberhasli die völlige Freigabe der Strasse nicht ungerne sehen würden; allerdings müsste dann der Staat seinerseits, der seit dem Bau der Kraftwerke Oberhasli für die Grimselstrasse durchschnittlich 85 000 Fr. jährlich entrichtet hat. den Ausfall dazu noch übernehmen. Es ist aber wohl kaum die Absicht des Herrn M. gewesen, sich hiergegen ms Zeug zu legen. Anzuerkennen ist, dass sowohl die Grimselstrasse vom Hof bis zur Kantonsgrenze, als auch die Strassse über den Kirchet viele Verbesserungen erfahren hat, und es ist auch bekannt, dass in den Eine Szene von der Sternfahrt: die Herren Chantre, Binet, Fueslin, Crausaz, die die Sternfahrt organisierten, und (ganz rechts) Herr Pierrehumbert, Sieger von 1929. Sie haben bis heute für Verbesserungen der Grimselstrasse ohne die Strassenverlegung auf der Grimsel rund 100000 Fr. aufgewendet und als Gebühren für Lastwagentransporte rund 42 000 Fr. dem Kanton bezahlt. Im Jahre 1929 haben die Transportgebühren dem Kanton 5390 Fr. eingebracht, wovon die Kraftwerke Oberhasli AG. und ihre Unternehmer zusammen 5312 Fr. bezahlt haben. Die anderletzten Jahren der Unterhalt der Strasse ein recht guter war. Dabei ist bemerkenswert, dass die Kraftwerke Oberhasli bis heute für den Bau des Kraftwerkes Handeck nebst rund 75 000 t auf der Luftkabelbahn auch rund 40 000 t auf der Strasse von Innertkirchen nach der Handeck und der Grimsel geführt haben, ohne dass dabei je eine grössere Störung oder ein schwerer Transportunfall vorgekommen ist. \v Bei dem geringen Interesse, welches dieser Gebührensumme von sage und schreibe 78 Franken m weitern Kreisen zukommt, hätte der Appell des Herrn M. an die Oeffentlichkeit wohl ohne Schaden unterbleiben können. Wenig Ueberlegung des Ein- Grundstückabschnitte auf dem Gemeindebann Meiringen sind alle diese Landerwerbungen freihändig und unter Wahrung der beidseitigen Interessen im besten Einvernehmen erfolgt. Dass die Kraftwerke Oberhasli bei diesen Erwerbungen Vor dem Stand des A.G.S.: Dr. Rohn (1). Geschäfts-führer Primault (2), Dr. Mende (3), Dr. Guillermm (4), Robert Marchand (5) und Blanchet (6). senders verraten die Aeusserungen über den Grunderwerb der Kraftwerke Oberhasli. Obwohl die daherigen Tatsachen den Beteiligten im Oberhasli allseitig bestens bekannt sind, sehen wir uns veranlasst, um auch in weitern Kreisen keine falschen Ansichten aufkommen zu lassen, die Tatsachen kurz darzustellen. Die Erwerbung des Grundeigentums, das für die Errichtung der Kraftwerke Oberhasli nötig ist, wurde von den Bernischen Kraftwerken AG. vorbereitet. Sie wurde eingeleitet durch die Uebernahme einiger kleiner Wasserrechte, welche von dem Vorbesitzer Müller-Landsmann zu Spekulationszwecken erworben worden waren. Im Herbst 1908 erfolgte der Ankauf der Grimsel- und Handeckbesitzung. Im Laufe des Jahres haben dann die Bernischen Kraftwerke und nach ihrer Gründung die Kraftwerke Oberhasli AG. noch eine Anzahl Liegenschaften, Alpen und einzelne Grundstücke erworben, und zwar sowohl von Privaten, als auch von Gemeinden und Korporationen. Mit Ausnahme einiger weniger kleiner Belehnen Auto eventuell Kauf M/LLSA OSTERMUNDIGEN Telephon Z. 11.56 OELAGE- Ersatzteile oostw ab eigen, et. Lajer. — Mod. einger. Werkstatt. Erfahrenes Pachnersonal. H. Lanz, Rohrbach b. Huttwil Tel. 2238 im Gegensatz zu der Behauptung des Herrn M. «rechte» Preise bezahlt haben, geht wohl schon zur Genüge daraus hervor, dass bei den wenigen Expropriationen, welche in Meiringen für das Verbindungsgeleise durchgeführt werden mussten, den Grundstückbesitzern vom Bundesgericht nur ein Bruchteil des Betrages zugesprochen wurde,- welchen die KWO für den freihändigen Verkauf geboten hatten. Wenn Herrn M. diese Erklärung nicht genügt, so sind wir bereit, ihm an Hand der Akten weitere Aufschlüsse zu geben, falls er uns überzeugt, dass er für diese Angelegenheit ein sachliches Interesse und das nötige Verständnis besitzt. Die Wahrung ihrer gegenseitigen Interessen darf Herr M. aber füglich den Oberhaslern und den Kraftwerken Oberhasli selbst überlassen. Autoposten in den Alpen. In der Woche Tora 17. bis 23. März beförderten die zwölf alpinen Autokurse 3652 Reisende, wovon 1119 allein auf die Strecke Nesslau-Buchs entfallen. Wenn man von den fünf Kursen absieht, die letztes Jahr nicht geführt wurden, wo beträgt die Zunahme gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres 434 Personen. Der preiswerteste Wagen für grofje Touren - mit ungewöhnlich hohen Stundendurdnsdiniffen - bequem, lautlos, leicht zu lenken. Ausgezeidwefa Sfrafjenlage - erstaunlidies Anzugsmoment. Der Da Soto'6'ist auf Stand Nr. 55 ausgestellt. Eine Probefahrt wird Ihnen alle dies* Vorzüge beweisen. GENEVE: S.A. Perrot, Duval & Cic; Grand Garage de l'Athenee, S.A. LAUSANNE: Garage Wirih&Cie. LA CHAUX-DE-FONDS: C. Peter & Cie., S. A. FRIBGURG: Garage de Perolles. ZÜRICH: Schmohl & Cie. KRIENS (Luz.): W. Lienhard. LA VOITURE DE la nouvelle NÄSSS „400" 1930 lameilleureexecution technipe du jour e 28 modeles, la luxueuse BERN: Lanz & H SOLOTHURN: E. über. Schnetz & Cie. LUGANO: Garage Central. LOCARNO: J. Rinaldi. SCHAFFHAUSEN: HQrlimann & Guyan. LIESTAL (Baselland): C. Peter & Cie., A.-G. du torpedo Sport a conduite interieure. Moteurs 6 et 8 cylindres, de haut rendement, Vilebrequins 7 et 9 paliers, double allumage, nouveau graissage central du chassis, amortisseurs hydrauliques, chassis surbaisse assurant une tenue de route impeccable, rayon de braquage tres reduit, direction d'une douceur sans egale. Luxueuses carrosseries „SEAMAN NASH" du goüt le plus sür en leurs plus intimes details. Demandez un essai au Salon de l'Auto: Stand 2 BIENNE: Conrad Peter & Cie., A.-G. ZUG: Th. Klaus, Baar. THUN: Rud. Volz. BRUGG: A. Schürch. CHUR: Dosch & Meier. ROHRBACH: Hans Lanz. FLAWIL (St.G.): Hs. Strasser. VOITURETTEdemandee avec differentiel, neuve ou d'oecasion, avec garantie, cond. int., 2 & 3 pl., 6 HP raaximum.paiement compt Off. tres detaillees: Case Ville 12782, Lausanne.44390 Zu kaufen gesucht 1 enterbaltener 2-Tonner- Lastwagen mit Pneu, SAURER oder BERNA. — Offerten unter Chiffre 44391 an die Automobil-Revue. Bern. Zu verkaufen Ansch. eines Autobus weg. Limousine Graf & Stift 6pl., 24 HP, Bohrung 100 mm, Hub 150, bei sofortig. Wegnahme Preis spottbillig. — Waldhotel Unspunnen, Interlaken. 44376 CHEMISCHE FABRIK Der einzige Wagen seiner Preisklasse, der den De Soto '6' übertrifft - ein neuer Reihen-8 Zylinder mit allen Verbesserungen moderner Automobilfedinik - Kurbelwelle mit Gegengewichten und Drehmoment-Neutralisator - Ganzstahl-Karosserien, die mit dem niedrigen Chassis eine Einheit bilden - hydraulische Bremsen - sein Preis ermöglidit fast jedem Auto-Interessenten die Ansdnaffung. GENFER AUTOMOBIL SALON STAND NR55 EXCLUS VER IMPORT FOR DIE SCHWEIZ Ä5ENCEÄ7ÄER GENF, AARAU. BASEL. BERN, LAUSANNE, LUZERN, ZORICH IM I IM I I I Illlllllllllll Inserieren Sie in der Automobil-Revue. MMIIMIIIMIIIIIIIMIIMIIMIIMMIIIIIII CAl NE

N" 29 - 19S0 AUTOMOBIL-REVUfc Entwicklungstendenzen im britischen Automobilbau. Nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen der offiziellen Erhebungen sind im Jahre 1929 aus den britischen Automobilfabriken insgesamt 180,426 Automobile hervorgegangen gegen 154,495 Einheiten im Vorjahre, 161,920 im Jahre 1927 und 107,000 Einheiten im Jahre 1924. Fünf Automobilgesellschaften kommen zusammen für nicht weniger als annähernd 90 Prozent der Gesamtproduktion des verflossenen Jahres auf. Einen lehrreichen Aufschluss über die jüngsten Entwicklungstendenzen in der britischen Automobilfabrikation gibt die folgende Analyse der britischen Automobilproduktion nach Massgabe der jeweiligen Pferdestärken der Wagen. Der Bau von Wagen mit 10 PS und darunterist von 38,992 Einheiten im Jahre 1927 auf 50,586 Einheiten im Jahre 1928 und weiterhin recht erheblich auf 73,289 Einheiten irrt verflossenen JaHre gestiegen. Anderseits gibt die Anzahl der erzeugten Motorwagen mit 12 und' 14 PS in demselben Zeitraum eine-beständige-Verminderung zu erkennen, nämlich von 102,081 Einheiten in 1927 auf 78,967 Einheiten in 1928 und weiterhin auf 67,399 Einheiten in 1929. Einen bedeutenden Ausbau hat dagegen wieder die Produktion von 16 PS-Motorwagen erfahren; wenn dieselbe im Jahre 1928 auch erst 12,398 Einheiten betragen hat gegen 11,220 Einheiten im vorausgegangenen Jahre, so hat das verflossene Jahr gegenüber dem Vorjahre plötzlich eine Zunahme auf das Doppelte, nämlich 24,758 Einheiten, mit sich gebracht. Schliesslich hat sich auch die Fabrikation von Motorwagen mit 18 PS und darüber in beständig aufsteigender Richtung bewegt, indem hiervon im vergangenen Jahre 14,980 Einheiten hervorgebracht worden sind, gegen 12,544 Einheiten im Vorjahre und 9627 Einheiten im Jahre 1927. Aus diesen Ziffern lässt sich der Schluss ziehen, dass die britische Nachfrage nach Automobilen eine starke Tendenz zeigt, in zwei bestimmten Richtungen zu verlaufen. Die mittelstarken Motorwagen werden einerseits rasch durch die mehr leistungsfähigen Maschinen ersetzt und müssen anderseits immer mehr den Motorwagen vom sog. «Baby»-Typ (auf welchen die niedrigste Steuer liegt) weichen. * Bemerkenswert ist schliesslich noch, dass die Durchschnittspreise der britischen Automobile in der 18-26 PS-Klasse von Lsfr. 649 in 1927 auf Lstr. 557 in 1928 zurückgegangen sind, doch schneiden sie bei einem Vergleich Revetation mit den Preisen der amerikanischen Automobile von gleicher Leistungsfähigkeit noch immer ungünstig ab. PL Verkehrsprobleme, Autoverbände und Autostrassen in Italien. Nun hat auch der italienische Senat das Dekret über die italienichen Strassen sanktioniert und hat somit Italien ein für die ganze Halbinsel geltendes und den ganzen Verkehr in. Betracht ziehendes Strassengesetz. Geändert/hat der Senat nichts an dem Dekret; hingegen sind in der Diskussion Bemerkungen gefallen, die auch auswärts interessieren können. Senator Crespi, der Präsident des R.A. C. I., konnte in seiner Rede rühmend hervorheben, dass alle Postulate des Ausschusses der italienischen Automobil-Clubs bei der Abfassung des Dekrets berücksichtigt wurden. Uebrigens sei angesichts des .heutigen Verkehrs eine solche Strassengesetzgebung eine Sache, die immer ä jour gehalten werden müsse, und es werden imrrief mehr auch internationale Rücksichten da mitsprechen. Zur Zeit sei in allen Ländern, und auch in Italien, fast das wichtigste Verkehrsproblem die Konkurrenz von Bahn und Auto. In Italien habe das Auto die Bahn dermassen geschlagen, dass trotz dem Benzin zu 1.80 Lire per Liter, trots der höchsten Automobilbesteuerung der Welt, trotz der Vorzüglichkeit der italienischen Bahnen, es schon weniger koste, von Genua nach Mailand über den Apennin Waren per Auto zu transportieren als per Bahn. Der richtige Ausweg sei hier engste Zusammenarbeit, und zwar wesentlich auf dem Weg des koordinierten Warentransportes vom Haus des Produzenten zum Haus des einzelnen Käufers vermittelst Bahn und Auto. Und dann kam Crespi auf seine bekannte Initiative zu sprechen. Auffällig war, dass Crespi sich über die Autostrassen ziemlich skeptisch äusserte. Man müsse daraus keinen Fetisch machen, meinte er dem Sinne nach in längerer Ausführung, und im allgemeinen wäre es besser, das verfügbare Geld einfach für gute Landstrassenn auszugeben. Wirklich wünschenswert sei in Italien nur die Strasse Genua-Ventimiglia. Der Verkehrsminister Crollalanza bedachte speziell die Strassenmiliz mit warmem Lob. Es seien nur wenige Hundert mit Autos ausgerüstete Männer, und doch hättenn sie es über die ganze Halbinsel hinweg zustande gebracht, dass das italienische Strassenbild ganz verändert sei. Früher hätten Kutscher und Fuhrleute sich als die Herren der Strasse gefühlt und sich breit und lästig gemacht, jetzt aber hätten sogar diese Ungebärdigen aus Neigung und Tradition Disziplin annnehmen müssen. (Dies kann jedenfalls für Rom und Umgebung bestätigt werden. Durch die ganze romantische Reiseliteratur bis auf den Faszismus geht der Spott über diese Selbstherrlichkeit der Wagenlenker. Aber jetzt haben selbst die berüchtigsten von ihnen, die römischen Kutscher, mores gelehrt. Sie sind übrigens am Aussterben.) Auf eine bezügliche Kritik sagte der Minister, es sei den verzeigenden Agenten der Miliz jeder persönliche Gewinn für Verzeigen genommen worden. Aus dem Kommissionsbericht ersieht man, dass das Netz staatlicher Strassen gegenwärtig 20,000 Kilometer lang ist, das der Provinzialstrassen 40,000, das der Kommunalstrassen 90,000 Kilometer. In wenigen Monaten habe die Azienda statale die Systematisierung von über 3000 Kilometer Strassen übernommen mit einem Kostenaufwand von nahezu einer Milliarde Lire. Eine offiziöse Agentur berichtet, dass die Autostrasse Florenz-Meer von der Gesellschaft der toskanischen Autostrassen noch im Laufe dieses Jahres inauguriert werden wird. Es ist diese Autostrasse ein Teil der projektierten Autostrasse Viareggio-Genua-Ventimiglia und der Linie Florenz-Arezzo-Siena, sowie Arezzo-Perugia-Rom, die dereinst, und wie man meint in nicht allzu langer Zeit, den wohl schönsten Teil Italiens, jedenfalls den für den ausländischen Touristen interssantesten, durchziehen wird. Die Strasse wird zehn Meter breit und asphaltiert und zementiert sein. *«-> €l»on»< Die Automobilproduktion Fords in Amerika, Gemäss den von der Handelskammer der Vereinigten Staaten veröffentlichten Statistik hat die amerikanische Automobilproduktion in den Vereinigten Staaten im Jahre 1929 total 5,358,361 Fahrzeuge hervorgebracht. Davon produzierte Ford allein 1,951,092 Personen- und Lastwagen. Ford deckte ein Drittel der Gesamtproduktion. Das Tram verschwindet mehr und mehr. In einer englischen Zeitung sehen wir ein Bild, das eine Strasse darstellt, aus der gerade die Tramschienen entfernt werden. Die Erklärung dazu lautet: «Worcester ist airch dazu übergegangen, die Tramhahn auf den Alteisenhaufen zu werfen.» Wenn wir in der Schweiz eine solche Sprache führen würden! Bei uns redet man sogar von neuen Trambauten ! In London wurden letztes Jahr 2175 Millionen Menschen per Untergrundbahn, Omnibus und Tram befördert; davon entfielen aber auf die letztern nur neun Prozent ! Die Omnibusse beförderten dagegen 73 Prozent und die Untergrundbahn 18 Prozent. Solche Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und geben denen unrecht, die behaupten, dass Autobusse nicht imstande seien, einen grossen Verkehr zu bewältigen, -f. Betriebszahlen vom Hudson-Autotunnel. Der fast drei Kilometer lange Autotunnel unter dem Hudson, der Manhattan mit New Jersey verbindet, steht nun seit einem Jahr im Betrieb. Bei diesem Anlass seien einige Betriebszahlen aufgeführt, die ein ausserordentlich eindrucksvolles Bild von dem riesigen New Yorker Automobilverkehr vermitteln. Von jedem Fahrzeug wird ein Tunnelzoll erhoben, und zwar kostet das Passieren für jedes Motorrad ü Dollar, für jeden Wagen V2 Dollar. Insgesamt wurden 4,700,000 Dollar eingenommen. Die Zahl der passierenden Wagen wird dabei vollkommen automatisch registriert: Am Ausgang befindet sich an der Tunneldecke eine kleiner Scheinwerfer, der einen intensiven Lichtstrahl aussendet. Dieser fällt auf eine unter der Strassendecke liegende Büchse. In dieser befindet sich eine photoelektnsche Zelle, eine Verstärkerröhre und ein Relais. Fährt nun ein Fahrzeug vorbei, so wird der Lichtstrahl unterbrochen, die Zelle liegt im Dunkeln. Dadurch entsteht ein elektrischer Stromstoss, der durch die Lampe verstärkt, das Relais auslöst. Dieses schliesst nun seinerseits eJnen Stromkreis und dieser bewegt in einem besonderen Bureau ein einfaches Zählwerk. Die Höchstgeschwindigkeit im Tunnel ist auf 48 Stundenkilometer festgesetzt und der geringste Abstand zwischen zwei 1 aufeinander folgenden Wagen beträgt 22,5 Meter. In regelmässigen Abständen sind über den ganzen Tunnel sowohl Feuerhydranten als auch Tankstellen verteilt, damit kein Wagen wegen Betriebsstoffmangel liegen bleibt. So ist es auch zu erklären, dass keine Person zu Schaden gekommen ist, trotzdem in dem erstsn Jahre nicht weniger als 192 Wagen im Tunnel gebrannt haben und 2190 wegen sonstiger Schäden abgeschleppt werden mussten. •+• Surciasse tout ce qul a ete falt a ce Jour. ganz neu karossiert, mit neuestem Kurbelverdeck, sum Ganzoffnen. Sehr geräumige und bequeme Karosserie in elegantester und modernster Ausführung, auf Chassis ISOTTA-FRASCHINI, 8 Zyl. Sehr wenig gefahren und in bestem Zustande. Wird mit aller Garantie sehr vorteilhaft abgegeben. Auf Wunsch Zahlungserleichterung. — Offerten unter Chiffre 11270 an die Automobil-Revue, Bern. -Plätzerhaben die Inserate in dei rfOIQ Jutomobil-Seuiie" Zu verkaufen Austro-Fiat Torpedo, &-Plätzer, mit elektr. Licht und Anlasser, 5 bereifte Drahtspeichenräder, in prima Zustand, 11 Steuer-PS. Preis Fr. 3000.—. Offerten gefl. unt Chiffre 11271 an die 8655 Automobil-Revue, Bern. Nie wiederkehrende uxn OCCASION! Wegen Anschaff. eines gröss. Wagens sind äusserst billig abzugeben : 1 BUICK, 6 Zyl., Md. 26, Torp., 6/7-PL, Fr. 3200. 1 CHANDLER, 6 Zylind.. Mod. 26, 6/7-PL, m. festen Seitenteil., Fr. 2500. Beide Wagen in prima Zustd. — Gebr. Imboden, Transporte. Interlaken. Pour cause de d4c£s ä vendre belle VOITURE PAICE § Delage gans prima Wagen, 4-PL, Vierradbremsen, 10,8 PS, Limousine, 4 Türen, Sped.- Vorrichtunr auf Dach. Dufourstrasse 97, 2. St., Zürich. TeL L. 2784.4« Zu verkaufen 6-PL-Auto Marks NASH 6 Zyl., in gutem Zustande, erst 41000 km gefahren, starker Wagen, auch passend für BrücklL Preis Fr. 1800. — Offerten unt. Chiffre 444H an die Automobil-Revue. Bern. CHRYSLER Wegen Aufgabe d. Vertretung limridieren wir einige CHRYSLER Modell 1930 ausseist vorteilhaft. ä Petat de neuf. Prix tres Offerten unter Chiffre avantag. S'adr. C. Reymond, 23, Päquis, Mornes. Automobll-Revüe. 11274 an die Bern. „Cyclon" der bewahrte Schweizer-Autolack! Celluloseprodukt in 15 Minuten trocknend Alleinfabrikanten 1 Naegely, Eschmann & Cie., Oerlikon-Zürich Lack- und Farbenfabrik Tel.i Llmmat 82.03 Zahnräd@f Gebr. Grell, Itheinfelden Spezialwerkstätte für Automobil-Zahnräder. Telephon 99 Les belles voitures du Salon: I^es 6 Cyl., 14 et 17 CV.