Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.030

E_1930_Zeitung_Nr.030

Entwicklung des

Entwicklung des französischen Motorwagendienstes Wir veröffentlichen nachstehend einen Auszug aus dem Vortras von Herrn Hptm. i. Gst. von Erlach, gehalten vor den Offizieren des Motorwagendienstes in der Kaserne zu Genf am 22. März 1930 anlässlich des Automobil-Salons. Nach der Instruktion vom 17. April 1913 waren der französischen Automobiltraktion die Verstärkung der Grenzschutz-Kavallerie durch Infanterie auf Omnibussen, der Transport des frischen Fleisches auf abgeänderten Omnibussen und der Materialersatz zugewiesen, sofern die betreffenden Bahnen zerstört waren. Für diese relativ bescheidenen Leistungen waren die Fahrzeuge zu requirieren; der Staat sicherte sich eine gewisse Einheitlichkeit des Materials durch Subventionierung von bestimmten Lastwagentypen. Reserveoffiziere waren zum Kader des Motorwagendienstes abkommandiert worden. Der Zivilchauffeur rückte mit seinem Wagen ein. Für den Unterhalt war ein Reservepark mit Unterabteilungen vorgesehen. Die Betriebsstoffe wurden auf dem normalen Verpilegungsnachschubweg nach vorn geschoben. Die französische Armee verfügte bei Kriegsausbruch nur über ca. 170 eigene Motorfahrzeuge. Schon am 2. August wurde mit der Requisition im ganzen Lande begonnen. Was in der Nähe der Grenze war, wurde sofort der Kavallerie abgegeben, der Rest kam in Organisations- und Ausbi'ldungszentren. Die Pariser Omnibusse, ca. 1050 Stück, wurden zum grössten Teile, nach Entfernung der Bänke und der Glasscheiben, für Fleischtransporte verwendet; der Rest diente dem Transport von Infanterie, die der Kavallerie beigegeben war. Die erste Requisition ergab zu den Omnibussen noch 2500 Personenwagen und 6000 Lastwagen des subventionierten Typus. Die Organisation des Hauptparkes in Vincennes und seiner Filiale in Lyon, die direkt dem Kriegsministerium unterstanden, versagte. Ersatzwagen waren nicht zu haben. Und als die Regierung am 2. September nach Bordeaux übersiedelte, ergriff der damalige Chef des Motorwagendienstes die Initiative, kaufte Reservematerial und organisierte ein Zentralmagazin in Paris. Erst Mitte November klappte die Geschichte, die Ende 1914 nachträglich genehmigt wurde. Nach den ersten kleineren Transporten zur Unterstützung der Kavallerie und einiger 1914—1918. Batterien bei Nancy wurde zuerst der Transport der Artillerie organisiert. Die 12 cm- und 15,5 cm-Oeschütze wurden angehängt, die 7,5 cm-Kanonen verladen unter Beigabe eines Raupenschleppers. Im September 1914 wurde die ganze 6. Armee nur mit Pariser Taxametern an die Marne geführt; später dienten die Taxi für Rückschub vor Verwundeten. Die in diesem Zeitpunkte bei den Armeen vorhandenen 1500 Lastwagen wurden nur von ihren Einheiten verwendet, also sehr unrationell. Beim « Rennen ans Meer » nach der ersten Marneschlacht wurden erstmals die Lastwagen konzentriert. Aber es gab ein furchtbares Chaos, weil die Organisation versagte : Benzinachschub versagte, die Kolonnen und andere Truppen versperrten einander den Weg, die Verbindungen versagten, jeder befahl. Die Lehren wurden sofort gezogen in Form einer ersten Transportorganisation: Einlad, Auslad, Transport, Strassenfreihaltung wurde alleinige Sache des Motorwagendienstes. Mit der Fixierung der Front durch den Stellungskrieg wurden die Transporte spezialisiert; es gab folgende Kolonnen: 1. Materialtransportkoilonnen ä 20 Lastwagen; 2. Truppentransportkolonnen aus Omnibussen, die aber bald versagten und verschwanden; an ihrer Stelle traten gewöhnliche Lastwagen; 3. Fleischtransportkolonnen aus abgeänderten Omnibussen; 4. Sanitätstransportkolonnen aus leichten Chassis mit Ho ! lzgestellen und Holzkästen mit Auspuffgasheizung; 5. Strassenunterhaltkolonnen aus Spezialwagen (Kipper), die bis zu 2500 Tonnen Kies, Sand, Wasser usw. täglich führten; 6. Telephonpersonälkolonnen, aus Personen- und Lastwagen, für Instandstellung der Leitungen hinter der Front; 7. Artilleriemunitionskoilonnen, die der Artillerie direkt unterstellt waren; 8. Transportreserven, die direkt der Armeeleitung unterstanden und am Ende des Krieges ca. 25,000 Lastwagen umfassten. Für die Transporte von 1915 waren Gruppen von ca. 200 Lastwagen pro Abschnitt in Betrieb. Der Kommandant hatte einen Stab von Offizieren mit bestimmten Aufgaben: einer sorgte für die Fahrpläne und Berechnungen, einer für die Strassenpolizei und den Strassenunterhalt, einer für die Reparatujen AUTOMOBIL-REVUE 1939 - N°30 und einer für den Betriebsstoffnachschub. Aber im Februar 1916, wo bei Verdun alilein ca. 3000 Lastwagen verkehrten* wurde die Organisation nicht mehr auf die Abteilung zugeschnitten, sondern auf die benützte Strasse. Es wurde eine Automobilverkehrskommission, die «Commission Regulatrice Automobile», eingesetzt, die alle Votlimachten hatte. Die 4,5 Meter breite Strasse von Bar-Ie-Duc nach Verdun, die berühmte « Voie sacree», musste einen Riesenverkehr aufnehmen. Die Strasse durfte nur von Motorfahrzeugen betreten werden, Einlad, Auslad, Uebernahme, Transportzeiten, alles war auf die Minute reguliert. Täglich fuhren 6000 Lastwagen, zeitweise sogar alle 5 Sekunden ein Lastwagen! Während mehr als einem Jahr wurden auf dieser schmalen Strasse wöchentlich 90,000 Mann und 50,000 Tonnen Material befördert. Auch an der Somrae wurde später eine solche Kommission eingesetzt, die über 5000 Lastwagen verfügte. Handelte es sich bis jetzt um Strecken von 40—60 Kilometer, mussten bei Ausdehnung der Transporte auf über 100 km der Einund Auslad eigenen Kommissionen übertragen werden. Im Frühjahr 1918 wurden in 7 Tagen 33 Infanterie-Divisionen auf Strekken bis zu 300 km befördert. Im gleichen Winter war eine ganz© Arme© in die Gegend des Gardasees befördert worden, wobei die Meerstrasse über Nizza und die Bergstrasse über den Col de Genevre (1500 m) benützt wurden. Letzter© wurde den ganzen Winter schneefrei gehalten. Gegen Ende des Krieges nahmen die Transporte mit Automobilen immer mehr zu; der ganze Betrieb unterstand einem interalliierten Chef des Motorwagendienstes, der über 3 Unterabteilungen herrschte Eigene Karten (1:600,000) wurden herausgegeben, wobei die Strassen durch Farben für die einzelnen Truppen reserviert waren. Da die Ortschaften verschwunden waren, wurden die Strassen mit Buchstaben und Nummern markiert, die Kreuzungen mit nachts beleuchteten Schildern versehen. Strassensignale gaben Mitteilungen wie in einer modernen Stadt (z. B. Vorfahren verboten, nur nachts befahren, Stationieren verboten usw.). Beim Rückzug der Deutschen, als die Bahnen hinter der deutschen Front zerstört waren, wurden von den Alliierten monatlich mehr als eine Million Mann und mehr als 1,2 Millionen Tonnen Material befördert. Dabei mussten die eigenen Fahrwege selbst geflickt und instandgestellt werden durch vor« ausgesandte Strassenbaukolonuen. Täglich wurden 10 Prozent der Fahrzeuge! reparaturbedürftig; vier Fünfic; wurden aber; von der Truppe selbst repariert, der Rest wurde in den Reserve- und Hauptparks repariert. Die Ersatzteile wurden von dec Truppe im Zentrahnagazin Paris selbst abge-* holt. Es gingen oft über 1 Million Franken täglich aus. Das Benzin wurde pro Einheit rationiert, grosse Zwischendepots angelegt, So wurde ein eigentlicher Mangel vermieden, trotz dem täglichen Bedarfe (1918) von über 800,000 Liter Benzin. Das Ganze konnte nur klappen dank einer hervorragenden Strassenorganisation und Disziplin, und durch straffe Zentralisierung der Transporte. C. P. Ein neues Geländer für die Berner Brükken. Kurz vor Redaktionsschluss erfahren wir noch, dass eine Casco-Puffer-Fabrik der Stadt Bern den begrüssenswerten Vorschlag gemacht hat, die gusseisernen Geländer auf der Kornhaus- und Kirchenfeldbrücke durch, solche aus Schwarzgummi (also dem gleichen Material wie der erwähnte Stossfänger) zu ersetzen. Ein solches Geländer hätte den grossen Vorteil, stark elastisch und absolut bruchsicher zu sein. Es verlautet ferner, dass die Firma sich anerboten habe, die Arbeit gratis oder doch wenigstens zu sehr niedrigen Preisen auszuführen, da ein solches Ge-* länder eine ausgezeichnete Reklame darstellt. Vorerst sollen erst einmal die vier beim letzten Autounfall abgebrochenen Meter probeweise durch ein Hartgummigeländer ersetzt werden. Auch die S. B. B. sollen sich für die Nachricht ausserordentlich interessieren. Es existiert aMen Ernstes ein Projekt, die jetzigen gefährlichen Barrieren durch Schlagbäume aus Gummi zu ersetzen, die selbst ein mit mittlerer Geschwindigkeit fahrendes Automobil anzuhalten imstande sind, ohne es zu beschädigen. Auch hier wird in den nächsten Tagen zu Versuchen geschritten. Unter anderm soll der Niveauübergang Lorraine ab ' heute Dienstag mit einer solchen neuzeitlichen Barriere probeweise versehen werden, die sich hoffentlich bewähren wird. Oel und Fett sind billiger als neue Lager» Berücksichtige das bei der Pflege des Wa-> gens. Mach dir zur Regel, vor jeder Aasfahrt den Oelstand des Motors zu kontrollieren. Wir werden Ihre Wünsche restlos befriedigen! Erst eine elegante, individuelle Carrosserie verleiht dem Autobesitzer spezielles Ansehen. Verlangen Sie Offerten und Pläne. Wir besorgen Neuanfertigungen, Umänderungen, Reparaturen CARROSSERIE FRITZ RAMSEIER & Co., Tel. Zähr. 71.40 WORBLAUFEN bei Bern Tel.Zihr.71.4O In zwei Minuten • • können Sie die Leistungen Ihres Wagens wesentlich erhöhen, denn zwei Minuten dauert das Tanken von Esso. I Tanken Sie Esso bei den silber- • I nen Pumpen, oder aus der I geeichten IO Literkanne. S30-I003 STANDARD MOTOR OIL STANDARD BENZIN Polster-Überzüge ersparen (eure neupolsterung Der Stoff der Polsterung bleibt darunter wie neu. Abgeschabte Stellen, Schmutzflecken werden verhütet und damit mancher Aergor. Für das Anpassen brauchen wir den Wagen nur kurze Zeit. Mit Offerte stehen wir gerne zu Diensten. Müller & Marti, Autosattlerei Tel. Bw.21.06 BERN Eigerplatz 13 Polslcr-Ueberzügc kann man waschen, den Stoff der Polsterung nicht. TIMKEN DELARUE & MEYLAN Agence generale pour la Suisse: Corraterie 16 T(ü. 40.774 Berne: E. Kupferschmfd Eriachstrasse 7, teL Bollwerk 40.64 Zürich: E. Wewerka Dofourstrasse 3. tfl. Limmat 38.37 Bäle: A.-G. Agence Amerioaine Viaduktstrasse 45, teL Safran 38.38

30 - 1Ö30 AUTOMOblL-KEVUti Touristikbulletin des A. C. S. vom 28. März 1930. Im Mittelland, Jura und in den Voralpen sind die Strassea schneefrei. Die höher gelegenen Alpenstrassen sind nach wie vor unpassierbar. Die wichtigeren Verkehrswege zeigen am 28. März 1930, morgens, folgendes Bild: Toggenburg: schneefrei. Strasse Rapperswülichten steig, schneefrei. Schwyz: Hauptverkehrswege überall ohne Schnee. Strasse Einsiedeln-Ibergeregg ohne Ketten befahrbar bis Oberiberg. Wäggital schneefrei. Glarus: Talstrasse und Sernftal ohne Schnee. Zufahrt zum Klöntalersee offen bis Rodannenberg am Ostende des Sees. Kerenzerberg schneefrei. Graubünden: Strasse Landquart-Davos schneefrei bis Klosters, Uebergang über den Wolfgang nach Davos eisig und verschneit. Oeffnung bevorstehend. Strasse Davos-Lenz-Tiefencastel schneefrei ab Wiesen mit Ketten passierbar. Lenzeribeide schneefrei. Ghur-Arosa ohne Ketten offen bis Langwies, Schlussstück bis Arosa vorläufig nicht ru empfahlen. Julierstrasse im Oberhalbstein ohne Ketten fahrbar bis Mühlen, Fortsetzung unmöglich. Albulastrasse durch den Bergünerstein oberhalb Filisair schwach vereist und fahrbar bis Bergün (ohne Ketten). Italienische Strasse Reiohenau-Thusis-Splügen-Hinterrhein bis Splügen- Dorf offen mit Ketten, Splügen-Dorf-Hinterrhein Schüttweg, für Autos nicht empfehlenswert. Strasse Landeck-Schuls-St. Moritz schneefrei bis Ardez. Ardez-Zernez mit Ketten mögl., Resstüok Zernez-Zuoz vorläufig nicht zu empfehlen, ab Zuoz ist die ßtrasse schneefrei bis Maloja; Maloja-Gasaccia nur mit Ketten. Strasse Chur-Disentis-Oberalp ohne Ketten befahrbar bis Rueras. Lukmanierstrasse auf der Nordseite schneefrei bis Acla. Gotthard : Nord- und Südseite sind bis zu den Einladstellen der Gotthardbahn Göschenen. und Airolo schneefrei. Innerschweiz: Brünig, schneefrei. Ausflugsorte um Luzern: Seelisberg, Bürgenstock, Engelberg und Eigenthal, ohne Schnee. Berner Oberland : Schneefrei sind : Interlaken- Grindelwald, Interlakcn-Beatenberg, Spiez-Kandersteg, Spiez-Zweisimmen-Saanen und Abzweigung Zweisimmen-Lenk. Die Grimselstrasse im Haslital ist ohne Ketten befahrbar bis Guttannen, eventuell bis Kraftzentrale Handeck. Schallenberg bis auf kurze Strecken schneefrei, öffnet in zirka 8 Tagen. Gurnigelbad Zufahrt schneefrei, auf Freiburgerseito ist die Strasse offen bis Zollhaus respektive Schwarzsee. Jaunpass unpassierbar. Berner und Neuenburger Jura: überall ohne Ketten. Wallis: Talstrasse offen bis Fieseh. Simplon, auf der Nordseite schneefrei bis Schutzhaus II, Südseite offen ab Simplon-Dorf. Schwarzwald : Sämtliche Strassen sind schneefrei. VerkehrsvorschriHen. Oesterreich: Die Tiroler Landesregierung gibt bekannt, dass am 2. April 1930 für ganz Tirol, mit Ausnahme des politischen Bezirkes Lienz, die Rechtsfahrordnung eingeführt wird. Es erscheint im Interesse der Verkehrssicherheit erforderlich, daiss in den esten drei Wochen nach erfolgtem Fahrtrichtungswechsel alle Kraftfahrzeuge besonders vorsichtig und langsam fahren. — Nach dem Bundesland Vorarlberg ist nun als zweites Land Tirol zum Rechtsfahren übergegangen, die übrigen Landesteile bringen das Rechtsf&hren bis zum 1. Dezember 1932 in Anwendung. Jkmmtm Personelles: Auto-Credit Bank A.-G., Zürich. Josef Basler ist aus dem Verwaitungsrat ausgeschieden; an seiner Steüe wurde neu gewählt Dr. Hans Baur, Kaufmann, Ton und in Zürich. Eine weitere Kollektivprokura wurde erteilt an Jakob Tsohumper, von Nesslau, in Zürich. Garage de l'Est, S. A„ Lausannt. In der Generalversammlung vom 7. März wurde von der Demission von Louis Joyet Kenntnis genommen. Seine Unterschrift ist erloschen. Die Geschäftsunterochrift führt nun allein Paul Taverna aus Davos. Motorwagenfabrik Berna A.-G., Ölten. Der Verwaltungsrat hat an Johann Gysel, von Töss, in Ölten, Prokura erteilt; er zeichnet mit einem der übrigen unterschriftsberechtigten kollektiv. Geschäftsänderung. Automobilvertretung A.-G., Aarau. Da« Aktienkapital wurde durch Annullierung von 40 Aktien zu 500 Franken auf 230,000 Franken herabgesetzt. Autogarage Külling, Ntunkirch. Infolge Austrittes von Hans Wir», dessen Einzelprokura erloschen ist, ist die Firma keine Kommanditgesellschaft mehr. Geschäftsgründung. Atropa S. A., Genf. Mit einem Kapital von 5000 Franken wurde in Genf eine Auto-Transportgesellschaft unter obigem Namen gegründet. Als einziger Verwaltungsrat zeichnet Gottlieb "Webrli, von Küttigen (Aargau), in Plainpalais. N achlassverträgt. Garage Central, Biel. Die Nachlassstundung ist laut Entscheid des Gerichtspräsidenten 2 von Biel um zwei Monate verlängert worden. Die abgeänderten Termine sind: Gläubigerversammlung: Freitag, den 23. Mai 1930, vormittags 10 Uhr, in der Handelskammer (Gebäude Schweiz. Bankverein), Biel. Aktenauflage: Während zehn Tagen vor der Gläubigerversammlung beim Sachverwalter. Garage Monbijou A.-G. In Liq., Bern. Datum der Verhandlung: Donnerstag, den 27. März 1930, vormittags 8 Uhr 15, vor Richteramt II in Bern. Verkehr Fahrbare Auto-Gaststätte. Nach dem fahrenden Laden kommt nun auch noch das Restaurantauto. Als erstes Automobil dieser Art wird in Köln dieser Tage eine fahrbare Auto-Gaststätte eröffnet. Das Automobil soll regelmässig zu gewissen Zeiten die in Aussenbezirken liegenden Arbeitsstellen, Fabriken, Sportplätze usw. bedienen. Das Auto wird neben alkoholfreien Getränken warmes Essen bis zu 500 Liter mit sich führen können. Endlich der beleuchtete Polizist. Nicht bei uns, in Amerika. In der Stadt Norfolk (Vanconver) sind die Verkehrspolizisten nachts mit grünen und roten Lichtern ausgerüstet. :^ftteS«fH:Ä*-'-s Autobu s Die Automobilgesellschaft Liestal-Reigoldswil hat kürzlich den ersten Autobuszug der Schweiz m öffentlichen Dienst gestellt. Der Triebwagen ist ein Dreiachser und steht mit dem zweiachsigen Anhängewagen durch eine überaus sichere Kupplung in Verbindung. Der Anhängewagen folgt selbst ia engen Kurven genau der Spur des Vorderwagens. Der Anhänger kann in beiden Richtungen gefahren werden. Eine Vierradbremse sowie eine Notbremse garantieren volle Verkehrssicherheit. Die grünen Lichter trägt er auf dem Arm, die roten auf der Brust und am Rücken. Er Wldet so ein lebendes Go- und Stop-Signal und braucht keine Armbewegungen mehr zu Zum Unfall am Niveau Obergang Bassersdorf- Effretikon schreibt man uns: Anlässlich des Unglücks beim Bahnübergang Bassersdorf-Effretikou machen. Anders als bei uns, wo die Verkehrspolizisten die reinsten Windmühlenbewegungen machen, deren Sinn man selbst zutreffend: «Nach der wohl von bahnamtlicher schrieb die «Automobil-Revue» in Nr. 16 u. a.. sehr Seite inspirierten Agenturmeldung, ist die Bahn nicht leicht herausbringt. -o- schuldlos; den diensttuenden Barrierenwärter soll Zentralgaragen für Autos der Staatsverwaltungen? Der Basler Regierungsrat wurde und bewacht.» Es. ist dies nun sehr bezeich- keine Schuld treffen, die Barriere war geschlossen nend, dass man Obiges in die Welt hinaustrompetet, bevor eine Untersuchung stattgefunden hatte! durch ein Postulat vom 14. Februar eingeladen, die Frage zu prüfen, ob durch Zentralisation der staatlichen Automobile Ersparglückten waren auch unrichtig angegeben, in der — Die Angaben über die Personalien des Verunnisse zu erzielen wären. Bei der Prüfung erkannte der Regierungsrat ohne weiteres, musste sofort Stimmung für die Bundesbahn und Agenturmeldung. Es war eben keine Zeit zu verlieren (um sich etwa richtig zu informieren); es dass ein grosser Teil der Wagen für diese gegen den armen getöteten Familienvater gemacht Zentralgarage nicht in Betracht kommen werden, damit es dann sofort in allen Morgenblät-» könnte. Ein Drittel aller dieser staatlichen tern erscheinen könne. Ist das nicht herzlos? B. Wagen ist für ausgesprochene Spezäaldienste bestimmt, und es wäre deshalb unmöglich, alle diese Sanitäts-, Feuerwehr- und Polizeiautos in einer entfernten Garage unterzubringen. Ferner würden in der Frage der Unterbringung des Personals grosse Umänderungen entstehen. Für die Erstellung einer eigentlichen Zentralgarage blieben so eigentlich nur noch sehr wenig Wagen übrig, für die sich ein besonderer Bau kaum lohnen würde. Dann wäre ferner Personalvermehrung notwendig. Aus allen diesen Gründen lehnte die Basler Regierung, im Einverständnis mit den Verwaltungsabteilungen, den Vorschlag der Zentralisierung ab. mb. Züge kUS d« Haincfd u. Industrie Fahrpreisermässigungen für die Mustermesst 1930. Die Schweizerischen Bundesbahnen und die meisten Privatbahnen gewähren den Ausstellern und Besuchern der Schweizer Mustermesse 1930 wieder eine Fahrpreisermässigung in der Weise, dass die gewöhnlichen Billette einfacher Fahrt nach Basel auch zur Rückfahrt nach der schweizerischen! Ausgangsstation Gültigkeit haben, wenn sie im Bahnbureau der Mustermesse abgestempelt worden; sind. Die nähern Bestimmungen werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Das Entgegenkommen der schweizerischen Bahnen ist von Volkswirtschaft* lichem Nutzen. Dank der Vergünstigung wird es möglich, dass auch viele Geschäftsleute aus den entfernteren Kantonen mit geringen Kosten die Mustermesse besuchen können. Basel lowolii Iiesbergerstrasse 15 E. Telephon B. 66.13 Reparaturen EinsteUhmlle - Benzin und Oele. - Telephon Ch. 46.54 K. Heyer «t Soha, Bärengraben 6 Schöne, helle, geheizte Räume. Modern eingerichtete Werkstätten. Peugeot-Vertretung für den Kanton Bern. Platz für 80 Wagen. Einzige Grossgarage im Kirchenfeld. m. Spezial- Reparatur-Werkstätte. Kern tanjt lirttt kutir im HrngnkM Buchs (SL üaiien) Union-Garage Telephon 116. A. Sauer, Mitglied \. C S. Unser Stolz: Zufriedene Kunden BERN: Grand Garage Burgernziel Huttwil Lausanne Agence Nash Xylophone 28.654 Garage Wirth & Cie. Toutes rgparatlons RenauitAutomoDiie Telephon 105. Lanz & Co. Biel nur unterer Quai 10 CHAUFFEUR.SCHULE Reparatur-Werlutätte, Anto-Service GARAGE DU LAC Telephon 23.78 Langenthai Spezial-Werkstätte 10r Antomobllbelenchtunc Batterie-Kontrolle im Abonnement. Ad. SpSrri, b. Volksbaus Tel. 4.23 (anc F. Daffllon) Telephone SO« Auto-Taxis. — Ambuiance. — Service jour et nuit Reparations et revisions. — Serrice de depannage E. SCHMID GARAGE CENTRAL S. A. Erfolg FBIBOÜBO werden Sie haben bei sofortiger Bestellung eines solchen Feldes. AZEITZ ZÜRICH 8 DUFOüRSTR-5 Tel HOtt-4-20S-4309 C A M I O N S OMNIBUS CAR ALPINS Karosserie- Sattler-, Spengler-Arbeiten Kristallglas-Seitenfeile Verdecke, UeberzOge, Seitenteile diverser Systeme, Gummi- und veloura-Teppiohe, Tuoh- und Leder-Polsterung, Pneuhullen, Staubdecken, Kuhlerdecken, sowie alle einschlägigen Arbeiten bei Neu: Clal oovert „Arbinz Snnsalooi" les meilleurs UNE VISITE DANS NOS USINES VOUS CONVAINCRA ARBON BALE MORGES ZÜRICH wenn Sie in der „Äutomobil-Revue* § inserieren. Otto KllSterer, Karosserie, Zürich 8 Reinhardstrasse 11 Telephon Hott. 37.16 Filialt WinUrtbor, lösstalstrassi 29b — leleption 22.58