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E_1930_Zeitung_Nr.032

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ie onne sei re 11 Dumpf

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Caracciola, der am Rennen mit seinem Mercedes-Benz-SSK-Wagen teilnimmt, wird zusammen mit Werner in diesen Tagen das Training auf der grossen italienischen Rundstrecke aufnehmen. Das 1000-Meilen-Rennen ist ein© Veranstaltung im Stil der grossen klassischen Rennen von Stadt zu Stadt, wie sie um die Jahrhundertwende zur Durchführung gelangten. Paris-Wien, Paris-Berlin waren Veranstaltungen dieser Art. Sie wurden durch die Rennen auf kurzen Rundstrecken, deren Organisation einfacher ist, abgelöst. Bei den Fernfahrten konnte natürlich der Rennkurs nicht so wie bei Rundenrennen gesichert werden. >«»i» Auch das 1000-Meüen-Rennen findet auf nicht gesicherter Strecke statt, und die Teilnahmebedingungen schreiben vor, dass während des Rennens die ortspolizeilichen Vorschriften eingehalten werden müssen. Dass der Wettbewerb dennoch im Renncharakter durchgeführt wird, ist der Sportfreudigkeit des italienischen Publikums zuzuschreiben, die von den Alpenfahrten her bestens bekannt ist. Das 1000-Meilen-Rennen wird vom königl. Automobil-Club von Brescia veranstaltet. Zugelassen sind nur Sportwagen, die dem internationalen Sportwagenreglement, Anhang C, entsprechen. Bemerkenswert ist der Punkt der Ausschreibungen, demzufolge Wagen, die vor 1925 gebaut sind, nicht zugelassen sind. Die Konkurrenz gelangt bekanntlich von Samstag den 12. auf Sonntag den 13. April zur Austragung. Als Startzeit ist 11 Uhr vormittags festgelegt. Der etwa 1618 km lange Rennkurs führt in Achterform von Brescia über Parma nach Bologna, überquert dort auf dem.Pass Futa den Appenin, führt weiter nach Florenz, Siena und Rom und weiter über Perugia nach Ancona. lieber Rimini geht es zurück nach Bologna und von dort über Padua, Treviso in die südlichen Ausläufer der Alpen und über Vicenza, Verona zurück nach Brescia. Das Rennen gelangt in diesem Jahr zum viertenmal zur Austragung. Die bisherigen Sieger waren 1927 Minoja und Morandi (O.M.) und 1928 und 1929 die Mannschaft Campari- Ramponi (Alfa-Romeo). Der erreichte mittlere Durchschnitt betrug im letzten Jahr bei einer Gesamtfahrzeit von 18:04 etwa 90 km. Wird der diesjährigen Veranstaltung der gleiche Durchschnitt zugrunde gelegt, so ist mit dem Eintreffen der Teilnehmer nach ununterbrochener Tag- und Nachtfahrt ab 5 Uhr morgens am Ziel in Brescia zu rechnen. Rom dürfte um 5 Uhr nachmittags, Ancona um 11 Uhr abends passiert werden. Der Sieger des 1000-Meilen-Rennens erhält 55,000 Lire. Interessant ist bei der Veranstaltung auch, dass eine eigene Klassifizierung mit reichen Sonderpreisen für den Rennfahrernachwuchs vorgesehen ist. Ausländische Rennfahrer. Caracciola, der in diesem Jahre an allen Veranstaltungen auf eigene Rechnung teilnimmt, hat sich als Ablösung bei diesem Mannschaft auf dem Mercedes-Benz-SS- Typ. Ihre Meisterschaft im Strassenfahren haben beide in der letztjährigen Alpenfahrt bewiesen, wo sie trotz hoher Startnummer selbst gegen die stärksten Maschinen mit den beiden Mercedes-Benz-Typen 10/50 und Nürburg vom dritten Fahrtage ab die Spitze der Alpenfahrtkolonne innehielten. Von Caracciola ist ferner bekannt, dass er nicht nur ein ausgezeichneter Fahrer bei Regenwetter, sondern auch bei Nachtfahrt sehr schnell ist. Auf diese Weise dürfte das deutsche Paar zu den aussichtsreichsten Bewerbern des sonst ausschliesslich von Italienern bestrittenen Rennens zählen. Wie hoch das Rennen ausserhalb Italiens eingeschätzt wird, ist schon daraus ersichtlich, dass Zeitungen und Zeitschriften wie das französische « Auto », die englischen « Autocar », « Tempi© Press » und « Daily Mail» Sonderberichterstatter senden werden. Die Flut der Anmeldungen steigt weiter. Bis Samstag waren 134 Meldungen verzeichnet. Wir geben hiermit die Fortsetzung der Liste, soweit sie nicht bereits in unserem Blatte erschien und soweit sie bereits bekannt ist: 92. Franoesconi-X Fiat 93. Leonardi-X X 94. Bianchi-Pelle

N° 32 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE 25. Generalversammlung der Sektion Bern des A. C. S. Gegen 80 Mitglieder landen sich zu der in den «Sternen» nach Muri einberufenen Generalversammlung ein. Der Präsident, Herr Dr. Monde, eröffnete die Versammlung mit einem Hinweis auf das in Aussicht stehende 25jährigo Jubiläum der Sektion Bern. Man hat für diesen Anlass eine Trennung des geschäftlichen und festlichen Teils vorgesehen. Der festliche Teil beginnt am 17. Mai mit einer Zusammenkunft der Mitglieder und Gäste und ihrer Damen im Kornhauskeller. Mit _ Bewusstsein hat der Vorstand dieses typisch bornischo Lokal gewählt und er ist gewiss, dass allo Teilnehmer eine schöne Erinnerung an diese Zusammenkunft mit nach Hause nehmen werden. Am Tage darauf findet im Kasino dio Dolegiertenversammlung und das Bankett der Delegierten statt, zu welchem auch die Mitglieder der Sektion Born eingeladen sind. Nach diesen einleitenden Bemerkungen des Präsidenton schritt man zur Erledigung der Traktanden • 1. Das Protokoll der letzten Generalversammlung wird verlesen. Es wird ohne Bemerkungen genehmigt. 2. Nach der Verlesung des Protokolls erstattete der Präsident den Jahresbericht, den wir in Nummer 33 veröffentlichen -worden. Der Jahresbericht wurde von den Mitgliedern mit Beifall entgegengenommen und von Herrn von Bonstetten verdankt. 3. Verlesung des Kassaberichtes. Unter Traktandum 3 verlas der Kassier, Herr Leuonbergcr, den Kassabcricht. Die Einnahmen belaufen sich im Berichtsjahre auf total Fr. 20 698.20. Die Ausgaben auf Fr. 20 639.17. Es ergibt sich ein Aktivüberschuss von Fr. 59.03. Das Vermögen belauft sich auf Fr. 20 895.59. Die Revisoren haben den Kassabcricht geprüft und empfehlen ihn zur Genehmigung unter bester Vcrdankung an den Kassier. Herr Thommen gibt noch Aufschluss über das finanzielle Ergebnis des Gurnigolronnens. Der Kredit von Fr. 4000.—, welchen dio Sektion sprach, wurde nicht angegriffen. Er soll nun als Fonds für sportliche Veranstaltungen angelegt werden. Der Kassabcricht wird einstimmig genehmigt. Das Budget 1930 balanciert mit Fr. 24 200.—. 4. Ernennung von Ehrenmitgliedern. Der Präsident, Herr Dr. Mende, schlägt vor, als Anlass der 25. Jahresfeier folgende Herren, dio sich um den A. G. S. verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern zu ernennen: 1. Oberst Hamberger, Bern. 2. Direktor Hunziker, Bern. 3. Dh-cktor O Wagner, Bern Zu diesen drei Vorgeschlagenen fügt Hr. Oberst Marbach, Vizepräsident der Sektion Bern, Herrn Dr. Mendo. Er erinnert mit wenigen Worten an die grossen Verdienste Herrn Dr. Mendes um die Sektion Bern, die durch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft verdankt werden sollen. Die Versammlung stimmt durch Erheben von den Sitzen den Vorschlägen des Vorstandes zu. Die anwesenden Ehrenmitglieder, Dr. Mende und Direktor Wagner, danken der Versammlung für die erwiesene Ehre. 5. Erneuerungswahlen. Zur Erleichterung der Wahlen erhalten alle Mitglieder eine gedruckte Liste der bisherigen Vorstandsmitglieder. Der Präsident gibt bekannt, dass Herr Thommen endgültig eine Wiederwahl als Präsident der Sportkommission ablehnt. Der Vorstand entspricht diesem Wunsche mit Bedauern. Auch Herr Dr. Mendo sieht sich gezwungen, eino Wiederwahl abzulehnen, da er als Zcntralpräsident des Schweizer. Automobil-Clubs nicht weiterhin Sektionspräsident sein kann. Er schlägt als Nachfolger in die Präsidentschaft vor Herrn Oberst Marbach. Oberst Marbach hat seit Jahren mit grossem Interesse für den Club gearbeitet und sich das Vertrauen der Mitglieder erworben. Herr Dr. Mende ist bereit, seinen Sitz im Vorstände beizubehalten. (Beifall.) Es wird ferner beantragt, nach Thun drei Sitze im Vorstände zu vergeben. Der Vorstand soll die Kompetenz haben, diese Mitglieder später zu bestimmen. Neu in den Vorstand vorgeschlagen wird Herr W E. Huber als Präsident der Sportkommission. Herr Huber hat sich als Präsident der Finanzkommission des Gurnigel-Rennens grosse Verdienste erworben. Weitere Vorschläge werden keine gemacht. Als neue Mitglieder de3 Vorstandes werden in offener Wahl dio bisherigen Herren einstimmig bestätigt. Anstello des demissionierenden Herrn Thommen tritt Herr W. E. Huber. Thun soll nach Beschluss mit drei Herren im Vorstand vortreten sein. Herr Oberst Marbach dankt für seine Wahl zum Präsidenten. Er appelliert an die Unterstützung aller Mitglieder. Es ist schwer, das Erbe von Dr. Mende anzutreten, der so erfolgreich gearbeitet hat. — Grosser Beifall verdankt die Worte des neuen Präsidenten. Als Delegierte in die Sitzungen jder Delegierten- Versammlung werden die bisherigen sechs Vertreter wieder gewählt, ausserdem als siebenter Dele gierter Herr Ruckstuhl (Langenthai). Dio 15 Delegierten in den Kantonalvorstand werden auf eine neue Amtsdauer bestätigt. Neu hinzu gewählt werden die Herren Huber (Bern) und Moser (Kanderbrück). Dio Sport- und Tourenkommission soll vereinigt werden. Zu ihrem Präsidenten wird Herr Huber gewählt. Der Präsident bestimmt die weitere Zusammensetzung der Kommission. Damit sind die Wahlen abgeschlossen und Dr Mende gibt bekannt, dass das Gurnigol-Rennen 1931 wieder abgehalten werden soll. Diq Versammlung ist damit einverstanden. Auf dem Sportprogramm dieses Jahres figurieren weiter: im Mai eine Autavia, im Oktober eine Ballonverfolgung. Der nächste grosso Anlass wird die Jubiläumsfeier der Sektion sein. Der Präsident ersucht, sich zum Fest im Kornhauskeller « festlich zu kleiden» Es werden einige Reden gehalten, Produktionen aller Art sind in Vorbereitung und für eine flotte Tanzmusik ist gesorgt. Die Mitglieder werden eingeladen, recht zahlreich teilzunehmen und auch am Bankett im Kasino nicht zu fehlen. Zum Schlüsse der Verhandlungen erhebt sich der neue Präsident, Oberst Marbach, und gibt den Mitgliedern einen Ruckblick auf die Tätigkeit von Dr. Mende. Der heute abtretende Präsident ist 1905 in den Automobil-Club eingetreten. 1911 wurde er in den Vorstand gewählt, 1920 Präsident der Sektion Bern 1929 Zentralpräsident des A. G. S. In diesen Daten verkörpert sich die jahrelange hingebende Arbei von Dr. Edwin Mende für den A. G. S. und besonders für dio Sektion Bern. Diese hat unter der Leitung Dr. Mendes einen grossen Aufschwung ge nommen, sowohl in touristischer, sportlicher wi( geselliger Hinsicht. Dr. Mende selbst war von jeher ein begeisterter Automobilist. ET hat in frühern Jahren persönlich an verschiedenen Konkurrenzen teilgenommen und schöne Siege davongetragen. Mit den Behörden pflegte der scheidende Präsident die besten Beziehungen. Dio Gründung des bernischen Kantonalverbandes ist sein Werk. Wir sind unserem abtretenden Präsidenten und Ehrenmitglied zu grossem Danke verpflichtet. Sein Weggang als Präsident ist für uns ein grosser Verlust, aber auch eino grosso Ehre, da Herr Dr. Mendo zum Zcntralpräsidenten des Gesamtclubs gewählt wurde. — Der Vorstand hat beschlossen, dem zurücktretenden Präsidenten als kleine Anerkennung und Dank für seine Dienste ein Geschenk zu machen. Nach langem Ueberlegen hat er sich lüi ine Wappenscheibe entschlossen, deren Entwurf vorliegt. Die Zeichnung ist ein Werk des bekannten Künstlers und Architekten Bernhard von Rodt. Die Sektion Bern dankt noch einmal für alles, was Herr Dr. Mende für sie "geleistet hat und hofft, ihn auch weiterhin als tätiges* Vorstandsmitglied in ihrer Mitte zu sehen. Herr Dr. Mende lebe hoch ! Ein dreifaches schallendes Hoch zeigte dem scheidenden Präsidenten, welch grosse Anerkennung und Freundschaft er sich in der Sektion Bern erworben hat. Daraufhin ergriff Dr. Mende das Wort. Mit sympathischen, einfachen Worten dankte er für die Ehrung. « Ich habe getan, was mir Freude bereitete. Die Aufgabe wurdo mir leicht gemacht, denn ich hin unter einem guten Stern in die Präsidentschaft gekommen. Nach der 15jährigen Präsidentschaft Herrn von Bonstettons war der Boden zu weiterer glücklicher Entwicklung bereitet. Auch habe ich jederzeit tüchtige Mitarbeiter gefunden und auch mit den Behörden im grossen ganzen erfolgreich arbeiten können. Der neue Baudirektor zeigte sich den Wünschen des A. C. S. immer zugänglich, und auch der Polizeidirektor lässt mit sich reden. Im städtischen Kommissär Müller hatten wir von jeher einen uns wohlgesinnten Mitarbeiter. > Dr. Mende dankt für das schöne Geschenk, das ihm grosso Freude boreitet. In sinniger Weise ist darauf das Familienwappon der Mende mit den Emblemen des Automobilismus verbunden. Dr. Mende schloss mit der Versicherung, auch als Zentralpräsident der Sektion Bern treu zu bleiben und nach Kräften an ihrer Weiterentwicklung mitzuarbeiten. Lang anhaltender grosser Beifal verdankte die Rede des scheidenden Präsidenten Unter diesem Traktandum wurde auch der Wanderbecher, den die 18 Teilnehmer der Sektion Bern in diesem Jahre endgültig erobert haben, den Mitgliedern vorgezeigt. Zwei Berner, die Herren Theilkäs und Fortmann, waren im ersten Rang, Herr Thommen im vierten Rang unter den diesjährigen Siegern der Sternfahrt. Dank gebührt vor allem dem Sportpräsidenten, Herrn Thommen, für die vorzügliche Organisation der Sternfahrt (Beifall) Ein Vorschlag von Herrn Meyer, dem Schweizerischen Aeroclub zu der zu gleicher Zeit stattfindenden Tagung in Bern ein Begrüssungstelegramm zu senden, wird einstimmig angenommen. Zum Schlüsse der langen Verhandlungen antwortete Herr Ing. von Bonstetten auf die freundlichen Worte von Dr. Mende. Er erinnerte an die Gründung der Sektion Bern im Jahre 1905. Eine Anzahl der damaligen Mitgründor der Sektion sind schon gestorben. Zu ihrer Erinnerung und als Zeichen an die 25jährige glückliche Entwicklung der Sektion stiftet Herr von Bonstotten ein prächtiges Geschenk. Es ist ein silbernes Plateau mit Widmung: 1905—1930. Zum 25jährigen Jubiläum der Sektion Bern des Schweiz. Automobilclubs, gestiftet von Arthur von Bonstetten. Ein prächtig graviertes Bernorwappen schmück dio Platte. Unter nicht endenwollendem Applaus konnte der Präsident das Geschenk Hrn. von Bonstettens ver danken. Damit schloss die lange Reihe der Traktanden und der geschäftliche Teil des Abends. Im schönen renovierten Saal des Gasthofes Ster non versammelte man sich zu einem festlichen Ban kett. Im zweiten Teil des Abends ging das Szepte über an Herrn Dr. Perlet, der es verstand, durch eine fast ununterbrochene Reihe von musikalischen und heitern Darbietungen die Anwesenden zu er freuen. Es zeigte sich, dass Dr. Perlet grosse Fä higkeiten besitzt, in der Heranziehung von tüchti gen Mitarbeitern, so dass die Sektion sich zu die som neuen Vizepräsidenten gratulieren kann. Ei ist uns unmöglich, hier alle die Taten (und Unta ten!) des zweiton Teiles aufzuzählen, dieser Borich ist schon lange genug geworden. Wir erinnern nu an die Vortragskanono, Herr Brügger, dessen mi mische und komische Vorträge donnernden Beifa fanden. Ernsterer Art waren die Gesangsvorträg von Herrn Ochsenbein, der von Kapellmeister Gilro am Klavier begleitet wurde. Wenn ich verrate, das ein Mitglied des Damen-Automobilclubs eine Redi hi'elt — «und e so», dass ein Bauersmann «Lumpeliedli abem Land» zum Besten gab, dass Herr Dr Mende selbst als Filmoperateur einen Tonfilm vorführte (wobei die Töne von den Anwesendon stamm ten), dass Herr Oberst Marbach den Stornfahrt Becher in einem Zuge leerte, so habe ich nur einig Andeutungen gemacht über den Verlauf dieses prächtig gelungenen Herrenabends. Nicht zu gessen das persönliche Auftreten eines Bernei «Tschuggers» und einige Festtelegramme, worunte eines von Bundesrat Musy über den Verbleib des Verteilungsschlüssels zum Benzinzoll und ein Telegramm von Dr. Eckener an Bankdirektor Christen Was weiterhin noch geschehen ist, entzieht sich dei Kenntnis des Berichterstatters. Nach dem Verlaufs dieser 25. Generalversammlung zu schliessen, musi man jedenfalls der Jubiläumsfeier im Mai den be sten Verlauf voraussagen. Gr. Aus dra Clubs A. C.S. SEKTION EM MENTAL. Generalver Sammlung vom 26. April im Hotel Sonne in Her zogenbuchsee. Dio Mitglieder werden aufgefordert sich dieses Datum zu merken and eich den Aben freizuhalten. Die Einladungen werden in den näcl steE Tagen verschickt. Gerichtsverhandlungen über den Unfal am Niveau-Uebergang von St-Leonard. I Sierre beginnen nächsten Donnerstag de 10. April, 9 Uhr 30, die Verhandlungen zum Unglück am Niveau-Uebergang von St-Leonard. Der stellvertretende Stationschef, Hr. Qaillard, wird durch den Advokaten Eschei in Brieg verteidigt. Lt. Nichts pass/ert Sie werden das Leistungsvermögen Ihres Wagens erst dann erkennen können, wenn Ihr Wagen durch Esso mehr als früher leistet. Tanken Sie Esso bei den sij- • | bernen Pumpen, oder aus der | • geeichten io-Literkanne. \ S3O.I0O« STANDARD MOTOR OIL • £s& • STANDARD BENZIN