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E_1930_Zeitung_Nr.033

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Der grosse Sporttag von

Der grosse Sporttag von Monaco. Die Strasse als Roulette. Unter ungeheurem Andrang des Publikums fand am letzten Sonntag, wie wir bereits in letzter Nummer berichteten, das Rennen um den II. Grossen Preis von Monaco statt. Der Ablauf der hundert Runden brachte Momente höchster Spannung. Der Totalisator, der noch bis zur vierzigsten Runde Wetten mit Aufgeld entgegennahm, war voll beschäftigt. Dafür leerten sich die Spielsäle im Casino und die Roulette wurden einige Stunden lang selbst von den Getreusten verlassen. Wenn die Strasse selbst zur Roulette wird... Es war ein Kampf aufs Messer, dieses Rennen, hatten doch die besten Fahrer Europas sich Stelldichein gegeben. Der Kampf spitzte sich immer mehr auf ein Duell zwischen dem jungen Dreyfus und Chiron zu, nachdem der Sieger von 1929, Williams, wegen Defekt hatte aufgeben müssen. Lange schien es, als würde Chiron den Sieg davontragen, da musste er einen Augenblick anhalten und die Kupplung in Ordnung bringen. Unterdessen hatte Dreyfus 50 Meter Vorsprung gewonnen, die er sich nicht mehr rauben Hess. Neben den zwei Virtuosen traten hervor: Dore mit seiner 1500-ccm-Maschine, und der Berner Hans Stuber, der nach einem prachtvollen Anfang aus den Vergaserschwierigkeiten nicht mehr herauskam und als Sechster, sechs Runden zurück, das Rennen zu Ende führte. Noch schlechter schnitt Stuck ab, der ein Opfer seiner Bremsen wurde, während Graf Arco seine Brille zerbrach und aufs Trottoir auffuhr. Es wurden ungeheure Wetten abgeschlossen. Natürlich gewannen diejenigen am meisten, die auf Dreyfus gesetzt hatten; sie erhielten 74 Franken für je 10 Franken Einsatz ausbezahlt. Im ganzen nahm der Totalisator 386,550 franz. Franken ein. Der Verlauf des Rennens. Bei einem wunderbaren Wetter wird um 13 Uhr 7 das Zeichen zum Start gegeben und 17 Wagen fahren mit Geknatter los. Schon nach einer Runde ist die Schar nicht mehr dicht beisammen. Chiron erscheint an der Spitze, gefolgt von Williams. Chiron hat nur 2 Minuten 21 Sekunden für die erste Runde gebraucht. In fast gleichmässigen Zwischenräumen, etwa eine Wagenlänge, folgen sich die Wagen: ein prachtvoller Anblick! Dieser Plan der Strecke gibt einen guten Ueberblick über die Schwierigkeiten, die die Rennfahrer zu bewältigen hatten. Das halbrunde Gebäude auf der Halbinsel rechts ist das Kasino. Bei der dritten Runde erscheinen die Fahrer in folgender Reihenfolge: Chiron, Williams, Bouriat, Stuber, Borzacchini, Lanelli, Zehender, Dreyfus, Lehoux, Stuck, Bouriano, Etancelin, Arcangeli, Dore, Biondetti, Burgaller. Chiron fährt immer schneller. Williams kommt in Rückstand und wird von Bouriat überholt. Bouriano versucht seinerseits Bouriat zu überholen, gerät aber dabei in die Sandsäcke, was ihn gewaltig in den Rückstand bringt. Borzacchini muss bald darauf aufgeben, Williams hält an und kann erst wieder nach Verlust von vier Runden in Gang kommen. Bei der zehnten Runde führt Chiron mit 22* 19". Stuber ist an fünfter Stelle, Dreyfus an siebenter, Stuck an zwölfter. Bald darauf muss Bouriano aufgeben. Williams hat grosse Schwierigkeiten mit seiner Maschine und kommt immer Stärker in den Rückstand. Chiron fährt noch bessere Zeit, er macht eine Runde in 2' 10", doch muss er einige Sekunden hei seinem Stand anhalten. Stuck erscheint nicht mehr auf der Bildfläche. Die zwanzigste Runde wird nur noch von 13 Fahrern bestritten. Chiron führt, hinter ihm kommt Bouriat und Dreyfus. Stuber hält sich an fünfter Stelle, Williams kommt als Letzter. Bis zur dreissigsten Runde rückt Dreyfus an die zweite Stelle und Stuber an die vierte. Williams und Arcangeli sind bereits acht Runden zurück. Nochmals fährt Chiron eine Runde in 2' 10". Noch vor der fünfzigsten Runde gibt Williams r auf. AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N°33 Die Rundstrecke von Monaco Die fünfzigste Runde, fast zwei Stunden nach Rennbeginn, zeigt folgendes Bild: Chiron führt, Dreyfus folgt weniger als zwei Minuten später, Bouriat ist dritter, an fünfter Stelle erscheint Stuber hinter Etancelin, an neunter und zehnter Stelle Burgaller und Lehoux, beide sechs Runden zurück. Die Jagd wird immer verbissener. Dreyfus rückt auf, aber Chiron führt noch unbestritten mit mehr als einer Minute Vorsprung. Stuber hat Schwierigkeiten, bei der 60. Runde ist er von der fünften an die siebente Stelle geraten. Bei der 69. Runde erledigen sowohl Chiron als Dreyfus die Rundstrecke in 2'29". Noch besser fährt Chiron bei der 72. Runde, wo er nur noch 2'8" braucht Bei der 80. Runde ist die Situation die folgende: 1. Chiron, 2. Dreyfus, 3. Bouriat, 4. Zanelli, 5. Zehender, 6. Stuber, 7. Dore. Kurz darauf, bei der 83. Runde, muss Chiron anhalten. Nach fünfzig Sekunden fährt er weiter, aber bei der 85. Runde wird er definitiv von Dreyfus überholt. Bei der 88. Runde stellt letzterer den neuen Rundenrekord mit 2'7" auf, seine Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 90,141 Kilometer. Sein Vorsprung vergrössert sich mit jeder Runde. Bouriat muss anhalten, fährt aber gleich wieder los. Stuber kämpft gegen seine Vergaserschwierigkeiten und kommt in den Rückstand. Bis zum Ende behält Dreyfus seinen Vorsprung bei, obwohl der Bugattj von Chiron wieder normal läuft. Unter ungeheurem Jubel fährt Dreyfus als Erster über das Zielband. Chiron folgt mit nur 22 Sekunden Abstand. Fast 8 Minuten später trifft Bouriat als Dritter ein und dann kommen auch Zehender und Michel Dore. Stuber bleibt sechs Runden zurück. Die offiziellen Resultate sind : 1. Dreyfus (Bugatti 2262 ccm. Dunloprcifen): 3 St. 41 Min. 2% Sek., mittlere Stundengeschwindigkeit: 86,317 km (neuer Rekord), beste Rundenzeit: 2 Min. 7 Sek., Geschwindigkeit 90,141 km< 2. Chiron (Bugatti 1989 ccm): 3 St. 41 Min. 24% Sek. 3. Bouriat (Bugatti 1989 ccm): 3 St. 49 Min. 20% Sekunden. 4. Zehender (Bugatti 2262 ccm): 3 St. 51 Min. 39% Sekunden. 5. Michel Dore" (Bugatti 1500 ccm): 4 St. 12 Uhu 6% Sek. 6. Stuber (Bugatti 2000 ccm): sechs Runden zurück, (Länge einer Runde 3.18 km.) —o— (Weitere Bilder zum Rennen von Monaco siehe Seite 6.) $•»«» Das Bergrennen Zbraslav-Jiloviste (in der Nähe von Prag) wird am 11. Mai abgehalten«. Es werden Motorräder, Seitenwagen und Automobile (Sport- und Rennkategorie) teilnehmen. Für die letztern gilt die Fahrt für die europäische Bergmeisterschaft Die Strecke ist 5,6 km lang. Der gegenwärtige Rekord wurde 1929 von Stuck auf Austro-Daimler aufgestellt. Er fuhr 124 km per Stunde. Für eine Verbesserung des Rekords ist ein grosser Preis ausgesetzt Das Nenngeld für die Privatfahrer ist auf die Hälfte dessen angesetzt was die Berufsfahrer und Firmen zu bezahlen haben. Erster Nennungsschluss am 14. April, Nachnennungen bis 2. Mai. -o- Die Tourenfahrt Tunis-Tripolis. Diese-Fahrt führte von Tunis über Sfax, Gabes, Ben Gardane nach Tripolis. Die Distanz betrug 760 km. Es war das erste Mal, dass eine solche Fahrt für Tourenwagen durch jene Gegend organisiert wurde. Privatwagen hatten die Strecke schon öfters zurückgelegt bis vor kurzem galt sie aber noch als schwierig. Die Veranstaltung hatte einen grossen Erfolg. Vierzig Wagen hatten sich eingeschrieben, von welchen 26 die Strecke innerhalb der vorgeschriebenen Zeiten zurücklegten. Es waren Geschwindigkeiten von 55—90 km vorgeschrieben, je nach Zylinderinhalt. Die besten Resultate waren folgende: lieber 1500 ccm (11 Teilnehmer): 1. Pellegriai (Alfa Romeo); 2. Vigano (Lambda); 3. Trifoni (Alfa Romeo); 4. Bellinconi (Alfa Romeo; 5. Rey (Talbot). 1500 ccm (10 Teilnehmer): 1. Bettoia (Alfa Romeo); 2. Restelli (Alfa Romeo); 3. Canem (Chenard Walcker); 4. Costa (Fiat). ._ . -o- Ein Meisterwerk die neuen 3 und 5 Liter der Mechanik 8 Zylinder Touristik BENZINE PETROLE de provenance russe UVRA/SONS EN WAGONS-CITERNES NOBA S.A. OENEVE Wenn alle Automobilbesitzer wüssten, was ihnen der 5, Quai du Mont-Blano • Telephone 23.S75 Direkte Agentur BLANC & PAICHE PLACE DES ALPES, GENF Verlangen Sie eine Probefahrt! an Sicherheit und Pneuersparnissen bietet, würden sicher alle diesen Pneuschutz wählen. Verkaufsmonopol iür die Schweiz: Emil Gmür, Züridi Schweizergasse 20 Telephon Uto 28.69

N° 33 - 1950 AUTOMOBIL-REVUE Unsere Alpenposten. Die Transportergebnjsse unserer Alpenposten im letzten Sommer sind günstig ausgefallen. Insgesamt wurden über 335,000 Reisende befördert, das sind 13,7 Prozent mehr als im Vorjahre. Den grössten Verkehr wies die Maloja auf mit 72,687 Reisenden, es folgen Lenzerheide- Julier mit 44,204, die Orimsel mit 39,144, die Furka mit 21,970 usw. Durch die Verwendung grösserer Wagen mit 26 Sitzplätzen konnten starke Erleichterungen im Verkehr erzielt werden. Die Einnahmen erreichten etwas über 2 Mill. Fr., während die Gesamtausgaben sich auf 1,6 Mill. Fr. beliefen. Im ganzen Alpenpostbetrieb wurden 824,472 km zurückgelegt, die Betriebsstörungen konnten in der durchschnittlichen Zeit von 45 Minuten behoben werden. Dieses Ergebnis ist den Verkaufspreis enthalten. sehr günstig; es ist zum Teil auf die leistungsfähigem Fahrzeuge zurückzuführen, die Bücherlisdi den Dienst versehen. mt. Kontrolle des Wagenführers durch die Fahrgäste. Eine neue und originelle Erfindung verwendet eine amerikanische Automobilfirma. Um durch zu rasches Fahren erzielte vorzeitige Materialabnützungen oder gar Unglücke zu verhindern, wurde der Geschwindigkeitsmesser mit einem optischen und akustischen Signal verbunden. Vor dem Führer erscheint, sobald die höchstzulässige Geschwindigkeit erreicht ist, eine Flammenschrift «Geschwindigkeitsgrenze», die für die Fahrgäste gut sichtbar ist. Wenn die Grenze überschritten wird, ertönt dauernd die Hupe. Auf diese Weise kann der Fahrgast sich vor allfälligen schützen. Au*«»!*»*»»*« S#B»««SM6«»WV«Ä»»E*«»fci •• Extravaganzen des Führers Ein betrunkener Autostrolch. In Basel fuhr vor einigen Tagen ein Autostrolch, der scheint's nicht durch die Zürcher Vorgänge eingeschüchtert ist, frech durch die Strassen von Basel. Der traurige Kerl war aber zu allem Unglück auch noch betrunken und beschädigte prompt den Wagen. Er verlor die Herrschaft über das elegante Personenauto vollständig, fuhr auf ein Trottoir hinauf und gegen den Fenstersockel eines Restaurants, wo der Wagen zum Stehen kam. Der Bursche, der natürlich keine Fahrbewilligung hatte, entwendete den Wagen am MODELLE TORPEDO INNENLENKER 4 PL. WEYMANN INNENLENKER LAND. COUPE SPIDER STADT-COUPE CABRIOLET SPIDER FIRT 521 Fans Sie Kredit wOnseMn, gewftrt fcnen unser« Kradn-AbteThinf die günstigsten Bedlngungea, die heut* auf tf«m Markte existerwi Hüninger Zoll. Für solche Subjekte ist wahrlich ein© gesalzene Strafe nur von Gutem. mb. Amerkas Kampf gegen die Autonjoblldlebstähle hat nunmehr auch den Verband der New Yorker Presse veranlasse sich in den Dienst der Sache zu stellen. Es wurde beschlossen, künftig keine Inserate von wilden Händlern, welche Occasionsautos zu stark untersetzten Preisen anbieten, mehr anzunehmen. Bei Aufgabe eines Verkaufsinserates werden folgende Nachweise verlangt: Einmal muss der Beleg erbracht werden, dass das Auto auf legalem Wege erworben worden ist, ferner wird bedingt, dass der Wagen im tatsächlichen Besitze des Verkäufers ist und von Interessenten jederzeit dort besichtigt werden kann; endlich raussdie Anzeige die Nummer des Wagens, Angaben über Marke, Modell, Fabrikationsjahr und Mit Auto und Kamer». Unter diesem Titel hat Herr W. Risch, Zürich, ein prächtiges AUmm herausgegeben, das eine reiche Auslese aus der bunten Fülle der zahllosen künstlerischen Aufnahmen enthalt, die der Vorgenannte auf seinen vielen Autoreieen kreuz und quer durch die Schweiz und durch ganz Zentraleuropa auf die Platte gebannt und sorgfältig gesammelt hat. Wie dem fein empfundenen Vorwort Dr. Schwendeners zu entnehmen ist, wurde das Album nicht für den Handel bestimmt, sondern ist vielmehr als liebenswürdige Aufmerksamkeit für den pressen Kreis der Bekannten und Geschäftsfreunde von W. Bisch gedacht. Das Album kommt mit Beginn der Fahmison gerade zur rechten Zeit Es zeigt allen damit Bedachten, welch prächtige Flecken Erde unsere engero Heimat birgt, wie reich eine Autofahrt an Stimmungsbildern sein kann, wenn eben das Auge und das Verständnis für die Schönheiten der Natur und des Augenblicks vorbanden 6in&. Gesellt sich dazu noch das photographische Können, wie ee gerade W. Risch als einem passionierten Amateurphotographen in hohem Masse eigen ist, dann muss jede Autofahrt zu ein'm Genuss und einem Erlebnis werden, das sich beim Durchblättern der gesammelten Aufnahmen immer wieder in unserem fieiste neu belebt. Ganz abgesehen von der technischen Vollkommenheit der Bilder, bereiten sie auch deshalb jedem Beschauer jjrosse Freude, weil man fühlt, dass hier ein Freund und Kenner der Natur am Werke war. Es sind keine Bestellten Aufnahmen, sie sind frei von aller Pose und halten den Augenblick fast, wie er sich eben j?ab. Das Album vermittelt uns einen wahren Begriff von all dem Schönen, das Gottfried Keller einst begeistert, als cgoldener Ueberfluss der Welt» besungen hatte. Die Sammlung ist eine Zierde jeder Bibliothek und wird sicher immer gerne wieder zur Hand genommen, h. 521 C w«WWW| 9.990.— 10.400.- 19 3 0 FIAT 521 zeigt uns seit einem Jahre die unvergleichlichen) Qualitäten seines Motors. Machen Si« eine Probefahrt» Sie werden von seiner Geräuschlosigkeit, Geschmeidigkeit und Gehorsam keit begeistert sein. Diese Wagen, mit ihrer eleganten und höchstmodernen Linie, sind alle geräumig, praktisch und bequem und bieten das Raffinierteste und) Eleganteste, das man sich denken kann 52t 10.500.— 11.600,— 11.250,— 11.700,-*- 11.750.— ^40o.— z. ÄulomobilwirtsdiaH NeuarQndunaen: Würlh & Dufner, Autogarage, Basel. Unter dieser Firma haben J. Würth. franz. Staateangehöriger und A. Dufner, deutscher Staatsangehöriger eine Kollektivgesellschaft eingeganeen. Die beiden Gesellschafter zeichnen kollektiv. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer AutogaTage und mechanischen Werkstätte. Domizil: Allschwilerstrasse. S. A. Pikes Automobiles, Zürich. Unter dieser Firma hat sich in Zürich eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von Fr. 40,000 gebildet Zweck der Unternehmung ist der vertretungsweise Vertrieb von Ersatzteilen für amerikanische Autos. Einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift ist M. Gibel, Kaufmann, von und in Zürich. Einzelunterechrift wurde ferner erteilt an den technischen Leiter M. Kverum, Kaufmann in Zürich. Domizil: Dufourstraese. Konkurseröffnuaen : Garage Central A.-6., Bern. Datum der Eröffmjng: 25. März. Eingabefrist bis 5. Mai. Krieg Laurenz, Autogarage, St. Gallen. Auflage- und Anfecbtungsfrist 9. bis 19. April. Personelles: A. Chitttone & Cie., Karosseriewerke, Lugano. Als neues Mitglied in den Verwaltunsrsrat wurde gewählt G. CiteUa-Vegezzi, der an Stelle des ausscheidenden Luigi Martinaglia tritt. An Stelle des verstorbenen kaufmännischen Direktors A. Wächter wird L. Rezzonico zum Direktor ernannt, der kollektiv mit je einem Mitglied de« Verwaltungsrates zeichnet. Geschäf tsaufaabe: Johann Kunz, Karosseriefabrik. Wauwil. Die Firma ist infolge Verkauf des Geschäftes an die eingetragene Firma «Karosserie- und Fahrzeugfabrik A.-G., Wauwil> und Verzicht des Inhabers erloschen. Sehatrtler & Fischli in Lid., Autovertretirngen, Si Gallen. Nach durchgeführter Liquidation ist die Firma erloschen. A. & R. Wwnpfler, AutoreparaturwerkstäHe, Zweisimmen. Die Firma ist nach durchgeführter Auflösung und Liquidation erloschen. Generalversammlungen : Akkumulatoren-Fabrik, Ocrljkon. Die Fabrik bat im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum mit Erfolg gearbeitet, so dass nach erfolgten Abschreibungen ein Gewinn von Fr. 705,588 zur Verfügung steht, der die Ausschüttung einer Dividende von 20 Prozent gestattet Was den allgemeinen Geschäftsgang anbetrifft, so machte der Direktor anläßslieh der Generalversammlung folgende ergänzende Mitteilungen. Der Umsatz ist wiederum gestiegen. Der Rückgang des Gewinnes rührt von den auf dem Markte der transportabel Akkumulatorenbatterien gedrückten Preisen her. Anderseits erklären sich die gesteigerten Unkosten aus der starken Vergrösserung de Verkaufsorganisation und der Einrichtung von zwei Werkstätten in Lausanne und Genf. Ausserdem werden in allen grössern schweizerischen Ortschaften Konsignationslager unterhalten, die mit allen möglichen Typen ausgerüstet sind. In der Fabrik ist eine Trennung zwischen der Abteilung für stationäre Anlagen und der in starker Entwicklung begriffenen Abteilung für transportable ••••!•••••••••••• Tun Sie es ihnen nach Batterien durchgeführt worden. Die letztern finden hauptsächlich Verwendung als Starterbatterien für Automobile, ferner für Telephonanlasen, Elektromobile, Radio usw. Aktiengesellschaft Ad. Saurer. Arbon. Anlässlich der Bekanntgabe des Geschäftsberichtes und der JabresTecbnung an der Generalversammlung, machte Herr H. Saurer als Delegierter des Verwaltungerates noch folgende interessante Mitteilungen über die Geschäftslage: «Im Anschluss an den Jahresbericht pro 1029 bringen wir zur Kenntnis, dasa der befriedigende Gang unserer Automobilabteilung in den verflossenen drei Monaten des laufenden Kalenderjahres angehalten hat Auch der Geschäftsgang unserer Automobil-Lizenznehmerinnen in Frankreich und Oesterreich bewegt sich in aufsteigender Linie. Für unsern Absatz im Export bestehen in verschiedenen Ländern unmittelbare Aussichten. Der Auftragbestand, der schon per Ende 1929 erheblich höher war als per Ende des Vorjahres, hat im ersten Quartal 1930 eine weitere wesentliche Steigerun; erfahren. Er entspricht bei der derzeitigen Produktion einer Beschäftigung des Unternehmens für 4—5 Monate, was bei den Verhältpissen in der Automobilbranche als recht befriedigend zu bezeichnen ist. Das Interesse, welches im'In- und Ausland unsern Auto-Dieselkonstruktionen entgegengebracht wird, ist ausserordentüch rege. Die mit diesen Neukonstruktionen erzielten wirtschaftlichen Resultate lassen voraussehen, dass der Dieselmotor in Bälde das Geschäft in schweren Lastwagen beherrschen wird. Auf Grund der gemachten praktischen Erfahrungen dürfte der Dieselmotor auch im Omnibusbetrieb mehr und mehr Verwendung finden. Die rationelle Konstruktion und Fabrikation unserer in den letzten zwei Jahren neu geschaffenen Lastwagen- und Omnibus-Typen und ein gewisser Voreprung, den wir auf dem Dieselmotorengebiet gegenüber anderen Firmen der Automobil-Industrie besitzen, lassen uns trotz weitgehender Konkurrenzmassnabmen seitens der schweizerischen Bahnen und gegenwärtig im inund ausländischen Wirtschaftsleben sich zeigender. Krisenerscheinungen der weiteren Entwicklung unseres Automobilgescbäftes mit Vertrauen entgegensehen. Die Interessenverbindunsr mit der Motorwagenfabrik Berna kam darin zum Ausdruck, dass die Herren Oberst Hear und H. Schenker von der Berna neu in den Verwaltungsrat von Saurer gewählt wurden. Die Kontrollstelle wurde bestätigt. Der Verwaltungsrat erhielt zum Schluss die stillschweigende Genehmigung. Anleihen der A.-G. Ad. Saurer. Der Schweiz. Bankverein und die Bankgesellschaft haben zur öffentlichen Zeichnung ein 5% Anleihen von 10 Millionen Franken der A.-G. Ad. Saurer aufgelegt, das von ihnen fest übernommen worden ist. Es dient zur Konsolidierung der schwebenden Schulden und zur Beschaffung weiterer Betriebsmittel. Die Zeichnung erfolgt zu 97,40 Prozent. Das Anleihen ist ohne weitere Kündigung am 30. April 1945 zum Nennwert zur Rückzahlung fällig, doch behält sich die Gesellschaft das Recht vor. es nach Ablau£ von zehn Jahren, jeweilen an einem Zinstermin, erstmals am 30. April 1940, nach dreimonatiger Voranzeige, zurückzuzahlen. Die Kotierung erfolgt an den Börsen Basel. Zürich, St. Gallen. Am Automobilsalon in Genf haben Sie gewiss bemerkt, dass die grossen deutschen, französischen und italienischen Automobil-Konstrukteure ihre Chassis mit dem VERGASER ausrüsten. — Gewiss waren Sie über diese Bevorzugung in verschiedenen Ländern erstaunt. Doch Zufall ist es nicht, denn SOLEX hat sich nach vielfachen Versuchen, sowohl auf der Strasse wie auch in der Fabrik, dank seiner unzweifelhaften Vorzüge durchgesetzt. In Ihrem Interesse machen Sie es deshalb wie diese Konstrukteure, versehen Sie alle Ihre Fahrzeuge mit einem Vergaser SOLEX. !•* B S. A. POUR LE COMMERCE DES AUTOMOBILES FIAT EN SUtSSE KUE PK-PLANTAMOUR. 30-3« ZUUCHi" FIAT AUTOMOBIL HANDELS A.-G. FÜR DIE SCHWE» VERKAUFSTEU.E ZÜRICH. UTOQUAi 4» AQENCES OFFICIELLES FIAT: Airtomttll Vtrttioh A.-O., Bern« Zeizhias-Gara(«A.G. lAiriu KW**' Mut, Glarit Salon U PAutamaMIt. MM TKTZZ?- tSS£2Z*.mmm Ä.*£MT •«*•"••*•"—* E«. Koch, UCHM •. Mml*, RhftnKk Kor* * OlaTujin« B»B-HarA*»rlcia»vtt% UoMBDt A Willi ««na Jt Co„ Golra J. Minlkut, Weiohldn t«MMmau*Farrat,Nt!iclitl A. CirMcM, Gtnm Generalagent für die Schweiz: Henri Bachmann Biei Gern tue de l'Röpital 12b Placs des Erjx-Vim 9 Tel. 48,42, 48.43, 48.44. Teilen 25.641