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E_1930_Zeitung_Nr.036

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Unser

Unser Momobilaussenhandel im I.Quartal 1930. Grössere Einfuhr und grossere Ausfuhr als im I. Quartal 1929. Der Gesamtumsatz betrug 26,6 gegen 21 Millionen. Bevor wir zu den Angaben für das Quartal Bbergehen, möchten wir einige Bemerkungen über den Aussenhandel im März 1930 vorausschicken. Dieser Monat weist wie Januar und Februar eine Zunahme sowohl der Einfuhr wie der Ausfuhr auf. Der Wert unserer Einfuhr belief sich auf 8,191,530 Fr., gegen 7,998,488 Fr. im gleichen Monat des Vorjahres. Bemerkenswert ist die Abnahme der Einfuhr aus Amerika, welche bereits im Januar und Februar in Erscheinung getreten war. Frankreich, Italien und Deutschland folgen auf Amerika mit Beträgen, die alle diejenigen vom März 1929 übertreffen, während Grossbritannien und Belgien uns eine kleinere Rechnung stellen, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Motorradeinfuhr zurückgeht. Unsere Ausfuhr belief sich im März auf 2,389,482 Fr. gegen 1,528,217 Fr. Wiederum haben unsere Produkte 37 verschiedene Länder erreicht. Davon absorbierten 10 Länder volle 94,5 Prozent der Vermehrung gegenüber 1929. Wie wir bereits in der Ueberschrift zu diesem Artikel bemerkten, beträgt der Gesamtumsatz des l. Quartals 1930 26,6 Millionen gegen 21,9 Millionen in der gleichen Periode des Vorjahres, wovon rund 20 Millionen auf die Einfuhr und etwas über 6 Millionen auf die Ausfuhr entfallen. Unsere Einfuhr im ersten Quartal weist im Vergleich zu der gleichen Periode des Vorjahres eine Erhöhung von 2,450,881 Fr. auf. Diese Zunahme scheint sich in absteigender Linie zu bewegen, denn sie betrug im Januar 1,188,696 Fr., im Februar 1,069,143 Fr. und nur noch 193.042 Fr. im März. Diese Zunahme entfällt übrigens aliein auf Automobile und Chassis von über 1200 kg und auf die Karosserien; alle anderen Kategorien zeigen eine Verminderung. Unsere Ausfuhr weist im Gegenteil eine zunehmende Erhöhung gegenüber den drei ersten Monaten des Jahres 1929 auf. Diese Erhöhung beträgt für Januar 479,670 Fr., für Februar 857,988 Fr. und für März 861,261 Fr„ was zusammen 2,198,923 Fr. für das ganze Quartal ausmacht. Die offizielle Statistik unterscheidet bekanntlich die neun folgenden Kategorien: a) Motorzwei- und -dreiräder ohne Lederüberzug; b) andere (also solche mit LederüberjuK): c) Automobile und Chassis im Stückgewieht von weniger als 800 kg; d) Automobile und Chassis im Stückgewicht von 800 bis und mit 1200 kg; e) Automobile und Chassis im Stückgewieht von 1200 bis und mit 1600 kg; f) Automobile und Chassis im Stückgewicht Ton mehr als 1600 kg; g) Karoserien aller Art für Automobile; h) Elektrokarren; i) Traktoren ohne Karosserie. Im folgenden geben wir die verschiedenen Länder, aus denen unsere Einfuhr im I. Quartal 1930, nach Kategorien eingeteilt, stammt: Stück q kg Wert in Fr. Total Deutschland a 183 269.88 284.185 b 3 8.48 9.310 c 41 320.14 171.232 d 61 765.55 374.050 e 29 410.32 255.350 / 26 1169.98 1.024.225 g 32 136.00 70.120 h 1 8.88 4.511 i 11.88 1.716 2.194.699 Oesterreich a 37 38.48 29.500 b 3 3.77 3.150 d 14 200 e 7 97.05 75.300 f 1 23.99 29.217 i 18 60 137.427 Frankreich a 76 106.53 90.571 b 3 7.93 5.374 0 20 128.62 73.298 d 249 2641.74 1.147.623 e 265 3702.24 1.698.870 . f 17 656.53 416.295 g 8.72 3.375 h 2 13.10 4.930 1 7 141.09 63,624 3.503.960 Italien a 7 12.28 12.885 o 8 62.12 41.860 d 275 2676.01 978.675 e 150 2064.31 899.264 f 7 301.71 197.332 g 1 5.85 4.400 2.134.416 Belgien a 191 230.34 211.168 c 21 250 d 8 94.95 44.770 e 3 45.49 21.000 f 2 87.95 78.023 g 1.20 690 355.901 Niederlande f 69 690 690 Grossbritannien a 872 1467.43 1.301.413 b 2 34.56 24.966 0 3 16.91 12.306 d 1 11.44 25.000 e 2 24.70 21.600 f 4 101.58 198.341 g 1.33 1.235 1 6.96 5.900 1.590.761 Irischer Preistaatf 4 50 i 1 29.00 8.965 9.015 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N°36 Dänemark Schweden Polen Tschechoslovakei Ungarn Vereinigten Staaten I. I. Stück f 68 a 4 f 535 535 60 60 260 260 6.300 52 202 6.502 10 29 7.86 Wert in Fr. Total C i i 10 a 65 123.79 97.695 bede 10.26 3.500 28 227.80 72.370 889 10358.74 3.897.315 465 6782.60 3.559.624 f 210 4582.12 2.643.566 g 46.25 22.083 i 12 207.76 801.197 10.376.272 Quartal 1930 a 1431 2248.77 2.027.477 b 11 65.00 46.300 c 101 763.66 377.616 d 1483 16548.57 6.467.633 e 921 13126.71 6.531.008 f 267 6925.98 4.588.746 g 33 199.35 101.903 h 3 21.98 9.441 i 20 396.87 160.384 20.310.508 4270 40296.89 Quartal 1929 a 1605 2276.70 2.036.321 b 11 103.86 52.171 0 148 1122.15 472.946 d 1461 16369.14 6.587.763 e 658 9401.06 5.152.944 f 181 4694.50 3.323.203 g 1 53.93 32.638 h 1 10.63 4.136 1 25 447.82 197.505 17.859.627 4091 34479.79 Ueberschuss der Einfuhr 2.450.881 Während letztes Jahr 11 Produktionsländer sich in unsere Einfuhr teilten, waren es im ersten Quartal 1930 ihrer vierzehn. Unsere wichtigsten Lieferanten (worunter wir diejenigen verstehen wollen, die uns für mehr als 1 Million Franken verkauft haben) sind in der Reihenfolge der gelieferten Menge: Vereinigte Staaten, Frankreich, Deutschland, Italien und Grossbritannien. Die Reihenfolge wäre die gleiche wie 1929, wenn Deutschland und Qrossbritannien nicht ihre Plätze vertauscht hätten. Die Vereinigten Staaten lieferten uns ein Kontingent, dessen Wert 79,796 Fr. unter dem entsprechenden Betrag des ersten Quartals 1929 blieb. Ihr Kontingent ist ebenfalls zurückgegangen und macht nur noch 51K Proz. unserer Gesamteinfuhr aus, während es vor einem Jahr 57,6 Proz. waren. Immerhin ist eine Zunahme bei den Motorrädern ohne Ledersitz, denn Automobilen und Chassis von über 1200 kg und den Traktoren festzustellen. Die Abnahme der Gesamteinfuhr aus den Vereinigten Staaten ist den europäischen Produktionsländern zugute gekommen, unter welchen Frankreich an erster Stelle steht Dieses Land hat im letzten Quartal 17,4 Proz. unseres Bedarfs gedeckt (1929 waren es 14,8 Prozent). An zweiter Stelle steht Deutschland mit 10,9 Prdz. (gegen 6,7 Proz.), dann folgt Italien mit 10,6 Proz. (8,2 Proz.). Nur Grossbritannien hat eine Einbusse seines Kontingentes zu verzeichnen, das nur noch 7,9 Proz. gegen 9,2 Proz. im Vorjahre beträgt. Wie letztes Jahr, teilen sich 44 Länder in unsere Ansfuhr im I. Quartal 1930, gemäss folgender Tabelle : Stack % kf Wert In Fr Deutschland a 25 1421.34 1.410.484 b 23 360 o 36 616 f 1612.01 545.862 c 2.67 1.180 Oesterreich a 19 29.45 23.716 b 3 105 0 2.07 2.419 f 137.25 112.679 Frankreich a 42 106.96 91.939 e 24.27 20.360 f 231.18 239.487 C 1.24 30 Italien a 25 41.56 35.865 1 2 147.36 154.717 g 58 1.300 Belgien a 12.51 12.773 b 6 64 c 50.56 50.360 f 72.12 115.814 Niederlande a 36 57.10 32.666 b 3 42 f 5 137.56 79.994 g 13 330 Grossbritannien a 55 700 c 7.38 7.224 f 6 809.03 604.238 Irischer Frei- a 21 33.49 26.524 Staaten o 3.88 4.339 f 5 398.97 277.229 Portugal a 1 55 f 2.02 1410 Dänemark a 2 3.06 2.270 f 28.20 23.985 Norwegen f 4.31 4.518 Schweden a 18.21 . 17.400 b 24 0 9,46 8.621 f 24.16 28.727 Finnland f 5.16 6.282 Litauen a 2 3.42 2.140 Polen o 35.66 38.844 1 1 38.35 39.341 Tschechoslorakeia 6 7.99 5.976 b 4 208 e 378.69 301.162 f 201.78 257.236 Ungarn a 38 350 0 38 645 f 8.30 13.692 Jugoslawien e 3 52 1 1.06 1.427 Griechenland a 3 4.75 4.144 f 68 100 Bulgarien a £7 25.72 18.440 b L69 1.280 Rumänien o 4 79 f 4.02 6.633 1.968.502 138.919 351.816 191.882 179.011 113.032 612.162 308.092 1.465 26.255 4.518 54.772 6.282 2.140 664.8?^ 14.687 1.479 L244 19.720 6.712 D i e S c h w i l l » d o i l a o d Munster in Basel Kanton Basel Sfadtkanfon an der schweize« fischen Nordwestgrenze, mit bedeutendem Handel und In« dustrie. 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N° 36 — 1930 Stück q kg Wert In Fr. Tot»! Rnssland, o 98.92 167.285 Ukraine f 186.99 849.280" 1.006-565 Aegypten a 14 f 1.17 1.594 1.608 Algerien, Tunis, a 5 120 Libyen f 1.40 2.151 2,271 Marokko a 2 2.68 1.800 o 7.29 8.730 f 4.37 5.244 15.774 Südafrika a 5 6.88 6.520 „ * 4 75 6.585 Westafrika f 3.09 3.197 3.197 Ostafrik» a 1 24 24 Persien, Mesopotamien, Afghanistan f 10.11 9.475 9.475 Britisch Indien a 4 6.30 4.500 Chile f 9.39 6.060 5.060 Australischer Bolivien f 1.43 3.775 3.775 Bund f 1.77 1.211 1.211 Neu-Seeland und Südseeinseln Paoif. o 16 168 f i. f w , , 3.79 2.203 6.703 Niederl. Indien a 3 4.84 3.920 3.920 Philippinen f 16 434 434 China f 60 1.167 1.167 Japan o 3 83 - f 8.07 . 9.238 9.321 Vereinigte Staatf 3.11 6.228 6.228 Mexiko f 2 62 62 Columbien a 1.62 1.530 o 6 49 f 2 65.06 35.562 37.141 Brasilien o 1.65 3.543 f 11 377.69 242.565 246.108 Uruguay Argentinien f f 15 91 624.24 164 331.813 164 331.813 137 Quartal 1930 a 211 1788.90 1.703.860 b 2.08 2.083 o 620.89 604.579 f 47 5066.74 4.024.006 305 g 4.62 2.840 6.337.368 258 7483.23 n Quartal 1929 a 151 1661.64 1.435.963 b 1 1.74 2.040 d 1 11.22 14.500 f 42 3312.67 2.673.669 g 20.88 15.840 h 20 264.90 96.090 i 18 343 S.138.44R Zunahme der Ausfuhr 2,198,923 Während im ersten Quartal 1929 kein Land für eine Million Franken aus der Schweiz Bezogen hatte, waren es in diesem Quartal zwei, welche die Millionengrenze überschritten: Deutschland und Russland. Deutschland steht als Abnehmer von Motorrädern an erster Stelle. Die Einfuhr solcher hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Noch stärker war aber die Zunahme bei den Automobilen und Chassis von über 1600 Kilogramm, wo die Ankäufe sich fast verfünffachten. Die Ausfuhr nach Deutschland erreichte infolgedessen in diesem Quartal fast zwei Millionen. Vor einem Jahr war Russland erst an elfter Stelle unter unseren Abnehmern, jetzt figuriert es gleich hinter Deutschland. Sein Kontingent war im ersten Quartal 1929 0,29 Prozent unserer Ausfuhr, in diesem Quartal stieg es auf 15,7 Prozent. Die Ausfuhr nach Russland besteht hauptsächlich aus Automobilen und Chassis von mehr als 1600 Kilogramm sowie aus Automobilen und Chassis von weniger als 800 Kilogramm. Dann folgen zehn Länder mit Ausfuhrwerten von über 100,000 Franken. Es sind das, nach Gesamtwert geordnet: Grossbritannien, Tschechoslowakei, Frankreich, Argentinien, Spanien, Brasilien, Italien, Belgien, Oesterreich und die Niederlande. Sieben Länder erreichen Einfuhrwerte von über 10,000 Franken; es sind dies in absteigender Linie: Polen, Schweden, Columbien, Dänemark, Bulgarien, Marokko und Ungarn. Alle in den letzten vier Abschnitten erwähnten Länder absorbieren 98,5 Prozent unserer Ausfuhr, die andern 25 Länder teilen sich in den Rest. f. Verkehrsbewilligungen im Januar und Februar. Das eidgenössische statistische Amt lässt seit dem Monat Juli 1929 jeden Monat Stastistiken über die Einfuhr und die zum ersten Male in die Schweiz einfahrenden Motorfahrzeuge erscheinen. Es finden sich in diesen Ausweisen detaillierte Angaben über Herkunfsländer, Motorstärke, Tragkraft usw., geordnet nach Personenwagen, Lastwagen und Motorrädern, Im zweiten Halbjahr 1929 sind 3921 Tourenwagen und 916 Lastwagen, total 4837 Automobile, in die Schweiz eingeführt oder eingefahren worden. Die nachstehende Tabelle gibt Aufschluss über die Stückzahlen der Einfuhr in den sechs Monaten: Monat Juli August September Oktober November Dezember Tourenwagen Lastwagen Total 1248 256 1504 840 192 1032 556 134 690 5Ö8 167 765 345 94 439 AUTOMOBIL-REVUE 334 407 2. Halbjahr 1929 3921 916 4837 Im gleichen Zeiträume wurden insgesamt 4837 Fahrzeuge in den Verkehr gesetzt, wobei aber in dieser Zahl Spezialfahrzeuge und Traktoren -nicht eingeschlossen sind. Bei beiden Typen, den Personenwagen wie den Lastwagen, ist ein Rückgang sowohl in der Stückzahl der Einfuhr als auch in der Zahl der erteilten Verkehrsbewilligungen zu erkennen. Da aber bei dieser Zählung mit dem Monat Juli begonnen wird, der im Tourismus und im Autohandel neben dem Monat Juni ein Kulminationspunkt darstellt, ist dieser Rückgang wenigstens teilweise verständlich. Wenn diese Statistik einmal mehrere Jahre geführt worden ist, lassen sich Vergleiche ziehen, die Aufschluss über die effektiven Bewegungen der Ziffern der Einfuhr und der erteilten Verkehrsbewilligungen geben. Ean ton Zürich Bern Luzern üri Sohwyz Obwalden Nidwaiden Glarus Zug; Freiburg Salothurn Basel-Stadt Basel-Land Schaffhausen Appenzell A.-Rh. Appenzell I.-Rh. St. Gallen Graubiinden Aargau Tburgau Tessin Waadt Wallis Neuenburg Genf. Kanton Zürich Bern Luzern Uri Schwyz Obwalden Nidwaiden Glarus Zug Freiburg Solothurn Basel-Stadt Basel-Land Schaffhausen Appenzell A.-Rh. Appenzell I.-Rh. St. Gallen Graubünden Aargau Thurgau Tessin Waadt Wallis Neuenburg Genf Januar 1930. Xouiei vagen Lastwagen» 198 1S3 40 9 1 6 9 10 28 60 12861 37 1 71 47 48 94 12 29 150 40 23 10 9 Total 238 206 502 111 12 10 36 71 16 10 Tourenwagen Lastwagen* Total 133 27 110 26 21 2 8 23 37 1494 4 43 25 26 61 10 24 160 136 2724 6 89 28 46 15 12 4 39 4 10 53 4 29 12 38 1742 78 14 26 140 1A 154 Total 740 152 892 ft 4 221 10 4 13 14 12 23 9a Total 1090 196 Februar 1930. 47 1 75 60 62 106 14 32 178 1256 Es kann schon jetzt gesagt werden, dass für das erste Halbjahr 1930 diese Zahlen ansteigen werden bis gegen die Monate Juni und Juli. Den Beweis dafür wird aber erst die abschliessende Statistik dieses Halbjahres geben. Nachstehend bringen wir die Ziffern der ersten zwei Monate des laufenden Jahres. Die erteilten Verkehrsbewilligungen während dieser zwei Monate übertreffen die Verkehrsbewilligungen des letzten halben Jahres bei den Tourenwagen um 45,9 Prozent und bei den Lastwagen um 37,9 Prozent, lt. V«»l««-»h» Autopost ins Kiental. Zum ersten Mal wird dieses Jahr auf der sonst dem Automobil verschlossenen Strasse Reichenbach-Kiental ein Autodienst eingeführt. Dieser wird am 15. Juni aufgenommen und soll bis zum 15. September durchgeführt werden. Mit Rücksicht auf die enge Strasse wird die Strecke als Bergpestsfrasse bezeichnet, das Postauto wird also stets bergwärts ausweichen, -o- Ein Automobilfährschiff. Die dänische Staatseisenbahn hat für die Ueberfahrt über den Grossen Belt eine Automobilfähre bestellt, die 74 m lang und 11,7 m breit sein und für 500 Personen Platz bieten wird. Die Motoren entwickeln je 700 PS und 13 Knoten Stundengeschwindigkeit. Schon wieder eine Strolchenfahrt. Die Strolchenfahrten nehmen kein Ende. In seiner letzten Sitzung hatte sich das Basler Strafgericht mit einem Metzgerburschen zu befassen, der im Februar vor dem Stadttheater in Basel einen Fiat-Wagen entwendet hatte, Der Metzger besass den Schlüsseides Fiat-Wagens seiner Mutter und da diese Schlüssel alle nach dem gleichen Modelle gearbeitet sind, gelang es ihm mit Leichtigkeit, das Auto zu öffnen, Anlasser und Licht einzuschalten und loszufahren. In Frick gingen ihm Oel und Benzin aus. Er, versetzte kurzerhand einen Reservepneu, kaufte sich Benzin und fuhr weiter über Zürich, Winterthur nach Tageiswangen. Dort fand er, das Auto sei reparaturbedürftig. Er versetzte es einem Mechaniker für Fr. 80.—. Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängnisstrafe von fünf Monaten. Das Urteil lautete auf vier Monate Gefängnis und ausserdem wird beim Polizeidepartement der Antrag auf Ausweisung (denn es handelt sich um einen Deutschen) gestellt gr. * Einschliesslich Traktoren und Spezialfahrzeuge. AUTO-GARAGEN in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabel, seit 15 Jahren bewährte Bauart Ltnge Breite Höhe Preis an cm om Fr. Nr. 1 360 240 250 900. Nr. 2 480 240 250 1100. Nr. 3 480 300 250 1200. Nr. 4 600 300 250 1400. Preise ab Fabrik Lieferbar sofort. Nihere Auskünfte dnroh Eternit A.G., Niederurnen GRAND PRIX DE MONACO 6AVRIL 1930 DREYFUS CHIRON SUR B UGATTI SCINTILLA Süll ETHTS-UmS la I * CHAmPIQR depuis 1911 est montee par le grand constructeur HENRY FORD sur toutes ses vioitures. Dernandez pour l'ancienne Ford, , la bougie CHAMPION No. A 25 Pour la nouvelle Ford, la bougie CHAMPION N