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E_1930_Zeitung_Nr.036

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II. Blatt BERN, 23. April 1030 N°3 II. Blatt BERN. 23. April 1930 Bessere Sicht für den Fahrer. In den letzten Jahren ist mit der Einführung des Sechs- und Achtzylinders der vom Motor beanspruchte Raum immer grösser geworden. Infolgedessen rückt© der Platz des Lenkers immer weiter nach hinten. Es ist heutzutage nicht selten, dass der Chauffeur in der Mitte oder in der hintern Hälfte des Fahrzeuges sitzt und der Motor soviel Platz als der Sitzraum einnimmt. Nun ist aber ein Automobil vor allem zur Beförderung von Personen, nicht zur Beförderung eines Motors da. Abgesehen von dem kostbaren Raum, den der Motor wegnimmt, hat die grosse Länge der Motorhaube noch den Nachteil, dass die Sicht wesentlich verschlechtert wird. Im folgenden sei nun ein© neue Anordnung des Sitzraumes vorgeschlagen, wie sie bei Autobussen sich bereits durchgesetzt hat. Der Fahrer sitzt in einer kleinen Kabine an der Seite des Motors. Dadurch wird die Sicht bedeutend besser und es wird mindestens ein guter Sitzplatz frei. Die technischen Schwierigkeiten, die sich einer solchen Lösung widersetzen, sind verhältnismässig einfach zu beheben. Der Motor ist bedeutend schmaler als die Motorhaube und diese ist wieder noch lange nicht so breit wie die Radspur. Es ist also genügend Raum in der Breite wie in der Länge vorhanden. Auch die Anordnung der Pedale und der Lenkung bereitet keine Schwierigkeiten. Etwas komplizierter wäre schon die Steuerung des Wechselgetriebes, doch sind auch da die Schwierigkeiten nicht unüberwindlich. Ausser den Vorteilen, die bereits erwähnt worden sind, wären, noch zu erwähnen: die Kleinheit der Windschutzscheibe, welche das Oeffnen und Schliessen erleichtert, die Abgeschlossenheit des Fahrers, der durch die Gespräche der Passagiere nicht gestört wird, die Möglichkeit, die Windschutzscheibe offen zu lassen, ohne dass die Passagiere unter dem Zug zu leiden haben. Anderseits ist die Verbindung zwischen Lenker und Passagieren durch Herunterlassen des Fensters leicht möglich. Die Anordnung des Motors selbst würde keine Aenderung erfahren. Die Wasserpumpe, der Vergaser, der Dynamo würden auf der dem Lenker entgegengesetzten Seite noch genügend Raum finden. Im Winter könnte die Kabine des Fahrers vom Motor her geheizt werden, während eine gute Ventilation im Sommer dafür sorgen würde, dass die Hitze des Motors nicht in diese Kabine dringt. Das gegossene Automobil. In Frankreich stellt die Firma Fonderies et Forges de Crans für die Firma de Lavaud aus einer Aluminiumlegierung gegossene Chassisrahmen her. Der ganze Rahmen wiegt 165 kg, ist 3696 Millimeter lang und 1143 Millimeter breit. Die Wanddicke des Gussstückes beträgt Tm Gegensatz zu obigem Vorschlag zeichnet sich der Wagen alter Konstruktion durch eine lange Motorhaube, hoch montierte Scheinwerfer und bauschige Kotflügel aus, die alle mehr oder minder die Sicht auf die Fahrbahn verdecken. Links oben: Eine günstigere Sicht auf die Fahrbahn wird erreicht, wenn man den Führersitz als besondere Kabine neben den Motor vorschiebt. Durch das abgebrochen gezeichnete Dach wird eine Beurteilung des verbesserten Sichtfeldes ermöglicht. Links nebenstehend: Ein aufgeschnittener Wagen, der die vorgeschlagene Anordnung des Führersitzes, teilweise im Schnitt zeigt. Die Pedale sind auf beiden Seiten des Chassisrahmens montiert. rund 5 bis 10 Millimeter. Bei einer Belastung des Rahmens mit 3 Tonnen betrug die Durchbiegung rund 5 mm. Die metallische Legierung wird nach Veredelung durch Zusatz eines Alkalimetalls in Formen gegossen. In Deutschland hat die Metallgesellschaft Frankfurt a. M. ähnliche Gussstücke aus Silumin hergestellt. >+ Bremsweg gesetzlich festgelegt. Auf Grund eines Ergänzungsartikels zum Fahrzeuggesetz müssen in Kalifornien die Motorfahrzeuge innerhalb ganz gewisser Grenzen zum Stehen gebracht werden können. Die Bill bestimmt, dass entweder auf trockenem Asphalt oder auf einer Betonstrasse, mit einer Steigung von bis zu 1 Prozent, folgende Bremswege nicht überschritten werden dür-. fen : Bei 16 km/Std. 2,83 m; bei 24 km/Std. 3,39 Meter; bei 32 km/Std. 11,27 m; bei 40 km/Std« 17,67 m und bei 48 km/Std. 25,38 m. Ausgenommen sind von dem Gesetz be-< sondere Fahrzeuge, wie Schlepper und ähnliche langsame Nutzfahrzeuge. "h j Immer wieder künstlicher Kautschuk'. Nachdem nun schon von verschiedenen Seiten Verfahren zur Herstellung vonj künstlichem Kautschuk zum Patente ange« meldet wurden, hat die I. G. Farbenindu-< strie in Frankfurt a. M. neuerdings im Zu-< sammenhange mit der Kohleverflüssigung eine Reihe von Patenten folgen lassen. So kann man nach diesen Angaben syntheti-. sehen Kautschuk herstellen durch Behang dein von flüssigem Butadien mit Natrium-, hydrid. Das Butadien entsteht bei der Ein-* Wirkung von hochgespannten elektrischen Strömen auf Oele oder Teer bei einer Temperatur von 200 Grad. — Auch bei diesen neuen Patentanmeldungen fragt es sich, ob die Verfahren eine Konkurrenz hinsichtlich! Preis und Qualität mit dem Naturkautschuk auszuhalten vermögen. A. E. , Kühlung der Dynamo. Es ist eine dem Fachmann längst bekannte Tatsache, dass die Stromabgabe einer Dynamo von deren Temperatur beeinflusst wird. Die erhitzte Dynamo liefert bedeutend weniger Strom. Hitze ist aber auch für die Isolation der Dynamowicklungen schädlich. Man hat deshalb alles Interesse, dafür zu sorgen, dass die Temperatur eine gewisse Grenze nicht übersteigt. In erster Linie rühren Ueberhitzungs-» erscheinungen meist von einer zu starken elektrischen Belastung der Dynamo her. Die stromverbrauchenden Apparate sind im Verhältnis zur Dynamogrösse zu zahlreich oder zu anspruchsvoll. Bei den meisten Dynamobauarten, vor allem den sogenannten Drei-' bürsten-Dynamos, lässt sich allerdings die Stromabgabe leicht regulieren. Gerade hierin liegt aber eine gewisse Gefahr. Nur allzu oft werden Dynamos auf eine ihre normale Leistungsfähigkeit überschreitende Stromabgab< LASTWAG OMNIBUSSE CARS-ALPINS in unübertroffener Konsteuicti EIN BESUCH IN UNSEREN WERKEN WIRD SIE UEBERZEUGEN ARBON * BASEL • BORGES * ZÜRICH Eine Woche mit Esso fahren • «• • beweist Ihnen, wieviel grösser das Startvermögen, die Kraft und die Schnelligkeit des Wagens durch den Superbrennstoff Esso ist. Tanken Sie Esso bei den silbernen Pumpen,oder aus der geeichten io-Literkanne. S30-I006 STANDARD MOTOR OIL •• fest» • STANDARD BENZIN für BENZIN und OEL nur durch die Albisrieden-Zürich Letzigrabenstrasse 16 Verlangen Sie kostenlose Beratung und unverbindliche Offerte!