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E_1930_Zeitung_Nr.040

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N» 40 II. Blatt BERN, 6. Mai 1930 No 40 II. Blatt BERN, 6. Mai 1930 Tedan. Rundschau Mehr Acht- als Sechszylinderwagen werden gegenwärtig schon in den U. S. A. gebaut. Im Handel sind dort 46 Achtzylindermodelle, aber nur noch & Sechszylindertnodelle. y. Der Personenwagen - Dieselmotor. Der amerikanische Automobilfabrikant Cummins hat zu Versuchszwecken einen Personenwagen mit einem Dieselmotor ausgerüstet, mit dem bei den ersten Prüfungen über alle Erwartungen gute Resultate erzielt worden sein sollen. Auf der Strandbahn von Daytona erreichte der Wagen, tourenmässig ausgerüstet und karossiert, eine Maximalgeschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern. Während einer Ueberlandfahrt von 4000 km Länge, wobei Gummings den Wagen selbst lenkte, wurde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von nahezu 70 Stundenkilometern erzielt und die Brennstoffkosten für die ganze Strecke betrugen nur 4,75 Dollar. at. Neue Raketen-Versuchsfahrten. Der unermüdliche Raketenantriebs-Spezialist Max Valier hat kürzlich in Berlin und Britz wieder einen neuen Raketenmotor-Typ vorgeführt. Wie bei den meisten bisherigen Versuchen war der Motor dabei auf einem leichten Automobilchassis montiert. Mit diesem Fahrzeug vollführte Valder mehrere längere Runden, wobei er zeigte, dass sich die Geschwindigkeit beliebig variieren Hess. Der neue Raketenmotor arbeitet mit flüssigen Brennstoffen, z. B. Benzin, Alkohol, Benzol, Rohöl oder dergl. und flüssigem Sauerstoff. Der Brennstoff und der Sauerstoff gelangen zusammen aus Hochdruck- Stahlflaschen in einen dickwandigen Behälter, werden hier entzündet, gehen dadurch Sh Gasform über, wobei sie sich stark ausdehnen, und verlassen schliesslich den Behälter wieder unter hoher Geschwindigkeit durch eine Düse, wodurch die bekannte Rückstosswirkung zustandekommt. Gegenüber dem bisherigen Raketenverfahren, das mit festen Brennstoffen, wie Schiesspulver usw. arbeitete, bietet das neue den Vorteil, dass die Verbrennung beliebig geregelt oder auch in jedem Moment unterbrochen werden kann. Zudem wird die Rauchund Gasentwicklung stark vermindert und die sonst auftretende starke Stichflamme wird auf ein Minimum reduziert. Für den Automobilbetrieb kommt aber trotzdem auch ein nach diesem Verfahren arbeitender Raketenantrieb nicht in Frage, da eine wirtschaftliche Kräfteausnützung erst bei sehr hohen Fortbewegungsgeschwindigkeiten, etwa bei 1000 Stundenkilometern herum, möglich ist. Valier will mit seinen Raketenautos auch nur Anhaltspunkte für weitere Studien gewinnen. -s. Eine neue teilbare Felge. Von einem Mr. Thomas wurde eine neue Radfelge für Automobile patentiert, die besonders im Hinblick auf die Möglichkeit eines leichten Montieren« und Demontierens von Reifen alle bisherigen Feligenkonstruktionen übertreffen soll. Der eine Rand der Felge ist dazu abnehmbar, und zwar einfach dadurch, dass man ihn gegenüber dem übrigen Felgenkörper um ca. 2 cm verschiebt. Aus der beistehenden Skizze ist der Verschluss ohne weiteres zu erkennen. Die Verschiebung des Die neue Thomas-Felge mit einteiligem, leicht abnehmbarem Ring. S = Sicherung. Felgenrandes lässt sich unter Anwendung eines keilförmigen Hobels sehr leicht vornehmen. Damit sie nicht auf der Fahrt ungewollt auftritt, ist eine Sicherung in Gestalt einer in den Felgenkörper eingesetzten Schraube vorgesehen. Gewöhnlich ragt diese Schraube in ein Loch des Felgenrandes hinein und verhindert ihn am Sich-Drehen. Aufgehoben wird die Sicherung, indem man die Schraube ganz in den Felgen-Hauptkörper hineindreht, y. Das elektrische Anlassen des Motors bei kaltem Wetter ist eine der Hauptursachen dafür, dass die Automobil-Batterien vielfach nur einen Bruchteil ihrer normalen Lebensdauer erreichen. Bei kaltem Motor und entsprechend schwer laufenden, weil verharzten und verklebten Kolben und Wellen, beansprucht der elektrische Anlasser eines mittleren Wagens oft Stromstärken von 100—200 Amperes. Abgesehen davon, dass eine so starke Stromentnahme die Batterie rasch entlädt, kann sie auch zur Folge haben, dass sich die Akkumulatorenplatten verbiegen und dass deren Füllmasse herausbröckelt und dann als Schlamm am Boden der Zellen liegen bleibt, wo er einen teilweisen innern Kurzschluss darstellt und eine dauernde Entladung der Zellen verursacht. Vorschlag einer Anlasserschaltung, bei welcher Beschädigungen der Batterie durch zu grosse Stromentnahme verhindert werden. Um die Batterieschädigungen wenigstens teilweise >auszuschliessen, hat ein Ingenieur Davis die beistehend skizzierte Anlasserschaltung vorgeschlagen. Ihr Kennzeichen ist, dass die Möglichkeit, den Anlasserstromkreis zu schliessen, von der Höhe der Batteriespannung abhängig gemacht wird. Ist die Batterie teilweise erschöpft, hat sie also nicht die normale Spannung, dann verhindert die vorgeschlagene Schaltung automatisch ein elektrisches Anlassen. Der Fahrer weiss dadurch, dass er den Motor von Hand ankurbeln soll. In unserer Skizze ist der Druckknopf zum Betätigen des Anlasser-Kontaktes mit A bezeichnet. Druckknopf und Schaltvorrichtung Dd sind jedoch nicht starr miteinander verbunden, da das rechte Ende des bei f gelagerten Kontakthebels in der Gabel F des Druckknopfschaftes ein gewisses Spiel besitzt. Nur beim Loslassen des Druckknopfes erfolgt eine zwangsläufige Mitnahme, indem dabei der Kontakt D-d geöffnet wird. Die Schliessung dieses Kontaktes geschieht unter der Einwirkung des Elektromagneten H, bzw. dessen Eisenkernes h. Damit der Elektromagnet aber genügend Zug aufbringt, um eine Gegenfeder zu überwinden, mussdie Batteriespannung genügend hoch sein. Ist die Batteriespannung zu niedrig, dann bleiben der Eisenkern h und der Kontakthebel F-D in Ruhe, auch wenn der Anlasserdruckknopf niedergetreten wird. Damit ist die gestellte Aufgabe in bemerkenswert einfacher Weise gelöst; die Batterie hat einen wertvollen Schutz erhalten. Für Notfälle hat der Erfinder aber immerhin noch die Möglichkeit offen gelassen, den elektrischen Anlasser trotz des Versagens des selbsttätigen, spannungsabhängigen Kontaktes zu benützen. Er hat dazu auf dem Schaft des Druckknopfes noch die Hilfskontaktfinger B und C vorgesehen, die den Anlasserstromkreis von b nach c zwangsläufig schliessen. Das geschieht aber erst, wenn man den Drueklcnopf besonders tief durchdrückt. Und dieses tiefe Durchdrücken hat zur Bedingung, dass man vorher das Distanzstück G entfernt. ma. Selbsttätige Brems - Nachstellvorrichtung. Die im folgenden beschriebene selbsttätige Brems-Nachstellvorrichtung wird seit kurzem bei einem bekannten englischen Wagen angewandt, soll sich aber auch bei jeder beliebigen Bremskonstruktion einbauen lassen. Aus der beistehenden Zeichnung geht hervor, dass der gewöhnliche Bremsnockenhebel durch das Gehäuse A ersetzt ist Dieses Gehäuse kann sich allerdings auf der Brems- VERRINGERT DIE STEIGUNGEN Bei einem Motor, ebenso wie bei einem Fussgänger, bedeutet das Klettern eine Anstrengung, die durch eine Erhöhung der Temperatur zum Ausdruck kommt. In unserem Lande arbeiten die Motoren stärker als anderswo; die Notwendigkeit, siemitMobiloil zu schmieren ist daher in der Schweiz durchaus zwingend. Tatsächlich schützt dieses unvergleichliche Oel die Bewegungsorgane vor Reibung und verhindert ihre Abnutzung. Gleichviel wie stark man sie in Anspruch nimmt, die feine Oelschicht, die niemals auseinanderreisst, erleichtert ihnen die Arbeit und vermeidet damit grosse Temperaturerhöhungen. Bei unseren sehr starken Steigungen erleichtert Mobiloil dem Motor die Arbeit und ist ihm eine nie versagende Hilfe. Verwenden Sie Mobiloil, sein Gebrauch bedeutet für Sie Annehmlichkeit und Ersparnis. Sie verschaffen sich damit Schutz und erzielen Ersparnisse mit der rucknehmbaren 2 Kilo-Kanne.