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E_1930_Zeitung_Nr.034

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12 AUTOMOBIL-REVUE

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Bern, Montag 14. April 1930 IV. Blatt der „Automobil-Revue" Nr. 34 Ostern Rauh ist der heilige Freitag, Voll (Lüstern Ahnens und voll schwerer Schuld. So sasser entsteht der Ostersonntag In frählingshafter Helle und Huld. Und wir begehrt ihn stolz und erhoben, Wir wissen uns Menschen voll Zweck und Ziel. Wir wissen, dass einstmals von da droben Geist ergossen wurde und göttlich Gefühl. Wir freun uns am Menschsein und auch am Geiste, Wir wollen uns in seinem Dienste erneuen; Und alles was nach ihm, was nach oben weist, Das soll uns am Ostertag erfreuen. ae. Bobby schmückt sich mit fremden Federn . . . Von Corinna. Dass mein Freund Bobby ein Schwerenöter ist, habe ich immer gewusst. Dass ihn aber diese von Vaters Seite ererbte, unheilvolle Anlage soweit bringen würde, das hätte idh nicht gedacht. — Gestern Abend kam Bobby zur gewohnten Stunde auf meine Bude. Er machte — milde gesagt — einen ziemlich niedergeschlagenen Eindruck und warf sich wortlos auf mein Sofa. Stumm sog er an einer Zigarette und schaute dem Rauch nach. — Ich schrieb ruhig weiter, denn ich weiss, dass Bobby in solcher Stimmung nicht befragt werden will und dass er, wenn er lange genug geraucht hat, von selbst mit seinem Kummer auspacken würde.— «Du, Fred*, fing er auch schon an, •« weisst Du, so ein Pech, so; ein rabenschwarzes Ürpecti kantlnur ich haben.» « Aber wieso denn, alter Junge? Was ist denn los? Hast Du denn nicht ein paar wunderschöne, Herz und Nieren stärkende Wintersporttage hinter Dir? Kommst Du nicht aus Sonne, Schnee und stahlblauer Luft herunter, braungebrannt wie ein Ägypter, während wir armen Sklaven der Arbeit mit Bleichgesichtern am Schreibtisch sitzen müssen? > «Ja», sagte er langsam, «das schon. Oben war es ja auch wundervoll. Aber dann ist mir auf der Heimfahrt so eine dumme Sache passiert, weisst Du, wie sie eben nur mir passieren kann.» — Bobby zerdrückte den Rest seiner Zigarette in einem Aschenbecher, zog die Kniee an, umfasste sie mit beiden Armen und fing an zu erzählen. « Also ich war ganz allein im Kupee und schon über eine Stunde gefahren, als ich an einer Station ausstieg, um am Kiosk eine Zeitung zu holen. Ich spazierte bis zur Abfahrt auf dem Bahnsteig herum, und wie ich bei meinem Wagen vorbeikomme, da sehe ich am Fensterplatz gegenüber von meinem Sitz ein hellbraunes Damenfilzhütchen. Aha, dachte ich, jetzt hast du Gesellschaft bekommen. — Ich schüttle meine Knickerbokers zurecht, ziehe den Ledergürtel über dem Pullover fester und steige dann in den Wagen. — Die Dame war in ein Buch vertieft und schaute nicht auf, als ich mich ihr gegenüber niederliess. Sie kreuzte nur die gutbeschuhten Füsschen, um nicht mit meinen Golfschuhen in Berührung zu kommen. Also hatte sie mich bemerkt, nicht wahr? Aber sie schaute nicht von ihrer Lektüre auf. Ich konnte sie ungeniert betrachte und tat dies um so hemmungsloser, als ich ihr» Gesicht noch nicht gesehen hatte und nicht wusste, ob sie jung oder alt war. — Sie trug ein tadelloses Tuchkostüm aus Tweed, und Hut, Krawatte und Handschuhe waren in der Farbe darauf abgestimmt. In der Ecke hing ein erstklassiger Pelzmantel, ein eleganter, kleiner Lederkoffer lag im Netz und auf dem Sitz neben ihr waren ein paar Bücher aufeinandergeschichtet. Mein aufmerksames Betrachten störte sie nicht; sie schaute nicht auf. — Einmal öffnete ich das Fenster; dann schloss ich es wieder; doch sie rührte sich nicht. — Da kam mir der Zufall zu Hilfe: eines der Bücher fiel herunter und wie ich es aufhebe und wieder hinlegen will, da schaut sie mich an. — Fred, du kannst es mir nun glauben oder nicht: ich habe nie ein süsseres Geschöpf gesehen! Ein unbeschreiblich liebliches Kindergesicht fächelte mich an und sagte: «Danke.* Ich (war über diesen Anblick so erstaunt, dass ich kaum hörte, was sie sagte. Es muss etwas von einem «überaus interessanten, spannenden Buch» gewesen sein... denn als ich mich endlich gefasst hatte, da merkte ich, dass wir von Literatur sprachen. — «Ken- Frühling bei Lugano. nen Sie Peter Stüwer?» fragte sie midi, .«alle diese Bücher sind von ihm, sehen Sie. Er ist der, einzige Schriftsteller der Gegenwart, der mich fesselt.» Und schon vertiefte sie sich wieder in ihrem Schmöker.— Hm, Peter Stüwer; du kennst ihn ja auch. Er war damals Captain unserer Hockeymannschaft und ein leichtsinniger, oberflächlicher Bruder. — Jetzt schreibt er vielgelesene Bücher und verdient scheint's viel Geld damit s. Wenn du, Fred, damals nicht eingesprungen wärst, so hätte er vorzeitig die Schule verlassen müssen und... na ja. — Aber auf die Frage meiner reizenden Nachbarin: «Kennen Sie Peter Stüwer?» hatte ich keine Antwort geben können, weil dieser Peter Stüwer die Aufmerksamkeit der Fragestellerin schon wieder in Anspruch genommen hatte. — Nach einer Weile, während welcher ich die Kleine wieder ungestört betrachten konnte und eine Menge reizender und interessanter Details an ihr entdeckt hatte, schloss sie das Buch und schaute auf. «O, es ist himmlisch,» sagte sie, «ich muss es immer und immer wieder lesen» ... Ganz verträumt schaute sie mich dabei an und sah so hinreissend lieb •war der eigentliche Grundgedanke für die Bewegung der Ubr. Findige Köpfe suchten nun die Möglicbkeit, diesen Grundgedanken für das selbsttätige Aufziehen einer Ubr zu verwenden — und es gelang. 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Dann gab ich ihr das Buch zurück und die schönsten Augen der Welt lasen die soeben von mir geschriebene Lüge. « O », hauchte sie strahlend und wie mir schien, überglücklich lächelnd, « o, Sie sind Peter Stüwer?.., Das ist ja, das ist ja... riesig interessant. Nun müssen Sie mir viel erzählen, und Sie müssen auch meinen... Vetter kennen lernen, der mich in der Stadt erwartet.» Und dann verplauderte ich die reizendste halbe Stunde meines Lebens. Dieser kleine Racker machte mir zwar heiss mit Fragen und Argumenten über Peter Stüwers literarische Produktionen und die Bücher, die ich nie gelesen hatte, brachten mich in aufregende Situationen. Aber ich schwindelte michi so durch und nahm mir vor, der Kleinen, die nicht nur schön, sondern auch gescheit war, sobald als möglich zu beichten. Aber da waren wir schon in den Bahnhof eingefahren, bevor ich dazu gekommen wäre. Ich half ihr die Bücher versorgen, legte ihr den Mantel um und trug ihren kleinen Koffer auf dem Bahnsteig hinter ihr her, als sie plötzlich einem grossen Kerl in die Arme fiel und ihn wie toll küsste. Und wie die beiden Gestalten nach erfolgter Begrüssung sich lösen, da erkenne ich in dem langen Kerl Peter Stüwer. Schelmisch lächelnd stellt uns die Kleine vor: «Mein Mann...»; bevor sie jedoch weiterfahren konnte, fiel ihr Peter ins Wort: «Ja, grüss Gott, Bobby; was lebst du, was machst du? Kennst du meine Frau?» ... Ich murmelte etwas von «Reisebekanntschaft» und erklärte ihm dann, ich müsse meine Skier am Gepäckwagen holen und sie möchten .mich.doch in der Halle erwarten. — Das ist alles; Ieh,