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E_1930_Zeitung_Nr.034

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AUTOMOBTL-REVÜE

AUTOMOBTL-REVÜE 1930 - N» 34 Im Auto durch a^fe.^,. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersicntiic« in O. R. Wagner' Führer für AutomobiMahrer, otrtirielle Ausgabe de T 3. S. Ragaz Gutbürgerliches Haus — Altbekannt für gutt Küche u. Qualitätsweine. Garage. Telephon 3. Besitzen Familie Müller. Bad Ragaz Kanton St. Gallen HOTEL LATTMANN Von den Automobilisten bevorzugtes Haus. Autoboxen. — Zimmer mit fliessendem Wasser BUCHS (ist. G.) HOTELBAHNHOF Bekannt für Ia. Küche und Keller. Gr. schattiger Garten. Garage. Telephon 40. orsiec Telephon »C Sennwald '5 Minnten v Station Salez) FLIIMS ABBOi\, Hotel ISaer T *&»% u Der Treffpunkt der Automobilwelt — Neu renoviert — Verandasaal ui d Gatten am See — Fllessaiides kaltes und warmes Wasser — Heizbare Autoearagt- — Kenommierte 'Küche — Spezialität: Frische Bodenseefische. — Daneben das neuerbaute iuK- FILMTHEATER CAPII OL. V.B empfidQlc sich bestens F. DAETWILE«-VOÖEL. Mite iert d.-s A C.x. n.'I .C.S. Rheineck HOTEL HECHT Spezialität: Fischküche. Telephon 22. K. SCHMID. Rappersui Kendez-vons der Automobilisten. — Garage. Tel. 43. A. KAELIN, Mitglied des T. C. S. fcme Fahrt ins heimelige Feinste Spezialitäten Gedieg Erfrischungs-Raum Hotel Gamperdon * Schönster * ** Ausflugspunkt • • • M in den Telephon Flumserbergen. 24 Idealer Ferien 1400 in aufenthalt Gepflegte Küche und Keller Spez.: Bachforellen. Oross-Oaraee. Hftfl. Empfehlung: A, KURATH, T C.S oder ein Erholungsaufenthalt in den Monaten Mai-Oktober wird Ihnen unverges^lich bleiben Prospekte durch das VERKEHRSHU EAU IN LICH O NSTEIG Heimeliger Erfrischungsraum. Patisserie. Glaces. Wein Bier. Spezialität Gefüllte Toggenburerer-Biberli. Ideale Antn-^tell SENNWALO, Buchs (bt. Gallen) Anerkannt vorzügl. Heilerfolge, Gicht, Rheumatismus, Nervenu. Magenschwache. Stärkste eisenhatt. Schwefelquelle Aerztiich empfohlen. Waldr. Gegend. Spez.: Güggeli, leb. Forellen. Selbstgef. Butterküche. Reelle Weine. Zivile Preise Garage. Bitte, Pro'pfktc verlangen I. Gantenbein-Schwendener Pia GHS« KOI! (Zürich) zm HECHT Altbekannter Landgasthof. Vorzügliche Küche und üeller. — Eigene Fischerei. — Groaser Karton. Telephon 68 Bevorzugt von Automobilisten, vereinen, und üeseuschatten, liegt inmitten prächtiger Waldpartien u; d bietet jeden schönen Sonntag in reizenden Gartenanlagen (Dancing im Freien gemiitl. Unterhaltungen, ist bekannt durch seinen mod. Komfort und seine vorzügliche Küche und Keller (labende Forellen). Tel. 943 15. (irartenm>inn, Mit^l. v. A.C.S. n. T,O,>' Komfortabel neu eingerichtetes Hau8. Zimmer mit fliessendem Wasser. Selbstgeführte. Küche. Reelle Landweine, Forellen, Garage, 10 Boxen Tel. | Trosse Gartenwirtschaft 6itzungslokalität so erklärte der Führer des Fremdenautös, «an dem «berühmten Hofbräuhaus vorüber.» «Wir nicht!» riefen zwei Amerikaner und sprangen begeistert ab.

34 — 1930 ÄUTOMOBIL-REVUli Die humoristische Ecke Ote Zuianrtssirassen aus aer ganzen acnweiz sind ersiontilon in O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausqabe de« T. C. S. Erboster Patron : Sie Idiot, ungeschickter Töl pel... Chauffeur: Oho, das hätte mir mein letzter Pa tron bei einem Unfall doch nicht zu sagen getraut! Patron • Wohl möglich! Aber wahrscheinlich war dann der Schaden nicht so enorm! Chauffeur : Allerdings, aber dafür war der Patron tot I Stimme aus dem Garten: «Komm schnell, Liebling l > — c Meinst du mich oder Dodo ? » Ein vorsichtiger Erbe. Der holländische Journalist Teun, der es im Laufe seines kaum 30jährigen Lebens schon zweimal fertiggebracht hatte, ein ansehnliches Vermögen zu verjuxen, erbte dieser Tage, als er gerade wieder einmal nichts zu beissen hatte, zum drittenmal, und zwar das Millionenvermögen seines Pariser Onkels van Megen. Er fuhr nach Paris, holte sich das Geld vom Notar, begab sich von dort direkt in das berühmte Restaurant Prunier und bezahlte dort im voraus für zehn Jahre täglich zwei Mahlzeiten. Dann begab er sich zum ersten Schneider, in das beste Der alte Seebär: « Und ich war allein auf dem Floss. ich musste fünf Tage rudern, bis ich Land sjchtete. > Die junge Dame: « Oh, 4»ß muss sehr hübsch gewesen sein. Ich rudere für mein Leben cern! > Bunte Chronik aus aller Welt Wäschegeschäft, zum elegantesten Schuhmacher und ins teuerste Hutgeschäft der Stadt und deckte überall seinen Bedarf für schnupfter in der « Münch. Telegr. Ztg.» — zehn Jahre im vornherein ab. Als er muss das wirklich sein? Muss jeder von uns schliesslich auch noch im ersten Friseurgeschäft sämtliche erdenklichen Abonne- mindestens 4^H6 Wochen im Jahr, also ein Zehntel seines Lebens, durch diese nichtswürdigste und lächerlichste aller Krankheiten ments auf dieselbe Zeit gelöst hatte, fuhr er verHeren? Müssen wir wirklich — wenn man mit dem Rest des Geldes nach Monte Carlo und versucht dort seit einer Woche, es an den Mann bzw. an die Bank zu bringen. Schafe, die drei Jahre dursten mussten. Um die Widerstandskraft der Schafe als Zuchttiere für trockene Gegenden zu erproben, hatte die Regierungsfarm von Südafrika in Graaff Reinet eine Herde von 800 Tieren in einer fast vollkommen wasserlosen Gegend ausgesetzt. Mehr als drei Jahre lang Hess man die Tiere in diesen Gebieten und brachte sie erst jetzt wieder in ein Wassergebiet. Es zeigte sich, dass viele der Tiere, als ihnen wieder Wasser zum Trinken zur Verfügung stand, keinen Durst zeigten und teilweise vollkommen den Geschmack für Wasser verloren hatten. Die Schafe waren während der ganzen Zeit nur mit Oelkuchen und Steohgräsern ernährt worden, ohne dass ihnen, ausser dem Morgentau, eine Flüssigkeit zugänglich gewesen wäre. Sowohl das Fleisch als auch die Wolle der Tiere hat sich in diesen drei Jahren nicht im mindesten verändert. Auf Grund dieser Experimente wird man jetzt auch die Schafe in Gegenden bringen, die man bisher wegen ihrer Wasserarmut gemieden und ungenutzt gelassen hatte. Nie wieder Schnupfen! Unsere moderne Medizin hat es sicher sehr weit gebracht: wir haben die Radiumbehandlung gegen den Krebs, die Gerson-Diät gegen Tuberkeln, — von den Errungenschaften und Wunderdingen der Chirurgie ganz zu schweigen. Der Arzt kann heute alles. Alles? Nein, das wohl nicht. Und das Merkwürdige dabei ist, dass seine Kunst gerade vor den scheinbar leichten, kleinen, nebensächlichen Dingen versagt. Eine neue Nase kann man dir je nach Wunsch modellieren, aber den Schnupfen in deiner Nase — von dem kann dich kein noch so angepriesenes Mittel befreien. Gegen alle lebensgefährlichen Krankheiten, — Pocken, Diphteritis, Scharlach — gibt es wirksame Mittel. Aber vor der ganz gewöhnlichen, ganz schäbigen Erkältung, dem ab-: scheulichen, qualvollen, unästhetischen Schnupfen versagt alle ärztliche Kunst. Grippe, Schnupfen, Erkältungen bleiben, solange es ihnen beliebt. Das kann «in«, das kann zwei und das kann auch drei Wochen dauern. Und wenn du auch zwanzig Tablettenschachteln täglich verspeist, vom Morgen bis zum Abend gurgelst und vom Abend bis zum Morgen inhalierst: nichts, nichts nützt. Ein richtiger Schnupfen lässt sich eben durch nichts vertreiben. Und gerade wenn du nichts mehr tust, — dann ist er plötzlich verschwunden. Nun frage ich — so schreibt ein Ver- das auf das ganze Leben berechnet — sechs Jahre lang gurgeln, inhalieren, mit verquollenem, verblödetem Kopf uns schneuzen? Es gibt keine Krankheit, die uns so viel Zeit, so viel Arbeitskraft, so viel Lebensfreude stiehlt, wie dieser ewig wiederkehrende, langweilige, ekelhafte Herbst-, Winter-, Frühlings- und Sommerschnupfen, diese lächerliche Krankheit, die gerade deshalb so niederträchtig, so demütigend ist, weil niemand sie ernst nimmt: Wenn sie wenigstens etwas gefährlich wäre, wenn man an einem Schnupfen sterben könnte! Dann hätte sich längst eine internationale Liga zur Bekämpfung des Schnupfens organisiert, dann hätte die moderne Medizin sicher schon ein wirksames Serum gefunden: ein Pülverchen, ein Spritzchen — und in 10 Minuten ist der Schnupfen fort! Wann werden wir so weit sein?! Wann wird das letzte Schnupftuch ins Museum wandern — für kommende, glücklichere Geschlechter als das Zeugnis einer schmachvollen, menschenunwürdigen Vergangenheit? Wann werden wir erleichtert aufatmen und in das goldene Buch des menschlichen Fortsehrittes (wenn es so ein goldnes Buch überhaupt gibt!) die Worte eintragen dürfen: «Nie wieder Schnupfen!» Tarzan unter den Leoparden. Vor etwa zwei Monaten verschwand das sieben Wochen alte Kind eines FarmerehepaaTes in Angola. Da man davon überzeugt war, dass der Säugling von Negern geraubt worden war, machte man in dieser Richtung alle möglichen Versuche, des Kindes wieder habhaft zu werden. Vergeblich. Kürzlich hörten eingeborene Jäger in einer Schlucht das Wimmern eines Kindes. Die Gegend wurde eingekreist und ein Kesseltretben veranstaltet, dem fünf Leoparden zum Opfer fielen. In einer Höhle fand man das vermisste Kind bei bester Gesundheit, halb begraben unter dem Körper einer soeben verendeten Leopardjn. Vollständig der Neuzeit entsprechend renoviert Flletsen des Kalt- und Warmwasser In allen Zimmern. 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