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E_1930_Zeitung_Nr.039

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AUTOMOBIL-REVUE

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N°S9 Blatt BERN, 2. Mai 1930 Revue W39 II. Blatt BERN, 2. Mai 1Q30 Der Saurer-Dieselmotor Der Bau von Automobil-Dieselmotoren hat in erster Linie den Zweck, die Anwendung billiger Schweröle als Betriebsstoff zu ermöglichen. Als solcher Betriebsstoff kommt vor allem das sog. Gasöl in Frage, dessen gegenwärtiger Preis ca. 3V2mal niedriger ist als der des Benzins. Weiter bietet das Dieselprinzip Aussicht auf eine bedeutend bessere Ausnützung des Brennstoffes, als sie beim Vergasermotor möglich ist. Das erste Ziel, die Anwendungsmöglichkeit von Schwerölen im Automobilmotor, schien man zuerst auf verhältnismässig kurzem "Weg, nämlich einfach durch Verwendung besonderer Vergaserbauarten und Vorwärmungsvorrichtungen, erreichen zu können. Die Erfahrung mehrerer Jahre lehrte dann aber, dass auf diese Art nicht durchwegs einwandfreie Resultate zustandekamen. Die Vergasung des schwer verdampfbaren Schweröles blieb vielfach unvollständig und damit auch dessen Verbrennung. Das Anlassen des Motors war oft zeitraubend und umständlich. Ausserdem zeigte sich die Gefahr des Verharzens und Verschmutzens von vitalen Motorteilen, die oft zu Brüchen und andern schweren Störungen führte. Heute neigt man deshalb in den massgebenden Kreisen mehr zur Ansicht, dass der längere Weg über den Dieselmotor grösseTe Aussichten bietet. Immerhin war der Weg, der zu den ersten brauchbaren Ergebnissen führte, mühsam genug. Zwei Hauptaufgaben galt es zu erfüllen: Erstens die, den Motor für Fahrzeugbetriebszwecke genügend leicht zu bauen; zweitens, ihn zum Schnelläufer zu entwickeln. Beide Bedingungen gehen teilweise ineinander über. Prinzip eines Dieselmotors. Das Hauptmerkmal des Dieselmotors besteht bekanntlich darin, dass während des Ansaugtaktes nur Luft angesaugt wird, dass der Brennstoff erst am Ende des Kompressionstaktes in den Zylinder gelangt, und zwar durch Einspritzung, und dass die Abb. 1. Schema des Strahlenzerstäubungsmotors. Abb. 4. Schemati scher Schnitt durch die Einspritzdüse. In. der Ruhestellung ist die Diisenöfftmng durch einen Zapfen verschlossen und so vor Verschmutzung geschützt. Unter der Einwirkung des Oeldruckes schiebt sich jedoch der Zapfen zurück, wie rechts unten und in der Matte in den Detadlschnitten dargestellt. Brennstoff Zündung ausschliesslich durch die Kompressionswärme der hochkomprimierten Luftladung erfolgt. Eine der Hauptschwierigkeiten, die es dabei zu überwinden gilt, ist die, den-Brennstoff trotz der kurzen Einspritzzeit genügend fein in der Luftladung zu verteilen. Nur so ist eine vollständige Verbrennung gewährleistet Diesel genügte dieser Bedingung, indeni er den Brennstoff zusammen oder vermittelt Abb. 2. Schema des Vorkainmennuotora. B = Vorkammeröffmingen. Vi z=i Verbrennoingskammer, V2 = Vorkammer. ALI. rr Abb. 3. Schema des Luftspeichermotors. Sp =• Luftspeicher. T = Trichter mit Verengung L. Ansicht und Teilschnitt der Bosch- Einspritzpumpe. eines Luftstrahles unter hohem Druck in den Zylinder einblies. Beim Fahrzeugmotor musste aber diese Art der Brennstoffeinführung von vornherein ausscheiden, da sie umfangreiche und schwere Kompressoranlagen mit sich bringt. Es musste ein «kompressorloser» Dieselmotor geschaffen werden, ein Dieselmotor «mit direkter Einspritzung». Art der Einspritzung. Die Art und Weise, wie man diese Einspritzung am besten vornimmt, damit die bestmögliche Verteilung des Brennstoffes in der Luftladung zustandekommt, stellt nun. heute das Hauptproblem dar. s In der Praxis eingeführt sind gegenwär-* tig bei Fahrzeugmotoren drei Systeme: dag Strahlzerstäubungs-System, das Vorkam-* mer-System und das Luftspeicher-System^ Beim erstgenannten sitzt die Düse direkt im einer Wand der Verbrennungskammer. Die feine Brentistoffverteilung wird durch Anwendung äusserst hoher Einspritzdrücke —< z. B. 700 Atm. beim Junkers-Motor — angestrebt. Beim Vorkammer-System gelangt der eingespritzte Brennstoff zuerst in eine Vorkammer, d. fi. in einen mit dem Verbrennungsraum durch eine Anzahl feine Bohrungen verbundenen Raum von 25-30%} des Verbrennungsraum-Volumens. Auch die. Entzündung findet zuerst in dieser Vorkammer statt, und zwar im Moment, in dem: die Einspritzung erfolgt. Die einsetzend© Verbrennung in der Vorkammer selbst bewirkt dann, dass das in ihr enthaltene Ge-< misch durch die Bohrungen in den eigent* liehen Verbrennungsraum «hinausgeschossen» wird, wobei es sich erst innig mit dec Luft vermischt. t Der Saurer-Diesebnotor ist als Luftspeicher-Motor gebaut und* weicht damit im System von diesen beiden; Systemen nochmals ab. Er sei im folgenden eingehender beschrieben: Er ist ein Sechszylinder von 110 mm Bohrung und 150 mm Hub mit abnehmbarem Zylinderkopf und hängend angeord-* neten Ventilen, die von der Nockenwelle aus durch Stossstangen und Kipphebel betätigt werden. Kurbelwelle und Nockenwelle sind siebenfach gelagert, die erstere auf Rollen* lagern. Die Einspritzpumpe und Einspritzdüsen stammen von Bosch. Zur Erleichterung des Anlassens bei kaltem Motor sind Anlass-Glühspiralen eingebaut, die morgens beim ersten Anlassen des Motors während ca. 30 Sekunden elektrisch geheizt werden. Ein Regler besorgt die Einhaltung der maximalen Betriebs-Tourenzahl als auch den Leerlauf-Tourenzahl. Er steht in Verbin-* düng mit der Brennstoffpumpe einerseits und anderseits mit dem Fuss- resp. Handhebel im Führersitz. Die vom Fahrer zu US rand succes de 1'annee 201 fifi mm Essayez et commandez votre aupres de nos agents: 4 cyL - 4 frßins - Ällumagß Delco-graissagc sous pression 4 amortisseurs - Equipement complet - - - Impöt 6 CY. ?ALE: MM. Krähenböhl & Co., Hardstr. 21. BERNE: M. E. Schmid, Muristr. 60. BEX: MM, Viscardi & Co., Avenue de la gare. BROUGG: M. F. Zulauf, Auto-Garage. CHAUX-DE-FONDS: MM. Guttmann & Gacori, HO.r.dela Seme. COIRE: M. L. A. Dosch, Garage. DAVOS: M. J. Heintz. DOMDIDIER: M. Leon Divorne. FRIBOURG: MM. Eggimann & Baudere, Av. de Perolles. GENEVE: Etablissement A. Fleury, 30, Av. de Frontenex. GLARIS: M. E. Ryffel-Altmann. GRANGES: M. 0. Fischer. LANGENTHAL: MM. Moser & Meier. LAUSANNE: MM. E. Wirth & Co., 6 bis, Petit Rocher. LOCARNO: M. E. Sangalü. LUCERNE: M. J. Haas-Meier. Tödistr. 8. LUGANO: MM. Ferrari, Bernasconi & Co. NEUCHATEL: M. H. Robert, 11, Faubourg du Lac. OENSINGEN: M. 0. Lerch, Garage. PORRENTRUY: M. J. Schlachter, Garage Central. SOLEURE: M. H. Simonot, Rötistrasse. ST-GALL: MM. Binder & Hübscher, ülmenstr. 6 VEVEY: Auto-Stand S.A., 27, Avenue du Plan. ZÜRICH: Studag S.A., 29, Utocruai. ALPMACH Bahnhofplatz Te». 7 BERN Laupenstr. 8 Tel. Bw. 34.33 ZÜRICH Steinwlesstr. 40 Tel. H. 43.81 ÖLTEN Römerrtr. 14 Tel. 7.88 LAUSANNE Rue d'Etraz T6I. 22.028 fcw BASEL Rhelnländerstr. 3 Tel. 6afr. 23.90 CHUR U. 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