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E_1930_Zeitung_Nr.041

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Zur kommenden bernischen

Zur kommenden bernischen Verkehrsverordnung. Eine löbliche Initiative hat die Bürgerpartei der Stadt Bern gefasst, indem sie eine öffentliche Versammlung zur Diskussion des Entwurfs der Berner Verkehrsordnung, über die wir bereits ausführlich berichteten, einberief und so auch dem gewöhnlichen Sterblichen Gelegenheit gab, die nötigen Kritiken anzubringen, bevor es zu spät ist. Nach einer Einleitung von Dr. Marti gab Fürsprecher Mühlemann eine Uebersicht über den Inhalt der neuen Verordnung. Aus seinen Ausführungen ging hervor, dass die Vorlage dem modernen Verkehr durchaus Rechnung trägt und die Sicherheit erhöhen will, ohne vexatorische Massnahmen zu treffen. Zum erstenmal werden auch für die Pferdefuhrwerke und die Fahrräder Bestimmungen aufgestellt, die einigermassen den von Automobilverbänden schon längst geforderten elementaren Sicherheitsregeln entsprechen. Fuhren mit Langholz zum Beispiel sollen in der Nacht von einem Begleitmann mit rotem Licht begleitet sein. Fahrräder müssen eine Reflexlinse tragen. Auch an den Fussgänger ist gedacht worden. Es wird ausdrücklich festgestellt, dass er die Gehwege zu benützen hat, wenn solche vorhanden sind. Noch eine andere begrüssenswerte Vorschrift ist in dem Gesetz enthalten: jeder überflüssige Lärm soll vermieden werden. Es braucht durchaus nicht bei jedem Einbiegen in eine Nebenstrasse gehupt zu werden. In der nun einsetzenden Diskussion' sprach zuerst Oberst A. Marba.ch, Präsident der Sektion Bern des A. C. S. Er begrüsste die Verordnung, möchte aber einzelne Bestimmungen präziser gefasst wissen. Ferner wünscht er die Bildung der Kommission für Verkehrsfragen. Nationalrat Gafner meinte, das Ideal wäre eine einheitliche Regelung für die ganze Schweiz und kritisierte eine Reihe von vexatorischen Vorschriften, wie das Anbringen auf allen Fahrzeugen von Name,und Wohnort des Inhabers. Fürsprecher Baumgartner, Präsident der Sektion Bern des T.C.S., war mit der raschen Erledigung der Verordnung sehr zufrieden. Er hält eine Geschwindigkeitsgrenze für unnötig. Die Bestimmungen über die Fussgänger bleiben illusorisch, solange die Polizei es nicht wagt, Fehlbare zur Strafe zu bringen. Weiter wünschte er, die Automobilsteuer sollte vierteljährlich bezahlt werden : können. telst Sperren und Einbahnstrassen zu führen, anstatt ihn von Verkehrspolizisten regeln zu lassen. Es ist das ein Gedanke, dem jeder Automobilist nur beipflichten wird. Gegen das Projekt wurden in der Luzer- AUTOMUBlL-keVuh Zum Umbau des Bahnhof platzes Luzern ner Oeffentlichkeit gewisse Kritiken erhoben. So wird z. B. vorgeschlagen, die Strasse links des Kunsthauses ganz in eine Fussgängerallee umzuwandeln, um jeden Lärm und- Staub' dort auszuschalten. Das würde erlauben, dort auch ein Restaurant im Freien an- Wir bringen untenstehend eine Reproduktion des mit dem ersten Preis bedachten Planes von Architekt Merli für den Umbau des Bahnhofplatzes in Luzern. Das grosse Gebäude links ist das projektierte Kunsthaüs, die U-förmige Baute rechts der jetzige Bahnhof, Ganz vorn ist die Anlegestelle der Dampfschiffe und die Seebrücke. Bei der Ausarbeitung des Planes war der Gedanke wegleitend, den Verkehr zwangsläufig mitzulegen. Ferner wird beanstandet, dass im Kunsthause zuviel Raum für Kunst und zu wenig für geschäftliche Ausnutzung reserviert worden sei. Seiner Lage nach wäre dieser Bau geradezu ideal, um nebst dem bereits vorgesehenen Restaurant eine Grossgarage und zwei Konzert- und Versammlungsräume aufzunehmen. Er würde sich dadurch selbst verzinsen und die Stadt vor neuen Schuldenlasten bewahren. Das erstprämiierte Projekt TOB. Architekt A. Meili. Das Preisgericht betrachtet das erstprämierte Projekt, das wir im Bilde wiedergeben, als geeignete Grundlage für die Ausführung, doch sollen auch Einzellösungen anderer Projekte verwendet werden, wo dies vorteilhaft erscheint. Es ist demnach wahrscheinlich, dass das obige Projekt nicht unverändert ausgeführt wird und dass die Wünsche betreffend Garage, Restaurant usw. berücksichtigt werden. Mf. Fürsprecher Mühlemann dankte den Dis-sickussionsrednern und nahm die verschiedenen finde. Mf. ein Leitfaden dafür in Vorbereitung be- Anregungen zur Prüfung entgegen. Er wies Eröffnung der Pilatusbahn. Die Pilatusbahn darauf hin, dass der Verkehrsunterricht in ist letzten Mittwoch eröffnet worden. den Schulen bereits eingeführt sei und dass 4SI0M larcan Aareaa Aargan Baselland Baselland Ben Laura Neuenbnri 8t, Galle» 8t. Gauen 8t. Gallen Waadt Waadt Waii» Zürich Deutsche« Qr***- «biet Deutsch« Gren*- gebiet Kontrollierte Strassen Leazliuri!: Orwemgimy Richtung Aaran Meilintren: Oorfatuginf Richtung Baden Wildere Untat Hmuensehwilerstr. Mfibils: TOD der Strasseoknrre Retten Dorlatugang, Richtang Ehelnfelden. Wohlen Hingen bei Bbaach Lausen Litten Horw-Blchtmc Lutro Couvet Bcnchaeh: Timrnaenti. vom Bodan nun Bahnhof a. an der 8t. Gallerstrasse. Aasserhalb 8tawt Rtcfctonz KhebMck. R&fio-Borcerao Strecke Sevelen-BadM Zwischen Mies and Goppel (Strasee Qem-Tjwne) IA Röche Im ganzen Kaatog Kemptthal Eriinreo (Baden) a> der DiucbgangsatrasM Seharfhsu«!n-W» dshnt Ober-Slckinzw (Baden) — N l 4L Kanton Strecke Betnerknacen atrenge ColniH Streng» riali»*» Versteckte Kuiliin • Versteckte Kontroi)« Kontrolle durch P». lizlsten ta> Ztrii. Bmw bis MO ffft. Kontrolle «erweckte ! Kontrolle »trenne lomtrott» luren iwel BeaaMf Kontrolle Am Weauatang am. 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