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E_1930_Zeitung_Nr.043

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20 AUTOMOBIL-REVUE

20 AUTOMOBIL-REVUE 1930 Kleine italienische Nachrichten. entlang auf die Höhe der heutigen Anforderungen gebracht sind, kann man fürderhin an An der Autostrasse Florenz-Meer, die Flo-derenz über Pistoia, Montecatini, Lucca, Pisa, französischen sein Auto tummeln. H. italienischen Riviera so bequem wie an Viareggio mit dem Meer verbinden wird, arbeiten jetzt über zweitausend Arbeiter. Die Strecke Florenz-Montecatini soll schon im Zoll und Spiritus - die Gefahren Herbst dem Verkehr übergeben werden. des deutschen Automobilismus. Ueber zwei Millionen Kubikmeter Erde müssen fortgeschafft werden. In wenig mehr als lich nun zur Behebung der fatalen Finanznot Der deutsche Autamobilismus soll bekannt- einer Stunde wird man nach Vollendung der im deutschen Reich herangezogen werden. Strasse von Florenz nach Viareggio gelangen können. des Automobilismus in unserm Nachbarstaate Wir haben bereits auf die schwere Belastung Zum sechsten Male wird vom Römischen hingewiesen. Im Steuer-Ausschuss des Automobil-Club der Gran Premio Roma angesagt. Er wird am 25. Mai nächstkünftig Reichstages sind nun bereits einschneidende in Rom ausgetragen werden und auf dem erprobten und neuerdings noch besser fertiggestellten Ring von Tre Fontane stattfinden. Et wird international sein, wie schon die letzten waren. Das Reglement sieht zwei Abteilungen vor. Die erste Abteilung, 1100 ccm, wird nur acht Touren des Ringes machen, gleich 104 % km, und wird einen besondern Preis von 35,000 Lire zu verteilen haben. Die zweite Abteilung, mit einem Preis von 215,000 Lire, ist die der grössern Zylinder. Hier sind 20 Touren vorgesehen oder 261 km. Dem absoluten Sieger wird die Targa « Criterium mondiale degli assi» zuteil. Hier wird ein besonderer Preis ausgesetzt, für den nur die Piloten zugelassen werden, die schon bei internationalen Wettfahren Preise vom ersten bis dritten sich holten. Für die Wagen dieser Klasse besteht keine Beschränkung, weder für die Zylindrierung noch für den Typus. Auch in den italienischen Sportkreisen wie überhaupt im ganzen Land ist die Abschaffung des Stadtzolles mit grösster Befriedigung aufgenommen worden. Namentlich an der Riviera war dieser Zoll lästig für einhei- Durch die Erhöhungen bedingte Spesen wer- den' bei den Tankstellen erhältlichen Limische und fremde Touristen. Wer zumden Beispiel von Rapallo nach Genua fahren wollte, hatte in einer ganzen Reihe von Städtchen Rede und Antwort zu stehen, ob er nichts zu verzollen habe. Es kam auch vor, dass sich beim Eintritt in das Städtchen ein Zollwächter auf das Auto begab und es nicht verliess bis zur Ausfahrt aus dem Ort. Dieser Stadtzoll war eben die Haupteinnahmequeile der betreffenden Ortschaften und daher strenge Ueberwachung wohl verständlich. Jetzt aber ist das alles • weggeblasen und da auch die Strassen der Riviera Rosengartenstrasse — Schöne Fremden- und Passantenzimmer. — Iä. 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Mai wurde auch für die deutschen Betriebsstoffe eine sog. « Ausgleichssteuer » eingeführt, die pro 100 Liter auf 3 Mark 80 zu stehen kommt. Die Betriebsstoff-Vertriebsgesellschaften müssen ferner einen entsprechenden Anteil Spiritus zur Verwendung als Betriebsstoff beziehen. Von dieser Zollerhöhung bleibt das Petroleum ausgeschlossen. Durch die angegebenen Massnahmen wird der Automobilismus schwer geschädigt; man will ihm dadurch entgegenkommen, dass man den Zuschlag zur Automobilsteuer von 15 auf 10 Prozent reduziert. Es werden 50—65 Mill. Mehreinnahmen erhofft, trotzdem aber versprochen wurde, diese Summe vor allem für Wegebauten zu verwenden, stellt man nur 40 Mill. zur Verfügung. Der deutsche Automobilist betrachtet diese ganze Sache begreiflicherweise sehr pessimistisch. Die Zollerhöhungen werden sich nicht verhältnismässig verteuernd auf den Liter auswirken. ter noch stärker verteuern. Viel zu reden gibt der Zwang zum Spiritusbezug. Der Spiritus unterliegt keiner Ausgleichssteuer, da er in Deutschland Monopol und deshalb Reichseinnahme ist. Der Steuerausschuss hat nun die Reichsregierung zu der Anordnung ermächtigt, dass alle Unternehmen, die Betriebsstoffe aus dem Auslande beziehen oder im Inlande herstellen, einen entsprechenden prozentualen Anteil Spiritus verwenden müssen. Dieses Ermächtigungsgesetz soll der Landwirtschaft vor allem auf Fahre mit Luft Sie glauben es gar nicht, wieviel frische Luft Sie noch dem fertigen Gemisch Ihres Vergasers zusetzen können und welche bedeutende Ersparnis an Benzin Sie dabei machen. Aber nicht nur Benzin ersparen Sie, sondern Sie erhöhen die Geschwindigkeit Ihres Motors und verhüten das Klopfen und Verrussen Ihrer Maschine. Alle diese Vorteile erzielen Sie durch das Einbauen dieses kleinen Sparventils, welches mit wenig Mühe an jedem Motor sofort anzubringen ist. Der Apparat kostet komplett, in vernickelter Ausführung, mit neuem Zugschalter Fr. 20 . 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Das durch den Zwang geschaffene Bedürfnis nach Spiritus würde einen mächtigen Impuls bedeuten, ihn wirtschaftlich herzustellen, und es wäre wohl ein falsches Beginnen, weiter den unökonomischen Betrieb der Landwirtschaft zu stützen. Der Automobilismus kann nicht so schwer beansprucht werden. Die deutschen Automobilisten betonen, dass sich der Automobilismus nur tinter Schädigung diesen Anordnungen fügen kann. Es habe den Anschein, als ob keine Fachleute Berater bei dem Gesetz gewesen seien. Dringend bleibe zu hoffen, dass die Verteuerung der Betriebsstoffe so niedrig wie möglich gehalten werde und dass die erzielten Zoll- und Steuereinnahmen lediglich für den Strassenbau und Förderung des Automobilismus, der in einem weitern Sinne auch der Landwirtschaft diene, verwendet werden. mb. Die deutschen Betriebsstoffsteuern sind in Kraft getreten. Die Mitglieder der Benzin- Konvention beschlossen vor Ostern in Baden-Baden, die Erhöhung der Steuern auf die Betriebsstoffe noch nicht sofort eintreten zu lassen. Unmittelbar nach den Feiertagen stieg aber der Preis pro Liter Brennstoff an den Tankstellen um fünf Pfennige. Eine einheitliche Preisregelung wurde in Baden-Baden nicht beschlossen, es bleibt den einzelnen Mitgliedern der Konvention überlassen, die Preise festzusetzen. Die Preiserhöhung geht über die eigentliche Zollerhöhung hinaus. Der Betrag von 3,8 bis 3,9 Pfg. wurde, wie wir bereits voraussagten, auf 5 Pfg. erhöht. Die Benzingesellschaften rechtfertigen diesen Schritt durch Vermehrung ihrer Unkosten für Provisionen und für höher© Versicherungsspesen. Die Konvention beschäftigte sich auch mit dem Spiritus-Beimischungszwang. Man befürchtet starke Erhöhung der Brennstoffpreise und will deshalb an die Reichsregierung gelangen mit dem dringenden Ersuchen, den Beimischungszwang nicht durchzuführen, mb. *ür das richtige ruimtionieren von Anlasser und Beleuchtung trägt die Auto-Batterie. — Fabrikate, die den Ansprüchen auf Höchstleistung gewachsen sind, die unübertroffen in bester Konstruktion, baut die Accumulatoren-Fabrik SERUKBN ZÜRICH iSureaux und WerlcstäOen rür die französische Schweiz i LAUSANNE: Passage de Montrionü 14 dENEVE: Rue Gourgas 18 verlangen Sie die Preisliste. Sorgfältige Reparaturen aller Systeme. Oerli koner Batterien erhalten Sie u> allen einschlägigen Geschäften. Inserieren Sie in der Automobil-Revue. nach eig. patentierten Konstruktion in äusserst solider und praktische Ausführung erstellt zu massiger Preisen. Kaber - ISFu Absatzfinanzierungen in Deutschland. Das deutsche Automobilgeschäft beruht nach neueren Erhebungen zum weitaus grössten Teil auf dem Ratensystem. 90 Prozent aller Automobilverkäufe erfolgen auf Abzahlung. Die restlichen zehn Prozent entfallen zum grössten Teil auf besonders teure Wagen, auf die Ratenzahlungen abgelehnt werden. mb. Trockenlegung des österreichischen Verkehrswesens. Das Handelsministerium von Oesterreich erlässt im Handelsamtsblatt ein völliges Verbot für den Genuss alkoholischer Getränke während des Dienstes auf der Eisenbahn, auf Schiffen und andern staatlichen Verkehrseinrichtungen. Bisher war nur «Trunkenheit» untersagt; man erkannte aber die Gefahr dieser allgemeinen Bezeichnung, die nicht erlaubte, sog. « Angeheiterte > auch zu büssen. Da dieser Zustand der schwachen Betrunkenheit, des «Dusels», am allergefährlichsten sei, weil er das klare Urteilsvermögen trübe und zu Leichtsinn und Wagemut führe, verbot man den Genuss von Alkohol vollständig. mb. Polens Automobileinfuhr 1929. Im verflossenen Jahre belief sich die polnische Einfuhr von Automobilen und Bestandteilen auf total rund 71 Millionen Zloty. Davon entfielen auf fertige Waren (Personenautos und Autobusse) 36,4 Mill. ZI. gegenüber 50 Mill. ZI. im Vorjahr. Dieser Importrückgang findet seine Erklärung hauptsächlich in der Entwicklung der einheimischen Industrie, die in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht hat. Hingegen weist der polnische Auslandbezug an Motorrädern eine Zunahme von 54 Prozent auf. Gleichzeitig stieg auch der Import von Automobilbestandteilen, namentlich von 35,4 Mill. ZI. 1928 auf 40,1 Mill. 1929. Was den totalen' Autöbestand Polens anbelangt, so war derselbe am 1. Januar 1930 mit 43,319 Wagen (Militärautos nicht inbegriffen) registriert, wovon 18,878 Personenwagen, 7333 Taxi, 6738 Lastwagen, 5901 Motorräder, 4084 Autobusse und 422 andere. Auf 714 Personen der Bevölkerung entfiel am 1. Januar 1 Auto, während am 1. Januar 1929 auf nur 1034 Personen ein Automobil errechnet wurde. Es erhellt daraus das rasche Fortschreiten des Automobilismus in Polen. Fw. DAS BESTE PREISWERTE AUTO-OEL FÜR aEDENWAGENTyP EIGENES FABRIKAT LANZ&C'JBERN AARBERäERGASSE IQ. Teleph.BoUw.3186 ISiangenSk Offerte ti/disten Beachten Sie nicht nur die Wagen im Schaufenster u. inAusstellungen, sondern diejenigen im Betriebe.auf der Strasse. Dabei istlhnen sicher das gediegene Aussehen der Buick, Cadillac, Studebaker, Packard, Essex, Paige-Jewett, Dodge, Mercedes-Benz usw. aufgefallen, welche im Werke die if arke im Spntzverfahren verwenden Auch unsere Autolackierereien kennen und verwenden die Ditzler Nitrozellulosefarben für das Spritzverfahren Auskunft durch die Generalvertretung AUTOCOLOR A.-G.. ZÜRICH 8 Seefeldstrasse 87 Telephon L. 40.93

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