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E_1930_Zeitung_Nr.045

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Die eidg. Postverwaltung

Die eidg. Postverwaltung habe für ihre Wagen eine sehr gute Lösung gefunden, wie weiland der deutsche Kaiser für seine Automobile, das Trompetensignal mit dem sog. Dreivierteltakt. Es liege wahrhaft etwas Fröhliches darin. Wenn diese Signale genügen, so entsprächen sie sicher auch den gewöhnlichen Autos, vielleicht noch ergänzt durch ein Hilfshorn. Und nun kommt der Vorschlag, ob dieses Privileg nicht abgeändert werden könnte, um den Behörden zu ermöglichen, für Motorfahrzeuge Trompetensignale einzuführen (Ein-, Zwei- und Dreilang), entweder vorzuschreiben oder wenigstens zu empfehlen. Der eidg. Postverwaltung könnte immer noch ein besonderes Signal innerhalb dieses Vorschlages reserviert werden. Der Verkehr auf der Landstrasse bekäme sicher bald eine viel heiterere Note, er würde mit dem Dreivierteltakt entzückende Zusammenhänge entstehen lassen, und die Welt würde fröhlicher mit jedem Tag! Statt den mürrisch ausweichenden Fussgängern, würde nun der Automobilist frohe Gesichter sehen. DeT Vorschlag hat viel für sich. Die eidg. Verkehrsvorschriften könnten ihn vielleicht berücksichtigen in dem Sinne, als Heul- und Grunzsignale aus dem Verkehr verdammt und Trompeten- und Hornsignale freundlichst willkommen geheissen würden. mb. SS&rf astfsssIhMes Stark reduzierte Automobilgewinne in Amerika. Die bisher für das 1. Quartal 1930 veröffentlichten Absohlussziffern von zehn führenden Automobilgesellschaften der Vereinigten Staaten zeigen, dass die amerikanische Automobilindustrie mit einem im Verhältnis zur Berichtsperiode im Vorjahre starken Verminderung des Gewinnes gearbeitet hat. Der gesamte Reingewinn der zehn Gesellschaften, die 60 Prozent der amerikanischen Automobilfabrikation darstellen, betrug in diesem Quartal 54,97 Millionen Dollar gegen 95,58 Millionen Dollar im gleichen Quartal des Jahres 1929. Die Rentabilitätsverhältnisse in den Zweigindustrien haben sich parallel zur Hauptindustrie verschlechtert. Die von den Zubehörfabriken vorliegenden Quartalabschlüsse weisen einen Gewinnrückgang von 60 Prozent auf. Auch die Autoreifenindustrie berichtet von ungünstigen Gewinnergebnissen. Der Rückgang der Rentabilität beträgt hier 20 Prozent. mb. Die amerikanische Automobilproduktion. Ein Rückblick 1915—1929. Auch wenn man sich nicht für Statistik interessiert, wird man eine Rückschau auf die amerikanische Automobilproduktion der letzten 15 Jahre nicht langweilig finden, gibt sie doch in ihrem Auf und Ab ein anschauliches Bild der Entwicklung dieses wichtigen Zweiges der Volkswirtschaft. Vorerst geben wir die einfachen Zahlen, die recht imposant sind, und knüpfen daran einige zum Verständnis nötigen Bemerkungen. Es sind nur Tourenwagen aufgeführt: .hr Anzahl der Wagen Vergleich im Vorjahr 1915 896 000 1916 1525 500 + 70% 1917 1746 000 +14% 1918 943 400 —46% 1919 1657 600 +75% 1920 1905 500 +15% 1921 1529 000 — 20% 1922 2 398 000 +56% 1923 3 780 300 +57% 1924 3 228 000 —15% 1925 3 904 500 +20% 1926 3 984 000 + 2% 1927 3 093 400 —22% 1928 4 024 600 + 30% 1929 4 850 000 +25% Für das laufende Jahr haben die amerikanischen Autofabrikanten eine Abmachung getroffen, nach welcher die Fabrikation auf vier Millionen begrenzt werden soll. Diese Massnahme wurde getroffen, nachdem feststand, dass das Jahr 1929 wegen Ueberproduktion ungünstig abgeschlossen hatte. In den letzten fünfzehn Jahren sind also in Amerika nahezu vierzig Millionen Tourenwagen fabriziert worden. Die Produktion war im allgemeinen steigend, doch hat es nicht an starken Rückschlägen gefehlt. Im Jahre 1918 sank die Produktion wegen des Eintrittes der Vereinigten Staaten in den Weltkrieg. 1921 kam eine weitere Krise mit der Deflation. 1924 folgte eine Periode der Ueberproduktion. Der Ausfall des Jahres 1927 erklärt sich hauptsächlich durch die Umstellung Fords auf einen neuen Typ. Die amerikanische Automobilindustrie ist nicht so individualistisch wie die europäische. Gerade der Umstand, dass eine Abmachung getroffen werden konnte, die die Produktion für 1930 einschränkt, zeigt, welche Zusammenarbeit da herrscht. Von den vier Millionen, die in den Vereinigten Staaten dieses Jahr hergestellt werden, soll ein Viertel, also eine Million, ausgeführt werden. /. AUTOMOBIL k'KVUt 1930 - N°45 Sp» Anfrage 892. Benötigen Tribelhorn-Trucks eine Verkehrsbewilligung im Kanton Bern? Ich gedenke ein elektrisches Tribelhorn-Truck anzuschaffen mit einer Geschwindigkeit von 3—4 km. Da meine diversen Magazine zu beiden Seiten einer Hauptstrasse liegen und also mit diesem Truck über die StaatsstrasÄe gefahren werden müsste, möchte ich wissen, ob hierfür'nach bernischem Verkehrsgesetz eine Fahrbewilligung erteilt und Steuer bezahlt werden muss. Grössere Fahrten werden nicht ausgeführt. J- in B. Antwort: Sobald ein Fahrzeug mit motorischem Antriebe die dem allgemeinen Verkehr geöffnete Strasse benützt, ist es gemäsa Art. 2 des Autokonkordates gehalten, eine Verkehrsbewilligung zu erwirken und muss im Kanton Bern laut Dekret vom 10. März 1914 auch die Steuer für Motorfahrzeuge bezahlen. Diese Vorschriften verlangen ferner, dass der Besitzer des betreffenden Fahrzeuges für dasselbe auch eine obligatorische Haftpflichtversicherung eingehen muss. Das Fahrzeug dürfte nur von einer mit gültiger Fahrbewilligung ausgestatteten Person gelenkt werden. Da die elektrischen Tribelhorn-Trucks zweifellos als Fahrzeuge mit motorischem Antriebe angesprochen werden müssen, so fallen sie unter den Wortlaut der angeführten Vorschriften, sobald sie die öffentlichen Strassen (wenn auch nur ein Stück weit) befahren. Ob eine Ausnahme in Ihrem Falle, der besondern Umstände wegen, gemacht werden dürfte, könnte nur die zuständige Behörde nach Prüfung der Sachlage entscheiden. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich mit einer entsprechenden Anfrage an das kantonale Automobilbureau zu wenden. Bevor Sie aber die Antwort besitzen, dürfte das elektrische Tribelhorn-Trucks nicht in Verkehr gesetzt weden, es sei denn, Sie erfüllen die eingangs besprochenen Vorschriften, wobei wir erwähnen, dass eine Rückvergütung der Steuer nicht stattfindet, wenn im Entscheide der kompetenten Behörde Ihr Fahrzeug später als steuerfrei erklärt werden würde. * Anfrage 893. Haftung bei Unfall mit fremdem Auto. Ende letzten Jahres habe ich ein neues Auto gekauft. Da die Generalvertretung und das Lager in Z. sind, wurde ioh mit Angehörigen meiner Familie zur Auswahl des Wagens mit dem Auto des Verkäufers dorthin geführt. Das Auto lenkte ein Vertreter des Verkäufers. In Z. war die Wahl bald getroffen. Nun machte unser Führer den Vorschlag, den Wagen (den neuen) mitzunehmen. Da ich aber nur zur Auswahl, nicht aber um den Wagen zu holen nach Z. fuhr, machte ich Einwendungen und den Führer auf die Gefahr aufmerksam (dicker N'ebel). Trotzdem bestand er darauf, den neuen Wagen mitzunehmen. Den alten übergab er mir. Dann passierte ein Unfall, der ziemlich grossen Materialschaden ergab. Kann ich nun für den Schaden verantwortlich gemacht werden ? Zu sagen ist noch : 1. Dass ich eine Fahrbewilligung hatte; 2. Mein Wagen, fuhr mit der Wagennummer des Verkäufers; 3. hatte der Verkäufer keine Diittfahrverslcherung und der Schaden wurde von der Versicherung abgelehnt. Duich die Kollision erlitt ich verschiedene Verletzungen, die längere ärztliche Behandlung erforderten. Kann ich den Verkäufer um Schadenersatz ansuchen ? Hat eine im ersten Schreck gegebene Unterschrift Gültigkeit ? J M. in E. Antwort: Aus Ihrer Darstellung geht hervor, dass Sie einen Unfall mit dem Wagen des Verkäufers hatten, doch ist daraus nicht ersichtlich, o!) Sie mit dessen Auto verunfallt sind, indem Sie gegen ein Hindernis (Baum, Mauer, Graben usw.) fuhren, oder ob Sie mit einem andern Fahrzeuge kollidiert haben. Fuhren Sie gegen ein Hindernis (Baum, Mauer, Graben usw.) infolge einer Fahrlässigkeit Ihrerseits (z. B. zu schnelles Fahren bei NebeX so da.ss Sie die gefährliche Situation erst zu spät erkannten), so sind Sie auch für den entstandenem Schaden am Auto des Verkäufers verantwortlich.. Haben Sie hingegen mit einem andern Fahrzeuge kollidiert oder einen Zaun eingefahren, sodass neben den Beschädigungen am Auto des Verkäufers noch Schaden am Eigentum von Drittpersonen entstanden ist, so wird es sich vor allem fragen, ob den Lenker des andern Fahrzeuges ni

45 - iflSO AUTOMOBIL-REVu: 15 Slpasse vevBftehi* Klage wegen den Autosignalen. In einer Basler Zeitung macht sich eine Stimme aus dem Publikum bemerkbar, die sich über den Unfug der Lärmsignale bei Autos beklagt. Nach dem neuen Basler Gesetz, das zu Beginn dieses Jahres in Kraft trat, müsse jeder Motorwagen mit einem tiefen Hörn versehen sein. Die Vorschrift wäre wohl vorhanden, von deren Ausführung hingegen merke man nichts. Was die Bürger immer und immer wieder belästige und sie aus dem Schlafe aufwecke, sei nichts weniger als ein Hörn mit dumpfem Ton, sondern wie früher wären es Hupen mit zum Teil sehr hohen Tönen. Und dann treffe man immer wieder die Lärmapparate an, die nach dem neuen Gesetze doch zum Verschwinden hätten kommen sollen^ Es gehe nun einmal nicht an, dass das neue Gesetz damit erfüllt sei, dass der Velofahrer sein rotes Schlusslichtlein habe, man werde sich schon zu helfen wissen, wenn diese Verkehrsordnung nur so durchgeführt werde. Denn das sei meistens kein Ton, was man als Signal hören müsse, sondern Lärm, ausgesprochener Lärm... mb. Rekonstruktion von Verkehrsunfällen durch Miniaturfahrzeuge. In einem Wiener Gericht wurde auf Anregung eines Verteidigers hin die Rekonstruktion von Verkehrsunfällen durch Miniaturfahrzeuge eingeführt. Diese Methode der Untersuchung von Zusammenstössen besteht schon seit längerer Zeit in Berliner Verkehrskammern; auch das Unfalldezernat im Berliner Polizeidepartement führt diese Neuerung ein. Auf einer in peinlich genaustem Massstabe gezeichneter Karte wird das Unglück mit kleinen, spielzeugartigen Automobilen rekonstruiert. Die Stelle der Strasse, wo sich der Unfall ereignete, wird genau eingezeichnet, Die Strassenbahngeleise, die Trottoirs, die Strassenbreite und L die Stellung der massgebenden Zeugen. Die Offene Barrieren in Sihlwald (Kanton Zürich). Schreiber dieser Zeilen ist am 9. Mai mit zwei Kollegen von Zürich durchs Sihltal nach Zug gefahren. Als wir uns vor der Station Sihlwald dem Bahnübergang näherten — es war abends 19 Uhr 10schrift : «Strasse gesperrt», während es sich um noch Tafeln aufgepflanzt werden mit der Auf- Zeugen demonstrieren dann auf dieser Tafel anhand dieser Miniaturfahrzeuge die Vor-Minutegänge, und es kann oft schon hier die Un-fenen Barrieren der Zug von der Station her Rich- — sah unser Wagenführer U., dass bei ofhaltbarkeit einer Zeugenaussage bewiesen tung Zürich gegen uns gefahren kam und konnte zufolge der guten Uebersicht sofort stoppen. Auch werden. Es ist jedoch manchmal möglich, der Lokomotivführer gab sofort Signal und fuhr bei den Tatbestand zu klären, ohne dass ein Lo- offener Barriere über die Strasse weiter. Der guten kaltermin stattgefunden hat. Ueber die Einzelheiten .der originellen Idee kann noch nichts Näheres gesagt werden, da betr. der Patentanmeldung noch Unterhandlungen im Gange sind. Die grosse Sorge der Verkehrsunfallpolizei, die widersprechenden Zeugenaussagen, sollen vor allem durch diese neue Methode der Unfalluntersuchung ausgeschaltet werden. Sicher spricht ein Zeuge sicherer und objektiver, wenn er ein Abbild der Strassen- und augenblicklichen Verkehrsverhältnisse vor sich hat, als wenn er auf sein Gedächtnis und auf seine — Phantasie ange- Eine Umleitungstafel fand sich aber weder in Arth wiesen ist. Man will jedoch sich mit dennoch in Küsnacht vor. Man lässt also alle Vehikel schlimmen Resultaten von Unfällen nicht zufriedengeben, sondern man versucht in erster Mit einigem guten Willen wäre die direkte zuerst an eine tote Barriere anlaufen. Linie, diese zu unterbinden. Zu diesem Strasse' von Küsnacht-Risch-Zürich 50 km offenzuhalten gewesen, handelt es sich doch nur um Zwecke soll vor allem das Schleudern verhindert werden, da ungefähr 60 Prozent al- km vom besagten Wegweiser entfernt. eine neue Brücke über ein Wässerlein, kaum K ler Verkehrsunfälle daraus entstehen. Auf Wenn nun die betreffenden Bauunternehmer es einem besonderen Grundstück soll in Wien nun den Automobilisten Gelegenheit geboten werden, sich praktisch noch weiter auszu- Uebersicht und der Aufmerksamkeit beider Führer ist es zu verdanken, dass nicht ein Unglück passiert ist. Am andern morgen, ca. um 9 Uhr. konnte ich wieder zusehen, wie auf der Strecke Cham-Zug ein Zug die Bahnüberführung passierte bei offenen Barrieren. Vorsicht bei allen Bahnübergängen ist immer dringend geboten. J. J. * * * Es ist unnötig and töricht, etwas zu riskieren. Das Motto jedes verständigen Automobilisten muss « Safety first» heissen. Niederschrift über die 5. Hauptversammlung der Studiengesellschaft für Automobilstrassen am 17. Dezember 1929. — Verlag der Studiengesellschaft, Berlin-Charlotteilburg, Knesebeckstrasse 30. Preis Mark 3.50. Die 5. Hauptversammlung der Studiengesellschaft für Automobilstrassenbau am 17. Dezember 1929 erfreute sich einer ausserordentlich zahlreichen Beteiligung. Wie in früheren Jahren, hat die Studiengeseilschaft die auf der Tagung gehaltenen Vorträge und Diskussionen zugleich mit dem Bericht der 5. Mitgliederversammlung als Niederschrift der Tagung herausgegeben. Der Bericht enthält die Vorträge von: 1. Dr. Loening: Die Landstrassen in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, ihre Verwaltung und Finanzierung. Eindrücke von einer Studien' reise; 2. Direktor Dr. Fischer: Langfristige Strassenbauanleihen ; 3. Oberregierungsrat a. D. Dr. Ing. Rappaport: Das Netz zwischengemeindlicher Verkehrsstrassen im rheinisch-westfälischen Industriegebiet unter Beziehung zum Ausbau des gesamten deutschen Stras j sennetzes. Die Schrift wird allen Strassenbau-Interessentea willkommen sein. Endlich kommt man dazu. Die Schweizer Automobilisten und Motorradfahrer konnten mit Befriedigung konstatieren, dass bestimmte grosse Oelgesellschaften, die sich von der Wichtigkeit der Zirkulation in der Schweiz überzeugt haben, ihnen die gleichen bequemen Verproviantierungsgelegenheiten wie in den andern europäischen Ländern zur Verfügung gestellt haben. Nachdem dieses Verkaufssystem der verkapselten rücknehmbaren Kannen letztes Jahr eingeführt wurde, scheint es wenigstens von den wichtigsten Marken definitiv angenommen worden zu sein. In der Tat, während unserer Fahrt durch Europa,- sei es in Frankreich, in Belgien, in Deutschland, in Italien, überall konnten wir Oel in verkapselten Kannen kaufen, ohne direkt oder indirekt die Kanne zu bezahlen. Dieses Verteilungssystem ist für den Automobilisten nicht nur sparsam, sondern auch sicher, weil die Verkapslung der Kanne seinen Inhalt garantiert. Natürlich ist dieses System nur für solche Gesellschaften brauchbar, die einen grossen Umsatz haben; denn wenn der Verbraucher seinen ganzen Vorteil finden will, muss er überall die leere Kanne gegen eine volle wechseln können. Endlich existiert dieses System auch jetzt bei uns, und es funktioniert gut. Danken wir es denen, die an uns gedacht und es verstanden haben, dass der Schweizer-Automobilist und Motorradfahrer über die elementaren Bequemlichkeiten ebenso froh ist wie diejenigen der andern Länder. G. H. Waetjen. Ing. ZÜRICH Eintritts-Preise: Sattelplatz und gedeckte Tribüne numeriert Fr.15.— Innerer Einfang Fr. 3.— I Müggenbühl- _, . . ... . — _ . ^ ^ ^ Sattelplatzu. gedeckte Tribüne unnumeriert Fr.10.— Aeusserer Einfang Fr. 1.— Einfänge Fr. 1.— PreiSe im Werte VOII Über Fr. 24 000. Sattel platz Fr. 6.— Autos und Wagen pro Insasse ein Tribünenplatz. Kutscher und ChauffeureFr. 3. Mitglieder-Aufnahmen Im Sekretariat des Schweiz. Rennverein, Sektion Zürich, Zunfthaus zur Waag. Das Mitglieder-Abzeichen ä Fr. 20.— berechtigt zum freien Eintritt an beiden Renntagen auf die unnumerierte Tribüne und ferner zu den Rennen Basel und Bern. — Vorverkauf für gedeckte Tribünenplätze Totalisator täglich 4—6 Uhr ab 20. Mai 1930 im Sekretariat des Rennvereins, Zunfthaus zur „WAAG", Zürich 1 und Reisebureau KUONI, Zürich. Für den Zutritt zum Totalisator haben nur Billete für Tribüne und Sattelplatz Gültigkeit. Schweizerischer Kennverein, Sektion Ziirldi Bin fortwährend Käufer von Automobilen sämtlicher italienischer Marken, auch bilden, mb. Erschliessung Rumäniens durch Omnibusiinien. Zur Zeit beschäftigt ein interessantes Verkehrsprojekt die rumänische Regierung, welche die Organisation eines weitmaschigen Netzes von Omnibuslinien durch das reiche Bergspitzen rüstet sich zum Empfange der Frühjahrskurgäste. Was mir besonders aufgefallen ganze Land vorsieht. Bekanntlich ist dasist, sind eine Menge prächtiger Hartsteine neben Landesinnere dem Verkehr noch wenig erschlossen, und da die Mittel für den Bautenpunkt in" Morschach anzufüllen und in eine der Kaplanei, die ohne Zweifel dazu bestimmt sind, den abhaldigen Kaplaneiplatz am zentralsten Kno- kostspieliger Eisenbahnen fehlen, soll ein öffentliche Anlage umzuwandeln. Herrlich! Diese Fernverkehr mit Omnibussen ins Leben gerufen werden. Das Projekt findet bei gros- doch sehr stark »n öffentlichen Plätzen in Idee ist sehr verdankenswert, mangelt es bis dahin Mor- sen ausländischen Automobi'lfabriken lebhaftes Interesse und bereits soll eine feste Offerte der General Motors vorliegen. Um der Regierung die Bestellung des grossen Wagenparkes zu erleichtern, würden sich die Offertsteller verpflichten, die Chassis sämtlich im Lande selbst karossieren zu lassen. Wie verlautet, haben auch die tschechischen Skodawerke die Verhandlungen mit dem Staate aufgenommen. z. 7-Plätzer, Touring, neue Ballonbereifung, Ia. Zustand. Preis Fr. 4200.—. Wenger, Allschwilerstr. Nr. 15, Basel. 45199 die Wagen im Schaufenster u. inAusstellungen, sondern diejenigen im Betriebe,auf derStrasse. Dabei ist Ihnen sicher das gediegene Aussehen der Buick, Cadillac, Studebaker, Packard, Essex, Paige-Jewett, Dodge, Mercedes > Benz usw. aufgefallen, welche im Werke im Spritzverfahren verwenden Auch unsere Autolackierereien kennen und verwenden die Strassenabsperrungen im Kanton Schwyz. Wer kürzlich von Vitznau-Weggis oder von Goldau- Arth-Hohle Gasse her kam, stiess beim Wegweiser zwischen Küsnacht und Hohler Gasse an eine Stange mit der Aufschrift • cJoh. Gamma, Hoohund Tiefbau, Küsnacht» Darüber geheftet war ein Plakat: Strasse gesperrt, Umleitung nach Zürich via Arth-Walchwil. unterlassen, «pflichtgemässe» Verkehrsmöglichkeiten zu schaffen, so hätte dies eben das zuständige Tiefbauamt resp. die amtliche Aufsicht tun sollen. Diese Unterlassung ist um so bedauerlicher, da es sich am besagten Platze um wochenlange Umleitung des direkten Verkehrs handelt. A. S. Z. filr das Spritzvertahren Auskunft durch die Generalvertretung AUTOCOLOH A.-G., ZÜRICH 8 Ein Parkplatz in Morschach notwendig. Morschach ob Brunnen mit seiner prachtvollen Aussicht ins Urirotstockgebiet und auch andere zahl- schach, vor allem aber an Auto-Park- und Kehrplätzen. Kommt es doch öfters vor. dass Autos nur mit Mühe wenden können oder halbe Kilometer rückwärts fahren müssen, bis zur nächsten Wende- und Manöveriergelegenheit. Schon im Interesse der Kurgäste und Schulkinder ist ein eigentlicher Parkplatz in Morschach vonnöten. Wenn alles gut geht, könnte die festliche Einweihung des Morsohaoher Park- und Kurplatzes auf Pfingsten stattfinden, denn, wie gesagt, das Material liegt in grossen Mengen schon bereit. Touringclub und Automobilclub werden den Morscbarchern dafür ebenfalls dankbar sein und seine Mitglieder werden gewiss um so mehr Einkehr halten dort oben in den zahlreichen Hotels, hoch über dem blauen Vierwaldstättersee. A. Seh. Z. Strasse gesperrt ? Ein Unding ist es, wenn da und dort immer blosse Strassendohlenbauten handelt, und also die Tafel lauten sollte: «Achtung! Strasscnbauten», «Vorsicht! Langsam fahren». Ein solches Beispiel kann man nächst der Kollermühle, an der Hauptstrasse Zug-Gham antreffen. Dort wird zuäusserst am Strassenrand Material für Neubauten deponiert, und die eine Tafelseite lautet: «Strasse gesperrt». Also weg mit solchen Narreteien. Alle Auto- Besiat? elteile Vergaser, Magnete, Kühler. Anhängeachsen, Ladebrücken. Pneus. 1-, 2- u 4-Zyl.-Motoren, elektr. 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