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E_1930_Zeitung_Nr.050

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Weine und Frauen

Weine und Frauen Gedankensplitter von Annw Reis. Weine und Frauen haben viel Gemeinsames. Man fühlt sich als Kenner, und doch bringen beide immer wieder — neue, süsse Ueberraschungen und saure Enttäuschungen! Nicht immer bürgt die Etikette und eine prächtige Aufmachung für den Inhalt der Flasche und der Frau. Man darf den richtigen Jahrgang der reifen Vollendung bei Weinen und Frauen nicht verfehlen. Nur wenige auserlesene edle Sorten haben im Alter ihre abgeklärte Schönheit und Güte. Oft sind ältere Jahrgänge eine Enttäuschung! Um sich an seiner Lieblingsmarke immer wieder zu erfreuen, muss man auch andere Weine kosten. Zu teure Weine und Frauen gefallen auf die Dauer nicht. Man darf bei beiden nie vergessen, dass sich auch unter einem weniger klingenden Namen etwas Edles entwickeln kann. AU 1 UMUÖ1L,-KCV U£ Weine und Frauen! Um sich zur vollen Schönheit entwickeln zu können, brauchen beide einer sorgenden Pflege und einer geschickten, liebevollen Behandlung. Beide werden durch ihre Klarheit, Schönheit und Süsse dankbar sein. Nur ein echter Mann weiss die Eigenheit und die gehaltvolle Schönheit des Weines und der Frauen seiner Heimat zu schätzen. Die erste Ansichtspostkarte. So unglaublich es klingen mag, man hat tatsächlich ein Jubiläum verschlafen, und zwar das Jubiläum der ersten Ansichtspostkarte, die vor 50 Jahren in Löbau in Sachsen geschaffen oder besser erfunden worden ist. Nicht Sir Raphael Tuck, der im Jahre 1884 mit seiner Ansichtspostkarte herausgekommen ist, kann für sich das Recht in Anspruch nehmen, die Ansichtspostkarte erfunden zu haben. Er hat sie wahrscheinlich nachempfunden. Der Erfinder ist Alphons Adolph, der jetzt in Passau als Hofphotograph und Gewerberat lebt, im vorigen Jahr seinen 75. Geburtstag und gleichzeitig den 50. Geburtstag seiner Ansichtspostkarte hat feiern können. Damals lebte er in Löbau und erfand dort das Verfahren, die Photographie zur Herstellung von Postkarten zu verwenden : das damals neue Lichtdruckverfahren. Zunächst hat Adolph seine Ansichtspostkarten mit Ansichten von der Umgebung Löbaus,^.der Berge usw. geschmückt. Schon 1881 hat Adolph mit seinen Erzeugnissen in Verbindung mit allen Ländern der Erde gestanden, während, wie gesagt, Sir Raphael Tuck erst 1884 mit seiner ersten Ansichtspostkarte herauskam. «Was halten Sie von Shakespeare?> «Kenn ich nicht. Diese vielen amerikanischen Automarken kann ja auch kein Mensch auseinanderhalten^ Eine Strandbad-Sondernummer. Der nächste « Autler - Feierabend» erscheint in grösserem Umfang als Strandbad- Sondernummer, die Ihnen viel Unterhaltendes bieten wird. Der grösste Bobby von England aü Eine -weitverbreitete Automobilorganisation in England hat einen «Bobby» in Diensten, der darauf Anspruch machen kann, der grösste Verkehrspolizist Englands zu sein. Das Bild reist den jtemütKchen Bobby, dessen Signale TTOM ohne Schwierigkeiten gesehen werden können. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. D£ß INTERNATIONALE Ffi£MDENJ>LATZ Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O.R.Wagners CH Touring. Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. rä r^ E DAS5ERff£MPF£HLENSW£ftT£ AUSFLUGSZIEL ffSi UM iiU^uir Pffflff7 HOTEL LÄTTMANN Kanton St. Gallen Von den AntomobflktaB bwocgngte» Hans. Autoboxen. — Zimmer mit flieesendem Wasser. ^C@l ^9 C"" Gntbfirgcrliches Hans — Altbekannt für gnte Küche u. Qualitätsweine. Garage. Telephon 3. Besitzer. Familie Müller. MJCHS (St. G.) HOTEL BAHNHOF Bekannt fttr I*. Küeti« und Keller. Gr. schattiger Garten. Garage, ors Telephon 40. Telephon 56 Sennwalu (5 Minuten v. Station Salez) Hotei Krone Nähe Bahnhof. Vollständig neu renoviert. I. Haus am Platze. 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N° 50 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE Mister Cleverfox parkt... Mister Cteverfox hatte sdn Aoto an verbotener Stelle geparkt, war in eine Bar gegangen, um sich einige Drinks zu genehmigen. Als er herauskam, strichen zwei Policemen um den Wagen herum und warteten auf den Besitzer zwecks Einkassierens der Strafe für Parken an verbotener Stelle. Cleverfox ging still vorüber als ein scheinbar gänzlich Unbeteiligter. Drei Strassen weiter rief er die Polizei an. Ihm wäre heute sein Auto gestohlen worden, Marke, Erkennungsnummer soundso. Dann trollte er nach Hause. Eine Stunde darauf brachte ihm die Polizei sein gestohlenes Auto. Es sei herrenlos vor einer Bar stehend gefunden worden. Mister Qeverfox gab unauffällig 5 Schilling Trinkgeld. Er sparte so immer noch 15 Schilling, denn die Strafe für vorschriftswidriges Parken beträgt 20 Schilling. Gennssr. Autotour durchs romantische Taminatal nach Vattis mit schönen Fusstouren in di« Alpentaler Kunkels n. Calfeisen. Gr. schattiger Garten. Auto-Gar*ge. 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Als sich aber herausstellte, dass auch sämtliche Freundinnen des Mädchens, und ihrer waren sehr viel, ebenfalls Locken besassen, wurde der junge Mann misstrauisch. So viel Haare konnte Shaw unmöglich hervorbringen. Als junger Wissenschaftler legte der Student die Locke zunächst unter das Mikroskop. Ja, es waren wirklich Haare, aber keine von Menschen, sondern die eines Hundes. Nun untersuchte der Student alle Lokken, die er in seinem Bekanntenkreis auftreiben konnte. Ergebnis: alle Locken waren Hundehaar. Man fand dann sehr bald her- _^ En kleiner Geschäftsmann. Die Königin Viktoria von England wurde von einem ihrer kleinen Enkel um ein Pfund Sterling gebeten. Doch statt des guten Geldes bekam er von ihr ,bloss einen Brief, wo aus, dass der Freund, der die Haare verschafft hatte, einen Seidenpinscher mit einer sie ihm eine sehr reife Predigt gegen das Oeildausgeben hingeschrieben hatte. Viel- Menge langer, schneeweisser. Haare besass. leicht ist das Antwortschreiben des kleinen Burschen interessanter : < Liebe Omama —, ich habe Deinen Brief erhalten. Bitte, denk nicht, dass ich etwa enttäuscht war, weil Du mir kein Geld schicken konntest. Es war sehr lieb von Dir, radr so gute Ratschläge zu erteilen. Ich habe Deinen 1 Brief für 4 Pfund Sterling verkauft. In Erwartung Deiner teuien Antwort Dein Dich liebender Enkel.» Statt Dichterlocken — Hundehaare. Veterinärwissenschaft zu studieren und den berühmten Bernard Shaw zu bewundern, dies vermag man in England ausgezeichnet, wenigstens tat dies ein junger Mann, ein Student L. Wie gross war erst sein Glück, 2. INTERNATIONALE ST. MORITZER AUTOMOBILWOCHE 18.-24. AUGUST 1930 PROSPEKTE UND AUSKUNFT: OFFIZ. VERKEHRS-BUREAU, ST. MORITZ Vättis He bei gaz HOTEL LERCHE yuilDBry beim Bodcnsoo HOTEL POST < Wie denken Sie über Graphologie ? > Diese Frage konnte man noch vor relativ wenigen Jahren in der Gesellschaft oft hören. Inzwischen ist man sich über den Wert der Graphologie als Charaktermesser einig geworden. Interessant ist die Frage, die Bernhard Schulze im Juniheft von « Westermanns Monatsheften» auf Grund von vielen Handschriftproben stellt, nämlich, ob aus der Handschrift zu ersehen ist, ob zwei Menschen eine harmonische Ehe eingehen können. Man muss die Reichhaltigkeit des Heftes wieder hervorheben. Neben dem Roman von Fred Hildenbrandt: « Schmetterling im weissen Haar» befinden sich im Heft zwei Novellen, von denen besonders die Wassersportnovelle « Blanke Kraft > von Carl Emerich Hirt besonderes Interesse finden wird. Die andere Novelle von Carry Brachvogel < Tizian und Isabella » spielt in Spaniens grosser Zeit. Den Artikel : « Sport und Mode > von Ruth Götz wird jede Dame, die Sport treibt, interessieren. Natürlich auch, die Abhandlung über « Neuen Schmuck > von Kausek. Die Schilderung einer Fahrt in die Wachatt bringt dem Leser die schöne Gegend an der Donau näher. Westermanns Monatshefte werden von Heft zu Heft schöner, farbenprächtiger und inhaltsreicher. Diejenigen der Leser, welche ernsthaftes Interesse an Westermanns Monatsheften haben, erhalten auf Grund einer Vereinbarung mit dem Verlag ein Probeheft und eine Probekarte des Westermanns Monatsheft-Atlas, der den Heften ohne Erhöhung des Bezugspreises beiliegt, auf Wunsch zugesandt. Spez.: Bouillabaisse — Qneulles de Brächet — Langerastes — Piccat» — Stets lebende Fische Selbstgekelterte Weine. E. MUSTER, chef de cnisine. Telephon 3.14. ZÜRICH STADTHOF- POSTHOTEL Wo nicht erhältlich, zu beziehen bei i Büchertisch ERLEUH'ZM RESTAURANT SCHÜNAU direkt RPII A C RÜCPI WM die zu grösster Wunsch ist, «in Mann BU eeln.l> «Warum ?» «Um in alle Geschäfte jrehen nnd meiner Tran schönsten Geschenke aller Schaufenster kaufen können.» Guter Rat: «TJm die Wirkung 1 der Schrift na. prüfen, solltest du wenigstens zwei bis drei Schritte zurücktreten^ (Humane!, Hamburg.) «Wenn Madam« vielleicht die Güte hätte, einzusteigen ?» «Nein, mein Freund, loh reise erst morgen. Ich wollte mich nur dessen rersichern, dass mein Gepäck sicher auf ihrem Wagen Platz hat Wollen Sie bitte abladen und morgen pünktlich da sein I» Pfiffig. «Komm doch mal her, Mama! Wir spielen zwei Bären jm Zoologischen Garten.» fc «Und was soll ich dabei?> — «Du bist die gute, alte Dame, die den Tieren Süßigkeiten zuwirft.» «Was bedeutet das Wort Defizit?» — «Das ist das, was man hat, wenn man nichts mehr hat!» Es gibt Ausnahmen. «Schmeicheleien wirken doch immer bei Frauen.» — «Das kommt drauf an! Wenn ich zu meiner Frau sage, dass sie in ihrem alten Hut reizend aussieht, dann wirkt das gar nicht.» Rheinau Die humoristische Ecke Gasthaus-Metzgerei Löwen GutbttrgerHches Hans — Fischküche. — Butterküche. Qualitätswelne — Schöne Fremdenzimmer mit fliess. Wasser. — Schattiger Garten — Idealer Autopark — Sehenswürdigkeit Kloster Bheinau. — Zivile Preise. — Telephon 3.