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E_1930_Zeitung_Nr.050

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ÄUTOWOBTE-REVUE

ÄUTOWOBTE-REVUE 1930 — N»50 C A M I O N S OMNIBUS CAR ALPINS les mellleurs UNE VISITE DANS NOS USINES VOUS CONVAINCRA AUR ARBON BALE MORGES ZÜRICH FETE DES FLEURS1830 QUAIduM'-BLANC QUAI WILSON *GENEVE Samedi 21 et dimanche 22 juin, ä 15 heures Corso Fleurl 1830, Bataiiles de Fleurs, Serpentins et Cnntettl Samedi 21 juin (soir) FETE VENITIENNE FEUX D'ARTIFICE ILLUMINATIONS-CONCERTS BAL-MUSETTE Dimanche 22 Juin ä 17 b. 30 FEU D'ARTIFICE JAPONAIS SOIR: Concerts et Bataiiles de Serpentins et Confetti. Parade 1830 aux Flambeaux Bai-Musette PRIX DES PLACES: Samadl 21 Juln. Estrades (places nume'roWes), 9 fr. 20, 7 fe, 5 fr. 75; Chaises non numerotäes, au qnai du Mont-Blano, 3 fr. 50; Chaises non nume'roteea aa quai Wilson, 3 fr. — Enträe genSrale au quai da Mont-Blano, 2 fr. 30. Entree g&ie'rale au quai Wilson, 1 fr. 60. F6te V&utienne, 1 fr. 20. Dlmanch« 22 ju

N° 50 — 193b AUTOMOBIL-REVUE Fortsttznng von Seite 3) Einzelinteressen oder Gesamtinteressen? (Schluss*) Die Opposition in Mari. Gegen diese u. E. durch die Verhältnisse geforderte Lösung der sehr wichtigen Fragen, wo die Autostrasse beginnen solle und wie man auf sie gelangen könne, ist nun in Muri immer wieder Sturm gelaufen worden. Es haben sich dort verschiedene Grundbesitzer « um ihrer Ruhe willen > verschworen, dieser Lösung auf Tod und Leben Opposition zu machen und es auch verstanden, ein Kesseltreiben in Szene zu setzen, das seinesgleichen sucht. So wird heute u. a. behauptet, die Elfenau, die für den Bau der Strasse oder auch nur als Zufahrtsstrasse gar nicht in Frage kommt, werde verschandelt, das Äaretrfer werde verschandelt, man werde in Muri nicjit mehr baden und nicht mehr der Aare entlang spazieren können und schliesslich sogar, wir wollen die Behörden, Landeigentümer und die Allgemeinheit überrumpeln etc. Keine Beanspruchung von Kulturland. In Wahrheit liegt die Sache so, dass die Äutostrasse, wenn sie gebaut werden soll, entschieden zwischen die Staatsstrasse Bern- Thun und Bern-Wattenwil gelegt werden muss, dass sie wertvolles Kulturland nicht stark beanspruchen darf, dass sie, weil sich das linke Ufer nicht eignet, auf dem rechten Aareufer durchgeführt werden muss und dass wir uns bemüht haben, alle Wünsche und Einwände zu berücksichtigen, soweit dies Während der groesen Hygiene-Ausstellung in Dresden wurden besondere Tankstellen errichtet, an hj^ zu verstehen, dass der Wagen au der betrefiendenen nicht nur der Wagen mit Benzin, Oel. Wasser usw. versehen wird, sondern der Automobilist (j en Leistung als fähig bezeichnet werden könne, anhand von Karten und Plänen sich während dieser Zeit orientieren kann. Eine Verbesserune der Tankorganisation in unsern Städten für die kommenden Ausstellungen würde sich sehr nützlich Eine besondere Interpretation? überhaupt möglich ist. So wird u. a. der erweisen. Diese E rw ä gU ng führt nun notwendig dazu, dass |Bn^B9B^9BBI^B&BHBBB8fiHB^^BBBB8BHIBBHI^H^HBHi^HBHHi^HBI^BH^^BHH die Zusicherung der Klägerin in dem Sinne verstanden werden muss, wie sie es geltend macht, Fussweg der Aare entlang nicht nur verbessert, sondern oberhalb Muri erst richtig geschaffen. Der Belag der Strasse wird Und wo liegt die Ueberrumpelung der eines Reservefonds in Aussicht gestellt wer- d n die Zusicherung ist ohne jede nähere Angabe so gehalten, dass die durchfahrenden möglichst wenig stören. Autos Expropriation. Es liegt uns nichts ferner, als irgend jemand überrumpeln zu wollen, ganz abgesehen davon, dass wir das schon deswegen nicht könnten, weil uns das Gesetz zuwider wäre. Das in Betracht fallende bernische Expropriationsgesetz sieht vor, dass der Unternehmer alle Anlagen errichte, die der Regierungsrat für notwendig erachtet, dass der Regierungsrat die Projekte in Beziehung auf die öffentlichen Interessen prüft, dass der Regierungsrat den zu Enteignenden Gelegenheit geben muss, sich über das eingelangte Gesuch vernehmen zu lassen, und dass der Regierungsrat erst nach Erledigung all dieser Vorkehren das Expropriationsgesuch an den Grossen Rat weiterleitet. Was haben wir nun getan? Wir haben, gestützt auf unser Projekt, das Expropriationsgesuch eingereicht und in diesem Gesuche gerade mit Rücksicht auf die in Muri entstandene und durch direkte Verhandlungen kaum zu beseitigende Opposition ausgeführt: «Es ist zu hoffen, dass unter Mitwirkung der Behörden schliesslich auch hier eine Einigung erzielt werden kann. Immerhin wird Muri, das heute durchaus kein vom Verkehr unberührtes Dorf ist, von der Autosträsse nicht erwarten dürfen, dass sie ihm die gleiche Entlastung bringe, wie den südlicher gelegenen Gemeinden, weil der Zweck und die Finanzierungsmöglichkeiten der Autostrasse eine wesentlich andere Trasseführung auf dem Gebiete der Gemeinde Muri kaum erlauben werden.» Die neutrale Stelle. Ist das nun wirklich Ueberrumpelung, wenn wir uns, statt uns mit einer verbissenen Opposition in den Zeitungen herumzubalgen, an die im Gesetz genannte neutrale Stelle wenden und dort nicht nur Untersuchung und Entscheid beantragen, sondern direkt Vermittlungsverhandlungen anregen ? •) Sieh« auch Nr. 47. "\W&±1 TTVeil ~XWe±l Dienst ELYXX Klillldeil zum ersten Mal ein Wagen mit so wenig Steuerpferden (6 Steuer-HP) In. aXLexr Teilen. (Rasse, Beschleunigung, Lautlosigkeit, Geschmeidigkeit, Bremsen, Federung, Strassenhaltung, Komiort) den Vergleich mit Wagen von viel grösserem Zylinderinhalt aushält. er nebst diesen Vorteilen auch diejenigen eines Kleinwagens besitzt. Geringer Anschaffungspreis, geringer Brennstoffverbrauch, minimale Unterhaltungskosten. seine gute Lenkbarkeit und das Vergnügen, das seine Führung verschaffen, alle diejenigen unwiderstehlich verführen, die ihn probieren, und seine Besitzer über ihn entzückt sind. S. A POUR LA VENTE DES Probefahrten und Auskünfte AUTOMOBILES PEUGEOT durch alle unsere Agenten. GENEVEJONCTION. nnn *rc*l nicht, zumal ein Teil der Fabriken be ihren Auskünften lediglich ihre Angaben in Kata- @§fes£«r*'* '^WffflöätL-ftifa»4 ' ,* -•• '• * ' .^L ^i. t Tf"*^*t^Ii ^^ **^' Insbesondere jg^ er abhängig von dem Zug^fflj •^^V^wäSisM». ' ' '""" ' "*-?**^*! ( ' t *"!*.*'5Pi stand und der Steigung der Strasse und von den ip'raf"-^'**^''* ^jÜPi " ' ' 3 ^ : Witterungsverhältnissen; er ist aber auch in ganz : Esä *KLL«^'^^»>•*• ' *'* erheblichem Masse abhängig von der Art, wie gelif "• $*•«"' Ä* s > / ^ isÄs* * *V] dazu, dass bei Berücksichtigung aller dieser Mo- ; *;• Äjf'*?,pfc-'S' 1