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E_1930_Zeitung_Nr.046

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AUTOMOBIL-REVUE

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II. Blatt BERN, 27. Mai 1030 N°46 II. Blatt BERN, 27. Mai 1930 Tech Notizen Auto und Radio. Der Radioempfänger ist am Begriff zum serienmässigen Zubehör des Personenautomobils zu werden. Die Anwendung dieser Neuerung bleibt nicht mehr auf reinige Ausstellungswagen beschränkt. General Motors kündet die Gründung einer neuen Gesellschaft an, «General Motors Radio» benannt, die sich ausschliesslich mit der Herstellung von Automobil-Radioempfängern befassen wird. In erster Linie sollen die teureren Wagen dieses grossen amerikanischen Konzerns mit Empfängern ausgerüstet werden ; aber man rechnet, dass es damit nicht sein Bewenden haben wird. y. Elektrische Oberleitungsomnibusse. In Berlin werden mit einem elektrischen Oberleitungsomnibus die ersten Versuche gemacht. Benützt werden dazu zwei unbenutzte Strassenbahnoberleitungen, welche zu einer Doppeldrahtleitung zusammengelegt wurden. Ein Lastauto wurde mit einem Doppelstromabnehmer und Elektromotor ausgerüstet. Die Linie führt vom Bahnhof Lichterfelde-Ost nach dem Jungfernstieg und nach der Boothstrasse. Es ist beabsichtigt, später nach verschiedenen Richtungen Oberleitungsomnibusse einzurichten. Luftreinigung und Karosserieventilation kombiniert. Seit Jahren bemühen sich die Konstrukteure mit der Erschaffung immer geöffneten besserer, leider aber manchmal auch kostspieligerer Luftreiniger und Ventilatoren. Die Luftreiniger sollen den Motor, die Ventilato- XAiftreiniger- und Ventilatoreffckt durch Vcrlängcgerung dea Anaaugrohres bis ins Wageninnere. ren die Wageninsassen mit sauberer Luft versorgen. Niemand hat aber bisher offenbar diesen nahen Zusammenhang entdeckt. Denn ausnahmslos baute man den Luftreiniger als mehr oder weniger geheimnisvolle Büchse zum Anschliessen an den Vergaser, während die Ventilatoren (man darf nicht sagen «aus einem Loch bestanden») in allen möglichen Gestalten an allen möglichen Ecken einer Karosserie eingebaut waren. Aber jetzt hat wieder, einmal einer das Ei des Kolumbus in einer Kombination der beiden Apparate gefunden. Er verlängert die Ansaugleitung des Motors von der Vergaseröffnung an, um sie erst im Innern der (geschlossen gedachten) Karosserie münden zu lassen. Der Motor kann nun von hier her ziemlich staubfreie Luft ansaugen, während umgekehrt sein grosser Luftbedarf eine ständige Ventilation des Wageninnern bewirkt. Durch ein Rückschlagventil ist dafür gesorgt, dass keine Fehlzündungen durch die Ansaugleitung in das Wageninnere gelangen können. -s. Ein Unter- und Ueberdruck - Scheiben- Wischer. Die sehr viel angewandten Windschutzscheibenwischer mit Unterdruck - Betätigung haben den Nachteil, dass ihre Arbeitsgeschwindigkeit ungleich ist. Gibt man Vollgas, so bleibt der Wischer manchmal überhaupt stehen. Das ist physikalisch ohne weiteres verständlich, fällt doch bei ganz Drosselklappe der Unterdruck im Ansaugrohr, die treibende Kraft des Apparates, fast vollkommen dahin. Gerade beim Vollgasfahren empfindet man aber oft das Versagen des Wischers als besonders unangenehm. Ein Praktikus ist nun auf die gute Idee verfallen, ausser dem Unterdruck des Ansaugrohres auch noch den Ueberdruck im Auspuffrohr als Betriebskraft anzuwenden. Denn, so sagte er sich ganz richtig, je mehr der Unterdruck abnimmt, um so mehr nimmt der Ueberdruck im Auspuffrohr zu. Es besteht somit bei diesem System die Möglichkeit, den Scheibenwischer mit konstanter Geschwindigkeit zu betreiben. In obiger Skizze ist die prinzipielle Anordnung des Scheibenwischers und der Lci- Der durch Unterdrück und Ueberdruck betätigte Scheibenwischer mit seinen Rohrleitungen. A — Filter und Kühlvorrichtung. tungen dargestellt. Damit der Mechanismus des Scheibenwischers durch den in den Auspuffgasen enthaltenen Russ nicht verschmutzt wird, ist bei A noch ein Filter eingebaut, der gleichzeitig die Gas© abkühlt. Der innere Aufbau des Scheibenwischers wird im Patentanspruch nicht näher erläutert, dürfte aber nicht wesentlich komplizierter sein als bei bisherigen Unterdruck-Scheibenwischern, ma. Strassenwölbung und Reifenabnützung. Durch eine lange Reihe fabrikatorischer Verbesserungen und bessere Rohstoffe hat die moderne Gummibereifung der Motorfahrzeuge eine gegenüber früher um ein Mehrfaches vergrösserte Lebensdauer erhalten. Eine nochmalige Verlängerung ihrer Lebensdauer durch fabrikatorische Weiferentwicklung scheint kaum mehr möglich zu sein. Dagegen dürfte feststehen, dass die Reifendauerhaftigkeit nochmals um einen grossen Sprung vorwärtsgebracht werden kann, wenn man der Quelle ihrer Abnützung, der Strassenoberfläche, vermehrte Beachtung schenkt. Zwischen dem Reifen und der Strassenoberfläche besteht ja ein nicht nur einseitiges, sondern gegenseitiges Verhältnis. Den Reifen hat man nun in jahrelangen Rüstungen gegen die Angriffe der Strasse gewappnet, so gut es nur irgendwie möglich ist. Nun sollte man ernsthaft daran gehen, die zweite Garantie für ein reibungsloses Nebeneinanderbestehen von Reifen und Strasse zu schaffen, nämlich der Strasse ihre An- ^riffskraft zu nehmen. Welche Bedeutung die Natur des Oberflächenmaterials hat, braucht wohl nicht lang und breit erläutert zu werden. Es ist selbstverständlich, dass eine rauhe, scharfe Strassendecke, z. B. gebrochener Schotter, dem Reifen sehr viel mehr zusetzt als eine solche aus spiegelblankem Asphalt. Theoretisch sollte es ja sogar möglich sein, durch eine ideal glatte Oberfläche jede Abnützung überhaupt auszuschalten, während anderseits auch eine « ideal » rauhe Decke denkbar ist, die den darüberrollenden Luftreifen in einem einzigen Moment unbrauchbar macht. Praktisch ist man heute bei der Wahl von Strassendeckenmaterial auf Kompromisse angewiesen.Die hinsichtlich der Reifenabnützung günstigsten glatten Asphaltbeläge haben leider den im modernen Verkehr unzulässigen Nachteil, in nassem Zustand sehr glitschig zu sein. Dasselbe dürfte bei andern heute noch unbekannten Belägen der Fall sein, wenn sie dieselbe Glätte (im Sinn von Politur) aufweisen. Wenn somit auch der Baustoff der Strassendecke hinsichtlich einer Verbesserung der Reifenlebensdauer keinen grossen Spielraum mehr lässt, so besteht doch anderseits noch die Möglichkeit, durch günstigere Profilie-t Eine starte Strassenwölbung bewirkt ein dauerndos seitliches Abrutschen der Motorfahrzeuge. Parceque Parceque Parceque Pourquoi un succes extraordinaire a-t-il accueilli partOUt la c'est la premiere fois quune voiture de puissance aussi reduite (impöt 6 CY.) soutient la comparaison, &xur tous les points (nervosite', accelöration, silence, souplcsse, ircinage, Suspension, tenue de route, coniort), avec les voitures courantes de cylindre'e beaueoup plus importante. ä tous ces avantages eile Joint ceux d'une petite voiture (prix d'aehat peu eleve", faible consommation, entretien mimmum). sa maniabilite' et l'agr^ment qu'on trouve ä la conduire sdduisent irre*sistiblement tous ceux qui l'essayent et enchantent ses possesseurs. _ .. S.A. POUR LA VENTE DES AUTOMOBILES PEUGEOT GENEVE-JONCTION. Essais et renseignements chez tous nos agents. 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