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E_1930_Zeitung_Nr.048

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A. C. S. A.G.S. SEKTION

A. C. S. A.G.S. SEKTION BERN. Pfingsifahri in den Schwarzwald. Die Sportkommission der Sektion Bern des A. G. S. hat sich alle Mühe gegeben, um für Pfingsten ein hübsches Programm für eine Sfchwarzwaldfahrt zusammenzustellen. Es sei hier ganz besonders nochmals darauf aufmerksam gej»acht und kuaz rekapituliert: Samstag, den 7. Juni, 13.45 Uhr: Besammlung an der Pa'piermüblestrasse Bern; 14.00 Uhi: Abfahrt Zwischen 16 und 17 Uhr: Grenzübertritt. wo~ b»ei ein Mitglied der Sportkommission zur Verfügung der Tahrtteilnehmer steht. Auf verschiedenen Varianten kann dann zum Feldberg gefahren werden, wo man so einzutreffen hat. dass man rechtzeitig zum Nachtessen um 20 Uhr erscheint; nachher Taaz. ! Sonntag, den 8. Juni, halb- oder sanztägiga Touren nach freiem Ermessen, eventuell unter Leitung ortskundiger Clubmitglieder. Am Abend gemeinsames Nachtessen. ; Montag, den 9. Juni Rückfahrt durchs Höllental öder über Notschrei nach Freiburg, daselbst oder in der N'ähe gemeinsames Mittagessen; nachher Heimfährt durch die Badischen Weingegenden. : Die Sportkommission war eicher gut beraten, als sie nicht eine durchgehende Tour arrangierte, sondern sich entschloss, den Feldbergerhof auf dem Feldberg als Standquartier zu wählen, um von hier aus den Schwaxzwald kennenzulernen. Es stehen aher auch eine Unzahl von Ausflugs-Möslichkeiten von diesem zentralen Punkt aus zur Verfügung, man denke nur an den Besuch der bekannten Orte in der Nähe wie St. Blasien, Schluchsee. Titisee. Hinterzarten und dann an die Menge weiterentlegener Orte, deren Besuch sich aber auch ausserordentlich lohnt, wie Donaueschingen, Villingen, Rottweil, Freudenstadt, Peterstal, Hausach, Wolfach. Hornberg, Triberg, Furtwangen und wie diese Orte alle heia&en mögen. Und vor allem sei auch erinnert aa die prachtvolle Höhenstrasse, die sich fast ununterbrochen über den ganzen Schwarzwald hinzieht und wundervolle landschaftliche Einblicke in das reizvolle Gebiet des Sckwarzwaldes gewährt. ; Wer sich also noch nicht angemeldet, der hole dies noch raschaatens nach. Sportkommission und Sekretariat des A. C. S. stehen zu allen weiteren Auskünften gerne jederzeit zur Verfügung. A. C. S., SEKTION ZÜRICH. Sommerfahr« Schwarzwald. Die zum Versand gelangte Einladung zur Sommerfahrt in den Schwarzwald vom 14. bis 17. Juni verspricht den Teilnehmern ein sehr interessantes Programm. Es soll nicht nur landschaftlich viel Sehenswertes geboten werden, sondern auch das automobilistische Moment soll durch den Besuch der Mercedes-Benz-Automobilfabriken in Untertürkheim und Sindelfingen seine besondere Note erhalten. Das Fahrtprogramm lautet: ; 14. Juni: Fahrt Zürich, Schaffhausen, Donauäschingen, Rottweil, Baiingen, Tübingen, Böblingen, Stuttgart. Daneben wird noch eine landschaftlich etwas schönere Route wie folgt vorgesehlagen : Zürich, Schaffhausen, Singen, Tuttlingen, SigmaTingen, frochtelfingen, Reutlingen, Tübingen, Böblingen, Stuttgart. ' 15. Juni: Vormittags Besichtigung von Stuttgart im Autocar, nachmittags Fahrt nach der Solitude, ScWosa Ludwigsburg, Monrepos und zurück nach Stuttgart, wo für den Abend eine Zusammenkunft AUTOMOBIL-REVUE mit dem befreundeten Automobilclub von Württemberg vorgesehen ist. 16. Juni: Fahrt nach Untertürkheim, woselbst Begrüssung durch den Vorstand der Daimler-Benz A.-G. mit anschliessender Besichtigung der Fabrik. Nach dem von der Daimler-Benz A.-G. offerierten Mittagessen Fahrt über Stuttgart, Vaihingen nach Sindelfingen, wo die dortige Karosseriefabrik der Mercedes-Benz besichtigt wird. Gegen Abend Weiterfahrt über Horb, Dornstetten nach Freudenstadt, wo im Hotel Waldeck Quartier bezogen wird. 17. Juni: Vormittags, Fahrt Freudenstadt, Alpirsbach, Schramberg, St. Georgen, Triberg, Furtwangen, Titisee, woselbst Mittagessen. Nachmittags Heimfahrt Titisee, Lenzkirch, Bonndorf, Steinatal, Eglisau, Zürich. Die Fahrtleitung hat Herr Kantonsrat M. Gassmann-Hanimann, Zürich, übernommen. s. A.C.S., SEKTION ZÜRICH. Wohl manches Sektionsmitglied dürfte sich, nachdem ihm die Einladung zur Maifahrt auf den Buchserberg zugekommen ist,, gefragt haben, wo denn eigentlich dieser Aussichtspunkt liegt, da er den meisten Zürcher Fahrern bis anhin noch unbekannt war. Es hat sich dann am 24. und 25. Mai gezeigt, dass der Vorstand sehr wohl beraten war, als er die schöne Aussichtswarte des Kurhotels Buchserberg, hoch über dem st. gallischen Rheintal, als Ausflugsziel auserkoren hatte. Die Beteiligung war eine so zahlreiche, dass die Anmeldungen von gegen fünfzig Personen leider nicht mehr angenommen werden konnten. Schon am Vorabend, am 24. Mai, machten sich zirka 60 Teilnehmer auf den Weg, um über Rapperswil und den Kerenzerberg, das st. gallische Rheintal zu erreichen. Man konnte hierbei die schöne Strasse bewundern, die der Kanton St. Gallen zwischen Murg und Sargans instand gestellt hat. Vom Dorf Buchs aus fuhr man in zahllosen Kehren das Strässchen zum Kurhaus Buchserberg hinauf, wo es galt, auf einer Strecke von zirka 7 km eine Höhendifferenz von nicht weniger als 700 m zu bewältigen. Es war daher nicht zu verwundern, dass der eine oder andere Motor etwas warm bekam. Immerhin gelangten alle Teilnehmer wohlbehalten ans Tagesziel, dem Kurhaus Buchserberg, wo man eine sehr gastfreundliche Aufnahme fand. Beim gemeinsamen Nachtessen hiess Herr Kantonsrat M. Gassmann, Zürich, die Clubmitglieder und deren Angehörige willkommen und schuf durch seine Begrüssungsrede rasch den nötigen Kontakt zwischen den einzelnen Teilnehmern. Das bekannte Werdenberger Gesangsterzett «Rheintaler Nachtigallen», trug mit seinen schönen Vorträgen ein Vieles zum Gelingen des Anlasses bei. Auch eine rassige Tanzmussik fehlte nicht. Am Sonntag Morgen lichteten sich die tief hängenden Wolken, so dass sich gegen Mittag hin die herrliche Aussicht über das st. gallische Rheintal und die Appenzeller- und Vorarlbergerberge in ihrer ganzen Schönheit darbot. Die Fahrtteilnehmer verwendeten den Morgen für kurze Spaziergänge in den prächtigen Waldungen. Nach 11 Uhr zogen nach und nach die erst am Sonntag gestarteten Wagen den Buchserberg hinauf und bald herrschte ein emsiger Betrieb im und um das Kurhaus herum. Jedes Plätzchen musste für das Parkieren der Wagen benutzt werden, hatten sich doch total zirka 45 Autos Rendezvous gegeben. Auch die Sektion St. Gallen-Awpenzell des A.C.S. hatte eine Delegation zu ihren Zürcher Clubkollegen entsandt. Am gemeinsamen Mittagessen konnte der Fahrtleiter, Herr Kantonsrat Gassmann, Zürich, die Anwesenheit von gegen 150 Teilnehmern registrieren. Herr Kantonsrat Weyermann, Vorstandsmitglied der Sektion St. Gallen-Appenzell des A. C. S. hiess die Zürcher auf dem Gebiet seines Heimatkantons willkommen. Das Gesangsterzett «Rheintaler Nachtigallen» bot auch am Sonntag seine schönen Gesangsvorträge. Nach dem Mittagessen fand man sich noch zu einem kleinen Tanzvergnügen, oder man sass draussen im herrlichen Sonnenschein vor dem Hotel bei einem Kaffee und erfreute »sich an der schönen Aussicht. Gegen 16 Uhr lichteten sich nach und nach die Reihen der Autos. Es ging wieder hinab nach Buchs und von Garns das malerische Toggenburg hinauf und hinunter und über den Ricken nach Rapperswil und Männedorf, wo man sich im Hotel «Wilden Mann» noch ein letztes Rendez-vous gegeben hatte. Ohne jeden Unfall und äusserst befriedigt von der schönen Autotour kehrten die Teilnehmer nach Zürich zurück. Dem Sektionsvorstand aber war man dankbar dafür, dass man als Ziel der diesjährigen Maifahrt nicht einen der bekannten Ausflugspunkte gewählt hatte, sondern den Mitgliedern durch die Wahl eines prächtig gelegenen Ausflugsortes abseits der grossen Heerstrasse etwas Neues und überaus Lohnendes geboten hatte. e. S. 1K A. C. SCHWEIZERISCHER DAMEN-AUTOMOBIL- CLUB. 1. Delegiertenversammlung in Bern. Am 31. Mai versammelten sich zum erstenmal die Delegierten der Sektionen Bern, Zürich und Basel und wählten einen schweizerischen Zentralvorstand. Der schweizerische Damenautomobilciub ist damit aus dem ersten Stadium der einzigen Sektion herausgetreten und besteht zu Recht als schweizerischer Verband. Dieser Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Frau G. Plüss, Bern, Präsidentin; Frau Dr. Suter-Schlotterbeck, Basel, Vizepräsidentin; Frau G. Tschumi, Bern, 1. Sekretärin; Frau Mäder, Zürich, 2. Sekretärin; Fräulein G. Messerli. Bern, 1. Kassierin; Frau Thurneysen, Basel, 2. Kassierin; Frau Ehrismann, Zürich, Fräulein Rode, Basel und Frau Gysin, Basel, Beisitzerinnen. Im übrigen wickelte sich die Versammlung in erfreulicher Kürze ab; neben administrativen Geschäften stand im Mittelpunkt das Thema der Mitgliederwerbung. Um so «länger» gestaltete sich die Fortsetzung am Abend im Bürgerhaus, wo über 60 Personen sich eingefunden hatten — von Zürich allein waren 20 gekommen — die, fröhlichste Laune, witzige Reden und Tanz gesellig verband. (Siehe Schluss.) Zwei Transparente mit den Clubabzeichen, vergnügte Verse prangten an den Wänden, auf den Tischen Fähnchen mit folgerüdem, vom Bären offerierten Menü: Allerlei Essbares aus dem Innern von Blecbkarosserien und Auspuffrohren mit Oelrückstandsauce (vulgär ausgedrückt: Hors d'oeuvre varie) — Vorfärndriges Kühlwasser mit Splinten und Unterlagsscheiben (Consomme Royal) .— Unbefugte Strassenbenützer, gebraten mit Zutaten und sauren Bremsbändern (Poulets!). — Anmutige Schwungräder mit süssem Belag (Erdbeerkuchen). Ein prächtiger Blaupunktapparat, freundlichst von Frl. Messerli zur Verfügung gestellt, sorgte für abwechslungsreiche Musik. Liebenswürdige Reden 1930 — N° * wurden gewechselt, kurz aber herzlich: die Präsidentin, Frau Plüss, begrüsste die Gäste und führte aus, wie bei der Gründung des Damenautomobilclubs am 15. Februar 1929 sich 9 Mitglieder zusammengefunden hatten, heute zählt er 72! Die Arbeit der ersten Zeit war schwer, wurde doch der Club als Eindringling in alte angestammte Rechte angesehen, aber nun hat sich seine Stelle gefestigt, und die Präsidentin hofft auf beste Zusammenarbeit zwischen Sektionen und Zentralvorstand. Frau Dr. Joss, Bern, Chef des Geselligen, Hess eine humoristische Begrüssungsrede vom Stapel, und im Namen der Sektionen Zürich und Basel dankten Frl. Dr. Wertheimer und Frau Dr. Suter. Dann amüsierte man sich so vortrefflich und wurde so gut freund, dass hier unmöglich (obschon es mitten in der Nacht war) , abgebrochen werden konnte, sondern man fuhr am folgenden Morgen, noch nach Münsingen zum «Aperitif» und zum Mittagessen nach Hilterfingen, von wo die auswärtigen Delegierten über den Brünig heimsausten. — Die nächste Delegiertenversammlung wird in Zürich stattfinden. We üs d'Hushaltig afaht gruse. De nähme mir der Wage-n-use. 0 schöni Strass, o Bluest im Mai, Wie gärn gö mir de wieder hei! Wi mänge rümpft sy N'ase trotzig. Dass Dame fahre tüecht ne protzig; Dr Husfrou wird kes Blüemli gstreut. Oh, Iaht üs doch das Bitzli Freud I So, jitze hei mr Sitzig gha U wie dr Chopf nüm hange Iah! Oh schlafet nit bir Suppe-n-y, Jitz wei mir no chly luschtig sy! SCHWEIZ. DAMEN-AUTOMOBIL-CLUB. SEK- TION ZÜRICH. Am Dienstag, den 20. Mai, folgte die Sektion Zürich des ß. D. A. C, einer Einladung ihres Mitgliedes, Frau Schlotterbeck, zu einer technischen Stunde in der Garage Schlotterbeck. Aus dieser Stunde wurden zwei und einhalb Stunden, reichsten technischen Genusses, denn es gibt tatsächlich auf diesem sonst so trockenen Gebiete so etwas wie Genüsse. Wir bekamen zu hören,' von einem improvisierten Katheder stus, und angesichts zweier langer Tische voll von Anschauungs-Material, was man alles tun soll, und nicht tun darf, wenn die präzise und fein ausgedachte Maschinerie des Autos nicht leiden soll. Wir hörten vom feinen Gefühl des Fahrers und sahen, o Graus, abgemurkste Zahnräder, die die Folgen brüsken und gewaltsamen Anfahrens und Changierens waren. Wir hörten vom Wechseln des Oeles. vom aufmerksamen Ueberwachen des Motorgeräusches, vom Schmieren und Salben, vom Anwerfen des Motors im Winter, und von der Wartung der Batterie, von Kerzen und vom Magnet, von Zünduns, Cardan, Differenzial, und sahen immer wieder die Folgen aller Unterlassungssünden, an angefressenen Kolben, heiss gelaufener Kupplungsscheiben und Lamellen, an zerfressenen Batterie Zellen u.s.w., und wir staunten und fühlten uns für die Zukunft sehr mit Verantwortung beladen, angesichts der Verheerungen, die man an seiner Maschine anrichtet, wenn man keine technische Einsicht hat. Die ganze Fülle des Gebotenen aufzuzählen fehlt der Platz, der Gewinn dieses Anschauungsunterrichtes war für uns technisch noch schwach bewanderte Frauen ganz enorm, und wir sprechen dem Chef der Firma in Zürich unsern wärmsten Dank aus, ganz besonders auch für das liebenswürdige Arrangement des Ganzen. E. PALLAS-COR A la Course de Cöte Develier-Les Rangiers la fameuse voiture ROSENGART obtient un nouveau succes en enlevant la categorie 750 eme, classe tourisme, en 9 min., 6 sec. 3/5 avec Markiewicz sur une voiture strictement de serie. Voitures depuis fr. 3850.— ist der Pneu, dem Sie auf Personen- und Lastautos immer mehr begegnen. Nicht nur seine Stellung als einziger Schweizerreifen bewirkt das, sondern namentlich -die immer weitergreifende Erkenntnis der Konkurrenzfähigkeit in Leistung und Preis. Benützen Sie die nächste Gelegenheit, um sich hiervon zu überzeugen. Jede Auskunft erteilen gerne die Fabrikanten: Aktien-Gesellschaft R. & E. HUBER Schweiz. Gummiwerke PFAFFIKON-Zcfi. Distributeurs directs pour la Suisse: GARAGE MONDIAL S. A. GENEVE rue Rothschild prolongee teleph. 23 000 A G E N C E S: Bäle: Stalder-Stockhn; Zürich: Garage Bally; Lucerne:GarageW.I_ienhard;Romanshorn: Franz Müller; Neuchätel: Garage Patthey; Tavannes: Garage Pethoud; Sion: Garage Favre; Argovie:Garage Hohl ä Mur- Lausanne: Garage Zweigart; genthal et Garage Hans Arosa: Garage Meisser: FurnkranzäOthmarsingen

No 48 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE Ong!nal*FIAT-Be$tandteiIe 5 niemals andere! NUT diejenigen ETSSKTCHB fcStmeaSie vOOstSn&g &ZS htsnr"^l! !t '^n VüiscblittED enn tnil Mitte •TfrHn-'gyftiT gsn, wetete