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E_1930_Zeitung_Nr.047

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AUTOMOBIL-REVUE

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N°4 . Blatt BERN, 30. Mai 1930 II. Blatt BERN, 30. Mai 1930 Bndlschau Bessere Raumausnützung. Bisher wurden Automobile fast immer so gebaut, dass man zuerst nach mechanischkonstruktiven Gesichtspunkten das Chassis schuf und erst dann, so gut wie möglich, irgendwo einen Personenbehälter einbaute. Der Personenbehälter, die Karosserie, hatte sich jedenfalls der Mechanik immer unterzuordnen. Diese Bauweise war eine Erbschaft aus der Zeit der Pferdewagen, aus denen ja das Automobil hervorgegangen ist. Wohl wiesen die ersten Pferdewagen einen hinter den Passagiersitzen angeordneten Motor auf. Als jedoch die Motoren vergrössert wurden, weil man mit mehr als Pferdegeschwindigkeit fahren wollte, genügte der beschränkte Raum im Wagenhinterteil nicht mehr. Ein Motoreinbau vorn im Wagen erschien damals auch dehalb günstiger, weil der noch sehr pflegebedürftige Motor so besser zugänglich war und die Kühlung wirksamer gestaltet werden konnte. Im Laufe der Jahr© wurde dann diese Bauart zur heutigen mechanischen Vollkommenheit durchentwickelt. In seiner Eigenschaft als Personentransportgerät hat sich das Automobil jedoch verhältnismässig we- nig entwickelt. In vielen Fällen kann man sogar feststellen, dass die Vervollkommnung der Mechanik auf Kosten der eigentlichen Zweckbestimmung, der Personentransportfähigkeit, gegangen ist. Wir haben heute einen grossen Prozentsatz an Automobilen, die wohl äusserst leistungsfähige Geschwindigkeitsmaschinen darstellen, als Transportgeräte aber schon stark verkümmert sind. (Bei einem 200-PS-Sport-Zweiplätzer sind die 200 PS und 150 Stundenkilometer nicht mehr Mittel zum Zweck, sondern der Zweck selbst; als Mittel zum Zweck figuriert nun der Fahrer. Gerade weil man heute aber mit der Vervollkommnung der reinen Geschwindigkeitsmaschin© nahezu am Ende des Erreichbaren und Verwertbaren angelangt ist, wendet mart sich mehr wieder der ursprünglichen Zweckbestimmung des Automobils zu. Die bisherige einseitige Entwicklung war dabei durchaus kein Schaden, im Gegenteil: Der Karosserieform und Motoranordnums bei einem P hantasiewagen, der hauptsächlich mit Rücksicht auf gute Raumausnützung und Betri ebswirtsohaftlichkeit entworfen wurde. Konstrukteur hat mit den verschiedenen Organen jonglieren gelernt und sie sich gefügig gemacht. In den für Gebrauchswagen in Frage kommenden Leistungseinheiten sind der Motor und das Getriebe an Raumbedarf und Pflege äusserst anspruchslos geworden, an Raumbedarf oft sogar so anspruchslos, dass man sich seiner zu schämen beginnt. Was anders, als Konzessionen an die Tradition sind sonst die besonders bei Kleinwagen' um ein Vielfaches überbemessenen Motorhauben? Allerdings und leider wünscht es das grosse Käuferpublikum noch so und von diesem Pü-; blikum ist ja das Bestehen einer Automobilfabrik abhängig. Das wird aber nicht hindern, dass einige Pioniere, die es unter den Automobilkonstrukteuren immer gegeben hat,. Wege eigener Erkenntnis gehen werden. Gewöhnlich dauert es dann nicht allzu lange, bis auch der übrige Teil der Fabrikanten nachfolgt. Und das Käuferpublikum kann plötzlich nicht mehr verstehen, wie es einmal die alte Bauart hat nützlich und schön finden können. Im Maschinenbau gibt es eben keine andere Aesthetik als die der Zweckmässigkeit. Der Laie muss sich hüten, zu viel Wert auf seinen persönlichen Geschmack zu legen. Sehr, sehr häufig beruht dieser Geschmack nur auf einer Angewöhnung an das Traditionelle. Sucht man dann die rein gefühlsmässigen Anforderungen mit denen der Zweckmässigkeit zu vereinen, dann ensteht fast immer eine Missgeburt, ein Ding, dem man die «Aufmachung» von weitem ansieht. Gehen wir rein sachlich vom Standpunkt aus, dass das Automobil ebensogut als Per-' sonenbehä'ter wie als Geschwindigkeitsmaschine auszubilden ist, dann kommen wir ungefähr zu einem Fahrzeug, wie es durch die beistehenden Skizzen dargestellt ist. Der Motor ist nach hinten verlegt, mit dem Differentialgehäuse zu einem Baublock vereinigt und treibt die Hinterräder über Schwingachsen an. Der ganze vordere Raum dient als .Personenbehälter. Hinsichtlich der Bequemlichkeit ergeben sich dabei die grossen Vorteile, dass sowohl die vorderen wie die hinteren Sitze innerhalb des Radstandes liegen, wo die Fahrterschütterungen geringer sind als über den'Achsen, dass mehr Benzinraum' zur Verfügung,-.•steht, dass ein grosser Teil des Motorlärms wegfällt, dass die Passagiere nicht mehr durch Abgase und Hitze des Motors belästigt werden,.dass der Führer bessere Sicht auf die Strasse hat und die Breite des Wagens besser ausgenützt werden kann. Die in Frage stehende- Karosserieform jbräclite wohl auch einen merklichen Gewinn an Betriebswirtschaftlichkeit mit sich. Bekanntlich wird bei einem schnell fahrenden Wagen ein grosser Teil der Motorleistung zur Ueberwindung des Luftwiderstandes verbraucht. Ebenso bekannt ist, dass der Luftwiderstand dann am geringsten ist, wenn der bewegte oder umströmte Körper Tropfenform aufweist. Bei einem Automobil der üblichen Bauart ist diese Tropfenform ohne Aufwand von anderweitig störenden Attrappen kaum annähernd durchzuführen. Bestenfalls gleicht ein solcher Wagen einem umgekehrten Tropfen, wie in einer der Skizzen veranschaulicht ist. Rückt man aber den Personenraum nach vorn und den Motor nach hinten, so ergibt sich die Tropfenform fast von selbst. Die Karosserie lässt sich dabei auch sehr leicht so breit oder noch breiter als die Radspurweite ausführen, was beispielsweise wieder ganz ungezwungen die Anordnung von drei komfortablen Sitzen nebeneinander gestattet. Bei der üblichen Bauart dagegen geht beides nur schwer, da die Hinterräder im Wege stehen. Wir sind uns bewusst, dass ein Fahrzeug, wie es uns hier in der Phantasie vorschwebt, verwirklicht' vorerst, allgemeine Ablehnung erfahren würde. Ebenso sicher wie bisher immer würde sich aber das Publikum auch an diese neue Form gewöhnen, wenn die Mehrzahl der Konstrukteure einmal zu ihr übergegangen wäre. y. Mechanisierte Werkzeuge in der Autoreparaturwerkstatt. In den Autoreparaturwerkstätten müssen langwierige und zeitraubende Arbeitsvongänge, die bis dahin von Hand ausgeführt wurden, immer mehr durch Maschinen mit elektrischem Antrieb ersetzt werden. Diese Maschinen arbeiten im allgemeinen viel schneller und genauer als dies von Hand möglich ist und ermüden den Arbeiter viel weniger. So wurde zum Aufpumpen der Reifen die Handpumpe immer mehr durch den Elektrokompressor verdrängt. Dieser ist ein Gebläse, mit einem Universal - Elektromotor angetrieben, welcher sowohl für Gleich- wie auch für Einphasen-Wechselstrom, benutzt werden kann. Das geringe Gewicht der Maschine macht diese leicht transportierbar, so dass sie au beliebigen Stellen benutzt werden kann. Bin Windkessel mit eingebautem Ueberdruckyentil und Manometer leistet Gewähr für sicheres Aufpumpen der Bereifung auf jeden gewünschten Drude. Weniger bekannt dürfte die elektrisch angetriebene Ventileinschleifinasdhine sein, diö Je häfeer wir MnaafJahjen, desto geringer wird die Ao5seBtenrpejatttf, aber iß das Gegenteil: je stärker dSe Steigung ist, desto höbet wird die Tempeiafa». Diese Hitzegrade im Innern sißd aefäbriich, weil sie häufög das Sehmierfürehten. - Besendefs in der Sebweiz ist die Frage äl aosetzeo, and dann siwd dttoütei Unfälle 211 bedes Oefes von höchsterWieMgkeit, und aus die- sem Grunde wird Mobiloil am meisten verwendet. Dfe- :r-gfecMiche Od widersteht denliöcksten T persturen, vefri-ngert Ernrödung des stark überanstrengten Motors, scMM sefee Bestandte&e urard gewäfefleistet Ihnen Höchstleistung, besonders wenn Sie auch daran denken, das GetriebegehäHse gut zu schmieren. Ein schlecht gesehmiertes Getsiebegehäuse und eine sehlecht gesehmierte Hmterachse beeinträchtigen die Leistengskiait Ihres Motors. Schmieren Sie tut Mobitorl C and CW. sie Ttatsmaßm nässe nM der steh smmtz ms rttcknekinharen