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E_1930_Zeitung_Nr.051

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auf den sie sich sMzen

auf den sie sich sMzen konnte,, noch nicht ergangen. Die Doktrin aber bestellt, in einer Anmerkung in « Ostertags Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz »,. wonach der Ersatz nicht bloss beansprucht, sondern auch geleistet sein müsse; werde- di© Forderung vom Versicherer bestritten, so sei «kein Rücktritt berechtigt». Allein diese Auffassung ist abzulehnen; wenn nach Art. 42 WO der Rücktritt spätestens bei der Auszahlung der Entschädigung erklärt werden muss, so folgt doch hieraus mit Notwendigkeit, dass die Rücktrittserklärung auch gültig ist, bevor die Entschädigung ausgezahlt und damit geleistet ist, dagegen wird das Recht zum- Rücktritt ifur bestehen, wenn der Ersatzanspruch begründet ist, und dies scheint auch die Ansicht Röllis zu sein, der in seinem Kommentar zu Art. 42 sagt, Art. .42 lasse nur; den Teilschaden ins Auge, für den Ersatz gefordert werde, und Ersatz geleistet werden müsse, sei aber nicht anwendbar, wenn 4er Versicherte keinen Ersatzanspruch erhebe oder wenn der Versicherer sein© Leistungspflicht mit Erfolg ablehne. Vorbereitungen zum Klausen 1930. Eines muss man den Organisatoren des diesjährigen Klausenrennens lassen : sie verstehen es, die kurze Zeit, die ihnen zur Verfügung steht, gut einzuteilen. Kaum wusste man, dass das Klausenrennen abgehalten werden kann, so wurde das Reglement in Angriff genommen, gedruckt und verschickt. Die Presse wird ständig durch Bulletins auf dem Laufenden gehalten. Der Zeritralvorstand des A. C. S. erliess einen Aufruf an seine Mitglieder, durch freiwillige Spenden den Gabentisch zu bereichern, damit nicht die ganze Last der finanziellen Verpflichtungen auf den drei organisierenden Sektionen ruhe. Der Gabentisch ist reich dotiert; es sind insgesamt Preise im Werte von rund 45,000 Fr. ausgesetzt, die sich wie folgt verteilen : /. Grosser Bergpreis der Schweiz. Ehrenpreis und 2000 Fr. in bar für die best© Zeit des Tages der Automobile. //. Speziaipreise. Speziaipreis für die beste Zeit der Motorräder : Ehrenpreis und 1500 Fr. in bar. Speziaipreis für die zweitbeste Zeit der Motorräder : 500 Fr. in bar. ,. Spezialpreis für die beste Zeit der Sidecars : Ehrenpreis und 500 Fr. in bar. ' Spezialpreis für die best© Zeit der Tourenwagen : Ehrenpreis. Spezialpreis für die beste Zeit der Sportwagen : Ehrenpreis und 2000 Fr. in bar. Spezialpreis für die zweitbeste Zeit 4 er Sportwagen : 1000 Fr. in bar. Spezialpreis für die beste Zeit der Renntagen : Ehrenpreis und 2000 Fr. in bar. Spezialpreis für die zweitbeste Zeit der e inwagen : 1000 Fr. in bar. pezialpreis für die drittbeste Zeit der v;.mwagen : 500 Fr. in bar. Spezialpreis für den besten Atisüandsautomobilfahrer: 500 Fr. in bar. Spezialpreis für die bestklassierte Dam©: Ehrenpreis. Spezialpreis für die bestldassiert© Automobilequipe (drei Fahrer der nämlichen Marke; für di© Klassierung gilt die Summe der Zeiten dieser drei Fahrer): Ehrenpreis. Spezialpreis für denjenigen Fahrer, der den bestehenden Klausenrekord verbessert: 1000 Fr. in bar. (Sollte der bestehend© Rekord mehrfach unterboten werden, so fällt dieser Spezialpreis dem neuen absoluten Rekordinhaber zu.) ///. Allgemeine Preise. Für ;die Tourenwagenkategorie, sind Ehrenpreise, für die Kategorien Motorräder, Sidecars, Sportwagen und Rennwagen Geldpreise vorgesehen. Es sind bereits auch einige Meldungen eingegangen. Fest steht, dass vor allem auch der Rekordinhaber des letztjährigen Rennens, Chiron, auf Bugatti am Start erscheinen wird. Ueberdies werden alle die Fahrer «£r rollt jedesmal das Auge,..wenn er gewinnt », erklärte Richter Cölfax, während wir wieder auf die sonnenhelle Strasse hinausträte«, und dabei klopfte er mir in gutmütigem Spott auf die Schulter. f Mir ist Ihr Scheikautomat nicht so ganz geheuer », sagte ich mit nervösem Lachen. «Ich hatte die ganze Zeit über .die Empfindung, als ob ein Paar verborgener Menscheriaugen auf mjf ruhten — als ob hinter all dem ein lebendiges Wesen steckte.» Der Richter lachte leise auf. «Na, es ist natürlich auch eine. Person dahinter — irgendein Mann oder eine Frau Ich habe mir schon manchmal gewünscht, die Bekanntschaft dieser Person zu machen, Estabrook.» (Fortsetzung folgt.) AUTOMOBIL-REVUE 1930 - N°51 Die Vorinstanz hat mit Recht bemerkt, gerade der vorliegende Fall zeige die Unhalt- von Motorfahrzeugen im Mai. geschädigt, sondern auch durch anderwei- Einfuhr und Ausfuhr nur in seinen Interessen als Benzinverkäufer barkeit der klägerischen Auffassung; 'kämen tige Lieferungen, Reparaturen etc. seitens die Gerichte zu gegenteiligen Schlüssen, so Verminderung der Einfuhr um zwei Millionen. der Konsumenten-Vereinigungen. Die Anstrengungen des A. G. S. V. bei den Trust- ist nicht recht einzusehen, wie die vom Gesetzt geforderte Parität in der Behandlung Der Vergleich der Resultate des Monates Firmen waren bisher erfolglos. Dort wurde Vermehrung der Ausfuhr um 1 Million. der Vertragsparteien bezüglich der Kündigung aufrecht erhalten bleiben könnte. Im Verminderung der Einfuhr und eine bedeu- notwendige Mass des Verdienstes werde Mai 1930 mit dem Mai 1929 ergibt eine starke der Standpunkt vertreten, das übliche und vorliegenden Prozesse ist aber durch das tende Vermehrung der Ausfuhr. Das Total nicht überschritten. Dieser Standpunkt Beweisverfahren dargetan, dass die Klägerin der Einfuhren im Mai 1930 stellt sich auf wird aber bereits durch die Tatsache widerlegt, dass die Trustfirmen und die der Preis- für den ^entstandenen Teilschaden aufzukommen hat. Ob die Beklagte dem Geschädigten 1589 Stück (1808 im Mai 1929) oder 1,521,055 Kilo (1,852,197), wobei die Ersatzteile inberiffen sind. Nach dem Wert ausgedrückt teure das Benzin zisternenweise an die erkonvention beigetretenen sog. freien Impor- den Sachschaden bereits ersetzt hat, ist ohne Bedeutung; sie kann erwarten, dass die Klägerin den Schaden 'reguliere. •» beträgt die Gesamteinfuhr noch 7,652,224 wähnten Konsumenten-Verbände zu 39 bis 9,455,994) Franken. Der Minderwert der 41 Cts. pro Liter lieferten, während gleichzeitig der Einkaufspreis der Garagen 48,4 Cts. Einfuhren beläuft sich auf 1,803,774 Franken. Die praktische Bedeutung - des- Entscheides Auf die , nachgenannten Kategorien verteilt betragen hat. Da alle Verhandlungen mit den liegt darin, dass der Versicherte nur so ,d' e ergeben sich folgende Ziffern: Grossimporteuren an deren Standpunkt Möglichkeit hat, bei Eintritt eines unter die Motorzwei- oder -dreiräder ohne oder mit scheiterten, schlug nun der A. G. S. V. einen Versicherung fallenden Teilschadens durch Ledersitz: 492 (482) Stück, 81,618 (75,726) anderen Weg ein; er verschaffte sich trustfreies Benzin und konnte dadurch den Ver- sofortige Erklärung, des, Rücktrittes zu Verhindern, dass inzwischen eine weitere Prä- :hassis 1081 (1320) Stück, 1,426,110 (1,765,817) kaufspreis auf 47 Cts. herabsetzen. kg, 706,564 (87,762) Fr., Automobile oder mje fällig wird, die er nach Art. 42 WG kg, 6,888,961 (8,722,253) Fr. Karosserien Der Trust sah dieser Entwicklung der Dinge Albs.-3 durch eine später© Rücktrittserklärüng verlieren würde. Dr. JVL-W. (1,069) kg, 26,608 (6,290) Fr., Elektrokarren Preis von 47 Cts. einen Kampfpreis von aller Art für Automobile 12 (0) Stück, 6,403 nicht müssig zu. Er stellte dem A. G. S. V.- 0 (1) Stück, 48 (793) kg, 500 (6430) Fr., Traktoren ohne Karosserie 4 (5) Stück, 6,876 dort, wo sich die Interessen .schneiden, also 43 Cts. pro Liter entgegen und so ist nun (8,797) kg, 29,591 (33,259) Fr. auf Plätzen wie Zürich, Bern, Schaifhausen, Unser Export von Motorfahrzeugen (Ersatzteile eingerechnet) betrug 87 Stück bzw. glücklichen Lage, ganz bedeutend billiger zu im Aargau usw. der Automobilist in der mitmachen, die sich um den Titel der Europäischen Bergmeisterschaft bewerben, also 259,074 (181,575) kg, die einen Wert von fahren als in Gegenden, wo sich die Kampforganisation des A. G. S. V. noch nicht aus- 2,557,695 (1,624,806) Franken repräsentieren. Hans Stuck, Rudolf Caracciola und andere. Der Monat Mai- 1930 zeitigte somit einen wirken konnte; immerhin trat auch prompt (Leider hat die A. I. A. C. R. bis heute noch Mehrexport von 932,889 Franken gegenüber die Allgemeinerscheinung ein, dass seit kurzem fast im ganzen Land der Zapfpreis auf nicht die Liste der für diese Meisterschaft dem Mai 1929. Die nachstehenden Kategorien sind daran folgendermassen beteiligt: angemeldeten Fahrer veröffentlicht, obgleich 50 Cts. fiel. ' Motorzwei- und -dreiräder mit und ohne das erste Rennen dafür bereits am 12. Mai Ledersitz 120 (73) Stück, 73,825 (64,183) kg, Die Taktik beider Lager liegt offensichtlich zutage. An exponierten Punkten wird stattgefunden hat!) 650,461 (598,207) Fr., elektrische Anlasser Wie in den frühern Jahren werden die und Dynamo für elektrische Beleuchtung (im dem trustfreien Handel ein Kampfpreis gegenübergestellt, in der sichern Erwartung, Bundesbahnen Extrazüg© zum Besuche des Vorjahre nicht gesondert bezeichnet) 27,278 Klausenrennens veranstalten. Im Glarnerund Urnerlande rüstet man sich auf einen 1600 kg 12 (14) Stück, 157,417 (114,465) kg, werden können, dass demzufolge der Absatz kg, 302,560 Fr., Automobile und Chassis über dass keine Gegenmassnahmen geschaffen Massenandrang, der alles Bisherige in den 1,597,824 (1,010,269) Fr., Karosserien aller des trustfreien Benzins, weil zu teuer, ins Schatten stellen soll. -o- Art für Automobile 554 (2,920) kg, 6,850 Stocken gerät, das freie Spiel der Kräite (16,200) Fr., Traktoren ohne Karosserie figurieren 1930 nicht unter den Exportziffern, Trust mit seiner Preisbindung wieder Tür würde infolgedessen ausgeschaltet und dem Eine Genfer Autavia. Der Erfolg der letzten Genfer Autavia und der übrigen ähnlichen Veranstaltungen in der Schweiz bewog Betrag von Fr. 130.— genannt war. Wir wer» Die Automobilisten dürfen diesen Dingen während 1929 ein Gewicht von 7 kg und ein und Tor geöffnet. die Sektionen Genf und Waadt des A. C. S. den in einer der nächsten Nummern im Detail nicht interesselos gegenüberstehen, es ist für zu einer Wiederholung dieser Veranstaltung auf diese Ziffern zurückkommen. sie eine Frage von grosser finanzieller Tragweite; bringen sie vorübergehend materielle auf breiterer Basis. Am 28. Juni findet deshalb eine Genfer Autavia statt, die zusammen mit den Mitgliedern der Genfer und Zum Benzlnpreis-Kampf 47 Cts. dem Trustbenzin zu 43 Cts. vorzie- lt.-r. Opfer, indem sie das A. G. S. V.-Benzin zu Lausanner Lokalclubs der Avia durchgeführt erhalten wir von unbeteiligter Seite folgende hen, so stärken sie damit den freien Handel, wird. Es sind ©ine Reih© wertvoller Preise Darstellung: Es ist notwendig, die Automobilfahrer über den gegenwärtigen Kampf zu einer Preissenkung. Jeder Automobilist sie weisen aber auch dem Trust den Weg ausgesetzt -ollzwischen den Trust-Firmen des Benzinhandels und dem Autogewerbeschutz-Ver- das zulässige Mass von Verdienst gönnen wird dem Importeur und Zwischenhändler Alpenfahrt 1931. Die international© Alpenfahrt 1931 scheint verschieden© interessant© band (A. Q. S. V.) durch einige Zeilen aufzuklären. der Devise: «Leben und leben lassen!» und einen Preis billigen, der vereinbar ist mit Aenderungen mit sich zu bringen, sofern die' Vorschläge angenommen werden, welch© die Bis zum Jahre 1928 lag der Durchschnittspreis an der Strassenzapfstelle zwischen 45 der eidgenössisch noch privatwirtschaftlich. Wir wollen hierzulande kein Monopol, we- Schweiz der Organisationskonferenz vorlegen will. Um die Wagen möglichst vielseitig, auszuprobieren sind Nachtfahrten vorge- dass das kg Benzin mit 23,3 Cts. Zoll bela- Verbände sollten sich neuerdings unverzüg- bis 48 Cts. pro Liter; bedenkt man dabei, Wir meinen, die grossen Automobilistensehen. Die Fahrtordnung würde,hier besonder© Zeiten ergeben, die zum Teil auch in 17 Cts.), so darf der Preisansatz von 1928 als zen Einfluss beschäftigen; man setze sich an stet ist (auf den Liter umgerechnet etwa lich mit der Benzinpreisfrage mit ihrem gan- der Nacht gefahren werden müssen und in angemessen, bzw. günstig, bezeichnet werden, liegt er doch nicht stark über dem Vor- muss beurteilt werden, welche Entwicklung den Verhandlungstisch, in offener Aussprache erster Linie di© Beleuchtungsmechanik prüfen sollen. Es werden voraussichtlich auch kriegspreis, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Benzinpreisbildung zu nehmen hat. Diese Etappen durchgeführt, bei denen offen© Wagen mit geschlossenem Verdeck fahren müs- kam. treide und Alkohol, aber wichtig genug, um damals das Benzin fast zollfrei ins Land Sache ist vielleicht nicht so wichtig wie Gesen, um zu sehen, wie sich auf langen Bergfahrten diese Verdecke bewähren. tnb., sprunghaft in die Höhe, sie erreichten allgetig besprochen und erwogen zu werden. Im Jahre 1929 gingen die Benzinpreise im schweizerischen Gesamtinteresse sorgfalmein 55 Cts.; wieweit hier der Weltmarktpreis mitspielte, lässt sich schwer beurteilen, auch die Argumente der Trust-Firmen be- Es ist notwendig, in diesem Zusammenhang Grosser Preis von Frankreich. das Benzingeschäft ist bekanntlich in einigen kanntzugeben, welche für den jetzigen Bis 20. Juni neues Reglement. Weltkonzernen vereinigt, die durch Preiskonvention oder Trust die Preis© regeln; die folgendes geltend gemacht: Benzinpreis vorgebracht werden; es wird Die Internationale Sportkommission ist in aller Eile zu einer Versammlung nach Paris nach der Schweiz liefernden Firmen haben 1. Die Belieferung zahlreicher Zapfstellen berufen worden, um über die neue Rennformel des Grossen Preises von Frankreich zu sichtlich durch Konvention festgelegt, der den bereits erwähnten Einheitspreis offen- während des ganzen Jahres mit einem gleichmassig guten Produkt, für dessen Qualität beraten. Wie man weiss, ergab die letztjährige, FoTmel ein vollständiges Fiasko, hatte sind. auch di© sog. freien Importeure beigetreten der Grossverband jede Garantie übernimmt, erfordert von vornherein erhöhte Einstandspreise auf dem Weltmarkt. sich doch bis zum Schluss des ersten Meldetermins kein einziger Konkurrent für das vor allem der Automobilverbände, eine Re- An Anstrengungen der Konsumentenkreise, Rennen gemeldet. In der neuen Formel, die duktion der Benzinpreise zu erreichen, hat 2. Die Schaffung einer grossen Anzahl von bis zum 20. Juni bereinigt sein muss, wird es nicht gefehlt; diese scheiterten daran, dass Zapfstellen in allen Teilen des Landes — ein nun wahrscheinlich der Brennstoffverbrauch die Trust-Firmen erklärten, Marktlage, Unkosten und eine massige Gewinnquote be- Betriebsbereitschaft — erfordert bedeutende weitgehendes Service-System für konstante und das Gewicht unberücksichtigt bleiben;]; Die Abänderung des Reglementes für den dingten den Zapfpreis von 55 Cts. Summen, die dem allgemeinen Durchschmttv Grossen Preis von Frankreich wird auch in Schon im letzten Jahre traten vereinzelte preis zur Last fallen. Dazu kommen noch die andern Ländern den Fall des Grossen Preises Lieferanten auf, die eine beträchtliche Vetbilligung boten — Benzin wurde stellen- grossen Kosten des eigenen Zisternenparkes, nach sich ziehen, 1 da sowieso die Bedingungen wodurch einzig und allein eine stetige, genügend grosse, auf das ganze Land verteilte für die Konstrukteure sehr harte sind und jeweilen nur der erste Preisträger Aussicht auf Preis von 55 Cts. verzapft. Ein Konsumentenweise 5—8 Cts. pro Liter unter dem Trust- Menge von Benzin unabhängig von allen eine günstige Entschädigung seiner enormen verband lieferte an seine Mitglieder auch Konjunkturschwankungen sichergestellt ist. Auslagen 1 hat. Wir dürfen auf den Ausgang schon bei geringen Mengen Ende letzten und 3. Die Tatsache, dass die Trust-Firmen an der Beratungen gespannt sein und uns gleichzeitig freuen, dass der Grosse Bergpreis von dem offiziellen Trustpreis. Sobald sich derbirgsstrassen und Höhenorte zu einem ver- anfangs dieses Jahres bis zu 20—25% unter zahlreichen, exponierten Zapfstellen der Ge- Europa (ein Konkurrent!) der durch Initiative artige Erscheinungen zeigten, setzte ein hältnismässig billigen Preis Benzin abgeben, der Schweizer entstand, einer erfolgreichen Dumping der Trusts ein; sie arbeiteten vorübergehend mit billigen Kampfpreisen und Zuschlag auf Plätzen mit entsprechend bil- nötigt andererseits wieder zu einem gewissen Zukunft entgegensehen kann. Den Klausen darf man als Kulminationspunkt dieses Austrages bezeichnen. lt. Aufgabe des Marktes. 4. In andern Ländern besitzen die Trustzwngen dadurch die billigere Konkurrenz zur ligerer Verteilungsmöglichkeit. Anfangs dieses Jahres machte der A. G. Gesellschaften für Abgabe von Oel und Kay Don verbessert den Brooklands Rekord. Der « König von Brooklands », Kay des offiziellen Säulen- oder Zapfstellenprei- Organisation, in der Schweiz haben sich die S. V. Anstrengungen für die Herabsetzung Benzin direkt an den Verbraucher ihre eigene Don, erschien seit seiner Rückkehr aus Daytona zum erstenmal an Pfingsten wieder auf sammenschluss von Händler-, Reparatur- und handels des Autogewerbes bedient, wodurch ses; dieser Verband ist bekanntlich ein Zu- Gesellschaften ausschliesslich des Zwischen- der Londoner Rennbahn. In seiner Abwesenheit hatte Kapitän Birkins den Rekord für das Verzapfen ist eine massige, sie über- 5. Die Abgabe des Benzins an den schwei- Garage-Firmen etc.; dessen Verdienstquote eine gewisse Verteuerung unvermeidlich ist. verbessert. Kay Don konnte nur einen Gang steigt jedenfalls nicht den handelsüblichen zerischen Verbraucher sei unter Vergleich auf seinem Wagen fahren, und es gelang ihm Verdienst. Dieser Verband konnte und mit andern Ländern und vor allem unter dennoch, den neuen Rekord wieder zu überbieten, indem er eine Geschwindigkeit von herige Kundschaft zu einer Konsumenten- der enormen Bahnfrachten keinesfalls über- wollte nicht tatenlos zusehen, wie seine bis- Berücksichtigung des hohen Benzinzolles und 137,58 Stundenmejlen erreichte. ... mb. ; Vereinigung überging, denn er sah sich nich setzt Sportnachrichten

N» 51 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE S g» «» •>*!•«&• Bergprüfungsfahrt Rheineck-Warzenhausen-Lachen Dieses Rennen wird dieses Jahr am 29. Juni von der Sektion St. Gallen-Appenzell des A. C. S. wiederum als Nationale Sportveranstaltung, obligatorisch für die Schweizerische Meisterschaft, durchgeführt. Die für sämtlich© derartige Veranstaltungen einheitlich gehaltenen Regtemente sehen wie bis anhin die Ausscheidung von Amateuren und Experten vor, sodass den sportfreudigen Damen und Herren des A. C. S. in den Amateurklassen alle Chancen offen stehen und auch die Experten in ihren Kategorien Höchstleistungen hervorbringen können. Dem Preisgericht wird in gewohnter Weise ein reichhaltiger Gabentisch zur Verfügung stehen, sodass jeder Fahrer, der in einer Normalfahrzeit von 10 Minuten das Ziel durchfährt, mit einem Preis bedacht werden kann. Die Prüfungsstrecke steht Freitag den 27. Juni, von 5—8 und 18—21 Uhr, und Samstag den 28. Juni von 5—8 Uhr zur Verfügung. Länge: 6,5 km. Durchschnittliche Steigung : 6,7 Prozent. Maximalsteigung 11 Prozent. Höhendifferenz 433 m. Vorgängig der Konkurrenz für Automobile wird auch dieses Jahr eine Bergprüfungsfahrt für Motorräder stattfinden. Nach der Preisverteilung in Walzenhausen folgt Unterhaltung für die Konkurrenten und anwesenden Clubmitglieder. Die Mitglieder der Sektion werden durch besonderes Zirkular zur Teilnahme an dieser Veranstaltung eingeladen. Mitglieder anderer Sektionen, die aktiv oder passiv teilnehmen wollen, sind gebeten, sich frühzeitig beim Sekretariat der Sektion in St. Gallen anzumelden. B. Schweizerische Automobilmeisterschaft 1930. Nach dem Rennen Develier-Les Rangiers ist die Klassierung für die diesjährige Automobilmeisterschaft wie folgt: Tourenwagen: 0. Zwimpfer (Chrysler) 100.00 Pt. A. Keller (Alfa Romeo) 97.20 Pt. E. Leutenegger (Martini) 89.24 Pt. E. Markiewfcz (Rosengart) 66.21 Pt. Sportwagen: Dr. J. Kerrer (Bugatti) 100.00 Pt. G. Zbinden (Bugstti) 90.21 Pt. E. Gloggner (Bugatti) 83.26 Pt. J. Pedrazzini (Cord) 76.08 Pt. C. Freuler (Steyr) 70.02 Pt. Rennwagen: J. Stuber (Bugatti) 100.00 Pt. G. Wylli (Rally) 63.17 Pt. Die Rennfahrer E. Berli und Ed. Caspar, die ebenfalls für die Meisterschaft eingetragen waren, scheiden aus, da sie an dem obligatorischen Bergrennen Develier-Les Rangiers nicht teilgenommen haben. Meldungen für Cuneo. Für das Bergrennen Cuneo—Colle della Maddalena sind bereits einige Meldungen eingegangen. Die ausländische Beteiligung scheint sehr stark zu werden. Rudolf Caracciola hat sich eingeschrieben. Bugatti stellt mehrere Maschinen in Aussicht. Aus Italien selbst haben bis jetzt Varzi und Campari für Alfa Romeo, Maserati für seine Firma und Gola für Fiat gemeldet. -o- Westdeutsche Zuverlässigkeitsfahrt. Die westdeutschen Gruppen des A. v. D. veranstalten am 25., 26. und 27. Juli eine Zuverlässigkeitsfahrt für Touren-, Sport- und Rennwagen. Die 1518,3 Kilometer lange Strecke zerfällt dabei in zwei Etappen: Köln- Koblenz (direkt) und Koblenz-Köln (über Herford-Wetzlar). Es wird einzeln gestartet, und zwar folgen sich die Wagen in Abständen von je einer Minute. Als Massstab für da© Wertung gilt die vorgeschriebene Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrzeuge, -o- Luftfahrt Amerikanlsche Luftakrobatik in Bern. Wie wir bereits in der letzten Nummer berichteten, trafen am Pfingstmontag abend nach abenteuerlicher Irrfahrt im Gewittersturm und wolkenbruchartigem Regen auf dem Flugplatz Bern-Belpmoos die amerikanischen Flieger, Major Doolittle und Lt. Parker ein. Sie kamen von München, wo sie auf ihrer Weekendfahrt Wien-Bern zwischengelandet hatten. Schon das, was sie vor ihrem Niedergehen im Belpmoos so schnell im Handumdrehen an Akrobatik zum besten gaben, liess einem mit höchster Spannung den Pfingstmontag erwarten, auf den die eigentlichen Vorführungen angesetzt waren. Vorführungen. Denn die «Weekendfahrt» geschah doch nicht so ganz von.ungefähr. Die beiden Amerikaner gehören zu einer Equipe von vier Fliegern, die mit ebensoviel Flugzeugen verschiedener Typen, einem Jagdeinsitzer, einem Kampfzweisitzer, einem Schulflugzeug und einem Tourenflugzeug für die amerikanische Flugzeugfabrik Gurtiss-Wright eine Propagandatournee durch Europa machen. Pfingstmontag, Flugplatz Belpmoos. Man wartet auf die erst heute in München abgeflogene zweite 1 Equipen-Hälfte, das Schulflugzeug und die Touren-' maschine. Dass unterdessen keine Langeweile auf-; kommt, dafür sorgen der Betrieb der «Alpar Bern» und das übrige Leben und Treiben a,uf dem Flugplatz. Es ist heute wirklich «etwas los». Ununterbrochen sind der gros.se Fokker und der Gomte «A. C. 4», die nun bald jeder Schuljunge kennt, auf Passagierflügen unterwegs. An Privatflugzeugen sind die Klemm-Maschinen des Berners v Mühlenen und des Luzeraers Gloggner. das Comte-Töurenflugzeug eines Zürchers vertreten, und mehrmals zieht auch der Doyen der Schweizer Flieger, Major Nabholz von Grabow auf seiner Moräne - Sportmaschine seine Runden. Der so wunderschön gele-. gene .Berner Flugplatz kann sich schon fast Lufthafen nennen. Berner, besucht Euren Flugplatz! Dann werden plötzlich im Norden zwei Pünktchen entdeckt. Sie scheinen über der Stadt zu kreisen, es müssen die noch fälligen Amerikaner sein, die 'den Flugplatz suchen. Mehrere Minuten dauert das, dann verschwinden sie wieder unter dem Horizont. Sie haben offenbar das Ihnen näher gelegene Beundenfeld als Flugplatz gehalten, wie schon der Engländer, der am Samstag dort gelandet ist. Lt. Parker schwingt sich in seinen Kampfzweisitzer und saust los, die Sache abzuklären. Dass die Vermutung richtig war, erweist sich, als wenig Minuten später wieder drei Pünktchen in den Himmel steigen, Parker plus die Gefährten. Und wieder einige Minuten später konnte man drei fabelhaften Kurzlandungen beiwohnen. Nun zählt unser Flughafen gar 10 Flugzeuge, denn unterdessen ist auch uoch der Junkers der Verkehrslinie angekommen. Die Akrobatik, die bald darauf geboten wurde, stellte das Fabelhafteste dessen dar, was man bei uns je gesehen hat und je sehen wird. Ganz abgesehen davon, dass sie es sein tnusste, weil unsern Fliegern Evolutionen in so minimaler Höhe über dem Boden, wie sie die Amerikaner vorführten, streng verboten sind (der Effekt unserer Flugweise also schon stark abgeschwächt ist) • so blieb doch noch manches, was selbst verwegenen Piloten Be*. wunderung und Respekt abrang. Dem grossen Publikum blieb oft geradezu' der Atem stehen. Die Schulmaschine. Zuerst führt Hauptmann Cannon sein «Fledgeling», die 225 PS-Schulmaschine vor, die am Boden eher einen schwerfälligen Eindruck machte. Nach verblüffend kurzem Start zieht Cannon die Maschine hoch, reisst sie in einer Steilkurve herum, dass der eine Flügel fast den Boden berührt, schraubt sich auf etwa 40 m Höhe hinauf und beginnt nun sofort mit einem tollen Wirbel von Loopings, Steilkurven und Rückenflügen. Jetzt zieht er den Vogel hoch, dass er auf dem Schwanz stillzustehen scheint, jetzt muss er rückwärts abrutschen — nein, er rutscht über den Flügel ab — aber wenig Meter über dem Boden — genug für Cannon — wird der Absturz wieder in sicheres Gleiten übergeführt. Dann gondelt die Maschine über den Boden hin, torkelt wie betrunken, dass die Tragflächen beinahe den Boden berühren, ohne dass aber die Räder auch nur einen Grashalm streifen. Dann wird aus zwei- bis dreihundert Meter Höhe abgetrudelt, die Maschine dreht sich, senkrecht stürzend, wie ein fallendes Blatt, 5, 6, 7 Mali aber im letzten Moment nimmt sie wieder die richtige Lage ein und wird, als wäre nichts geschehen, mit einer prachtvollen Kurzlandung abgesetzt. Die Kampfflugzeuge. Nun starten Major Doolittle und Lt. Parker auf ihren 600 pferdigen Rennern. Dicht aneinander, als wären ihre Maschinen durch eine Stange verbunden, erheben sie sich in wenigen Sekunden auf drei- vierhundert Meter, umkreisen das Feld — dabei immer geradezu ineinander verhängt — stossen jetzt mit annähernd 300 Stundenkilometer Ge- !Ein Bild, das anlässlich des Berner Aufenthaltes des Meisterfahrers Feiice Nazzaro aufgenommen wurde. Von links nach rechts : Herr Rigassi, Herr Berutti, Direktor der Schweiz. Fiat-Verkaufsgesellschaft, Herr Brand, Feiice Nazzaro. Herr Dr. Perlet, Vizepräsident der A.C.S.-Sektion Bern, hittter ihm Herr Plattner, Herr Schmidt, hinter ihm Herr Schneiter, Herr Hilfiker, hinter ihm Herr Moser, Herr Huber, Sportpräsident der Sektion Bern des A. G S. schwjndigkeit und vollaufenden Motoren steil auf uns herab, scheinen in den Boden hinein zu sausen, reissen die Maschinen wieder hoch, schiessen wie Raketen fast senkrecht wieder auf die alte Höhe. Dann folgen Einzeldarbietungen. Parker vollführt in minimaler Höhe unzählige Loopings, scheint jeden Moment in den Boden krachen zu müssen. Er legt seine Maschine auf den Rücken, wirft sie ruckartig um ihre eigene Achse, nimmt das Gas weg und gibt Höhensteuer, dass sie stillzustehen scheint und; dann wie ein Fallschirm senkrecht zu sinken anfängt, rutscht absichtlich über den Flügel ab, geht wieder in normalen Gleitflug über. Major Doolittle vollbringt das Wunder, diese Leistungen noch überbieten zu können. In vollem Steigen begriffen legt er die Maschine auf den Rücken und steigt so weiter, ohne dass die geringste Abweichung von der ursprünglichen Richtung zu erkennen wäre. Dann wieder schlägt er bei fast senkrechtem Aufwärtsflüg plötzlich brutale «tonneaux», dass man die Flügel brechen zu sehen glaubt, macht von etwa 800 m Höhe hinunter einen senkrechten Sturzflug mit vollaufendem Motor, um die Maschine erst schätzungsweise 200 m über dem Boden wieder abzufangen, Schliesslich traut man seinen Augen nicht mehr; er legt die Maschine ganz auf die Seite, dass die Flügel senkrecht stehen und pfeilt nun in dieser Lage ohne jede Kurve und ohne zu sinken in 20 m Höhe über den Platz dahin. Man kann dieses Rätsel nur durch Annahme lösen, dass der schwach naqhi oben gerichtete Motor mit seiner gewaltigen Lejstung teilweise wie ein Hubschrauber und der ebenfalls schwach angestellte Rumpf wie eine Tragfläche 'wirkt. Der Flieger Doolittle. Nach seiner Landung äusserte Doolittle, das alles sei dotih «ganz leicht» ! Nun, man muss auch wissen, wer Doolittle ist. Er ist der Mann, der zum erstenmal das Looping nach vorn hinunter ausführte. Und man kann ihn ohne viel Uebertreibung auch als den Winkelried der Aviatik bezeichnen: Als man seinerzeit mit rechnerischen Mitteln nicht weiter kam, um gewisse Festigkeitsverhältnisse von Flugzeugen zu erkennen, stellte sich Doolittle ganz einfach mit seinem Leben zur Verfügung. Er übernahm es, durch Sturzflüge aus mehreren Tausend Meter Höhe hinunter und andere Wagnisse die Maschinen solange zu forcieren, bis jedesmal irgendein Organ brach. Ein grosser Teil der heutigen Flugzeugtheorie ist nun auf diesen Versuchsergebnissen aufgebaut. Wohl war Doolittle bei jenen denkwürdigen Versuchen mit einem Fallschirm ausgerüstet. Trotz der unglaublichsten Havarien vermochte er aber die Maschine immer noch zu landen, so dass er nicht zu dieser letzten Rettung greifen musste, die ja höchstwahrscheinlich unter den so ungewöhnlichen Verhältnissen auch gar nicht gewirkt hätte. m. Das nationale Flugmeeting in Rom. Rom, den 8. Juni 1930. Die Parade der italienischen Militäraviatik begann mit der Vorführung einiger ältester Fluszeugtypen. Dann erschien als Gegenstück aus Turin ein A-300-4 mit Fiat-Rohölmotor, der einen sehr guten Eindruck hinterliess. Neben allen andern neuesten italienischen Typen wurden weiter zwei Spezialitäten vorgeführt: der von Ingenieur d'Ascanio konstruierte «Elicottero», ein Schraubenflieger, bei dem das Problem des senkrechten Aufstieges und das Problem des Gleichgewichts der rotierenden Masse gelöst ist — wenigstens versicherte es der Lautsprecher. Ein© zweite Spezialität war das bekannte «Autogiro» des Spaniers La Gierva. Nun aber folgte eine äusserst gewagte Szene: Ein Drachenballon, mit zwei Mann in der Gondel. 200 Meter hoch schwebend, wurde von Flugzeugen angegriffen, mit Brandkugeln beschossen und in Brand gesteckt! Die zwei Männer in der Gondel befreiten sich aus dieser brennenden Hölle durch Abspringen mit Fallschirmen, während dicht neben ihnen eine feurige Säule, der hrennende Ballon, zur Erde fiel. Dann Manövrierübungen, an denen sich sechzig Fiat-Flugzeuge beteiligten. Alle nur erdenklichen Formationen, Pfeilform, Form des Fischschwanzes usw., wurden tadellos ausgeführt und zuletzt noch ein riesiges «Rex» und ein «Dux» (der König und Mussolini wohnten dar Parade bei). Darauf in dramatischer Steigerung der Angriff and die Zerstörung eines Araberdorfes mit wirklichen Häuschen und einem mohammedanischen Tempel samt hochragendem Minaret, ausgeführt durch 18 Flugzeuge. Die Fiktion war, dass eine Anzahl italienischer Kolonisten von schweifenden Arabern überfallen, gefangen genommen und im Dorf eingesperrt worden seien. Einige Flugzeuge landen beim Dorf bewaffnete Soldaten, die Araber fliehen, und die befreiten Gefangenen werden per Flugzeug zurückgebracht. Das Dorf samt Minaret wird bombardiert und in Brand gesteckt. Kaum hatte sich der Rauch verzogen, so entspann sich, immer in dramatischem Crescendo, die eindrucksvollste Szene, nämlich ein akrobatisches Wettfliegen. Darauf wieder Angriff auf eine Brücke durch Herablassen erst von Sprengstoffen und Werkzeugen, dann von Soldaten per Fallschirm, die die Brücke in die Luft sprengen. Jetzt einige fröhliche Intermezzi. Drei Flugzeuge erhalten Befehle zu Evolutionen^'durch den Lautsprecher und führen sie aus, andere schreiben wieder an die Himmelsdecke. Eine friedliche Episode waren die Evolutionen von vier Segelfliegern, die durch normale Flugzeuge hochgezogen und dann zum freien Flug abgelöst wurden. Schlussszene, der Knalleffekt: Fünf Flugzeuge greifen eine Kolonne von Lastautos an und verbrennen sie. Darauf tun dasselbe neun Gruppen mit insgesamt 200 Flugzeugen und drei Hangars. Eine förmliche Luftschlacht entspinnt sich am Abendhimmel, wozu die auf Monte Mario und dem Tiber entlang aufgestellten Batterien in Salven drauflosfeuern. Schliesslich erscheinen am Horizont noch neue Flugzeuge, die hinter sich Schweife von Rauch herziehen. Diese Schweife durchkreuzen sich und senken sich allmählich gegen die Erde: es sind Ranchwolken, welche Giftgase vorstellen sollen. Inzwischen hat sich das Publikum nach und nach entfernt und wie die Sonne unter dem Horizont, so versinkt der Aeroporte del Littorio unter Rauchmassen. _cr]i. LA BOUGIE DIE KERZE GENEVE Pour chaque moteur Für jeden Motor ZÜRICH