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E_1930_Zeitung_Nr.054

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AUTOMOBIL-REVUE

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N» 54 - 1950 AUTOMOBIL-REVUE Die Schweiz. Verkehrszentrale und das Automobil. Der Schweizerischen Verkehrszentrale wurde schon der Vorwurf gemacht, sie berücksichtige in erster Linie den Eisenbahnreisenden. In der «Hotel-Revue» nimmt sie nun in einem ausführlichen Artikel Stellung zu ihrer Tätigkeit im Dienste des Automobils. Wie man daraus ersieht, sind die Vorwürfe kaum gerechtfertigt. Die Verkehrszentrale, so wird erklärt, hätte schon längst die ungemein grosse Bedeutung des Automobiles erkannt und sich denn auch in dieser Richtung eingestellt. Ihre Tätigkeit erstrecke sich vor allem auf folgende Gebiete : Verbesserung und Vergrösserung des dem Autoverkehr in der Schweiz geöffneten Strassennetzes, Versuch der Einwirkung auf Gesetze über Automobile und Strassen, Forderung nach Erleichterung des Grenzübertrittes und Befahrung der Schweiz durch Ausländer, und Propaganda für den Automobil-Tourismus. Diese Arbeiten werden in Zusammenhang mit den interessierten Vereinen und Organisationen durchgeführt. Die Verkehrszentrale versuchte auch dahin zu wirken, gewisse hemmende Verordnungen über Fahrverbote oder Einschränkungen im Interesse des Verkehres aufzuheben. Immer interessiert sich die Zentrale auch für die Bauten und Verbesserungen, welche bessere Verhältnisse für die zirkulierenden Autos schaffen. In bezug der Einwirkung auf Gesetze wurde vor allem dahin tendiert, den ausländischen Fahrern die gleichen Erleichterungen zu bieten wie den einheimischen Automobilisten. Die Schweizerische Verkehrszentrale verlangte die Einführung eines Ausweises, der für kurzen Aufenthalt in der Schweiz genügt. So ist die Schweiz heute das Land geworden, das am meisten ausländische Fahrer aufweist, und nicht in geringem Masse hat die Schweizerische Verkehrszentrale Verdienste daran. Seit 1920 bemühte sie sich um die Aufhebung der Spezialtaxen auf gewissen ftergstrassen. Im Jahre 1929 konnte dieses Verlangen realisiert werden. Auf alle Arten hat so die Schweizerische Verkehrszentrale, wie sie ihre Ausführungen schliessr, sich für den Automobilismus eingesetzt. m. Internat. Verkehrskonvention. Bundesrat beantragt Ratifikation. Internationale Konventionen marschieren 'langsam, sehr langsam. Die erste internationale Uebereinkunft über den Automobilverkehr wurde 1909 in Paris abgeschlossen. Sie enthielt nur Mindestanforderungen über den internationalen Fahrausweis. Nach verschiedenen Anläufen fand dann auf Einladung der französischen Regierung in Paris vom 20. bis 24. April 1926 eine von 53 Staaten beschickte Konferenz statt. Prinzipiell wurde von der Konferenz beschlossen, vorerst das Uebereinkommen von 1909 zu revidieren und darin nur den Automobilverkehr zu behandeln. In einem späteren zweiten Entwürfe sollte dann der gesamte Strassenverkehr einer internationalen Regelung unterbreitet werden. Die Botschaft des Bundesrates vom 16. Juni unterbreitete nun den ersten Entwurf: Internationales Abkommen über den Kraftfahrzeugverkehr, für den der Bundesrat den Räten die Annahme empfiehlt. Erfreulicherweise sid darin eine ganze Anzahl schweizerischer Anträge verwirklicht worden, so dass eigentlich in den eidgenössischen Räten kein Widerstand gegen die Ratifikation zu erwarten ist Die Bestimmungen dieses Abkommens, das nun von 40 Staaten unterzeichnet sein wird, erfassen einmal die technischen Merkmale der Motorfahrzeuge für die Zulassung zum Verkehr, dann die Anforderungen an den Führer und die Bedingungen zur Anerkennung von internationalen Führerscheinen. Ein Artikel behandelt die Kennzeichnung gefährlicher Stellen. Schliesslich verpflichten sich die Vertragsstaaten zu gegenseitigen Auskünften zwecks Feststellung der Identität von Fahrern mit internationalem Führerschein, die einen Unfall verursacht oder sich gegen Verkehrsbestimmungen verstossen haben. Das Abkommen soll nun durch einen Bundesbeschluss ratifiziert werden. Ein Referendum ist nicht zu befürchten, da diese Konvention auf ein Jahr hin gekündigt werden kann. La. St. Gallisch-appenzellische Strassen verkehrsliga gegründet (Mitget.) Wie in Zürich, Basel, Bern und Genf hat sich nun auch in der Ostsohweiz eine Liga der Verkehrsinteressenten gebildet, die den Zusammenschluss der am Strassenverkehr interessierten Verbände zur Förderung deren Bestrebungen bezweckt. Die Liga sucht ihr Ziel analog den Schwesterverbänden zu erreichen durch Mitwirkung bei Aufstellung und Durchführung zeitgemässer, sachkundig erwogener Verkehrsbestimmungen, will aber auch mit allen Kräften Stellung nehmen gegen jede ungerechte Behinderung des Verkehrs und gegen ungerechtfertigte Besteuerung Daneben sehen die Satzungen die Aufklärung bei Bevölkerung und Behörden vor. Bisher sind die verschiedenen Verbände selbständig vorgegangen, doch hat sich ein gemeinsames Vorgehen in grundsätzlichen Fragen als erwünscht gezeigt. Dieser Liga, die auf Initiative der st gallischen Vereinigung der Radfahrerverbände gegründet worden ist, haben sich bereits die hauptsächlichstenStrassenverkehrsinteressenten angeschlossen, so die Automobil- und Motorfahrerverbände, die Radfahrervereinigungen, Trambahner, Fuhrhalterverbände usw, welche zusammen einen Mitgliederbestand von nahezu 10,000 umfassen. In der konstituierenden Versammlung wurde auf gemeinsamen Vorschlag der Verbände als Präsident der Liga gewählt Herr Erwin Bücher vom Automobilclub der Schweiz. Dem Vorstande gehören ferner an die Herren Paul Halter, Wil, vom Lastwagenbesitzerverband, Otto Fierz vom Touringclub der Schweiz, Karl Birchler vom Motorfahrerclub, O. Kreuzmann und Emil Koller von den Vereinigten Radfahrerverbänden und Emil Gsell von der Chauffeurvereinigung. Um nur einige Punkte aus dem Tätigkeitsfeld der Liga zu nennen, die teilweise auch schon einzelne Verbände beschäftigt haben, erwähnen wir die Gesetzesübertretungen, das veraltete Konkordat und die Fahrgeschwindigkeiten, Einbahnprobleme, Kreuzungen, Signaldienst, Verkehrspolizei, geräuschloseres Fahren, Schutz der Fussgänger, Radfahrerwege, Sicherheitsinseln, Stationierung der Wagen, Motorfahrzeuge und Tramwagen usw. Der unaufhaltsam sich motorisierende Verkehr gebietet ein Zusammenwirken von Strassenbenützern und beteiligten Behörden, von Stadt und Kanton und es ist zu erwarten, dass gegenseitige Fühlungnahme und Verständigung zu dem gewünschten Ziele führen. AUSLAND Hauptversammlung der deutschen Studiengesellschaft für Automobilstrassenbau. Die Studiengesellschaft für den Automobilstrassenbau erlässt soeben die Einladungen zu ihrer 6. Hauptversammlung, welche am 30. Juni und 1. Juli in Danzig tagen wird. Im Mittelpunkt der öffentlichen Hauptsitzung stehen zwei Referate über die neuen Verfahren in der Messung von Verkehrserschütterungen. Als Vortragende konnten die Herren Prof. Dr. mg. Risch, Hannover, und Baurat dipl. ing. Thein, Hamburg, gewonnen werden. Ferner wird ein weiterer Vortrag über Spider Fr. 5650.— Spider luxe Fr. 5800.— Torpfedo Fr. 5800.— Torpedo luxe Fr. 6000.— das deutsche Autostrassennetz orientieren. Daneben tagen noch die Ausschüsse «Pia- 1 nung» und «Gesetzgebung und Finanzierung » um über die speziellen Fragen ihres Ressorts zu beraten. z. Stete Entwicklung des ADAC. An einer kürzlich abgehaltenen Tagung des Verwaltungsrates des ADAC in Rüstringen wurden verschiedene interessante Mitteilungen über die stete Entwicklung des Clubs gemacht. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse ist die Finanzlage durchaus befriedigend. Die eigenen Unfall, und Kaskoversicherungen sind sehr erfolgreich und werden gerne benützt. Um Fernstehende zum Eintritt zu ermuntern, wurde di© Eintrittsgebühr von 15 auf 5 Mark herabgesetzt, während Eintritt© in Ortsgruppen wie bisher keiner Gebühr unterliegen. Die verschiedenen Gaue entwickeln sich gut, die Mitgliederzahl dürfte gegenwärtig das 130. Tausend überschreiten. An der dreitägigen Zusammenkunft wurden ferner noch Massnahmen gegen die ständig steigenden Garagenmieten 'besprochen und sportliche und touristische Fragen diskutiert. Mf. Neuerungen im deutschen Automobilismus. Der Automobilclub von Deutschland anerkennt durch besondere Ehrengaben die Treue und Zuverlässigkeit von Chauffeuren, die schon lange Zeit beim gleichen Autobesitzer in Dienst stehen. Alle Chauffeure, die mindestens drei Jahre beim gleichen Mitglied des Clubs angestellt sind, können auf Antrag des Dienstherrn zum « Fahrer des A. v. D.» ernannt und mit der Verleihung des Abzeichens geehrt werden. Ueber 2000 Chauffeure Deutschlands wurden auf diese Weise schon ausgezeichnet. An Fahrer.die 10,20 oder wie es sogar auch vorkommt, schon 25 Jahre beim gleichen Herrn arbeiten, werden entsprechende wertvolle Ehrengaben verabreicht. Der Automobilclub von Deutschland hat noch eine weitere Neuerung eingeführt, die die Bekämpfung der Autodiebstähle betrifft. Personen, die bei Ermittlung gestohlener Wagen besonderen Erfolg haben und den Täter feststellen helfen, werden im Interesse des Automobilismus mit namhaften Geldspenden bedacht, -oll.- Zunehmender Bau von Betonstrassen In den Vereinigten Staaten. Der Bau von Betonstrassen hat in dem ersten Quartal dieses Jahres in den Vereinigten Staaten einen neuen Rekord erreicht. Gegenüber der gleichen Zeit im Vorjahre wurden um 62 % mehr Betonstrassen -gebaut. Dieser Aufschwung wird LE 501 DE 193O «PuissatRfe ab moteur: 31 Cv at* fteir» - 4 virssses avahT* «* Yfeinäi extrememenl puissants, a double commande - tenue de route parfaite -«, carrosserie de toute premiere qualite et supremement elegante - faibw consommation - taxe: 8 CV seglejnem - tou§ les DejiectionriementS desi voitures les, ßjus CQüt Cond. int., 2 portes Fr. 6000.- Cond. int., 2 portes, luxe Fr. 6200.- Cond. int., 4 portes, luxe Fr. 6600.- Coupe Spider Fr. 6500.- Notre dtpartement »Mit vous Uvrera, si voua H d&sirez, une tote voitvare, avee ks plus larges faciliUs existant aujowrd'hvi «wr le marchi S. A. pour le Commeree des Automobil«» FIAT en Suisse, 30, Rne Plantamoor, Gendv» FIAT Automobü Handels A.-G. für die Schweiz, Verkaufsstelle Zttrioh, ütoquai 47 AQENCES OFFICIELLES FIAT: Automobil Verkaufs fc-G., Berne Zeughaus-Garag« A.Q., Aarau Kaspar MI«,TGIarll Stlon U rAitomoille, «OB fr"T ß";' A. 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Die unendlich vielen Bilder, die sich auf einer Reise und in den freien Stunden wieder eröffnen, fallen nicht mehr der Vergessenheit anheim. Längst hat der Automobilist seinen treuen Begleiter gefunden, der ihm die Büder schöner Stunden fein säuberlich aufbewahrt: der Photoapparat! Unser letztjähriger Photowettbewerb hat gezeigt, dass die Leser der Automobil-Revue die Kamera zu handhaben wissen, und die über 500 Einsendungen bildeten einen sprechenden Beweis für das grosse Interesse, das man der Konkurrenz entgegenbrachte. Wir haben uns deshalb entschlossen, auch dieses Jahr wiederum unter den Lesern der € Automobil-Revue*, Monats- und Wochenausgabe, einen Photo-Wettbewerb zu organisieren, der die Kunst des richtigen Sammeins von schönen Erinnerungen fördern und heben soll. Den Siegern winken wie letztes Jahr wiederum eine Reihe hübscher Preise. Thematisch lassen wir den Teilnehmern freie Wahl, auch die Art der Ausführung ist nicht an bestimmte Bedingungen gebunden. Ferner sollen auch dieses Mal für die besten Sport-, Touren- und Strandbadbilder Speziaipreise ausgesetzt werden. Die jetzt einsetzende Hochsaison wird hier mancherlei Anregungen vermitteln. Als massgebende Eigenschaft wird bei der Beurteilung vor allem die Originalität der Photographie und die Art, wie sie bildhaft erfasst wurde, berücksichtigt. Die Kamera hat uns ganz neue Wege eröffnet. Erst durch sie haben wir erkannt, dass die Welt anders aussieht, als wir gemeinhin annehmen. Das Typische und Originelle einer Landschaft, eines Menschen oder eines Objektes lässt sich mit einem guten Sinn für bildliche Wirkung trefflich wiedergeben. Im heutigen Zeitälter der Phototechnik müssen wir wohl kaum mehr daran erinnern, welche bedeutenden künstlerischen Leistungen mit dem Photoapparat erzielt werden können. Wir glauben deshalb sicher zu gehen, wenn wir annehmen, dass wir unsern Lesern, die teilzunehmen beabsichtigen, mit unserm Wettbewerb viele unterhältende und schöne Stunden bereiten. Und nun recht viel Glück zum Knipsen! Teilnahmebedingungen: 1. Der Wettbewerb steht allen Lesern der «Automobil-Revue» (Wochenausgabe) und der «Illustrierten Automobil-Revue» (Monatsausgabe) offen. 2. Für die Aufnahme sind betr. Platten odef Filme keine besonderen Grossen festgesetzt. 3. Jeder Teilnehmer kann beliebig viele Bilder einsenden^ 4. Jedes eingesandte Bild muss auf der Rückseite mit einem Kennwort und einer Erklärung, was das Bild darstellt, versehen sein. In einer geschlossenen Enveloppe, die das Kennwort oder, bei Einsendung mehrerer Bilder, die Kennworte trägt, sollen Name und Adresse des Einsenders genau enthalten sein. 5. Für die Prämiierung sind folgende Preise ausgeschrieben: Ein 1. Preis im Werte von Fr. 50.— Ein 2. Preis im Werte von Fr. 40.— Ein 3. Preis im Werte von Fr. 30.— Ein Speziaipreis für das beste Sportbild im Werte von Fr. 25 — Ein Speziaipreis für das beste touristische Bild im Werte von Fr. 25.— Ein Speziaipreis für das beste Strandbadbild im Werte von Fr. 20.—. Das Preisgericht behält sich vor, je nach den eingegangenen Bildern noch einige weitere Spezialpreise auszusetzen. Zudem gelangen noch 10 Trostpreise in Form von Buehgaben zur Verteilung. 6. Sämtliche Preise sind Naturalpreise; sie kön- >nen von den Gewinnern nach ihrer Wahl von einer der Firmen bezogen werden, welche in der Nummer der «Illustrierten Automobil-Revue», in der die Reproduktion der besten Aufnahmen erfolgt, inserieren. 7. Als letzter Einsendetermin gilt: 30. Juni 1930, 18 Uhr. 8. Das Preisgericht besteht aus zwei Mitgliedern unserer Redaktion, sowie drei weiteren photographischen und automobilistischen Fachleuten. 9. Die Publikation der Resultate des Photowettbewerbes erfolgt in der «Illustrierten Automobil- Revue». In der gleichen Nummer werden auch die erstprämiierten Bilder veröffentlicht. Die Redaktion bedingt sich das Recht aus, neben den prämiierten auch weitere für den Wettbewerb eingegangene Bilder kostenfrei zu veröffentlichen