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E_1930_Zeitung_Nr.053

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N°53 II. Blatt BERN, 20. Juni 1930 No 53 II. Blatt BERN, 20. Juni 1930 Tedinisdie Nofizen Wahl der geeigneten Zündkerze. Die grössten Feinde der Zündkerze sind Russ, Oel und übermässige Hitze. Russ und Oel verschmutzen die Kerze und verhindern den Funkenüberschlag an den Elektroden. Eine Kerze verschmutzt, wenn sie im Betrieb zu kalt bleibt; sie gibt Glühzündungen, wenn sie zu heiss wird. Vor Verwendung einex bestimmten Kerze sind daher zunächst die Temperaturverhältnisse des Motors zu prüfen. Wenn man eine Kerze auf Grund von Versuchsfahrten der Maschine wählt, sa muss der Motor in Ordnung sein, d. h. er darf nicht zu viel Oel erhalten und die Vergaserdüse muss richtig eingestellt sein. Bei langsam laufenden, niedrig verdichtenden Motoren treten keine allzu hohen Temperaturen auf. Die Kerze ist aber in hohem Masse der Verschmutzung ausgesetzt. Man wird deshalb zweckmässig eine Kerze wählen, die sich sehr schnell auf die Selbstreinigungstemperatur erwärmt. Im Gegensatz* hierzu wird der schnellaufende, hochverdichtende Motor sehr heiss. Hier muss eine Kerze mit hohem Wärmewert Verwendung finden, die sich nicht wesentlich über die Selbstreinigungstemperatur erhitzt, so dass keine Glühzündungen auftreten können. Auch die Art der Kühlang des Motors ist von grossem Einfluss auf die Wahl der Kerze. Während bei wassergekühlten Motoren ' der Kerzenkörper kaum 100 Grad Celsius warm wird, kommen bei luftgekühlten Temperaturen bis zu 300 Grad Celsius vor. Je heisser der Kerzensitz wird, um so weniger kann er Wärme vom Kerzenkörper ableiten. Man muss deshalb bei luftgekühlten Motoren die Kerzen mit höheren Wärmegraden nehmen (wozu sich besonders Kerzen mit Kühlrippen eignen). Ferner ist die Lage der Kerze im Zylinderkopf zu berücksichtigen, wenn man die geeignete Zündkerze zu ermitteln hat. Bei wassergekühlten Motoren bestehen auch noch Temperaturunterschiede, je nachdem der Kerzensitz unmittelbar vom Wasser umspült wird oder die Kerze im Ventildeckel oder in einer Kerzenmutter sitzt. Im letzteren Falle ist die Kühlung schlechter, was unter Uniständen durch Verwendung einer Kerze mit höherem Wärmewert ausgeglichen werden muss. Auch ist zu berücksichtigen, ob die Elektroden der Kerze von dem eintretenden frischen Gemisch umspült werden oder ob die Kerze soweit zurückliegt, dass das frische Gemisch kaum mit ihr in Berührung kommt. Sitzt die Kerze in der Nähe des Auslassventils, wo sie von den ausströmenden Gasen erhitzt wird, so muss sie einen höheren Wärmewert haben, als wenn sie in der Nähe des Ansaugventils angeordnet wäre. Zündkerze mit verhältnismässig grosser innerer Isolatorfläche, aber nur schwach gekühlter mittlerer Elektrode. Geeignet für niedrig komprimierende, leicht verölende Motoren. In einem hochkomprimierenden Motor verursacht eine solche Zündkerze leicht Selbstzündungen. Die Art der Benutzung des Motorfahrzeuges spielt bei der Wahl der geeigneten Kerze eine hervorragende Rolle. Wird es vorzugsweise in der Stadt mit häufigem Aufenthalt, Leerlauf u. dgl. m. gefahren, so muss die Kerze sehr widerstandsfähig gegen Verschmutzung sein. Fährt man jedoch mit dem Fahrzeug anstrengende Bergfährten, d. h. wird es voll ausgefahren, so ist eine Kerze, die nicht zu Glühzündungen neigt, besser geeignet. Es wird sich also häufig empfehlen, je nach der Benutzung des Wagens die Kerze auszuwechseln. Würde man die für weite Bergfahrten und Ueberlandreisen geeignete Kerze benutzen, wenn der Wagen vorwiegend für Stadtfahrten verwendet wird, so würde sie verschmutzen, weil sie sich dabei nicht bis zur Selbstreinigungstemperatur erwärmt. Umgekehrt würde die für die Stadtfahrt bestimmte Kerze mit niedrigerem Wärmewert zu Glühzündungen Anlass geben, wenn sie auch bei Bergfahrten oder gar bei Rennen benutzt würde. Immerhin ist die Verschmutzung meist das grössere Uebel, denn tritt es auf, so muss man die Kerze auswechseln, was vielfach recht umständlich und zeitraubend ist. Dagegen ist es nicht so schlimm, wenn am Ende einer längeren Bergfahrt Glühzündungen auftreten, denn hierbei kann man durch kurzes Zurückgehen mit dem Gas die Kerze soweit abkühlen, dass sie wieder richtig arbeitet. Es ist also unter Umständen bei Fahrzeugen, die sowohl für Stadt- als auch für Landtouren benutzt werden, zweckmässig, eine Kerze mit geringerem Wärmewert zu verwenden, denn mit der Erhöhung des Wärmewertes wächst auch die Verschmutzungsgefahr. Hat man nach vorentwickelten Gesichtspunkten eine anscheinend richtige und geeignete Zündkerze gewählt, so wird man sie daraufhin prüfen, ob sie sich auch für die gegebenen Betriebsverhältnisse gut eignet. Vor dem Ausprobieren der Kerze sind Oelstand und Vergasereinstellung zu kontrollieren. Der Motor wird einige Zeit auf Höchstleistung gebracht und unmittelbar darauf die Zündung bei offenem Vergaser abgeschaltet. Bleiben sofort alle Zündungen aus, so ist die Kerze nicht zu heiss geworden, gibt der Motor aber noch mehrere Nachzündungen, so ist sie zu heiss und verursacht Glühzündungen. Ob man daraufhin eine Zündkerze mit höherem Wärmewert einbaut, hängt von der Lage des Falles ab : Wenn solche Höchstleistungen selten sind, so kann es vorteilhafter sein, bei der Kerze mit Glühzündungs- Zündkerze mit mittelgrosser innerer IsolatoTfläche und stärker gekühlter mittlerer Elektrode. Geeignet für höher komprimierende, nicht ubermässig geschmierte Motoren. neigung zu bleiben, da mit m Erhöhung des Wärmewertes die Verschmutzungsgefahr steigt. Während aber verschmutzte Kerzen ausgewechselt oder gereinigt werden müssen, genügt es, bei zu heiss gewordenen Kerzen auf kurze Zeit weniger Gas zu geben, so dass sich die Kerze wieder abkühlt. Nach längerem Gebrauch kann man aus der Zündkerze mit kleiner innerer Isolatorfläche, abeff sehr stark gekühlter mittlerer Elektrode. Geeignet nur für hochkomprimierende Motoren. In einem gewöhnlichen Tourenmotor verölt eine solche Zündkerze nach kurzer Zeit. Farbe des Isolierkörpers erkennen, ob die Kerze den zum Motor pas* senden Wärmewert hat. Eine bräunliche Färbung des Isolierkörpers ist ein Zeichen dafür, dass die Kerze richtig gewählt ist. Ist jedoch der Isolierkörper schwarz oder, ölig, so blieb die Kerze zu kalt, ist er blassweiss, so wurde sie zu heiss. Diese praktische Prüfung ergibt aber nur richtige Werte, wenn sie nicht nach einer Tal- oder Stadtfahrt erfolgte, bei der die Kerze nicht bis zur Selbstreinigungstemperatur erhitzt wurde, sondern nach einer Fahrt mit Vollgas. Bei der Wahl der geeigneten Zündkerze hinsichtlich ihres Wärmewertes muss auch bei dem Einbau der Kerze einige fachmännische Ueberlegung vorhanden sein. So darf z. B. die Zündkerze nicht zu lang sein. Hierbei ragen die Elektroden zu weit in den Verbrennungsraum hinein, so dass sogar das Gewinde zum Teil aus der Wandung hervorsteht. Abgesehen davon, dass die Gewindegänge verschmutzen und die Kerze später nur sehr schwer herausgeschraubt werden kann, erhitzt sich auch dieser Teil des Zylinders sehr stark. Das Wärmegefälle von den Wasserelektroden zum Kerzenkörper wird zu gering, als dass die Masse-Elektroden noch genügend Wärme an den Kerzenkörper abgeben könnten. Sie bleiben glühend und führen zu Glühzündungen. Der Kerzenkörper soll bei Gebrauchsmotoren bündig mit der Zylinderwand stehen. Die Elektroden ragen etwas heraus. Sie können genug Wärme an den Kerzenkörper abführen und werden stets von dem frischen Gemisch umspült. Dadurch wird auch das Anlassen des Motors erleichtert. Im Gegensatz hierzu wird eine zu kurze Zündkerze viele Nachteile mit sich bringen. Stahlschrauben Splinten, Muttern Zug- und Druckfedern Radabzieher Zahnkränze, Felgen Schmierbolzen Zylinderkopfpackungen Dichtungsringe Flanschen Lichtkabel Anlasserkabel Kupplungsringe, üb. 300 Dimens. Bremsbeläge Jurid und Ferodo Aluminium- und Kupfernieten Hohle Nieten f. Kupplungsbeläge Meine neuen, grossen stauen mir sofortige Bedienung. Einrichtungen ge- 45603II E. STEINER, Bern Autozubehör en gros Lerer: Christoffelgasse 4, neben Volksbank. 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