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E_1930_Zeitung_Nr.052

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aufweist und daher eine

aufweist und daher eine ständig zunehmende Anziehungskraft auf das Publikum ausübt. Der müde Städter landet hier wie in einem Ruheport. Von Morgen bis Abend lässt er auf seine Nerven, seinen ganzen Körper, durch alle Poren, das beruhigende und kräftige Ozon reinster Luft einwirken. Einschmeichelnde Musik bietet •während des Nachmittags-Tees im Garten ein gutes Hausorchester, das an den Abenden für Tanzgelegenheit sorgt. Hie und da einmal wird im Strandbad auch ein abendliches Gartenfest veranstaltet, wobei Lampions und Feuerwerk nicht fehlen. Strandbad Bürgenstock. Die Gesellschaft der Hotels Bucher-Durrer, Bürgenstock, die während der letzten drei Jahre die Palace-, Grand- und Park-Hotels vollständig modernisiert hat, besitzt ausser dem neu erstellten Golfplatz auch ein idyllisch gelegenes Strandbad. Eine grosse, ebene Liegewiese mit Turngeräten, daneben der grosse, auslaufende Strand mit seinem feinen Sand und bunten Schirmen sowie Liegestühlen kann man von "weither sehen. Das schöne Badehaus mit den vielen geräumigen Badekabinen iür Herren und Damen, umrahmt von grünen Wiesen und Wald, verschönert noch das liebliche Ufer des Vierwaldstättersees. Eine Abwechslung für die vielen Badegäste bietet das ausgezeichnete Hotelorchester, das vormittags im Strandbad spielt. Das Strandbad Bürgenstock, das zufolge seiner günstigen, geschützten Lage immer hohe Wassertemperaturen hat, kann mit Recht zu den. ersten des Vierwaldstättersees gezählt werden. Sirandbad Davos. Vom Wolfgang herkommend, erblicken wir von der Autostrasse aus am Südende des Davosersees auf der gegenüberliegenden Seite, am Fusse des Seehorns, das Strandbad. Im tiefblauen See spiegelt sich der dunkle Tannenwald und die bunte Pracht der Bergwiesen. Am Südende des Sees befindet sich der Parkplatz für die Autos. Von dort führt ein guter Fussweg über eine kleine Holzbrücke und am Ufer des Sees entlang in knapp fünf Minuten zum Strandbad hinüber. Auch von der Flüelastrasse, wo geparkt werden kann, erreicht man das Strandbad in der gleichen Zeit auf zwei bequemen Fusswegen, die am Gehöft Stilli vorbeiführen. In einer windgeschützten, nach Süden offenen Bucht, bieten die Gebäulichkeiten Raum für über 600 Besucher, die in Einzel-, Wechsel- oder Sammelkabinen untergebracht werden können. Auf der grossen Spielwiese tummelt sich übermütiges Jungvolk mit Ballspielen und Sportgeräten. Da und dort liegen braungebrannte Gestalten an der warmen Sonne. In abwechslungsreicher Unterhaltung vergehen Stunden, Tage und mit ihnen die Badesaison nur viel zu schnell. Strandbad Zürich. Der Zürcher kennt im Sommer vor allem einen Begriff: sein Strandbad. Es ist der eigentliche Tummelplatz für die Stadtbevölkerung geworden. Hier spannt man sich vom Alltag aus; lässt sich an der Sonne bräunen, schwimmt in den blau schimmernden See hinaus oder sitzt unter grossen Sonnenschirmen und betrachtet das farbige Spiel der Kostüme. Moderne Einrichtungen sind zur Bequemlichkeit des Badenden da. Es gibt sogar eine Rutschbahn in den See hinaus und andere fröhliche Dinge. Das Zürcher Strandbad ist in seiner Art in der Schweiz wohl das bedeutendste. Tausende besuchen es an schönen Sommertagen und tragen von Sonne und licht durchflutete Erinnerungen mit sich nach Hause. Strandbad Horw. Das Strandbad Horw der Hotel-Pension «Sternen> ist ein fast märchenhaftes Idyll in der Winkler Seebucht Hübsch schmiegt sich der architektonisch gute Holzbau in das Grün des Hügelhanges. Ein Restaurationsraum und mehrere Kabinen sind für die Bequemlichkeit der Gäste da. lieber den Zellenbauten befinden sich zwei Ausruh- und Erfrischungsräume, die über das Bad mit seinem grossen Sandstrand, dem Sprung- und Rutschturm auf den See und seine wundervolle Umgebung eine freie und unterhaltende Sicht gestatten. Es ist eine Freude, in dieser Umgebung zu baden, zu sonnen, die herrliche Luft zu atmen, im Spiel sich zu tummeln, auf kleinen Booten auf den Wellen sich zu wiegen oder auf den Terrassen das süsse «Dolce far niente» zu geniessen. Strandbad Wingreis. Das Strandbad Wingreis bei Twann am Bielersee liegt ungefähr in der Mitte zwischen Tüscherz und Twann, direkt an der Hauptstrasse und am See. Das Strandbad hat eine ausserordenüich schöne Lage und ist mit Kabinen versehen. Die Gäste des Stxandhotels «Engelberg» tummeln sich in den klaren Fluten des Bielersees und lassen sich von der Sonne bräunen. In dem schattigen Garten lässt es sich gemütlich die Mahlzeiten einnehmen. Autopark und Garage sind vorhanden. Parole: Braun! Nun hat also die berühmte und bewährte Luft- und Lichtsaison begonnen. Die Stadtmenschheit begibt sich in die Behandlung AU'l UMUblL-KCVUE 1930 — von Sonne, Luft und "Wasser und lässt sich braun einfärben. Sie hält ihre Körper der Sonn' entgegen, gibt sie den zuständigen Luftwirbeln preis und lässt sie von sämtlichen leicht erreichbaren Gewässern umspülen. Sie erinnert sich, dass Gott die Welt ohne Komfort erschaffen hat, sie tut das Zivilisationsgift der Kleidung von sich ab und begibt sich — hier muss das Wort stehen: heidi ins Animalische. Wer in spätestens vier Wochen noch blass und unbraunen Körpers herumläuft, ist als Mann oder Frau vom Lande gebrandmarkt. Dort schützt man sich nämlich gegen Luft und Sonne. Die berufsmässigen Grossstädter dagegen wissen, was sie den Elementen schuldig sind. Sie werden Diogenesse. Aber es gibt auch da ein Dreiklassensystem, wie ja nun einmal die Welt jenseits des Paradieses kompliziert geworden ist. Die Frei-Reaktionären liegen bloss auf einer Veranda oder einem Balkon und schlagen aus dem bisschen Luft und Sonne, das städtischerseits dem Steuerzahler zugestanden wird, eine wucherische Rente für ihren Leib. Sie bringen es in der Farbe höchstens zum Khaki-Braun. Die mittlere Richtung, sozusagen der Luftliberalismus, legt sich an die Ufer, auf die Fluren, in die Wälder, auf die Wiesen, in die Gärten, bekleidet mit allerhand Dünngewebtem, Durchlässigem. Sie erreichen etwa das Kaffeebraun. Sie haben noch allerhand Nebengedanken in ihrem Halbnacktzustand. Sie denken an Erotik oder an eine leidende Niere oder an ihr winterliches Rheuma. Irgendein Zweckbewusstsein steht noch zwischen ihnen und dem heiligen Sonnen-, Luftund Wasserkult. Nun aber zu den Hundert- und Mehrprozentigen, zu den Verehrern des Sonnengottes, zu den Wasserheiden, Luftseligen und Lichtbolden! Sie werden alsbald des ganz echten Brauns teilhaftig, der legitimen Mischfarbe aus Rot und Schwarz. Sie sind unsere lieben, losen, lockeren, luftigen Ganz- und Gar-Wilden. Sie denken nicht, sie reden nicht, sie hören, sehen, fühlen, wollen nichts, sie sind und tun bloss — eben — ziemlich hüllenlos! Es lebe das Strandbad! Die Natur empfängt einen Teil ihrer verlorenen Söhne und Töchter wieder — in ihren bräunenden Schoss — und so manches Kalb wird aus Freude darüber geschlachtet. Auch ein Freund des Strandbades No 52 Wie schlottert da der Zivilisationsgebundene armselig in seinem rückständigen Sakko! Er schämt sich vor der nackten Menschennatur, doch auch der Baum schämt sich seiner Rinde, das Wild seiner Haare, und sogar der Fisch im Wasser seiner Schuppen. Vorbildlich und göttlich frei ist im Bade nur die Krone der Schöpfung, der Mensch, und selbst eine Glatze bekommt jetzt ihren Sinn: sie erhöht und vollendet die Nacktheit Die Dreizimmerwohnung im Anto. Der bekannte englische Millionär A. C Herbell hat bei den Rolls-Royce-Werken ein Automobil in Auftrag gegeben, das auf vier Achsen eine vollständige Dreizimmerwohnung trägt. Herbell erklärte, nur so von Allem unabhängig zu sein und, ohne die Bequemlichkeiten der gewohnten Umgebung zu vermissen, die landschaftlichen Schönheiten und klimatischen Vorteile einer Gegend voll ausnutzen zu können. KLUGE AUTOMOBILISTEN TRAGEN DESHALB BRILLEN ZEISS-PUNKTAL und ZEISS-UMBRAL- GLÄSERN ans der optischen Werkstätte BUGHISOHNE BERN SPITALG. 18 Berner Bilder Alt und ehrwürdig wachsen diese Mauern, diese winkligen Dachgiebel und krummen, dicken Kamine aus der Aare — Wasser, das von den Bergen kommt, das noch keine Müdigkeit kennt und kalt und leise gurgelnd fliesst Weit laden die Dächer aus, trotzig klammern sich die Pfeiler in die Strasseh. Rote Geranien vor den Fenstern und wahllos in den Lauben ausgehängte Waren mischen Farbe in das Grau der Steine. Buntbemalte allegorische Brunnen sind — wie von spielender Hand eines Kindes — in die Pflasterstrassen gestellt. Die Türme mit hohen, spitzen Dächern stechen in den Himmel. Irgendwo prangt eine Freskomalerei, ein steinernes Familienwappen oder ein Wirtshausschild... Ich schlendere durch die alten Berner Gassen, unter den Lauben hin, schaue hier und dort in ein dunkles Ladenfenster, das mein Gesicht freundlich widerspiegelt, dränge vorwärts mit den Leuten, unter diesen Bogen, die uns überbrücken. Draussen auf der Strasse lärmen einige Autos, die so gar nicht hierher gehören. Ein Tramwagen holpert übers Pflaster und umfährt in achtungsvollem Bogen den alten Brunnen. Es ist ein köstliches Gemisch von Mittelalter und Neuzeit, ein sich Gegenüberstehen krasser Gegensätze. Das geschäftige Eilen der Leute ist so dumm und nervös und die kleinen Trams und Autos wirken so rührend, lächerlich zwischen den alten, gutmütig blickenden Strassenfronten. Es ist ein Stadtbild, in dem man sich keinen Grossstadtverkehr vorstellen kann, die Autorität des Alters hält uns im Banne, fast zwingt sie uns. Und die Ansätze, dagegen aufzukommen, sind nur schüchtern. Eine Lichtreklame, die hilflos zwischen Fenstern Plakate usw. Pochon-Silber handgetrieben in eigenem Atelier nach alten REHFUSS-Mustern u. Original - Zeichnungen Gebr. Pochon£/Bern 55 Marktgasse 55 Gegründet Im Jahre 1801 Sichere Kapitalanlagen verschaffen wir dem anlagesuchenden Publikum. Auf Grund von Auskünften, die uns immer aus Originalquellen zur Verfügung stehen, bieten wir unsern Kunden die Gelegenheit, erstklassige Wertschriften in geschickter Risikoverteilung zur Kapitalanlage auszuwählen. Lassen Sie sich bitte von uns kostenlos beraten. SPAR- & LEIHKASSE IN BERN Einnehmereien: Bolligen, Bümpliz, Gümligen, Köniz, Muri, Zollikofen.

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Träge rückt der Zeiger — die sollen doch warten, da unten. Ein Kind zupft am Arm seiner Mutter: «Wenn chumed d'Bärli?» — Und jetzt, eine Glocke bimmeit mit magerem Klang, ruckweise drehen sich die verstaubten Holzbären, zögernd und schleppend, wie wenn sie wüssten, dass man sie anstaunt. Einer nach dem andern holpern sie aus ihrem Mauerloch, promenieren, ihres Werter rückt der Zeiger, die Schau- bisschen Leben da unten. Weites voll Jbewusst, vor den sie enden sind längst wieder ihres verfolgenden Blicken, drehen Weges gegangen. Autos, Tram sich langsam und verschwinden wieder in ein anderes kehrenden Leute verdrängen und die von der Arbeit heim- Mauerloch. «Blechern begleitet diese letzten Eindrücke, bringen neue, andere. das Glöcklein den unbeholfenen Reigen. — Und die Leute stehen unten mit leise enttäuschten Gesichtern. Sie haben schon zuviel gehört von dem grossen Wunder, als dass sie sich noch unmittelbar daran freuen könnten. — Immer noch stehen sie und warten, vielleicht, dass es .noch nicht fertig ist? —Der «Zytglogge»- Unten am Aareufer, wo das Wasser fast auf gleicher Höhe mit den Strassen fliesst, liegt der älteste Stadtteil, das Matten-Quartier. Die Häusermauern scheinen sich oben zusammenzuneigen, krumm und wackelig sind die schweren Holzdächer daraufgesteckt. Die Leute hier unten sprechen eine besondere Mundart, die viel Turm steht unbeteiligt und ernst, fast lächelt er auf das grundlegende Verwandtschaft mit der deutschen Vagabundensprache hat. Ein Dialekt, der sich immer noch .als Umgangssprache behauptet * Und der Bärengrabea, das Wahrzeichen Berns. Eine runde, ausgemauerte Bodenvertiefung mit kleinem, steinernem Häuschen in der Mitte und radial abtrennenden Wehren. Daneben Wärterhaus und Stände. Im Graben die Bären, immer gleich faul und schicksalsergeben, liegen sie auf dem Rücken oder betteln nach Süssigkeiten. Ganze Berner Bären-Generationen liegen da unten, brummen manchmal, wie um ihr Dasein zu rechtfertigen, in die ewig gleichen Bäume hinauf. Und wir lehnen oben an der Steinmauer, freuen uns an der grotesken Tollpatschigkeit dieser Tiere, hegen Betrachtungen über Gutmütigkeit und Bösartigkeit... Fünf grosse Brücken überspannen die Aare, kleine Menschlein, Wagen und Trams hinübertragend. Aus schwindelnder Höhe sieht man weit unten den Fluss unbeteiligt fliessen, irgendwohin. Durch grüne Wiesen und Bäume, über Schleusen und Sperren. Dünne Wege führen dem Wasser entlang, hölzerne Treppen steigen die Hänge empor. Manchmal sieht man dort unten einige Leute gehen, klein wie Ameisen, manchmal kriecht ein Fuhrwerk auf dem Wege dem Wasser entlang oder ein Schifflein schaukelt flussabwärts, wie ein Kindertraum oder ein Spiel ze ug. Die Häuser mit den braunroten Ziegeldächern stehen zufällig im Grün der Bäume.- Leise zittert die Luft über der Tiefe, und wenn man lange hinuntersieht, glaubt man plötzlich, die Brücke, auf der man steht, unter sich verschwinden zu spüren. Elegante Badekostüme aus Spezialwolle, farbenfreudig, gutsitzend, für Damen, Herren und Rinder Enorme Auswahl Feine Damenwäsche und Strümpfe Biel „Lama" Neuengasse 44 Zürich Tricosa A.-G. Reinweg 12 Geneve Tricosa S.A. Place Molard 11 Chaux-de-FondsTricosa SJL Leopold-Robert 9 Für Auto reinigen: Neue gestrickte Putzlappen, V, kg-Paket Fr. 1.80 Benötigen Sie Billige Preise Fabrikdepots Ryff & Co. A.-G., Bern Kornhausplatz 3 und Gurtengasse 3 AUSKÜNFTE Ober Routen, Strassenverhältnisse, Formalitäten. Dann wenden Sie sich an uns. Oben, auf dem aus der dunklen Matte aufsteigenden Mauerblock, steht das Münster, Gierig greifen die Fenster und Wände, Pfeiler und Bogen in den Hinrmel, finden sich stossen sich aufwärts und eilen einander voraus. Egoistisch nnd rücksichtslos der grosse Glockenturm in seinem Drang nach oben alles unter sich zurücklassend. Es ist starke Religiosität und reiner künstlerischer Impuls, was sich da, als abstraktes steinernes Denkmal, aus der Stadt aufschwingt. Grosse, vor der wir erkennend schweigen. Es reisst uns gleichsam mit, zwingt uns in seinen Bann. Bedrückt und so recht als arme Menschlein stehen wir davor. Vielleicht, dass wir ganz leise etwas ahnen. Und das ist Bern: Schweres, fast lastendes Geschick, fremde, uralte Kultur, vor der man leise staunend steht und die man nur irgendwie fern verstehen kann. N. V. Berner Witze Per'Berner spielt in der helvetischen Witzchronik nicht die kleinste Rolle. Die übrigen Eidgenossen wollen ihm derb das Fell krauen, aber er zahlt es mit Zins und Zinseszinsen heim I Er hält es mit dem weisen Wort «Eile mit Weile>, denn er weiss, dass man so noch immer am besten fährt. Im Wald. Ein Berner und ein Zürcher einträchtiglich beisammen. Plötzlich kommt der Berner mit einer Wegschnecke in Kollision, so dass er ausgleitet. Der Zürcher ist verblüfft: cChasch nüd ufpasse 1 ». — Darauf der Berner: « Er isch mer drum YO hinge-n-i d'Scheiche inne gcheibet 1 » Ein Thurgauer, ein Zürcher und ein Berner trollen auf der Landstrasse dahin. Da beginnt es zu regnen. Einer hat einen Schirm. Der Berner. Frage: Welcher wurde am wenigsten nass ? Alle drei wurden gleich nass. Bis der Beiner den Schirm aufgespannt hatte, war der Regen vorbei... Bern verfügt über ein stadtbekanntes Unikum. Den Coiffeur Dällenbach. Ueber seine Witze lacht eine ganze Stadt. Ging er die Marktgasse hindurch mit seinem Hund spazieren. Vor dem Comestiblesgeschäft Ludwig und Gaffner packt der Köter einen appetitlich aussehenden Krebs und schiebt damit los. Händeringend der Verkäufer: «He, pfyffed eurem Hund, da Chräbs choscht zäh Franke 1» Und Dällenbach ruhig. « Pfyfl du dim Chräbs, da Hung choscht füfzg Franke!» Bällenbach, rasiert einen Studenten. Verunstaltet dessen Visage. Wutentbrannt fordert der Beinützte Dällenbach zum Duell. Dieser nimmt an. Und ruft dem Studenten nach, als er das Lokal verlässt: «Wenn i de am achti no nid dort bin, so schiess de af e. > Wir informieren Sie gerne. Touristikbureau der Automobil-Revue Europa Touring Breitenrainstr. 97 BERN Breitenrain$tr.97 Telephon Bollwerk 39.84 Flugplatz Bern Regelmässiger Flugverkehr ab Bern Gleiche Verbindungen von nach vom 1. Mai bis 30. September 1930 Bern(BeIpmoos)ab 8.45 17.00 Bern ab 10.35 Biel an 9.05 — Zürich an 11.25 Basel „ 9.4517.45 Manchen „ 13.6O Paris „13.15 Pra S » 16 " 35 London ,, 17.00 Dresden „ 17.40 Mannheim „11.45 Breslau „18.35 Frankfurt „ 12.30 Wien „ 16.50 Köln „ 13.55 Budapest „ 18.35 Amsterdam „ 16.35 Bern ab11.1016.45 Bremen „15.50 Lausanne an 11.5017.25 Hamburg „16.00 Genf „12.3018.05 Kopenhagen,, 18.25 Lyon „ 13.35 Malmö „ 19.05 Marseille „ 15.55 (Stockholm) Barcelona „ 19.30 Brüssel an 16.30 Genua •• 19 - 30 Genf .. 19.20 Paris „ 16.20 den angeführten Bern Sie reisen schnell und angenehm mit der Städten Bosheiten. Die Berner wollen einen neuen Bernermarsch. Der alte ging zu schnell... Bundesrat Minger will nur noch Berner in die Fliegertruppe aufnehmen. Geldersparnis. Er braucht dann keine Fallschirme, weil die Berner sonst schon langsam genug herunterkommen 1 Telephonische Auskunft durch Zähringer 40.44 und Belp 101. Unser Auto holt Sie eine halbe Stunde vor dem Abflug beim Bahnhof-Transitpost ab.