Aufrufe
vor 6 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.059

E_1930_Zeitung_Nr.059

noch an letzter Stelle

noch an letzter Stelle standen, ist ihr Anteil nach dem schweizerischen der nächstgrösste und repräsentiert mit seinen 28 Prozent noch eine stärkere Gruppe als Frankreich und Deutschland zusammen. Für die meisten Automobilisten sehr aufschlussreich ist auch die Zusammenstellung der in der Schweiz vertretenen Marken. Für das abgelaufene Jahr wurden die Motorfahrzeuge nach 8 Herstellungsländern und 85 der wichtigsten Personenwagen- sowie 44 der bedeutendsten Lastwagenmarken gruppiert. Der Uebersichtlichkeit halber seien nur die hauptsächlichsten Marken aufgeführt und die mit mindestens 100 Wagen im Lande vertreten sind. Eine Ausnahme sei uns bei der der Schweiz gestattet. Stand der einzelnen Personenwdgenfabrlbate auf Ende 1929: Land and Marke Eatal für die (int* Schwell Schweiz 1528 Fischer 14 Martini 747 Maximas 156 Moser 13 Pic-Pio 399 Semag 19 Tribelhorn 3(5 Turicum 20 Andere Marken 124 Deutschland 2697 Adler 167 Benz 317 Mercedes 375 Mercedes-Benz 310 Opsl 554 Wanderer 138 Frankreich 15 743 Amilcar 832 Berliet 377 Chenard & Walker 231 CitroSn 5101 Delage 241 Donnet-Zedel 373 Lorraine-Dietrich 188 Mathis 777 Panhard-Levassor 202 Peugeot 1916 Renault 1724 Talbot 564 Voisin 237 Hallen 11668 Alfa Romeo 126 Ansaldo 1043 Bianchi 435 Fiat 8866 Lancia 584 Oesterrelch Austro Daimler 127 Steyr 269 Belgien F N. 413 Minerva 501 England 439 U. S. A. Auburn 236 Buick 2 841 Cadillac 418 Chevrolet 1843 Chrysler 2 267 Dodge Brothers 684 Erskine 578 Essex 1342 Ford 2 445 Eupmobile 741 Marmon 336 Nash 1038 Oakland 314 Oldsmobile 306 Overland 416 Packard 710 Pontiac 346 Studebaker 656 Whippet 834 Willys Knight 640 Andere Länder und Marken 188 Wenn die Verteilung der einzelnen Marken nach den Kantonen untersucht wird, so machen wir die Feststellung, dass die welschen Kantone und der Tessin vorwiegend Personenwagen französischer und italienischer Provenienz anpreisen. Die Vorliebe für diese Fabrikate geht soweit, dass 60,5 Prozent des Wagenbestandes aller romanischen Kantone aus diesen beiden Ländern stammen. In der deutschen Schweiz dagegen dominieren die amerikanischen Marken, deren Bestand den französischen und italienischen Wagen zusammengenommen ungefähr die Wage hält. Im übrigen zeigt die Zusammenstellung, dass Fiat nach wie vor an erster Stelle steht. Freilich ist der französische Volkswagen Citroen dieser Marke ordentlich nachgerückt und belegt mit sehr starkem Vorsprung vor jeder anderen Marke den zweiten Platz. Mit Beständen über 2000 Wagen sind nur noch drei weitere, und zwar amerikanische Marken vertreten, nämlich Ford, Buick und Chrysler. Mit über 1000 Fahrzeugen notieren wir sechs Marken, von denen Peugot und Renault bei den französischen Fabrikaten in vorderster Front stehen. Chevrolet, Essex und Nash folgen bei den Amerikanern und Ansaldo vertritt unter diesen «Tausendern» die italienischen Farben. Als Kuriosum sei auch noch erwähnt, dass keine der in der Schweiz vertretenen englischen Marken das erste Hundert erreicht hat, dafür aber der teuerste Wagen, Rolls Royce, mit 80 Stück fast an erster Stelle steht. Unbekannt für manchen Schweizer wird es wohl auch gewesen sein, dass, trotzdem seit Jahren nur noch eine einzige schweizerische Unternehmung Personenautos fabriziert, immer noch acht einheimische Fabrikate vertreten sind. Darunter finden sich Veteranen mit 20 und mehr Jahren, und mit stiller Wehmut denkt man an diese zähen Zeugen einer früheren blühenden Industrie. Für die Lastwagenübersicht wollen wir Raumes halber den Kreis enger ziehen und von den ausländischen Marken nur diejenigen berücksichtigen, welche mindestens 1000 Stück an schweizerische Kunden geliefert haben. Das Stärkeverhältnis der einzelnen Lander ist dabei folgendes: Stand der einzelnen Lastwagenfabrikate auf Ende 1929: I*nd und Iluke Total für die ganze Schweiz Schweiz 5151 Arbenz 415 Berna 1165 FBW 391 Franz 101 Martini 321 Pic-Pic 105 Saurer 2 411 Andere Marken 242 Deutschland 1427 Frankreich 1908 Italien 1.727 Fiat 1 189 Oesterreich 94 Belgien 66 U.S. A. 3 391 Chevrolet 1310 Ford 1497 Die Schweiz steht hier immer noch in vorderster Linie. Wenn berücksichtigt wird, dass unsere einheimischen Fabriken hauptsächlich mehrtönnige Wagen mit sehr starken und leU stungsfähigen Motoren herstellen, so ergibt sich, dass die ausländischen Fabrikate eigentlich nicht in direkte Konkurrenz mit den schweizerischen Unternehmen treten konnten, indem die fremden Wagen bezüglich Tonnage und Motorenstärke stark hinter unseren Produkten zurückstehen. Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Schweiz für die schweren Nutzfahrzeuge ein eigentliches Monopol besitzt, das die ausländischen Fabriken bis dato nicht ins Wanken zu bringen vermochten. Bei den leichteren Lieferungswagen ist nun freilich das Verhältnis umgekehrt, indem die ausländischen Fahrzeuge weitaus überwiegen. Insgesamt sind nur vier Marken zu verzeichnen, welche mehr als 1000 Wagen bei uns laufen haben. Darunter steht unsere führende Firma Saurer weitaus an erster Stelle, gefolgt von Ford und Chevrolet. Auch unsere zweite massgebende Unternehmung, Berna, gehört mit in diese stärkste Gruppe. Noch ein letztes Wort über die Verteilung der Motorfahrzeuge auf die einzelnen Gemeinden. In der ganzen Schweiz gibt es noch 790 Gemeinwesen, das heisst 25,4 Prozent, welche kein Automobil aufweisen. In 1797 oder 57,7 Prozent der Gemeinden findet sich noch kein Lastwagen. Der zehnte Teil der Gemeinden besitzt überhaupt kein Motorfaluv zeug irgendwelcher Art. Nach Kantonen ausgeschieden, -zählt Graubünden am meisten Gemeinden ohne jegliches Motorfährzeug. In den vier Stadtgemeinden mit über 100,000 Einwohnern sind bereits ein Viertel aller Fahrzeuge untergebracht. z. langen Wimpern auf die todblassen Wangen gesenkt. Wie elend mir in den nächsten Stunden zumute war, das kann ich nicht schildern. Ich sass in meinem Arbeitszimmer, ohne ein Verlangen nach Schlaf, mit brennenden Augen auf die seidenen Fenstervorhänge starrend, die im Juninachtwind flatterten, bis mir schien, als seien es Geister, die auf meinem Fenstersims tanzten. Mein gespanntes Ohr lauschte auf das stündliche Schlagen der nahen Turmuhr, und mir war, als vernähme ich die erbarmungslose Stimme der Zeit selbst. Lange nachdem die rosige Morgendämmerung hereingebrochen war, erhob ich mich, trank ein paar Schluck kaltes Wasser, zündete mir eine schwere Zigarre an und begann, mich für des Tages Arbeit fertig zu machen. Ich erinnere mich noch deutlich, wie ich fest entschlossen war, nie wieder einer lebenden Seele meine Gefühle zu offenbaren, wie ich mir immer wiederholte, dass ich übereilt und unbesonnen vorgegangen sei, dass ich in Wirklichkeit für Julianna keine Liebe mehr empfände und dass alles nur die Strafe für die Ausserachtlassiing jener Vorsicht und Zurückhaltung sei, die eine so rühmliche Eigenschaft meiner Familie bildete. Mit zusammengebissenen Zähnen, mit einem wahren Arbeitsfanatismus, bei scharfen und vielleicht auch ungeduldigen Weisungen an meine Hilfsarbeiter, verbrachte ich, ohne gefrühstückt zu haben, die Vormittagsstunden damit, die Akten für schwebende Pro- AUTOMOBIL-REVUE 1930 - Schweiz. Autostrassenverein. Letzten Montag nachmittag hielt der vor kurzem gegründet© Schweizerische Autostrassenverein sein© ordentliche Generalversammlung unter dem Vorsitz von Regfcnmgsrat Wenk ab. Als Hauptpunkte gelangten die zwei vorliegenden Autostrassenprojekfte der Schweiz zur Diskussion. Dr. Nyffeler von Bern erklärte das Projekt einer Autostrasse Bern-Thun, ~ welches nun seit einiger Zeit baureif vorliegt und in der Oeffentlichkeit bereits viel besprochen wird. Dr. Nyffeler besprach zuerst die technische Seite des Projektes, wie sie unsern Lesern bereits bekannt ist. Es werden für die Kunstbauten auf d©r ganzen Strecke 4500 m 3 Beton und 300 Tonnen Eisen benötigt. Dann kam der Initiant auf di© Finanzierung zu sprechen. Di© Strass© kommt auf 5 Millionen Fr. zu stehen, was als sehr günstig bezeichnet werden muss. Das Kapital soll privat aufgebracht werden. Die Rentabilitätsberechnung fusst auf der Annahme, dass 160,000 Fahrzeuge pro Jahr die Strass© benützen werden. Weitere Einnahmen ergeben sich aus Benzinabgab©, Sportveranstaltungen und Reklame, so dass mit einer jährlichen Totaleinnahme von rund einer halben Million gerechnet werden kann. Die benötigten 5 Millionen Baukapital sollen so aufgenommen werden, dass 3 Millionen in Aktien und 2 Millionen in Obligationen aufgelegt werden. Auch auf die Opposition der Naturschutzkreise kam Dr. Nyffeler zu sprechen. Er zeigte, wie übertrieben die Befürchtungen sind, di© von jener Seit© geäussert werden. Auto, Bahn und Schule im Kanton St Gallen. Der St. Gallische Regierungsrat hat letzthin einen jener in Amtsstuben so beliebten Warnruf© erlassen. Die Schulbehörden und Lehrerschaft wurden von dieser Behörde ernsthaft gewarnt, sich bei Sohulausflügen Motorfahrzeugen anzuvertrauen... Ob die Wagen der Oberpostdirektion in dem sonderbaren rückständigen Erlass inbegriffen waren oder nicht, entzieht sich unserer Kenntnis. Nun, es ging nicht lange Zeit, da stiess ausgerechnet im Kanton St. Gallen und einer St. Gallischen Schule auf der « gefahrlosen » Bahn ein Malheurchen zu, bei dem nicht weniger als 3 Erwachsene und 16 Kin- Ider verletzt wurden. Man höre : Am 2Mu!i' machte eine Wattwiler Schule ihre Schulreise nach St. Gallen und zwar gemäss regierungsrätlichem Befehl per Bahn. Bei der Rückfahrt geschah nun um 7 Uhr abends im Bahnhof St. Gallen das- Unglück. Der Zug nach Wattwil stand abfahrbereit. Der hinterste Wagen war von den Teilnehmern der Schulreise besetzt. Da kam plötzlich eine Wagenreihe ungebremst dahergefahren und stiess mit voller Wucht auf den hintersten Wagen des Toggenburger Zuges. Der Anprall war so stark, dass Kinder und Erwachsene von den Plätzen geschleudert wurden. Viele von ihnen erlitten Beulen, Quetschungen und Verstauchungen, und zwei mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Eine grosse Anzahl von Reisenden klagte über heftige Kopfschmerzen als Folg© der überaus starken Erschütterung und des Schrekkens... Wenn ein solcher Unfall bei einer Autotour passiert wäre, dann hätte wohl die st. gallische Erziehungsbehörde in einem zweiten, noch entschiedeneren Zirkular ihr Verbot der Schulautofahrten erneuert und auf die schrecklichen Folgen hingewiesen, die die Benützung des modernen Verkehrsmittels im Gefolge gehabt habe. Wird sie nun auch aus dem Eisenbahnunfall die Lehre ziehen und Schüler und Lehrer vor der gefährlichen Eisenbahn warnen ? Sonst ist man ja besonders in Amtskreisen gerne geneigt, nach einem Unfall die « nötigen Massnahmen» zu treffen und sich einzubilden, dass dann alles wieder in bester Ordnung sei. Mf. zesse durchzuarbeiten. Gegen Mittag war die Hitze fast unerträglich geworden. Die Fronten der himmelanstrebenden Gebäude jenseits der engen Strasse schienen die Strahlen der tückischen Sommersonne verdoppelt zurückzuwerfen; die Stimmen der Zeitungsjungen, das Gemurmel der Menschenmenge, die zum Essen eilte, all das zerrte an meinen Nerven; und zum erstenmal störte mich das höllische Gesurr des Fächerventilators an der Wand. Sie können begreifen, dass ich plötzlich empfand, meine Willenskraft sei zu Ende. Erschöpft, hungrig, mutlos kauerte ich mich in meinen Sessel; alles Glück schien mir aus der Welt geschwunden, ,\venn sie für mich nicht mehr das Mädchen barg, das ich gestern abend, wie ich glaubte, für immer verlassen hatte. Ich griff nach meinem Hut, stülpte ihn auf, blieb nur noch einen Augenblick, um die Papiere in den Schreibtisch hineinzuschieben, dann eilte ich zum Fahrstuhl. «Sie werden am Telephon verlangt,» rief mir das Fräulein aus der Zentrale nach; «jemand will Sie dringend sprechen!» «Sagen Sie, ich sei nach Hause gegangen und komme heute nicht wieder,» rief ich zurück; damit fuhr ich hinunter und trat aus dem Hause auf die sonnendurchglühte Strasse. Ich sagte mir, dass ich etwas zu mir Nachdem Dr. Nyffeler seine interessanten Ausführungen Beendigt hatte, fasste die Versammlung die folgende Resolution: < Der Schweizerische Autostrassenverein begrüsst di© wertvollen Arbeiten des Initiativkomitees für die projektierte Autostrass© als im öffentlichen Interesse liegend. Er sieht in diesem Projekte eine bedeutsame Förderung seiner Bestrebungen und ist überzeugt, dass ein* 5 p^ämpfung des Projektes sich im Sinn© ea "hädigung der internationalen Verkehrsinteressen und des Ansehens der Schweiz als Verkehrsland auswirken müsst©.» Nun folgte das zweite-Referat Dr. Bertschinger aus Zürich sprach über das von ihm ausgearbeitet© Projekt einer Autostrasse Basel-Zürich. Auch diese Strasse ist nur für Motorfahrzeuge gedacht. Wie beim Berner Projekt, sind alle Kreuzungen zu ebener Erde vermieden. Es müssten verschiedene grosse Kunstbauten erstellt werden, so ein Eisenbeton- Viadukt über die Birs, eine neue Aare- und eine Litnmatbrücke. Die Kosten sind auf 85,7 Millionen Fr. veranschlagt. Von den interessierten Kantonen wird erwartet, dass sie sich aktiv an der Finanzierung beteiligen. Aus der Versammlung wurde dazu bemerkt, dass ein etappenweiser Ausbau vielleicht vorteilhafter wäre. Der Autostrassenverein wird sich mit dieser Möglichkeit befassen. Eine Resolution wurde in dieser Sache nicht gefasst, da ja das Projekt als solches nicht umstritten ist. -L Aus den Kantonen. N° 59 Um die Indeministrasse. Eine Delegation von Fachmännern besichtigte die Indeministrasse im Tessin und gelangte zur Schlussfolgerung, dass es unmöglich sei, die Strasse das ganze Jahr hindurch für den Postautodienst offen zu halten. Im Winter werden die Autos bis zu 8 und 11 km auf der Nordseite geführt werden können; bis zu 13 km kommen Maulesel in Verwendung, ausnahmsweise werden an dieser Stelle auch nur Menschen durchkommen, vom 13. bis zum 17. km können dann wieder Fuhrwerke Verwendung finden. Gemeinde und Regierung haben für die Offenhaltung des Passes bis in möglichst grosse Höhen zu sorgen. Das tesstoische Forstfnspektorat erhielt den'Auftrag» Projekt© für Waldplanzungen und Schutzbauten gegen Lawinengefahr an den gefährdeten Stellen auszuarbeiten. mb. Url und Automobil. Wir haben bereits mitgeteilt, dass Gesellschaftswagen mit mehr als 23 Sitzplätzen im Kanton Uri nicht zugelassen sind. Nun vernehmen wir, dass solche Wagen nicht etwa zurückgewiesen werden. Sie werden ruhig hereingelassen und dann mit 30—50 Fr. gebüsst. Es scheint sich also bei dieser Vorschrift mehr um eine Sonderbesteuerung der Gesellschaftswagen als um eine Sieherheitsmassnahme zu handeln, -f. Das Palais des Expositions wird vergrössert. Nachdem das Palais des Expositions in Genf (wo bekanntlich jeweils auch der Genfer Salon abgehalten wird) das letzte Geschäftsjahr mit einem Reingewinn von 30,000 Fr. abschliesst, haben die Aktionäre an der letzten Generalversammlung beschlossen, endgültig den Bau einer zweiten Halle, wie sie seit langem projektiert ist, in die Wege zu leiten. Dadurch wird auch der Automobilsalon weiter ausgebaut werden können, der in den letzten Jahren an Platzmangel litt. Der Benzinkrieg ist zu Ende. Infolge eines Beschlusses der Trustimporteure ist der Benzinpreis in der ganzen Schweiz auf 47 Rappen per Liter festgesetzt worden. Der Kampfpreis } von 43 Rappen wird fallen gelassen, so dass nun allgemein der gleiche Preis gilt. nehmen müsste und ass in irgendeinem Restaurant zu Mittag. Und ich sagte mir ferner, dass ich nun ausschlafen müsste;. aber mein Junggesellenheim aufsuchen, hiess nur, die Erinnerungen an all jene Ereignisse wieder aufleben lassen. Ich fühlte mich versucht, in den Park zu gehen, verwarf aber sofort den Einfall als eine sentimentale Narrheit. So ging ich auf die Uferstrasse zu, mit ihren öden, schmutzigen Lagerhäusern und Kneipen, ihren Kontoren, ,Ballen, Kisten und Tonnen der Engroswarenhändler. Auf der der langen, schlecht gepflasterten Strasse mit ihrem Geschäftstreiben, ihren Rollwagen und Mülltonnen, ihren schmutzigen Strassenkindern und ihrer brütenden Hitze schritt ich Meile um Meile vorwärts, ohne zu überlegen, wohin ich ging oder weshalb ich mir gerade diese Umgebung zu einem Spaziergang ausgesucht, die mich vielleicht nur des kühlenden Windes wegen angelockt hatte, der vom Wasser herkam. (Fortsetz, folgt.)

N° 59 - 1950 AUTOMOBIL-REVUE Das IV. Automobilrennen am Bruch. 13. Juli 1930. •Im Greyerzerland ist am Sonntag sportlicher Hochbetrieb. Der Jaunpass erhält wieder, wie schon seit vielen Jahren, den traditionellen Besuch der Motorräder — dieses Mal aber kommen in erster Linie wieder einmal die Automobile nach dem Bruchpass, nach einem Unterbruch von sehr langer Zeit, die in bezug auf die automobilistische Entwicklung doppelt so gross erscheint. Die Geschichte dieses Automobilrennens in dem landschaftlich so reizvollen Rahmen des Bruches verzeichnet keinen gewöhnlichen Verlauf. Man muss immer wieder daran erinnern, dass es die Automobile waren, die in den fast sagenhaften Jahren vor dem Krieg sich an den Jaunpass wagten, die Kehren mit lautem Getöse emporschnaubten, und dass erst nachher die Motorräder sich dieser Rennstrecke bemächtigten und jedes Jahr wieder auf dem Bruch fuhren. Nach 16 Jahren aufersteht nun wieder am Jaunpass ein Automobilrennen, von den gleichen Körperschaften organisiert wie vor dem Krieg, wenn auch die Wagen von damals und heute nur noch entfernte Aehnlichkeiten miteinander aufweisen. Das Wiederaufleben jener fast legendär gewordenen Automobilrennen am Bruch rechtfertigt es deshalb, kurz sich der Jahre vor dem Kriege zu erinnern. Die Geschichte. Das Bruchrennen vom Jahre 1912 wurde beim prächtigsten Maiwetter ausgefahren. Fast komisch muten die damaligen Renn- "formeln an, abgesehen davon, dass es keine Unterschiede zwischen Touren-, Sport- und Rennwagen gab. Schon das erste Bruchrennen konnte einen «Coupe de la Gruyere» verzeichnen; der hochherzige Donator war das Freiburger Sektionsmitglied des A. Q. S, der bedeutende Fabrikant, Herrn M. A. Cailler. Die Organisation in den Händen der Sektion Freiburg des A. C. S. klappte bis in alle Einzelheiten. 25 Anmeldungen, — für die damalige Zeit ein Erfolg — lagen vor, darunter figurierten die ehrwürdigen vier Schweizermarken: Pic-Pic, Martini, Turicum und Sigma. Von ausländischen Wagen waren ein paar gewichtige Konkurrenten auf dem Platze erschienen. Die beste Zeit des Tages führ Goetz von Freiburg auf einem Pic-Pic. Er erledigte die Strecke in 8 Minuten und 36 Sekunden; diese Zeit wurde allgemein bestaunt. (Der neue Rekord, den Ceresole auf seinem Motorrad aufgestellt hat, beträgt 4 Min. 59,4 Sek.!) Dritter wurde der nachherige Zentral-Präsident des A. C. S., Jules Megevet. Auch eine Dame war bereits mit im Rennen. Das Jahr 1913 stand unter einem weniger günstigen Stern. Das ganze Rennen wurde mit dem allerausgiebigsten Nass bedacht. Doch der sportliche Geist und das Interesse am Rennen konnte nicht besiegt werden. Unter den 36 Konkurrenten, die den glitschigen Pass hinanfuhren und trotz dem strömenden Regen das Rennen beendeten, waren auch einige Ostschweizer. Leon Dufour schlug den Rekord des vergangenen Jahres um rund 5 Sekunden; der bekannte Fahrer Nigg war noch schneller, aber er startete mit seinem Fiat zu spät und konnte deshalb nicht berücksichtigt werden. Das dritte Bruchrennen wurde am Vorabend des Weltkrieges, am 1. Juni 1914, bei guten Wetterverhältnissen ausgefahren. Die Automobile waren dieses Jahr weniger zahlreich erschienen; 21 Wagen konkurrierten miteinander. Der Coupe de la Gruyere, um den drei Jahre hindurch gefahren werden musste, fiel dem Sieger Leon Dufour aus Genf zu, der mit seinem Pic-Pic auch zum drittenmal als Erster abschnitt. An dem nachfolgenden Bankett nahmen auch die damaligen Herren Ständeräte Musy und Chuard teil. Es brauchte für jene Zeit eine grosse Kühnheit und Ausdauer, neben guten Kenntnissen der Tücken der Maschine, um auf der Höhe der 6 km langen Strecke anzugelangen, die eine durchschnittliche Steigung von fast 8 Prozent aufweist. Die Geschichte des Bruchrennens allein rechtfertigt deshalb die gute Idee des Präsidenten des Organisationskomitees, Herrn Eduard Glasson, dem Initianten so mancher Bruch-Motorradrennen, das Automobil ebenfalls wieder herbeizuziehen. Die Besetzung und die Organisation des Rennens verspricht einen vollen Erfolg am Jaunpass. Die Meldeliste des nationalen Bergrennens am Bruch, zu "dem Preise im Gesamtwerte von 3,200 Franken ausgesetzt sind, verzeichnet bis zur Stunde folgende Nennungen: Tourismus. Leutenegger Emil (Martini), A. C. S. Aargau. Zwimpfei Oskar (Chrysler), A. C. S. Zürich. Schnyder E. (Martini). T. C. S. Zürich. Klasse D, 2000 bis 3000 cem: Daler Leopold (Ford), A. C. S. Freiburg. Moossr Gotrfried (Martini), A. C. S. Freiburg. Klasse E, 1500 bis 2000 cem: Keller Alfred (Alfa Romeo), A. C. S. Zürich. Pedrazzini Gh. (Fiat), A. C. S. Tessin. Hirt Ernst (Mathis), A. G. S. Waadt. Demole Roger (Th. Schneider), A. C. S. Genf Klasse H, 500 bis 750 cem: Markiewicz (Rosengart), A.G.8. Genf. Sport Klasse C. 3000 bis 5000 cem: Freuler Karl (Steyr), A.C. S. Zürich. Klasse E, 1500 bis 200 cem: Zbinden Charles (Bugatti), A.C.S. Les Rangiers. Klasse F, 1100 bis 1500 cem: Winkler Pierre (Derby), A. C. S. Freiburg. Gloggner Ed. (Bugatti), A. G. S. Luzern. Rennwagen: Klasse E, 1500 bis 2000 cem: Obi Walter (Bugatti), A. C. S. Freiburg. Stuber Hans (Bugatti), A. C. S. Bern. Klasse F, 1100 bis 1500 cem: Uboldi Luciano (Lombard), A. C. S. Tessin. Wittwer Louis (Bugatti), A. C. S. Bern. Klasse G, 750 bis 1100 cem: Kessler Hans (Amilcar), A. C. S. Zürich. Das Programm. Samstag, den 12. Juli 1930. 14 Uhr: Kranzniederlegung vor dem Grab von Noel Cailler durch den M. C. Fribourgeois. Rendezvous vor dem Stadthaus in Broc. 14—18 Uhr: Offizielle Trainingszeit. 14—17 Uhr: Empfang der Wagen in Charmey. 16—18 Uhr: Abnahme der Motorräder. Sonntag, den 13. Juli 1930. 8 Uhr 30: 1. Sperrung der Strasse. 9 Uhr: Rennen der Motorräder. 11 Uhr: Ende des 1 Rennens. Oefinung der Routo vom Bruch bis Bellegarde. Offizielles Picknick auf der Passhöhe. 13 Uhr: Verkündung der Resultate des Motorradrennens. 14 Uhr: 2. Sperrung der Strasse. 14 Uhr 30: Rennen der Automobile. 16 Uhr 30: Ende des Rennens. 17 Uhr 30: Verkündung der Resultate und Verteilung der Preise auf dem Pass. Abends: Vereinigung aller Teilnehmer im Hotel des Alpes in Bulle. , II. Internationale St. Moritzer Automobilwoche. Reglementsbesprechung. (Schluss von Nr. 58.) Anmeldungen und Auskünfte. Die Anmeldungen müssen bis zu den genannten Zeitpunkten brieflich oder telegraphisch im Besitze des Sekretariates des Organisationskomitees der zweiten internationalen St. Moritzer Automobilwoche sein, Telephon 344, Telegrammadresse «Pro Auto. St. Moritz» Für die Anmeldungen müssen die dem Reglement beiliegenden Anmeldeformulare- verwendet werden. Von den vorgeschriebenen Ausweisen begleitet, sind dieselben vollständig ausgefüllt an die oben genannte Adresse einzusenden. Telegraphische Anmeldungen mit lückenhaften Angaben können nicht angenommen werden. Für jegliche weitere Auskunft und für den Bezug von Reglementen und Anmeldeformularen' wende man sich ebenfalls an das bereits zitierte Sekretariat in St. Moritz. coFiMArc crrirArr ncct\ frATMN RAPinF Reglement für die Sternfahrt. Das Ziel ist St. Moritz-Bad (Platz vor dem Kurhaus). Die Ankunftszeit beschränkt sich auf Moptag, den 18. August, von 16 bis 19 Uhr. Zugelassen sind alle Wagenklassen. Die Teilnahme ist nicht beschränkt. Bewertet wird jeder Fahrer, der zwischen dem genannten Zeitpunkt und Ort eintrifft und sich vorher für die Sternfahrt schriftlich mit Angabe des Ausgangsortes angemeldet und nicht mehr als durchschnittlich 500 km Luftlinie Tagesleistung absolviert hat. Die Abfahrt vom Ausgangsort muss mit Angabe der Abfahrtszeit, der Wagenmarke, Polizeinummer und Chassisnummer von einem Her A.I.A.C.R. angehörenden Club, oder einem Unterclub, oder einer kompetenten Amtsstelle beglaubigt sein. Diese Bescheinigung, welche als Startkarte gilt, muss bei der Ankunft in St. Moritz vorgewiesen werden. Die spätere Startzeit wird auf Grund einer durchschnittlichen täglichen Fahrtleistung von 500 km ermittelt. Der Fahrer hat die behördlichen Verkehrsvorschriften immer genau einzuhalten. Fahrzeugwechsel ist nicht gestattet. Die Bewertung erfolgt' nach folgenden drei Zonen, entsprechend der Anzahl der Kilometer, der Luftlinie zwischen Startort und Ziel: Zone 1: 150 bis 500 km Luftlinie zwischen Startort und St. Moritz-Bad. Zone 2: 500 bis 1000 km Luftlinie. Zone 3: 1001 und mehr Kilometer Luftlinie. , Reglement für das Kilometerrennen und Bernina- Berg rennen. Das Kilometerrennen auf der Shellstrasse findet am 20. August 1930 statt und wird als Grosger Preis von Pontresina ausgetragen. Das Bernina- Bergrennen wird am 24. August abgehalten. Prüfungsstrecke für das Kilometerrennen ist die Shellstrasse Samaden-Punt Muraigl. Fliegender Start: am Starthand bei Samaden und Punt Muraigl. Ziel: am Zielband bei Punt Muraigl und Samaden. Länge der Prüfungsstrecke: 1000 m. ••• Prüfungsstrecke für das Bernina-Bergrennen: Stehender Start am Nordausgang von Poschiavo (Mühle), .1035 m über Meer. Ziel: 2251 m ü. M. beim Wegerhaus unterhalb der Berninapasshöhe. Höhendifferenz: 1216 m. Durchschnittliche Steigung: 7,4% Maximalsteigung: 8,6%. Länge der Strecke: 16,530 km. Preise. , Auf je drei Fahrzeuge einer Klasse fällt ein Barpreis. Diejenigen Teilnehmer, welche keinen Preis gewinnen, erhalten eine Erinnerungsplakette. Ferner sind ausgesetzt folgende Speziaipreise: 1. Für das Kilometerrennen auf der Shellstrasse. (Grosser Preis von Pontresina). Für die beste Zeit des Tages aller Automobile: Ehrenpreis und Fr. 2000.— in bar. Speziaipreis für die beste Zeit des Tages aller Rennwagen: Ehrenpeis und Fr. 1000.— in bar. Speziaipreis für die beste Zeit des Tages aller Sportwagen: Ehrenpreis und Fr. 1000. — in baT. Speziaipreis für die beste Zeit des Tages aller Tourenwagen: Ehrenpreis und Fr. 1000.— in bar. Für das Bernina-Bergrennen (Grosser Preis der Bernina). Für die beste Zeit des Tages aller Automobile: Ehrenpreis und Fr. 3000.— in bar. Speziaipreis für die beste Zeit der Rennwagen: Ehrenpreis und Fr. 2000.— in bar. Für die beste Zeit der Sportwagen: Ehrenpreis und Fr. 2000.— in bar. Für die beste Zeit der Tourenwagen: Ehrenpreis und Fr. 2000.— in bar. Speziaipreis für die bestklassierte Dame. (Ehrenpreis.) Probefahrten. Die Probefahrten für das Kilometerrennen finden Dienstag den 19. August 1930 statt Die Daten für das Bernina-Rennen werden den gemeldeten Fahrern später bekanntgegeben. Reglement der Geschicklichkeitsprüfung. Die Geschicklichkeitsprüfung findet am 21. August, nachmittags 14 Uhr 30, in St. Moritz-Bad statt. Die Veranstaltung erstreckt sich auf die Prüfung einer Anzahl fahrtechnischer Aufgaben, welche unmittelbar vor Beginn der Konkurrenz bekanntgegeben werden. Die Geschick'lichkeitspxüfung gewinnt der Fahrer, der am schnellsten und mit den wenigsten Strafpunkten die gestellten Aufgaben löst. Für die Teilnehmer am Grossen Preis von St. Moritz gilt eine Sonderformel, die der Gesamtbewertung angepasst ist. Als Preise sind Ehrenpreise für alle Kategorien ausgesetzt. Schönheitskonkurrenz. Die Schönheitskonkurrenz findet am 23. August, um 15 Uhr, auf dem Kurhausplatz St. Moritz-Bad statt. Nennberechtigt sind Privatpersonen, sowie Automobil- und Karosserie-Fabriken, Automobilhändler usw. des In- und Auslandes. Die Wagen dürfen auch von Chauffeuren vorgefühlt werden. Die Klasseneinteilung ist die nachstehende: 1. Fahrzeuge mit Spezialkarosserien; 2. Fahrzeuge mit Serienkarosserien. Beide Klassen zerfallen in folgende Gruppen (wobei für die Berechnung der Anzahl Sitzreihen die vorhandenen Klapp- und Notsitze, soweit sie sich innerhalb der geschlossenen oder der mit Verdeck versehenen Karosserie befinden. Mitgerechnet werden): Gruppe A: offene Wagen. Gruppe B: Roadster. Gruppe C: Geschlossene Wagen. Die Bewertung geschieht durch ein besonderes Preisrichterkollegium, das von der Sektion Graubünden des A. C. S. ernannt wird und das nach äusserem Gesamteindruck, Farbenharmonie, Zweckmässigkeit (Bestimmung des Fahrzeugs), Inneneinrichtung, Preiswürdigkeit richtet. Die Preiswürdigkeit wird nicht allein nach dem absoluten Geldpreis des Wagens bewertet, sondern es wird die Angemessenheit dieses Preises ebenso bezüglich der Güte und Ausstattung des Aufbaus als auch der Konstruktion des Untergestells berücksichtigt. Die Fahrzeuge erhalten bei Einteilung in ihre Gruppen bzw. Klassen eine Startnummer zugeteilt, auf der durch den Besitzer des Fahrzeuges der Kaufpreis des Wagens, gültig am 1. August 1930, vor Vorfahrt zum Preisgericht zu bringen ist. Für Wagen mit Spezialkarosserie ist eine Preisangabe nicht erforderlich. An Preisen werden vergeben: 1. Goldene Plaketten; 2. Silberne Plaketten; 3. Bronzene Plaketten. Grosser Preis von St. Moritz. Der Grosse Preis von St. Moritz ist die zusammenfassende Bewertung der einzelnen Resultate der folgenden Veranstaltungen: 1. Kilometerrennen; 2. Bernina-Bergrennen; 3. Geschicklichkeitsprüfung. Der Grosse Preis von St. Moritz ist ein Ehrenpreis und wird für alle drei Kategorien vergeben. Die Bewertung erfolgt nach einer besondern Formel. Die durch vier geteilte durchschnittliche Geschwindigkeit vom Kilometerrennen plus die durchschnittlich erreichte Stundengeschwindigkeit vom Bernina-Bergrennen, zusammen mit dem Bewer 1 - tungsfaktor der Geschicklichkeitsprüfung, ergeben die Gesamtpunktzahl für den Grossen Preis von St. Moritz. Gewinner ist der Fahrer, der am meisten Gesamtpunkte aufweist. Preissumme. Das Total der ausgesetzten Preise beträgt zirka Fr. 50 000.—. Ausser den verschiedenen Spezialpreisen sind zahlreiche Barpreise ausgesetzt, wie sie unter den einzelnen Veranstaltungen verzeichnet sind. Speziaipreise. «Grosser Sternfahrtpreis» als Wanderpreis, zweimal mit Folge, oder dreimal ohne Folge gewonnen, in Besitz übergehend für denjenigen Lenker, der die grösste Luftlinie zwischen Startort und Ziol zurückgelegt hat. Equipenpreise als Ehrenpreise für Gruppen, welche aus mindestens drei Lenkern bestehen, deren Fahrzeuge gleiche Fabrikate ein und derselben Fabrikmarke sind. Die Gruppen können durch die Fabriken selbst, durch Automobilhandelsfirmen oder Privatpersonen gebildet und angemeldet werden. Bei Equipen; welche von Privatpersonen gebildet werden, soll die Anmeldung nur durch eine Person, den Eo^iipenführer, erfolgen. Die Teilnehmer an der Sternfahrt haben Montag, den 18. August 1930, nachmittags, bei der Durchfahrt bei Cekrina oder bei Campfer an besonders erkenntlich gemachter Stelle am Ausgang des Dorfes einen Wimpel mit der Aufschrift «2. Internationale St. Moritzer Automobilwoche 1930» entgegenzunehmen und diesen an ihren Wagen zu befestigen. • AUSLAND Rundrennen um den Coppa Princlpe di Piemonte. Der erste grössere automobilsportliche Anlass in Italien nach dem Rennen von Cuneo wurde am Sonntag bei Avelinno im Piemont ausgetragen. Die Beteiligung von Seiten der Fahrer wie des Publikums war sehr stark. Das Rennen spitzte sich gegen den Schluss hin zu einem scharfen Duell zwischen Areangeli und Fagioli zu, aus dem der letztere als Sieger hervorging. Das Klassement verzeichnet als Erste : Absoluter Sieger: Fagioli auf Maserati, der die rund 300 km in 3 Std. 28' zurücklegte. Klasse 3000 cem : 1. Fagioli. Klasse 2000: 1. Arcangeli (Alfa Romeo). Klasse 1500 : 1. Gazzabini (Alfa Romeo). Weitere Sportnachrichten siehe Seite 5.