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E_1930_Zeitung_Nr.060

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12 REVUE AUTOMOBILE

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N° 60 III. Blatt BERN, 15. Juli 1930 60 III. Blatt BERN, 15. Juli 1930 Tech Notizen Wie stelle ich die Scheinwerfer ein? Fährt man nachts über Land, so bedeuten oft entgegenkommende Autos Quellen des Aergers. Am meisten ärgert man sich natürlich über rücksichtslose Fahrer, die zu spät oder gar nicht abblenden. Manchmal aber kann man auch mit Verwunderung konstatieren, dass es auf das Abblenden oder Nicht- Ablenden nicht ankommt, dass nämlich vollleuchtende Scheinwerfer weniger stören als abgeblendete. Dass hieran die von Fall zu Fall oft ganz verschiedene Scheinwerfer- Einstellung schuld ist, machen sich nur wenig Fahrer klar. Wenn man die nachts verkehrenden Automobile hinsichtlich ihrer Beleuchtung etwas aufmerksam beobachtet, so fällt einem die Häufigkeit unkorrekter Scheinwerfer-Einstellungen direkt auf. Da gibt es Wagen, deren Scheinwerfer-Strahl schräg nach oben in die Baumkronen gerichtet ist, so dass die Fahrbahn, vielleicht trotz Anwendung anormal starker Lampen, fast im Dunkeln liegt. Nicht viel besser ist die Beleuchtung dort, wo der Strahl ganz geradeaus verläuft. In beiden Fällen kommt als weiterer Uebelstand noch hinzu, dass entgegengesetzt sich bewegende Strassenbenützer sehr stark geblendet werden. Manchmal wieder leidet die Beleuchtung im Gegenteil an «Kurzsichtigkeit»: Der Strahl trifft schon wenige Meter vor dem Wagen auf den Boden und lässt, was weiter rvorn ist, in tiefes Schwarz getaucht. Ein weiteres Uebel: Der Scheinwerferstrahl hat gleichsam keinen «festen Charakter», er besteht nicht aus einem gleichmassigen, parallelen bis schwach kegelförmigen Lichtbündel, sondern einem Schwärm anscheinend wild durcheinander schwirrender Lichtstrahlen. Der Beleuchtungseffekt kann hier noch schlechter sein als in den oben angeführten Fällen. Anstatt einer gleichmässigen Helligkeit wird nur ein Gewirr von hellen Ringen und dunklen Flecken auf die Strasse und ihre nähere Umgebung geworfen, das direkt desorientierend wirkt. Die Ferne bleibt wieder in Dunkel' gehüllt. Selbst kann in solchen Fällen der Autler nur Abhilfe schaffen, wenn er die wichtigsten optischen Grundsätze, die der Wirkungsweise eines Scheinwerfers zugrunde liegen, einigermassen kennt. Die Seele eines Scheinwerfers ist ein Parabolspiegel, das heisst ein Spiegel, der im Längsschnitt ; die Form einer Parabel aufweist. Bringt man in einem ganz bestimmten Punkt dieses Parabolspiegels, dem «Brennpunkt», eine Lichtquelle an, dann re- der Wand zieht man sich eine wagrechte Linie in der Höhe der Mittelpunkte der Scheinwerfer und zwei senkrechte Linien gegenüber den Mittelpunkten der beiden Lampen. Jetzt verdunkle man die eine Lampe oder nehme die Birne heraus und beobachte den Schein der andern Lampe auf der Wand. Die Richtung stimmt zunächst, wenn der Mittelpunkt des Scheines sich auf der senkrechten Linie befindet. Ist die Scheinwerfer- flektieren die Spiegelflächen die von der Lichtquelle ausgesandten Strahlen nach einer scheibe kein einfaches Glas, sondern ein ganz bestimmten Richtung, nämlich in der Linsensystem, so nimmt man sie für die Richtung der Parabel-Achse. Die reflektierten Lichtstrahlen müssen also einander Schein auf der Wand erhält. Jetzt muss Prozedur ab, damit man einen recht scharfen parallel sein, es entsteht ein Lichtbündel in man den ganzen Scheinwerfer so einstellen, der Form eines Zylinders. dass bei Vollicht der obere Rand des Scheines gerade die Linie berührt. Dies bedeutet, Praktisch wäre nun jedoch ein solches zylindrisches Lichtbündel nicht ideal, weil dass bei nicht abgeblendetem Licht der obere es auf dem Gegenstand, auf dem es auftrifft, Rand des Strahles nach etwa 125 Meter den Boden berühren würde. Eine Beleuchtung nur einen verhältnismässig kleinen, wenn der Strasse auf weitere Entfernung hat keine auch stark leuchtenden Lichtkreis erzeugen Vorteile, und viele Fahrer werden überrascht würde. Es ist aber sehr leicht, etwas sein, wie sicher sie plötzlich fahren, wenn Streuung zu erzielen, indem man der Lichtquelle eine längliche oder flächenhafte Form eine solche Einstellung vorgenommen ist. Mancher wird einwenden, dass ihm eine Aufhellung der Strasse auf 125 Meter nicht genügt, aber wenn man anders einstellt, erkennt man auf der Fahrbahn meist weniger. Man wird wohl auch als vernünftiger Mensch gibt. Praktisch ist es ja auch gar nicht möglich, den Glühfaden der Lampe nur auf einen einzigen Punkt, eben den Brennpunkt, zusammenzudrängen. Man kommt von selbst auf eine oder mehrere längliche Glühspiralen, die dann gewissermassen mehrere Brennpunkte darstellen. Vom mathematischen Brennpunkt darf man sich dabei aber doch nur wenig entfernen, sonst entsteht in der Mitte des ausgesandten Lichtbündels ein «Loch». Die beleuchtete Fläche zeigt dann nicht mehr einen hell leuchtenden Kreis, sondern nur mehr einen oder mehrere Lichtringe, deren Zentrum dunkel geblieben ist. Anhand dieser Erkenntnisse können schon manche Falscheinstellungen der Automobilscheinwerfer als solche erkannt und korrigiert werden. so fahren, dass man den Wagen auf 100 Meter zum Stehen bringen kann. + Ein einfaches Instrument zur Prüfung der Bremswirksamkeit. Die Bremsen gehören zu denjenigen Organen eines Automobils, die sich besonders rasch abnützen. Aus diesem Grunde sind sie auch immer mit einer Nachstellvorrichtung ausgerüstet, die der Fahrer zu betätigen hat, sobald der tote Gang über ein gewisses Maximum hinausgeht. Wo aber liegt dieses Maximum ? Wie lange lässt sich im übrigen die Abnützung nur durch Nachstellen kompensieren ? Wann genügt die Nachstellung nicht mehr, warin •müssen die Beläge erneuert werden ? Diese Fragen Hessen sich bisher ohne Bei guten Scheinwerfer-Fabrikaten ist eine leichte und genaue Verstellbarkeit der Lampe in bezug auf den Brennpunkt vorgesehen. Nun kommt es aber noch darauf an, dengrössere Prüfeinrichtungen nur gefühlsmässig beantworten. In den meisten Fällen ganzen Scheinwerfer richtig einzustellen. Man stellt den Wagen genau wagrecht machte man eben einfach Versuche und auf eine möglichst glatte Fläche etwa 10 schätzte aus der beim Bremsen eintretenden Meter entfernt von einer glatten Wand, die mehr oder weniger starken Verzögerung den natürlich genau senkrecht sein muss. .Auf, jeweiligen Zustand des Bremssystems ab. Ein sinnreicher, einfacher Apparat räumt nun mit der Unsicherheit und Ungenauigkeit, die solchen Schätzungen unvermeidlich anhaften, auf, und gibt die Bremswirksamkeit wenigstens in drei Stufen an. Die Funktion des Apparates beruht auf der Massenträgheit aller Körper. Wird der Lauf des Wagens verzögert, so hat ein auf ihm befindlicher Körper das Bestreben, mit gleichbleibender Geschwindigkeit sich weiter zu bewegen. In drei verschieden stark geneigten Glasröhrchen befinden sich drei Stahlkugeln. Wird der Wagen schwach gebremst, so bleiben vorerst alle drei Kugeln unten in, |A£A>7JM Der Bremswirksamkeits-Prüfungsapparat zum Befestigen am Instrumentenbrett. den Röhrchen liegen. Ihr « Schwung» ist noch nicht gross genug, um sie zu veranlassen, die geneigte Bahn hinaufzurollen. Bei stärkerer Bremsung setzt sich dann jedoch zuerst die Kugel in Beweigung, deren Röhrchen die geringste Neigung aufweist. Sie. rollt bis ans obere Ende des Röhrchens. Da dieses wie eine Wage nur in der Mitte unterstützt ist, kippt es nun mit seinem oberen, durch die Kugel beschwerten Ende abwärts und bleibt in dieser Stellung, bis man es wieder von Hand aufrichtet. Das Umkippen des Röhrchens deutet also an, dass ein gewisser Bremseffekt erzielt worden ist. Bei stärkerem Bremsen spielt sich der genau gleiche Vorgang zuerst wieder mit dem stärker geneigten und schliesslich mit dem maximal geneigten Röhrchen ab. Aussen am Apparat erscheint dabei in den Fenstern, die aus der Skizze ersichtlich sind, jedesmal, wenn eines der Röhrchen umkippt, ein kleines Schild. Das erste Schild trägt die Aufschrift «fair» (genügend), das zweite» « göod » (gut) und das dritte « V. G.» (very good = sehr gut). Das will heissen, dass die Ein Beweis für dieQualität Beste Zeit aller Tourenwagen JaunpassoRennen Kilometer Arrete Genf Develier-Les ^angiers Rheüneck-Walzenhausen Alle diese Rennen wurden auf Fisk- Airflight gefahren. Tel. Selnau 91.22 Stailffaeherstr. 41 Aktiengesellschaft Telegr.: „Fisktire"