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E_1930_Zeitung_Nr.058

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20 AUTOMOBIL-REVUE

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Hören Sie mal auf, was in der «Vossischen» erzählt wird: Keine Zeitung kann man lesen, in keinem Autobus fahren, ohne dass von allerhand Rekorden und Punkten die Rede ist. Einfach krank kann man davon werden. Sogar Säuglinge und Grossmütter turnen neuerdings um die Wette. Am meisten aber hat diese unselige Leidenschaft die Damenwelt ergriffen. Ich frage Sie: Kann man sich heutzutage noch mit einem süssen Persönchen über irgendwelche tiefgeistigen oder hochpoetischen Probleme unterhalten? Versuchen Sie es. Schneiden Sie ein beliebiges Problem an, über Meteorologie zum Beispiel, sofort beginnt sie Ihnen vom letzten Boxkampf zu berichten, von Kinnbacken und dergleichen unsympathischen Dingen. Zum Verzweifeln ist das ! Ich selbst verachte den Sport. Wozu, sage ich, soll ich mir sämtliche Arme und Beine brechen. Nur so, aus lauter sportlicher Begeisterung. Diesen Luxus, sage ich, kann ich mir nicht leisten. Noch nie habe ich mich für solch unsichere Angelegenheiten erwärmen können. Im besonderen für den Wassersport. Seit frühester Jugend war mir das Wasser sozusagen ein fremdes Element. Nur ein einziges Mal hatte ich mich für den Wassersport begeistert. Einen Vormittag lang. Aus poetischen Gründen. regen Sie sich denn auf 1 Was wissen Sie TOB» Stand der heutigen Hygiene und des Wassersports? Weshalb ereifern Sie sich?» Diese Küchenschabe von einer Wirtin aber kann sich nicht beruhigen. «Soll ich», keift sie, «Ihnen den Portier auf den Hals schicken, oder die Feuerwehr alarmieren?» Was blieb mir da anderes übrig, als mein« Schwiinnstudien in der Badewanne aufzugeben. So begab ich mich denn in die Schwimmanstalt. Nun, der Schwimmlehrer schleppt mich auf einen Steg, macht mich an einem Seil fest, lässt mich ins Wasser herunter, wie einen Fisch an der Angel. Rund herum aber steht das Publikum. lauter vollschlanke Nixen im Badetrikot. Sehen zu, wie ich im Wasser verzweifelt mit Händen und Fassen um mich schlage, kichern, unterhalten sich könijlich. Was ist das Schwimmen hier für eine niederträchtige Angelegenheit, denke ich. Wie anders war es in der Badewanne. Geradezu ge"nütlich war es. Keinen klaren Gedanken kann man hier fassen, will man aber ein Wort sagen, sofort hat man den Mund voll Wasser. «Herr Schwimmlehrer», schreie ich. «so halten Sie mich doch! Sehen Sie nicht, dass ich auf bestem Wege bin, mich in eine Wasserleiche zu verwandeln?» Der Elende aber grinst nur, last mich verzweifelt an der Leine zappeln und Wasser schlucken. Dauernd aber schwimmt eine vollschlanke Nixe um mich herum, gerät mir im~ner in die Quere, dass ich nicht weiter kann. Die Wut packt mich da: «Meine Dame», sag« ich, «so geben Sie doch den Weg frei! Sie sehen, dass ich nicht zum Vergnügen hier an der Leine zappele!» Will ich mir aber eine Ruhepause gönnen, sofort jagt mich der Schwimmlehrer weiter, von einem Ende zum anderen. Mit einem Male fühle ich, als ob etwas mit meiner Toilette nicht in Ordnung wäre, als hindere * Folgendermassen ereignete es sich: Lerne an einem Sonntag auf einem Vergnügen eine junge Dame kennen. Eine äusserst sympathische Erschei- mich etwas am Schwimmen. Taste mit der Hand nung. Und auch ich schien ihr nicht unangenehm. nach der Badehose — wahrhaftig, das Gummiband Hängt sich diese selbige Hochblondine wie einist geplatzt! Auch das hat noch gefehlt. Was ist das für eine peinliche Situation. Das kommt von diesen extravaganten Verrenkungen! Versuche, mich langsam zu bewegen. Bei der kleinsten Bewegung jedoch ratscht die Hose. Bleibe also im Wasser an der Leine hängen, wage mich Bügeleisen in meinen Arm, verschlingt mich mit den Augen, zwitschert vor sich hin. Endlich, denke ich. ist es mir gelungen, eine geistig hochstehende Persönlichkeit kennenzulernen, keinen gedankenlosen Falter. Nun, schlendern am See entlang, unterhalten ans über dies und jenes. Bin gerade im Begriff, ein hochpoetisches Thema anzuschneiden: «Hol mich der Teufel», sage ich, «ist das eine verfluchte Hitze, das Hemd klebt einem am Leibe !» Ergreift da die Hochblondine meinen kleinen Finger; «ach», sagt sie, «sollten wir nicht schwimmen gehen? Sicherlich sind Sie ein passionierter Wassersportler. Das», sagt sie, «habe ich schon auf den ersten Blick gesehen.» «Sie irren sich», stammle ich, «keineswegs.» «Unbedingt», lächelt sie, «müssen Sie mir den Kopfsprung beibringen.» —' «Um Gottes willen», sage ich, «was haben Sie für gottverlassene Ideen ! Wollen Sie bei der Hitze einem Herzschlag erliegen? Ein Wahnsinn ist es. Verlangen Sie nicht Uebermenschliches von mir.» Da beginnt meine Hochblondine zu heulen. Schiebt ihre Unterlippchen vor und heult. Stampft mit dem französischen Absatz. Lässt sich auf keine Art und Weise trösten. «Ach», heult sie, «was habe ich von all Ihren grossen Worten und schönen Phrasen, wenn Sie mir nicht mal das winzigste Vergnügen bereiten wollen. Was sind Sie für ein Gentleman und Kavalier !» Reisst sich, aus meinem Arm los und rennt fort. Verschwindet hinter den Bäumen. Schleppe mich verzweifelt nach Hause. Werfe mich auf mein elendes Bett, grüble über meine trostlose Lage nach. Die ganze Nacht träume ich vom Wassersport: wie ich mich von einem Kirchturm kopfüber ins Meer stürzte, meine Hochblondine aber mit dem Volk unten zuschaut, die Augen verdreht, vor lauter Begeisterung. Wache am nächsten Morgen in bester Laune auf, pfeife irgendeinen bekannten Schlager vor mich hin, schlüpfe in die Kleider, stürze auf die Strasse. Erstehe mir auf einem Bücherwagen einen Selbstlehrer für Schwimmer. Schliesse mich in meinem Zimmer ein. Werfe mich auf den Fussboden. Halte in einer Hand den Selbstlehrer, führe die vorgeschriebenen Verrenkungen aus. Wundere mich selbst über meine rasche Auffassungsgabe. Ach, denke ich, ein Kinderspiel ist es. Nur müsste ich es unbedingt im Wasser versuchen. Begebe mich also ins Badezimmer. Lasse die Badewanne vollaufen. Lege den Selbstlehrer auf den Stuhl daneben. Werfe mich in die Fluten, schlage mit den Händen um mich, strampele mit den Füssen. Alles, wie es sich gehört. Wie ich jedoch im besten Zuge bin, beginnt die elende Kröte von einer Wirtin an die Tür zu hämmern. «Was», kreischt sie, «sind das für neue Extravaganzen! Oder glauben Sie etwa, dass ich es gestatte, in meinem Badezimmer Wasserorgien zu feiern? Zahle ich dem Hauswirt jeden Monat Unsummen fürs Wasser, auf dass Sie damit rücksichtslosen Luxus treiben ! Bis jetzt», keift sie. «genügte Ihnen alle zwei Tage ein Kännchen Wasser. Was sind das für neue Moden !» «Madame», rufe ich aus dem Wasser, «weshalb St. Gallen "Seiht Seit Mitte Mai neu eröffnet. — Erstes Haus am Platze. Gediegenes Caf 6 - Restaurant Offene Terrasse. Garage. H. Bossi, Dir. nicht zu rühren. Halte mit einer Hand die Hose fest. Das Wasser aber steigt mir bis an die Kehle. Rund herum auf den Stegen lehnen die vollschlanken Nixen übers Geländer, betrachten mich. «Los, weiter», schreit der elende Kerl von einem Schwimmlehrer, «eins, zwei — aus, eins, zwei — aus», und gibt mir solch einen Ruck aiit der Leine, dass ich einen Eimer voll Wasser schlucke. «So gedulden Sie sich doch einen Augenblick», rufe ich mit Tränen in den Augen. «Haben Sie etwa schon genug?» erkundigt sich •der Schwimmlehrer und beginnt, mich an der Leine hochzuziehen. «Um Gottes willen!» rufe ich verzweifelt, «lassen Sie gefälligst diese üblen Spässe! Lieber ertrinke ich, als dass ich auch nur einen Zentimeter höher aus dem Wasser komme.» «Also los, weiter!» ruft er. «Nichts von weiter», schreie ich und fühle, wie die Hose sich schon um die Füsse verwickelt. «Was ist denn los, Herr?» brüllt der Schwimmlehrer. «Ach», flüstere ich errötend, «es hat sich'in meiner Toilette ein peinlicher Zwischenfall ereignet» Der Schwimmlehrer aber versteht noch immer nicht, was ich meine. «Meine Hose», flüstere ich, «ich weiss nicht mehr, wo sie sich zur Zeit befindet.» Endlich hatte er mich verstanden. «Was ist das», sagt er, «für ein unerhörter Luxus, in der ersten Stunde seine.Hose zu verlieren. So was», sagt er, «ist bei mir noch nie vorgekommen. Wo soll ich jetzt eine suchen!» Da zog er mich an der Leine bis vor die Treppe. «Halten Sie sich», sagt er, «an der untersten Stufe, bis ich eine Hose hole, sonst ersaufen Sif noch.» Also gut, klammere mich mit beiden Händen an der Treppe fest, sehe traurig meine Hose an mir vorüberschwimmen. • Nun, die Sonne brennt mir auf den Kopf, zittere aber vor Kälte und Aufregung. Schlucke ab und zu Wasser. Es vergeht eine Weile. Vom Schwimmlehrer aber keine Spur. Wie lange wird es_ noch dauern? denke ich. Dieser Hundesohn hat mich wohl ganz vergessen. Ich kann doch nicht bis in die Nacht hinein hier an der Treppe hängen. Die Hände erlahmen vor Müdigkeit. Schlage Trommelwirbel mit den Zähnen, friere wie ein Schneider. Die Damenwelt lehnt sich übers Geländer, betrachtet mich, kichert. Plötzlich höre ich hinter mir ein girrendes Lachen. Das Blut erstarrt in meinen Adern. Drehe mich um, sehe, wahrhaftig niemand anders ist es als mein süsser Herzensva"npyr in einem Trikot und roter Badekappe. Fast wäre ich vor Schreck in Ohnmacht gefallen. Denselben Augenblick erkennt sie mich. Tritt auf mich zu. Schiebt ihr TJnterlippchen vor. «Solch ein falscher Mensch sind Sie», sagte sie, «ach und ach, bitte keine Widerrede! Mit anderen' EyliSail Gasthof Hindun (an mein) Fischküche. — Butterküche. — Qualitätsweine- Gesellschaftssaal. — Eigenes Motorboot. — Garage. — Zivile Preise. Telephon 3. Neuer Besitzer: G. BRAENDLL Automobilisten, Sie sparen Zeit und Geld wenn Sie Ihre Batterie selber laden mit dem garantierten der Ihre Batterie wieder ladet Gleichrichter EDY von ? 2—12 Volt, p (|i 1,7 Amp. stark, IT AfL . Der ganze Apparat ' ' " " " RADIO DELAY YVONAND Zürich Habis-Royal am Hauptbahnhof Jeden Komfort, Fliess. Wasser, Privatbader, Amtstelephon Parkplatz, Telephon Sein. 47.30 R E STAURANT • HeillOenberO beim Bodensee HOTEL POST Beliebter Höhenluftkurort. Sehenswürdigkeit 1. Ranges. Schloss des Fürsten zu Fürstenberg. Beste Verpflegung bei massigen Preisen. Telephon 8. 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m — 1930 AUTOMOBIL-REVUE 21 Damen geben Sie sich Rendezvous im Wasser,>,ich aber bin Ihnen nicht gut genug.» Dreht sich um und will fortgehen. '% ,, ... ,_... !,,.i; «Um Gottes willen!» rufe ich in meiner Verzweiflung, «lassen Sie mich nicht im Stich oder holen Sie •wenigstens den'"Schwimmlehrer!»* «Den Schwimmlehrer?» lacht mein Herzens- -Vi/äipyff, «weshalb stellen Sie sicE an! Können Sie etwa-nicW ohne Schwimmlehrer aus dem Wasser steigen?» ... ;• «Wenn Sie wttssten», erwidere ich*.im welch teostloser Lage ich mich befinden-so: würden .Sie Ächinicht über mich lustig machen. 'Ihretwegen», sage ich, «habe ich mich in ein gefährliches Aben- "teuer gestürzt.»' Inidiesem Augenblick schwimmt die vollschlanke Nixe an die Treppe heran. «Bitte», sagt sie, «lassen -Sie den Weg frei.» • -•- «Sofort», erwidere ich, «-würden»-Sie jedoch so !fut" sein und sich, einen winzigen. Augenblick und ein« Sekunde lang gedulden?» -• • . • .- «Was heisst das?» erwidert die Dame, «steigen Sie gefälligst auf die Treppe toder tauchen Sie meinetwegen-unter. Sie versperren, mir ja den Weg!» Packt.mich da;die Wut. Bebe am ganzen Körpers Brülle auf: «Und ich 1 Glauben- Sie etwa, dass ich hier zu-BieineTi Vergnügen eine Viertelstunde lang im Wasser zappele wie ein Fisch an der-Angel? Versetzen Sie sich in meine trostlöse-Lage!» - < Nu»; das Publikum drängt sich am Steg zusammen, hört interessiert unserer lebhaften .Konversation zu. Auch mein HerzensväWipyr tritt heran. ,, „, «So lassen Sie mich endlich durch»^ drängt die Vollschlanke Nixe und will mich beiseite stossen.. ...... Ä: «Leider bin ich dazu jiicht .in der Lage», rufe ich verzweifelt, «aber wie soll.ich Ihnen das erklären I» . .•' ! «Waij heisst das», kreischt sie, «ich dachte. Sie seien ein Sportsmann und Kavalier.» ,._. «Ach», sage ich, «Kavalier hier, Kavalier dort, was soll ich Ihnen immer dasselbe wiederholen ! Gedulden Sie sich noch eine Sekunde. Ich kann aus einem' gewissen Grunde mich nicht rühren Und zwar aus Rücksicht gegen den Anstand der gesamten anwesenden Damenwelt.» Da ertönt das vor Zorn bebende Stimmchen meines Herzensvampyrs. «Schämen sollten Sie sich», ruft sie, «ich befehle Ihnen, der Dame den Weg freizugeben !» Da riss meine letzte Geduld, «al3o gut», rufe ich, «wenn Sie unbedingt meinen Tod auf Ihrem Gewissen haben wollen \- ,Lasse die Treppe los und plumpse ins Wasser. Wie aber das Wasser mir in Ohren und N'ase dringt und ich keinen Boden unter den Füssen fühle, beginne ich in Todesangst aus Leibeskräften zu brüllen. Schlage wie ein Wilder um mich, ergreife noch im letzten Augenblick das Füsschen der,; vollschlanken Nixe. "In diesem Augenblick erscheint der Schwimmlehrer auf dem Steg. Mit einer Hose in der Hand. Springt ins Wasser. Fischt mich heraus. Hüllt mich in ein Badetuch, Umarme aieinen Lebensretter, weine an seiner Brüst. Höre hinter mir verächtliches Lachen. Drehe mich, um, sehe, meine Hochblondine schüttelt sich yqr. Lachen,, zeigt auf mich mit dem Finger. Und auch die anderen Damen können sich vor Lachen kaum halten. _ «Schämen sollten Sie sich», rufe ich, «was gibt es' da zu lachen? Pfui über Sie alle und über Ihren elenden Wassersport, tausendmal pfui!» . Drehte ihnen den Rücken und begab mich in die Kabine. Zog mich bebend vor Zorn und Kälte an und schleppte mich nach Hause. Unsere humoristische Ecke «Maind, 6ieh, dieser Wagen ist ja für diesen Mann viel zu klein; nicht einmal sein Arm hat Platz darin !» •Siet «Was hast du denn dem Betreibunjisbeam- (en uesagt? Der läuft ja. zu Tode erschrocken davon?» Er: «Ich habe ihn nur zu einem Glas Wein Das brave Kind. «Dass du nichts über Onkels rote Nase sagst! », wurde Mäxchen vor dem Besuche des würdigen Mannes 1 eingeschärft. Als man bei Tische sass, starrte Mäxchen wie fasziniert auf das. knollige, rötlich leuchtende Exemplar von einer Nase. Die ergrimmte Mama machte ihm-«Zeichen und stiess ihn unter dem Tische mit dem Fusse. «Aber Mama», protestierte Mäxchen, «jch habe ja kein Wort über seine Nase gesagt. Ich habe sie jä.bioss angeschaut!» " s " ••'•' '*.. Vorsichtig. «Anna, warum haben Sie trenn das Barometer auf gutes Wetter gestellt ?> Rheinau Gasthaus'IMzgßrgi Löwen Gntbfirf erjtches Haus. — Etschküche. — Butterküche. Qujüitätiweine — Schöne Fremdenzimmer mit {Hess. Wasser. — Schattiger Garten — Idealer Autopark — SeJienswürdiirlieit Kloster Rhelhau. — Zivile Prelle» — Telephon 3.