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E_1930_Zeitung_Nr.058

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22 AUTOMOBIL-REVUE

22 AUTOMOBIL-REVUE 1930 - N0 58 Renommeeoemäss ausgeführt trotz stark reduzierten Preisen während der Nachsaison vornehm, vorteilhalt, vollendet. Herr- C*. OOK . liehe Sommer-Anzüge, Paletots . . . ' ' • £>£•**• Das sind für solche erstklassige, moderne Maßstücke noch kaum je genannte Gelegenheitspreise. .. • ~"~~" CBRMAKL'S englisches Tuch- und Masigeschaft ZÜRICH, Alfred Escherstrasse 17 Vierwaldstätter und Umgebung See Zum Picknick: Ein alter Bordeaux... 1919er Chäteiu Palmer-Margaux oder 1921er Chäteau Les Baziliques Diese Weine sind mild und gut bekömmlich Verlangen Sie bitte die reichhaltige Preisliste vom alten bestbekannten Vertrauenshaus F. 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Diese Karte erübrigt das Mitnehmen einer andern Karte od. eines andern Führers, denn sie reicht bis weit in die Nachbarländer hin' ein. Preis FrV5.— Abonnenten d. Automobil-Revue 20% Rabatt. Hallwag Bern rxiiiiiiTiiiiimixi*: Bücherzettel (als Drucksache 5 Ep. Porto; Ich bestelle BaltischeStaaten Autokarte mit Führer, p r . 5.— mit 20 ">/„ Ra batt als Abonnent der Automobil-Revue. Adresse Ex. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobllfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. KUSSNACHT AM RIGI Die Derühmte Klassische Stätte der Urschweiz Ruder- and Angelsport, Strandbad, Berttouren Schöne Spazierwege and Ausflüge Bevorzugter Aufenthalt f'Qr Erholungsbedürftig« RIGI-SEEBODENALP, 1030M.0.M. Gute Fahrstrasse ab Kassnacht. Wondarkare See- oiM Alpansicbt LUZERh tjotei ünopol-MetropGl 250 Betten. (Jegenüber dem Hauptbahnhof u.in alFernächsterNähe der Dampfschilfländen. Post u. Telegr. Grosse« Cafe-Kest. Appartements m. Bad. 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Bern, Dienstag 8. Juli 1930 IV. Blatt der „Automobil-Revue " No. 58 Handarbeit bei Ford! Ein Arbeiter berichtet. Ein französischer Metallarbeiter hat lange Zeit in amerikanischen Betrieben gearbeitet und genauen Einblick in die Verhältnisse der Industrie bekommen. H. Dubreuil berichtet in seinem Artikel, dter in deutscher üebertragung im «Berliner Tageblatt» erschienen ist, über seine Eindrücke aus eigener Erfahrung, und was er zu sagen hat,» weicht in den •wesentlichen Punkten stark von den Vorstellungen. ab, die man sich gemeinhin über die amerikanischen Betriebe — z. B. bei Ford — macht. Eine falsche Fiktion. In einem Zeitungsartikel habe ich folgenden bezeichnenden Satz gelesen • «Es gibt heute in der amerikanischen Industrie beinahe nur noch ungelernte Arbeiter, oder wenigstens wird es in absehbarer Zeit nur noch solche geben». Seltsame Täuschung. Selbst bei Ford herrscht ein solcher Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, dass er gezwungen.. ist, auf seine Kosten eine bedeutende Ausbildungsschule zu unterhalten, während man doch meinen könnte, dass sein Unternehmen das «mechanisierteste» der Welt ist. Aber da es offenbar ist, d'ass solche Ansichten von Leuten, denen wirklich Jede tiefere Einsicht in den Fabrikbetrieb fehlt, auf die Weise in die öffentliche Meinung eindringen können, so will ich noch weitergehen und zu zeigen versuchen, dass das Gegenteil der Fall ist. Je mehr eine Industrie mechanisiert wird, desto komplizierter und kunstvoller werden die «Werkzeuge» und desto mehr intelligente, gebildete und qualifizierte Arbeiter braucht man, ohne dass man etwa hinzufügen müsste, dass diese Arbeiter weniger manuelle Geschicklichkeit nötig haben. Es steht fest, dass die Entwicklung einer Reihe von Herstellungsverfahren dahin zielt, sie mehr und mehr auf Stanz- und Formarbeit zu reduzieren. Und diese Operationen sind für den Augenschein etwas sehr Einfaches und Primitives, und zwar in ihrem letzten Stadium, das eben dem Publikum am ehesten in die Augen fällt. Die Handarbeit von damals. Aber wie kommt es, dass man nicht gleichzeitig die Entwicklung des Werkzeuges beachtet? Im primitiven Handwerk gab es die elementaren Werkzeuge: den Hammer, das Beil, den Stichel usw Mit' der Hand geführt, formten sie langsam einen Gegenstand. Der Kupferschmied konnte früher lange Stunden darauf verwenden, Kupferblätter auszuhämaiern, aus denen er dann die Kasserollen machte, die der Antiquitätenliebhaber heute sammelt. Sein Werkzeug? Ein auf gewisse Weise geformter Hammer, um zu klopfen, ein Metallamboss in. irgendeiner anderen bestimmten Form, auf den er sein Kupferblatt in verschiedenen Stellungen legen konnte, um Ihm mit den Hammer die er* wünschten Rundungen zu geben. 1 '"•••"• . • "t ,' '"'*-'nnprrm>n*> snrirW «>nt- Vollkommenheit zu erreichen. m i Geschicklichkeit erfordert. Es .stellt sich also la "p mit Kennermiene, Sprichst ent- Und nun erlebe ich eines der erstaunlichsten heraus, dass die manuelle Geschicklichkeit, die sich sc i"OSsen von Kage und h.ampiesiUSt, als Dinge, die mir auf meinem Wege durch die ameri- früher auf die Gegenstände selbst richtete, heute würdest du stante pede hingehen und vierzig konischen Fabriken begegnet sind. einfach auf die Werkzeuge abgelenkt ist. die diese Räuber niederschiessen. Das alles gehört SO- Wenn alle Hilfsmittel, die die empfindlichsten- 'G.egenstände in grossen Mengen*^erstellen. Zugleich 7„cnrrp n 71ir ^aHip MessinstTumente bieten, erschöpft sind, legt man die rrijiss ich noch bemerken, dass heute viel mehr iusasc " • 6U1 Ja^u^- Instrumente beiseite, sie sind für eine noch ge- Arbeiter für die Herstellung dieser Werkzeuge Ver- Wenn du dann mit dem Revolver in der nauere Prüfung, für den letzten Vollko^menheits- wendet werden.als früher nötig waren, um eine ge- Tasche den Laden verlässt, bist du ein neuer grad des herzustellenden Werkzeuges nichts mehr wisse Menge gleich einfacher Werkzeuge herzustel- Mensch geworden, ein bewaffneter nämlich. len, die damals allein gebrauchlich waren. p o ,-„t Air. ni.„. „- ,,„,„i_ •- ,J„~„I„ „1 J„ ist dlr etwa so zumute wie Der Arbeiter bleibt aHein mit seinen Händen Mit andern Worten: die einfache Wahrheit ist, ^ damals, als du und den feinsten Feilen vor dem zu vollendenden dass es Entwicklungen und Verschiebungen in eini- die ersten langen Hosen bekommen hast. Bis Stück, an das jetzt — hier kann man es wohl gen Arbeitszweigen gegeben hat. wie es in der Wis- vor Wenigen Minuten warst du ein wehrloses sagen — die letzte Hand angelegt wird. senschaft eine Entwicklung gibt, nur dass dadurch Geschöpf jetzt aber bist du ein Mann der Der Arbeiter streichelt mit seiner ganz offenen, sich bloss der äussere Aspekt gewandelt hat. Aber sicu "fwL t „„flet VWI entvh os*W vW rechten Hand, mit ausgestreckten Fingern lange die lässt sich behaupten, dass der Chemiker von heute Sl< £ f elbSt genügt. Viel entschlossener, Viel Wölbungen, die durch die Massformen bestimmt weniger Geschick und Intelligenz braucht, weil er SelbstoeWUSSter gehst du Über den grOSSen werden... und erst seinem Fingerspitzengefühl über vollkommenere Apparate verfügt als früher? Platz. Wenn du es vermöchtest, du Würdest werden-bei diesem letzten Abtasten die «Buckel» Ist es mir damit wohl gelungen, zu zeigen, mit wj e eine geladene Kanone klirren. Mit Adlerbemerkbar, die die gsnauesten Messinstrumente welcher Vorsicht man an die Probleme der Arbeit wi-i, nWstpW rln Am Plnt 7 lntrst 5>n« nh nicht bemerkbar machen konnten !.Und überall, wo herangehen muss und wie zurückhaltend man in °. , K , uDersienst ^U. Üe "f;' atZ \.] UgS '; ^US ' I 5 ) . * er eine Ünregelmässigkeit in der Reinheit der Wöl- der Fällung abschliessender Urteile sein soll, die mcilt l T S en dWer deine Hilfe nötig habe. Die bung ertastet, fährt er mit seiner zartesten Feile man einem wissbegierigen Publikum hinwirft? Vorübergehenden musterst du mit halbge- U " d ^ Die Leuchtenstadt Luzern — Vierwaldstättersee, zwei untrennbare Begriffe, eines ohne das andere flieht zu denken. Luzern : Brennpunkt des schweizerischen Fremdenverkehrs. Einladende Sauberkeit, Dutzende von Hotels in allen Grossen, denen man ihren vollendeten Komfort schon von aussen ansieht, breite blanke Asphaltstrassen, auf dem weiten Platz zwischen Bahnhof und Seequai ein wogender Fremdenstrom, am Lido mondäner Badebetrieb. Das ist, das eine Luzern, das Luzern der Fremden. Daneben gibt es aber noch ein anderes, uns Schweizern ebenso wertvolles Gesicht der Stadt: Mittelalterliche Mauern und Türme, geheimnis- und sagenumwobene, gebräunte, verwitterte Holzbrücken und — ein Stück Urwelt *— der Gletschergarten. Auch das ist Luzern. Selten weist wohl ein Ort in gleichem Masse nebeneinander alle Merkmale eines alten, heimeligen Schweizerstädtchens und" zugleich eines hochmodernen Fremdenplatzes auf. Vierwaldstätterse© : Gibt es .wohl etwas Herrlicheres, als den Blick von der Quaipromenade, wenn leise der Abend naht ? Dunkel smaragden schimmert der See. Da plötzlich, von der scheidenden Sonne noch einma. berührt, leuchtet er auf, blinkend und blendend — ein Meer von Gold — gepflügt von heimkehrenden, schlanken Seglern und schaukelnden Booten. Doch das Gold verschwindet, versinkt und zauberhaft färbt sich nun das Wasser, yon flammender Röte PILATUS höchste und interessanteste Aussichtswarte am Vierwaldstättersee. PILATUS-KULM wird von Alpnachstad an der Brünigstrasse mit der kühnsten und steilsten Zahnradbahn der Welt in 70 Minuten bequem erreicht. Galragen in Alpnachstad. Stop! Sie fahren immerzu schnell! Sie können ja so all die schönen Sehenswürdigkeiten gar nicht . geniessen! Oder dann nehmen Sie auf Ihren Touretvwenigstens einen guten Photo-Apparat besonders eine Lt ICA-Camera mit, oder noch besser einen Schmalfilm-Kino komplettieren Ihre Ausrüstung mit einem Zeiss-Feldstecher und vergessen Sie nicht die Schutzbrille mit den Ultrasingläsern Höhenmesser sowie für die den Passfahrt, ^p ausgestattet, erinnern Sie sich immer der fröhlichen Eieignisse Prospekte kostenlos von Optiker Friedinger, Luzern, Weggisgasse 21 Telephon ^2i (Je rundet 1842 Mitglied des T. C. S. in einzig wundervojler, aussichtsreicher Lage. Als Ferien- und Ausflugsziel vorzüglich geeignet. Auf schöner Autostrasse ab Luzern über Kriens in 20 Minuten zu erreichen. — Prospekte auf Wunsch. Telephon: Luzern 407. A. LIMACHER-SCHARTENBEROER, Kurhaus Himmelreich. übergössen. — Die Sonne ist versunken, es dunkelt und da und dort blinkt ein Licht auf in der «Leuchtenstadt». Bald liegt sie im vollen Lichterglanz, indes der Mond.ein© silberne Brücke über den See baut. Das ist aber nur ein kleiner Teil des Sees, den wir von Luzern aus überblicken können. Das Ganze ist es, das wir kennen müssen ! Dieser See, der bald wie ein reizendes kleines Kinderlied, bald wie eine mächtige, lautlose Symphonie von Farbe und Licht, von ewigen Wassern und himmelanstrebenden Bergen auf uns wirkt. Diesen See kann man nur vom Dampfer aus kennen lernen. Wohl führen Autostrassen seinen Gestaden entlang und wohl kann man jetzt dort, wo die linksufrige Strasse aufhört, den Wagen mit gewaltigem Fährschiff auf die andere Seite übersetzen, doch erst auf einer Seefahrt wird uns die Gewalt dieses Naturschauspiels so ganz bewusst. Kraftvoll peitschen die Schaufelräder die Fluten. Langsam entschwindet Luzern den Blicken. Ein letzter Oruss zurück, dann nehmen uns neue Bilder gefangen. Rechts und links Bergtäler, in die der See mit langen Armen hineingreift, an den Ufern die ersten "Kurorte und Oertchen, wie von spielerischer Kinderhand hingesetzt, mit kokett winkenden Kirchtürmen. Das Bürgenstock-Massiv tritt hervor. Dann wird die Enge zwischen Bürgenstock und Vitznauerstock passiert und nun tut sich der, gewaltigste Blick auf. Mythen, Fronalpstock, Bauen, Buochserhorn ragen hoch über den See, fast senkrecht stürzen die Felswände nieder. Bei jedem Schlag der Schaufelräder tun sich neu© Blicke auf, neue Dörfer, neue Berge, neue Täler zeigen sich — ganze Bücher könnte man da schrei- Begriffe sind. eh.