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E_1930_Zeitung_Nr.058

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2 AUTOMOBIL-REVUE

2 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° -58 Strasssnverkehr-Signalordnung stillgelegt Nachdem das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement am 24. März dieses Jahres den Kantonen eine «Signalordnung für den Strassenverkehr in der Schweiz» zugestellt und zur Einführung empfohlen hat, welche das Departement auf Ersuchen der Baudirektorenkonferenz und des Schweizerischen Städteverbandes ausgearbeitet hatte, teilte im Mai der Staatsrat des Kanton Genf mit, dass er sich nach reiflicher Prüfung des Sachverhaltes nicht dazu entschliessen könne, die vorgeschlagene Signalordnung einzuführen. In gleicher Weise beschlossen der Kanton Basel-Stadt und die Stadt Zürich, an der von ihnen kürzlich eingeführten Signalisation nach der Musterverordnung des Städteverbandes vorderhand nichts ändern zu wollen. Solange keine rechtliche Grundlage für die Einheitlichkeit der Signalisierung in der ganzen Schweiz fehle, bestehe doch keine Garantie dafür, dass nicht bald wieder neue Abänderungen am Vorschlag des Departementes getroffen würden. Das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement hat nun dieser Tage, wie bereits in letzter Nummer angekündigt wurde, in einem neuen Kreisschreiben die Regierungen der Kantone ersucht, mit dem Erlass von Signalordnungen vorläufig zuzuwarten. Das Departement begründet diesen Schritt mit folgenden Ausführungen: «Wie Ihnen bekannt ist, stützt sich unsere Signal-Ordnung auf die «Empfehlungen» des Völkerbundes für eine einheitliche Strassensignalisation vom Februar 1929. Nun hat der ständige Ausschuss des Völkerbundes für den Strassenverkehr Ende Mai im Haag getagt und festgestellt, dass die von ihm ausgearbeiteten «Empfehlungen» keine genügende Handhabung für eine einheitliche Durchführung der Strassensignalisation auf internationalem Boden bieten. Er hat demzufolge beschlossen, eine diplomatische Konferenz anzuregen, die vom Völkerbund schon auf Februar oder März 1931 einberufen werden soll, um eine einheitliche internationale Regelung der Strassensignalisation in einer Konvention zu verankern.» «Wie wir stets hervorgehoben haben,» so fährt das Departement in seinem Kreisschreiben fort, «ist das wesentlichste Erfordernis für die Zweckmässigkeit der Strassensignalisation deren Vereinheitlichung und Ausdehnung auf ein möglichst grosses Gebiet. Dieses Erfordernis muss selbst der überall anerkannten Notwendigkeit vorangehen, das schweizerische Strassennetz so rasch wie möglich mit den notwendigsten Signalen zu versehen. Wir können deshalb die heutige Initiative des Völkerbundes nur begrüssen und sind entschlossen, einer internationalen Konvention beizutreten, sofern diese die Zustimmung der für uns wichtigsten Staaten findet. Wie wir erfahren haben, hat sich- Oesterreich grundsätzlich den Empfehlungen des Völkerbundes von 1929 angeschlossen, und Spanien hat diese tel quel übernommen. Auch Frankreich hat sie zum Teil bereits eingeführt. Neuestem Vernehmen nach soll Deutschland bereit sein, sein heutiges System ebenfalls abzuändern und zu demjenigen des Völkerbundes überzugehen, sobald die Gewissheit besteht, dass dieses eine grössere Verbreitung findet. Wir dürfen also mit Bestimmtheit erwarten, dass alle für uns wichtigen Länder einer Konvention beitreten werden, welche die Einführung bestimmter Signale obligatorisch macht. Mit Inkrafttreten einer solchen Konvention, welche durch die Ratifikation Gesetzeskraft erlangt, wird auch die rechtliche Grundlage für die einheitliche Durchführung der Strassensignalisation in der ganzen Schweiz gegeben sein.» Das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement ist also wohl mit Recht der Ansicht, dass man unbedingt die Hand dazu bieten müsse, um eine Vereinheitlichung der Signale im Strassenverkehr nicht nur auf interkantonalem, sondern vielmehr auf internationalem Boden zustande zu bringen.. Da eine derartige Regelung mit ziemlicher Bestimmtheit schon für das Jahr 1931 erwartet werden kann, auf Grund welcher dann durch den Erlass eines Gesetzes die Kantone zur Durchführung gezwungen werden könnten, so rechtfertigt sich wohl der Schritt des Depar- für mich. Ich habe Sie von der ersten Stunde an geliebt!» Sie. schrie leise auf, aber ob das froh oder verwundert klang, das kann ich nicht sagen. Ich weiss nur das eine: als ich mich zu ihr beugte und ihre Hand in die meine nahm, da überHess sie mir diese Hand, als ob sie mir von Rechts wegen gehörte; und meine Finger, die ihr zartes Gelenk umschlossen, fühlten deutlich den raschen Pulsschlag ihres Herzens. «Ich liebe Sie!» flüsterte ich leidenschaftlich. «Ich begehre Sie! Ich will, dass Sie mich lieben! Ich will, dass Sie die Meine werden!» (Fortsetzung folgt.) tementes, die erlassene Signalordnung vorläufig stillzulegen, speziell auch im Hinblick auf die Tatsache, dass Zürich, Basel und Genf die neue Ordnung ohnehin nicht durchgeführt hätten; und schliesslich ist doch die einheitliche Signalisierung nirgends so sehr geboten wie in den Städten. Sollte die Konvention des Völkerbundes scheitern, was indessen in Anbetracht der Erklärungen von Oesterreich, Deutschland und Frankreich kaum zu erwarten ist, so steht dem Bund immer noch der Weg offen, durch Aufnahme von Bestimmungen im neuen Verkehrsgesetz, welches auch etwa auf kommendes Jahr zu erwarten sein wird, eine für die Schweiz obligatorische Regelung der Strassensignalisation einzuführen. Das Departement ist immerhin der Ansicht, dass einer sofortigen Einführung der im März vorgeschlagenen Signalordnung durch die Kantone keine Hindernisse entgegenstehen dürften, da zu erwarten sei, das eine Reihe von Zeichen aus dieser Signalordnung in die künftige Konvention des Völkerbundes aufgenommen werden*. Die sogenannten Gefahrsignale in Dreieckform mit der Warnung vor Querrinne (Nr. 1), Kurve (Nr. 2), Kreuzung (Nr. 3), bewachtem (Nr. 4) und unbewachtem (Nr. 5) Bahnübergang sind in der für die Schweiz geltenden internationalen Konvention über den Automobilverkehr enthalten und somit bereits verbindlich. Auch das neue Signal: «andere Gefahren» (Nr.6, schwarzes Ausrufezeichen auf rotgerandeter Dreiecktafel), das vor Baustellen oder anderen Hindernissen auf der Strasse im Ueberlandverkehr warnen soll, wird voraussichtlich vom Völkerbund übernommen werden. Als sicher festgelegt betrachtet das Departement ferner, wie es den Kantonen mitteilt, die neuen Signale «allgemeines Fahrverbot» (Nr. 7, rote Scheibe in Verbindung mit. weisser Rechtecktafel mit Pfeil, sofern eine Verkehrsumleitung angezeigt werden soll), dann «Fahrverbot für Radfahrer» (Nr.9, weisser Radfahrer auf roter Scheibe), dann «Einbahnstrasse» (weisser Querstreifen in roter Scheibe), sodann «Fahrrichtung in der Einbahnstrasse oder Verkehrsumleitung» (Nr. 14, weisser Pfeil auf blauer Scheibe, dazu blaue Tafel unter der Scheibe mit Aufschrift, sofern es sich um Verkehrsumleitung handelt), ferner die heute schon weitverbreiteten Tafeln «Parkplatz» (Nr. 16, weisses P auf blauer Scheibe) und «Stationierungsverbot» (Nr. 17, blaue Scheibe mit rotem Rand). Da der Völkerbund jp-: dessen, wie man weiss, an der bildlichen Darstellung des «teilweisen Fahrverbotes» (Nr. 8) festhält, so fällt voraussichtlich die im März vorgeschlagene weisse Scheibe mit rotem Rand für diese Art der Signalisierung weg. Fraglich ist ebenfalls, welche Lösung der Völkerbund für die Ortsbezeichnung (Nr. 19) und die Höchstgeschwindigkeit Nr. 20 einführen will, so dass es das Departement für ratsam hält, mit der Abänderung bestehender und der Aufstellung neuer Ortstafeln zuzuwarten. Hingegen steht zu erwarten, dass die neue Konvention die blaue Scheibe als «allgemeines Signal für Empfehlungen und Weisungen», zulassen wird. Gegenwärtig wird auf dem eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement zudem die Frage geprüft — und das Departement bittet auch die Kantone, dasselbe zu- tun — ob nicht jetzt schon die rechtliche Grundlage geschaffen werden könnte, um die Signale hinsichtlich Farbe und Form vor Verwechslungen mit Reklamen einerseits und gegen die Störung der Strassensignalisation durch Reklamen anderseits zu schützen. Ebenso sollte die Verbindung von Signalen mit Reklame verboten werden können, was im Interesse der Sicherheit des Strassenverkehrs steht. N. Eine interessante Motion im Züricher Kantonsrat * Im Namen der demokratischen .Fraktion ist dem Kantonsrat von Herrn Stadtrat Büchi, Winterthur, eine Motion zugegangen, welche den Regiexungsrat einlädt «die Frage zu prüfen, ob nicht aus den Einnahmen für die Verkehrsbewilligungen, der Motorfahrzeuge und dem Anteil aus dem Benzinzoll ein Teil zu verwenden sei für die Erstellung von Fusswegen, welche Städte und Ortschaften auf unabhängigem, staub- und gefahrlosem Wege miteinander verbinden». Die dem Kanton 1 bis dato zugegangenen Einnahmen aus den die Motorfahrzeugbesitzer belastenden Steuern, sind, obwohl sie eine sehr ansehnliche Summe ausmachen, je- Weileri restlos für :den Ausbau und die Instandhaltung des bestehenden Strassennetzes aufgebraucht worden. Es hat also dem Kantonsfiskus, bis jetzt noch kein Kopfzerbrechen gemacht, wie dies© Einnahmen verwendet werden könnten. Dagegen erreicht das zürcherische Strassennetz mit der Zeit einen Aushau, der es wohl möglich erscheinen lässt, dass gelegentlich! einige Mittel frei werden, welche in dem angeregten Sinne nutzbar gemacht werden können. Es sollte dies mit "den Jahren umso eher möglich sein, als die Einnahmen aus dem Benzinzoll für den Kanton Zürich, der ja aus aufgehobenen Bergstrassenzöllen keinen Einnahmeausfall erlitt, eine unerwartete — aber dennoch wohlverdiente — Mehreinnahme darstellen. Die Verkehrsinteressenten werden est nur begrüssen, wenn Mittel und Wege (letzteres im engsten Sinne des Wortes!) gefunden werden, um die grossen Durchgangsstrassen vollständig vom Fussgängerverkehr zu befreien. Es muss aber gleichzeitig davor gewarnt werden, allzufrüh die dem Kanton für den Strassenbau zur Verfügung stehenden Mittel zu zersplittern. Es wird Aufgabe des Strassenwesens sein müssen, vorerst für den durchgehenden Ausbau des vorhandenen Netzes zu sorgen, da wo es möglich ist, separate Streifen für Fussgänger und Radfahrer anzufügen nnd nach Erledigung dieses Programms, weitere Aufgaben in Angriff zu nehmen. Gerade die Erstellung von Trottoirs entlang den Hauptrouten dürfte für die Fussgänger doch schon eine sehr beträchtliche Erleichterung und Sicherung bringen. Bei dem staubfreiem Zustande der Strassen kann ja von einer eigentlichen Belästigung der Passanten nicht mehr gesprochen werden, sobald sie auf eigenen Gehstreifen wandern können. Immerhin verdient die Motion eine sorgfältige Prüfung und dürfen wir auf deren Empfang im Ratssaale gespannt sein. z. VIII. Internationales Klausenrennen. Das Interesse der Fahrer für das am9./10. August 1930 stattfindende Klausenrennen, dem Grossen Bergpreis der Schweiz, macht sich in immer stärkerem Masse geltend. Man wird auch dieses Jahr eine hervorragende Elite bester Automobil- und Motorradfahrer des Kontinents am Klausen versammelt sehen. Die Verschiebung von sportlichen Veranstaltungen ist gewöhnlich nie von Gutem und bringt erfahrungsgemäss immer eine Reihe Unzulänglichkeiten mit sich. Die Zürcher Autavia, welche heuer zum vierten Male gemeinsam von der Avia und der Sektion Zürich des A. C. S. durchgeführt wurde, ist .glücklicherweise als-glänzende Ausnahme zur Bestätigung der Regel geworden. Sämtliche gemeldeten 21 Equipen, zu deren Formierung 42 Automobile, 84 Fahrer und Kommissäre srj.wiV.2l "Piloten und ebensoviele Beobachter notwendig waren, haben sich eingestellt, obwohl .seit dem ersten in Aussicht genommenen Datum, ganze neun Wochen ins Land gegangen waren. Diese Tatsache illustriert wohl am besten, welcher Popularität sich diese interessante kombinierte Sportveranstaltung erfreut und stellt anderseits den Automobilisten und den beteiligten Offizieren der Fliegertruppe ein flottes Zeugnis für,.deren « sporty spirit» aus. Die Organisatoren; haben die Aufgabe dieses Jahr etwas' anders" gestellt, indem vom Pilot zwei Kommandoposten zu rekognoszieren waren, so dass jeder der beiden Automobilisten einer gemeinsamen Equipe eine eigene Aufgabe zu lösen hatte. Bei der Wahl der 1 Kommandoposten war die Absicht massgebend', die Oertlichkeit sb zu wählen, dass es der Flugzeugbesatzung gut möglich sein sollte, innerhalb nützlicher Frist beide Posten zu finden, die Automobilisten dagegen auf eine etwas härtere Probe gestellt würden, da sich ja je zwei in die Lösung teilen konnten. Das Flugfeld Dübendorf zeigte am Samstag nachmittag, bei idealstem -Flugwetter aber troperiähnlicher Hitze, das für eine Autavia übliche, vielgestaltige Bild. Einen imposanten Anblick bot das in einer Flucht aufgestellte . Geschwader von 21 Maschinen. Ihnen abgekehrt, Front Strässe, die in Reih und Glied gruppierten Autos. Herr Hauptmann Meier übernahm neuerdings die Orientierung und Befehlsausgabe und konnte unter den Anwesenden auch Oberstkorpskommandant Roost begrüssen, welcher dem Wettbewerb grosses Interesse entgegenbrachte. Der Rayon, in welchem die beiden Kreuze ausgelegt waren, mass etwas mehT als 150 Quadratkilometer und war wie folgt begrenzt: Rhein', Glattmündimg». StadeJ, Dielsdorf, Regensdoff, Dietikon, Birmensdorf, Boristetten, AffolteTh, Mettm.enste.tten, Zugersee^Zug, Unter - Aegeri, Einsiedeln, Pfäffikön - Zürichsee, Rapperswil, Rüti, Hinwil, Bauma, Fischingen, Aadorf, Elsau. Winterthur und zurück zur Glatt-Rheinmündung. Kaum war die Parole ausgegeben, eilte alles zu den Maschinen, die Flugzeuge stachen in den Aether, die erdgebundenen Automobilisten stoben in alle Windrichtungen auseinander, dem ersten Rendezvous-Platz mit «ihrem » Flugzeug entgegen. Die, Equipen. hatten. ; dje Wahl zwischen zwei prinzipiellen Lösungen: indem die beiden Die Europäische Bergmeisterschaft, für die bekanntlich das Klausenrennen als einzige schweizerische Konkurrenz in Fällen von exaeguo-Bewertung den Alisschlag gibt, führt dem Klausen manchen prominenten Fahrer zu. Unter den gemeldeten Interessenten finden sich "zahlreiche Namen, die dieses Jahr die Nennliste der « grossen Rennen » auf dem Gebiete des Äutösportes zieren. An neu eingegangenen definitiven Meldungen sind zu nennen diejenigen von Ollendorf, München, auf Bugattj, und von Oestreicher, Dresden, auf D; K. W. Ferner wird man den bekannten italienischen Fahrer de Sterlich auf Maserati- Rennwagen, den französischen Champion Marret auf Salmson, den Deutschen Klein auf Bugatti-Sport und von Morgen auf Bugatti- Rennwagen im heissen Kampf um den «Grossen Bergpreis der Schweiz 1930» bewundern können. Das. Klausenrennen 1930 verspricht heute schon die internationalste und zahlreichste Beschickung aller europäischen Bergrennen, wie solche an keinem andern Bergrennen dieses Jahres angetroffen werden dürfte. Kein Wunder, wenn daher beim Organisationskomitee die Bestellungen für Zuschauerplätze bereits in grosser Zahl eingehen. Es ist empfehlenswert, sich die Vorteile des Vorverkaufs beim Sekretariat der Sektion Zürich des A. C. S., Waisenhausstrasse 2, Zürich, zu sichern. Die Teilnehmer in der Tourenwagenkategorie seien noch speziell darauf aufmerksam gemacht, dass für die beste Zeit der Tourenwagen ebenfalls ein Barpreis, und zwar in der Höhe von 1000 Schweizerfranken, ausgesetzt ist, wozu sich noch ein wertvoller Ehrenpreis gesellt. Die Attraktion einer totalen Preissumme von 45,000 Schweizerfranken für ein einziges Bergrennen kann von keinem andern Bergrennen in Aussicht gestellt werden. - •- Autavia Zürich Autos entweder beieinander blieben und gemeinsam die Meldung ihres Piloten abwarteten, oder das abgegrenzte Gebiet in zwei Sek* toren einteilten, wobei jeder Wagen einen zentralen Punkt mit nahegelegenem Landungsplatz in seinem Abschnitt aufsuchte, urn dort die weiteren Instruktionen der Flieger entgegennehmen zu können. Letztere Variante fand allgemein den Vorzug]*' Wer die Zusammenarbeit in den einzelnen-Gruppen verfolgen- konnte, stellte- mit Vergnügen fest, dass man sich überall die Erfahrungen der früheren Konkurrenzen dienen Hess und die Aufgabe mit Geschick und System anpackte, entgegen der..ersten Veranstaltung, wo vielfach noch planlos kreuz und quer gefahren und geflogen wurde. Auch waren alle mit den geeignetsten Landungsplätzen wohl vertraut, f an? den sich doch auf den bestsituierten Oertlicri^ keiten, wie Speck b. Päffikon, Jona b. Rapperswil, Aadorf, Spreitenbach etc. in kürzester Zeit ganze Gruppen von beteiligten Autos ein, um dort den Himmel nach ihrem Mitarbeiter in der Luft abzusuchen, der die ersehnte Meldung und das wichtige Croquis vom Kommandoposten bringen sollte. Wie wir anderseits von den Offiziellen auf den beiden Posten, von denen der eine auf der sogenannten Klosterwiese oberhalb Huggenberg, unterhalb Hütstall, der andere in unmittelbarer Nähe des. Hotels auf Goitschalkenberg gelegen war, erfuhren, Hessen die Flieger auch nicht .lange auf sich warten. Schon beträchtlich vor drei. Uhr nachmittags, also wenige! Minuten nach dem Start, wurden an beiden Steilen die .ersten Maschinen gesichtet, diß aber meistens in sehr beträchtlicher Höhe'.dahinflogen. Aber auch hier, wie bei den Automobilisten, lagen die Erfolge und Resultate der fieberhaften Suche weit auseinander- Ein Pilot soll in der ;fast unmöglich scheinenden- Zeit von zehn Minuten bereits beide Kreuze gesichtet haben, während ändere wieder eine Stunde und ,rnehr dazu benötigten oder überhaupt nur einen Posten ausfindig machen konnten. Ein Flugzeug war sogar so vom Pech verfolgt, dass ihm im Verlaufe des ganzen Nachmittags überhaupt kein Kreuz (wenigstens keines der. Autavia) ins Gesichtsfeld kam. ',, Einzelne der Piloten haften ihre Aufgäbe so- rasen gelöst, dass sie schon vor ihrer ersten Landung bereits beide « bekreuzten » Oeftlichkeiten" 'kannten. Manche dagegen entschlossen sich wiederum, nach der Sichtung des einen Postens niederzugehen, um wenigstens.., den ersten Automobilisten auf den Weg schicken zu können. Sie starteten nach Uebergabe .ihrer Meldung an den Verbindungsmann neuerdings, um mit oder ohne Erfolg die zweite Kommandostelle aufzuspüren. Zu den letztern zählte leider auch unser Flieger, der uns schon um 3 Uhr mittags nach glänzender Landung bei Speck die Instruktion, nach Huggenberg zu fahren, übergab, den zweiten Automobilisten aber,

N° 58 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE 1. Equipe Lt. Ausderau H. C. Täuber 2. „ Hptm. Burkhard J. Merz 3. „ Cdt. Frey H. Hobi 4. „ Oblt. Blendinger C. R. Schmidt 6. „ Oblt. Baumann L. Wohlgroth 6. „ Oblt. Piet H. Heberlein 7. „ Oblt. Bleuler E. Maag 8. „ Hptm. Karnbach A. Brumann 9. „ Lt. Ott Hub. Weisbrod 10. „ Lt. Ettinger H. Furrer 11. „ Oblt. Stuoky R. Haug 12. „ Oblt. Berger E. De Trey zufolge vergeblicher weiterer Rekognoszierung nicht mehr ins Feld schicken konnte, sodass dieser zur absoluten Untätigkeit verdammt war. Wir hatten dann den freilich etwas mageren Trost, dass es weiteren acht Equipen genau gleich ergangen war. So hauste bei uns Automobilisten der Zufall auch an allen Ecken und Enden. Den einen war er günstig gesinnt, den andern wieder abhold. Nachdem wir die wichtige Meldung in Empfang genommen hatten, ging es im Eiltempo dem bezeichneten Punkt entgegen. Die Bevölkerung, durch die zahlreichen in der Luft kreuzenden Flugzeuge auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht, verfolgte mit regem Interesse den Verlauf der Dinge, wenn auch die Bewohner der einzelnen Ortschaften natürlich nur je einen kleinen Ausschnitt aus dem ganzen Film erhaschen konnten. Mit freundlichen Zurufen aller Art ermunterten sie die Automobilisten und mancherorts wurde im Vorbeifahren die anteilnehmend© Frage laut: « händ-er-en ? » Dass das Kreuz mit viel List und Ueberlegung ausgelegt worden war, mussten wir in der Folg© nur allzusehr erfahren. Oberhalb des Bichelsees gingen bald die fahrbaren Strassen und Strässchen aus und nun galt es zu Fuss querfeldein, hügelauf- und abwärts zu suchen, bis wir endlich nach aufregender Jagd in einer Wiesenmulde, im Schatten einer dichten Waldhalde, das ersehnte Signal aufspürten. Ein letzter Spurt des Läufers und atemlos, aber erfolgbegeistert übergab man dem Postenchef die Meldung ! Dann natürlich die schicksalsschwere Frage : Di© wievielten sind wir, wie lange haben wir gebraucht ? Zwischen zwei Glas kühlender Labung, welch© die Offiziellen verständnisvoll bereitgestellt hatten, erfuhren wir alles Gewünschte. 3 Uhr 23 war der erst© Automobilist von Hittnau her eingetroffen. Ihm folgte von einer andern Equipe ein zweiter etwa 24 Minuten später, der gleich uns in Speck gestartet war und nur um Minutenbruchteil© vor uns angelangt war. Mittlerweile belebte sich der Himmel wieder und gegen 4 Uhr kreisten nicht weniger als 5 Flugzeug© über dem Punkt, um nach genauer Kenntnisnahme von der Oertlichkeit wieder umzukehren, ihre Automobilisten zu verständigen. In kurzen Intervallen von Minuten oder Viertelstunden folgten sich nun di© Automobilisten, bis punkt halb 6 Uhr das Kreuz eingezogen wurde, und man sich gespannt auf den Heimweg begab, um die Fährnisse des Co-equipiers zu erfahren. Zeit Zeit T . , Kdo. Post. Kdo. Post. i?.fj : Huggenberg Gottschalkenbg. . Lt. Wildi - V. Mettler 1.48.29 1.29.07 3.17.36 • Oblt. Messmer . J. Duvoisin 1.57.17 1.56.52 3.54.09 . Lt. Wertli - A. Steinlin 2.21.39 1.35.50 3.57.29 - Lt. Guggenbühl - H. Sanft 1.03.42 2.55.25 3.59.07 . Oblt. Hügli . O. Küderli 2.42.26 1.32.40 4.15.06 • Lt. Ullmann . F. Steinfels 2.07.25 2.13.13 4.20.38 . Oblt. Gugolz . F. Seidenfuss 2.31.57 1.53.25 4.25.22 - Oblt. Rieser . H. Spoerri 2.13.02 2.28.20 4.41.22 - Oblt. Erb . F. Stehli 2.02.17 2.40.01 4.42.18 - Lt. Bänzinger - A. Gredig -254.56 1.52.09 4.47.05 - Lt. Loretan . W. Degoli 1.51.30 3.02.49 4.54.19 - Oblt. Castan - A. Weber 2.59.22 2.13.13 5.12.35 n der Equipenteilnehmer bedeuten in der vorgehenden Reihenfolge Für manche kam erst dann die schwierigste Situation des Tages: sich mit der unabänderlichen Tatsache abzufinden, dass die zweite Mannschaft aus dem einen oder andern Grunde ihr Ziel nicht erreicht hatte. Wenn der Gemütsumschwung auch nicht vom «himmelhoch jauchzend», zum «zu Tode betrübt» gewesen sein mag, so durchlief er doch etliche Skalen dieses Barometers. Aber man lässt sich nicht unterkriegen und fasst einfach den festen Entschluss, es nächstes Jahr wieder zu versuchen und hoffentlich besser zu machen! Am Abend versammelte sich eine festliche Runde im Gotthard zur Preisverteilung. Das bunte Tuch der Uniformen und die sommerlichen Abendtoiletten der zahlreich erschienenen Damen gaben der Gesellschaft ein besonders festliches Gepräge. Der Gabentisch, wie üblich reich dotiert, fand natürlich besondere Aufmerksamkeit, bis Herr Kantonsrat Gassmann im Auftrage des A. C. S. in einer liebenswürdigen Begrüssung zum offiziellen Akt überleitete, den Herr Major v. Nabholz, als hervorragender Vertreter der Piloten, mit der Preisverteilung zu Ende führte. Frohe Geselligkeit, Tanz und prächtige Kameradschaft zwischen Fliegern und Automobilisten hielten die Gäste noch manche Stunde beieinander. Nachfolgend die Resultate der 12 siegreichen Equipen. Von weiteren acht Gruppen erreichte je nur ein Auto einen Kommandoposten, so dass diese ausscheiden, wenngleich die eine oder andere ;der gefahrenen Zeiten einen Erfolg der ganzen Mannschaft wohl verdient hätte. Es darf zu Ehren der bestplazierten Equipe wohl noch besonders erwähnt werden, dass die meisten unter ihren Teilnehmern zum erstenmal an einer Autavia beteiligt gewesen waren. Es mag dies im kommenden Jahre weitere Neumitglieder beiderseits aufmuntern, auch gegen erfahrenere Konkurrenten an der Autavia 1931 teilzunehmen, b. 24-Stunden-Rennen um den Grossen Preis von Belgien. Mannoni-Ghersi auf Alfa-Romeo Sieger mit neuem Streckenrekord. Auf der grossen Rundstrecke von Spa, die schon in den nächsten zwei Wochen das Rennen um den Grossen Preis von Europa sieht, stellten sich letzten Samstagnachmittag dem Starter, Baron Nothomb, 36 Fahrer um den « Grand Prix de Belgique ». Die erste Runde brachte noch keine besondern Sensationen. Chiron führte vor Marinoni, Iwanowsky und Zehender auf Alfa- Romeo, die scharf hinter dem Bugattifahrer lagen. Das Tempo wuchs mit der Zahl der Runden immer mehr an, schon nach kurzer Zeit jagte Chiron in atemraubender Geschwindigkeit davon. Der alte Rundenrekord wurde mit der neuen Geschwindigkeit von 120 km glatt erledigt. Die Alfa-Romeo- Equipe Hess nicht locker und setzte dem un- Zu Beginn des Jahres haben wir ein automobilistisches Programm vorgelegt, das die wichtigsten Bedürfnisse der schweizerischen Verkehrsinteressenten skizzierte. Seither ist wiederum ein halbes Jahr ins Land gegangen und wir haben uns scheinbar nur wenig unserem Ziel genähert. Und doch sind viele Kräfte am Werk und grosse Dinge im Wurf. So das kommende eidg. Verkehrsgesetz, dessen Vorarbeiten eifrig gefördert und zu dem sich die interessierten Verbände in sorgfältig beratenen Eingaben geäussert haben. Sie alle erwarten mit uns, dass der Entwurf zu einem wirklichen Verkehrsgesetz und nicht zu einem ausschliesslichen Verkehrsgesetz mit einseitig verteilten Pflichten und Rechten werde. Unglöst ist auch das Problem der Niveauübergänge, die jährlich bedauerlich viele Opfer fordern. Wenn deren Beseitigung auch nicht so rasch wie erwünscht fortschreiten kann, so sollten wenigstens die notwendigen technischen Einrichtungen überall beschaffen werden, um das Gefahrenmoment auf ein Minimum zu reduzieren. Die Idee, für die Beschaffung der finanziellen Mittel den Benzinzoll heranzuziehen, ist einer weiteren Prüfung wohl wert. Die Erleichterung der Einreiseformalitäten, die Vereinfachung der Ausweispapiere, muss ebenfalls fortwährend im Auge behalten werden. Sache der Behörden ist es, durch Staatsverträge auch uns Schweizern die nämlichen Rechte und Annehmlichkeiten im internationalen Autoverkehr sicherzustellen, wie wir sie den fremden Gästen zu bieten gewillt sind. Die Kantone sind eben daran oder haben bereits für die kommenden Jahre ein Bauprogramm für ihre Strassen festgelegt. Am guten Willen fehlt es meistens nicht, wohl aber an den Mitteln. Die Forderung nach zweckmässiger Verwendung des Benzinzolles hat nach langjährigem Kampf und Debatten endlich den Erfolg gezeitigt, dass der Bund wenigstens VA seiner beträchtlichen Einnah- ternehmungslustigen Franzosen hart zu. Die Zeitunterschiede verminderten sich rapid. Nach zwei Stunden war Chiron indessen immer nicht überholt. Unterdessen hatten sich die Gruppen stark aufgelockert. Für Chiron nahte nun das Unheil. Beim 350. Kilometer hatte er bereits vor seinen Verfolgern drei Minuten Vorsprung, als ein Ein Ichlagei' in Qualität, Schönheit und niedrigem Preis ist der neue, kleinere Horch Achtzylinder, Modell 4LOO. Die stilvolle Karosserie, das Tiefrahmenchassis sind leicht im Gewicht und machen den Wagen kurvensicher und vortrefflich im Bergsteigen. Beste zeitgemässe Ausrüstung: L«ovejoy-Stossdämpfer, Bijnr - Zentralschmierung, Xienkungsstossdämpfer, Bendix - Servo - Bremsen durch Kabel betätigt, Kühlerjalousien mit Thermostat etc. Gediegene, äusserst bequeme Karosserien mit allem modernen Komfort. Modell 4OO, Cabriolet 5 pl., Sedan 5 pl. C. Schlotterbeck, Basel, Zürich, Bern Unser Programm men aus dieser Quelle den Kantonen abgibt. Deren Abrechnungen für das letzte Jahr haben aber gezeigt, dass diese Subsidien hauptsächlich bei Gebirgs- und strassenreichen Kantonen nirgends hinreichen. Wir haben deshalb mit als Erste die Forderung nach einem gerechteren Verteiler und einer grösseren Quote, zu der die Hälfte der Benzinzolleinnahmen herbeigezogen werden sollen, propagiert. Für solche und zahlreiche ähnliche Forderungen und Wünsche fanden die Automobilisten nicht überall das notwendige Verständnis und offene Ohren. Die «Automobil-Revue», als ältestes und weitverbreitetstes Organ der Automobilisten, hat sich zur ersten Pflicht gemacht, deren Wunschzettel immer wieder der Oeffentlichkeit in Erinnerung zu rufen und dessen Berechtigung darzulegen. Wir wollen daneben auch die Plattform für eine sachliche Diskussion für alle für Automobilisten lebenswichtigen Fragen sein, von wo aus die Debatte ihren Widerhall in allen unseren Gauen findet. Redaktion und Administration rüsten für das zweite Semester. Neben der besonderen Berücksichtigung der verkehrspolitischen Fragen im Rahmen der schweizerischen Volkswirtschaft sollen Technik, Sport, Touristik und Unterhaltung immer sorgfältig gepflegt werden. Zu diesem Zwecke stellt die Redaktion u. a. den Sprechsaal für technische, juristische und touristische Fragen jedermann gerne und kostenlos zur Verfügung. Wir sind auch dankbar für jede Anregung und Mitarbeit aus den Kreisen unserer langjährigen und treuen Leserschaft. Derart gerüstet sehen wir vertrauensvoll dem zweiten Semester entgegen und hoffen, dass uns nicht nur unsere bisherigen Freunde und Abonnenten ihre Gefolgschaft bewahren, sondern sich auch die jüngere Generation unter den Automobilisten recht zahlreich zu ihnen gesellt. Redaktion und Verlag der «Automobil-Revue »» Magnetdefekt ihn zum Anhalten zwang. Zwölf kostbare Minuten vergingen, der Bugattiwagen stand noch immer, längst waren Marinoni, Iwanowsky und Zehender voraus. Der nun wieder einsetzende Chiron Hess sich nicht verblüffen, er arbeitete sich ständig vorwärts und gewann wieder an Zeit. Die schnellen Wagen der Alfa Romeo-Equipe wieder einzuholen, war jedoch wohl unmöglich. Nach sechs Stunden lag in der Klasse der über Dreiliterwagen Blin d'Orimont auf Bugatti an der Spitze, die Kategorie von 2000 bis 3000 ccm wurde angeführt von Chiron, die von 1500 bis 2000 ccm von Marinoni-Ghersi auf Alfa Romeo. Die hereingebrochene Nacht steigerte die Spannung des Rennens noch, das immerhin ziemlich ausgeglichen war und keine Sensationen mehr versprach. Die einzige Frage war: Holt Chiron auf? Und es schien lange Zeit, als ob der Franzose alles auf eine Karte setzen wollte, um wieder die verlorene Führung zu bekommen. Seine Bestrebungen, die Alfa Romeo-Equipe wieder zu erreichen, die ein blendendes Rennen fuhr, wurden jäh durch einen Defekt in der Beleuchtung unterbrochen. Das Reglement sah für diesen Fall das Ausscheiden des Fahrers vor, und so musste Chiron mit seinem Bugattiwagen auf die Fortsetzung verzichten. Leider büsste nun so das Rennen an Interesse ein. Vielleicht diente Chiron sein Pech zur Lehre. Er trat nicht übermässig vorbereitet das Rennen an und hatte sich eigentlich nur gemeldet, um die Strecke auf den kommenden Kampf um den Grossen Preis von Europa zu prüfen. Er schlug deshalb wohlgemeinte Warnungen in den Wind und Hess sich selbst durch Ettore Bugatti nicht abhalten. Um morgens vier Uhr am Sonntag führte in der Klasse der über Dreiliterwagen immer noch Blin d'Orimont auf Bugatti, bei den Dreilitermaschinen Dreyfus-Schumann auf Bugatti, 2000 bis 3000 ccm Marinoni-Ghersi auf Alfa Romeo, 1500 ccm Ecrard-Trasenster auf Bugatti, 1100 ccm Dore auf B. N. C. Von den 36 Wagen fielen nun nacheinander mehrere Konkurrenten aus. Mit dem Morgengrauen sah man von den Teilnehmern an dem Rennen noch 24 Wagen, die dann noch bis mittags vier Uhr durchhielten, ohne die Lage des Rennens noch irgendwie entscheidend zu beeinflussen. Die Alfa Romeo-Equipe war demnach nach einem glanzvoll gefahrenen Rennen wieder Sieger geworden. Viel bedauert wurde Ghersi, der mit Marinoni führte, und der am Morgen nicht mehr weiter konnte, da die Verletzungen von der englischen Tourist Trophy her noch nicht ganz verheilt sind. Das Endklassement: Kat. über 3 Liter: 1. Stoffel-de Gostier (Chrysler) 2249,9 km. 2. Jacques-Ogez (Belage) 2219,3 km. — Kat. 3 Liter: 1. Dreyfus-Schumann (Bugatti) 2328,4 kn.. — Pat. 2 Liter: 1. Marinoni-Ghersi (Alfa- Romeo) 2611,4 km (neuer Rekord und beste Leistung aller Kategorien). 2. Ivanowsky-Cortese (Alfa- Romeo) 2596,5 km. — Kat. 1500 ccm: 1. Evrard- Trasenster (Busatti), 2022,7 km. mk