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E_1930_Zeitung_Nr.058

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8 AUTOMOBIL-REVUE

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N°58 II. Blatt BERN, 8. Juli 1930 N°58 II. Blatt BERN, 8. Juli 1930 Die Frage der Einführung des Omnibusverkehrs auf der Strecke Bern-Zollikofen könnte einem auf den ersten Blick als eine lokale Angelegenheit anmuten, deTen Behandlung den Ehrenplatz in der «A-R.» nicht verdiente. Allein, der Versuch zeitigte < derart interessante und positive Resultate, dass ein ausdrücklicher Hinweis vollauf gerechtfertigt ist. Der Probeversuch Bern-Zollikofen dürfte als Schulbeispiel dienen und für die Zukunft wegweisend werden. Hoffen wir es wenigstens. Nach Aeusserungen der Direktion der Bern-Zollikofen-Solothurn-Bahn hat sich der Probebetrieb mit Omnibussen der Stadt Bern zwischen Zollikofen S. B. B. und Bern-Bahnhofplatz an den Tagen vom 16.^—18. Juni reibungslos und zur vollen Zufriedenheit ab. r gewickelt. Es sei damit der praktische Beweis geliefert worden für die Möglichkeit, die Strassenbahn durch das Dorf Zollikofen durch einen Autobusbetrieb zu ersetzen, was im Interesse der Sanierung der Strassenverhältnisse in dieser Ortschaft mehr als wünschenswert wäre. Ein längerer Kommentar erübrigt sich. Es bleibt nur zu wünschen übrig, dass die Gemeinde Zollikofen, von deren Entscheid das Einführen der Omnibusse abhängt, -sich durch einen fortschrittlichen Geist auszeichnet., Er diente nicht nur der Gemeinde und dem gewaltigen Strassenverkehr auf genannter Strecke, sondern er käme auch der Gemeinde Bern zugute, deren überfüllter Bahnhofplatz damit ebenfalls entlastet würde. Der erste Schritt zur Sanierung der unhaltbaren Zustände wäre damit getan. Neue Wege Aber auch ganz abgesehen von der rein verkehrstechnischen Seite dieser einen Ortsverbindung, hat dieser Versuch eine prinzipielle Bedeutung. Wie oft haben wir es in den letzten Jahren nun schon erlebt, dass die nämliche Frage: «Strassenbahn oder Omnibus», welche manch einer Gemeindeverwaltung vorgelegt worden ist, auf ganz andere Art und Weise zur Erledigung kam. Es wurden Expertenberichte von links und rechts eingefordert, theoretische Berechnungen für die voraussichtliche Rentabilität der verschiedenen Verkehrsmittel angestellt und in ausführlichen Rapporten die Zweckmässigkeit derselben nach allen Regeln der stilistischen Kunst beleuchtet und gegeneinander abgewogen. Bemerkenswert dabei war für den stillen Beobachter die Tatsache, dass bei diesen theoretischen Erörterungen der Omnibus gewöhnlich ungünstiger abschnitt. Wir erinnern nur an das jüngste Beispiel in Winterthur, wo die Berechnungen einen ganz beträchtlichen Einnahmeausfall beim Omnibus, dagegen ein zufriedenstellendes Benefice beim Strassenbahnbetrieb ergaben. Glücklicherweise hat ja dann die stimmberechtigte Bevölkerung anlässlich der Abstimmung über diese städtische Vorlage gezeigt, was sie von rein theoretischen Erwägungen hält. Dazu ist noch zu bemerken, dass die Expertenberichte vielfach von Strassenbahnfachleuten stammten, welche mit dieser Institution alt geworden sind und ihr natürlich auch ihre Treue bewahren werden. Nun hat die Verwaltung der Bahn Bern- Zollikofen mit diesem alten, schwerfälligen System gründlich aufgeräumt und die Praxis an Stelle der ängstlichen Erörterungen am grünen Tisch auf den Schild erhoben. Man will hier die Probe aufs Exempel und will sich .nicht Scheulappen in Form von Expertenberichten umbinden lassen. Diese Methode loben wir. Ihr gehört die Zukunft. Wie leicht ist es, für einige Tage eine .Anzahl Omnibusse in den Dienst irgendeiner Verkehrsunternehmung zu stellen, um das moderne Transportmittel nach allen massgebenden Gesichts- : punkten auszuprobieren. Hält'es den Anforderungen nicht stand, kann man mit um so Schlechte Fahrsfrasse Kirchberg-Utzenstorf. Die Staatsstrasse Kirchberg-Utzenstorf, als wichtige Verbindung nach Solothurn, ist in den letzten Jahren anscheinend vollständig vernachlässigt worden. Grosse Löcher in der Fahrbahn, in denen sich bei Regenwetter das Wasser staut, und viele unübersichtliche Kurven gefährden die Sicherheit des Automobilisten. Man begreift wohl,, dass es der Rer Verlotterte Strassen gierung nicht möglich ist, alle diese verlotterten Strassen auf einmal zu reparieren, aber gerade dieser Fall darf als einer der dringendsten angesehen werden. Die Verbindung Kirchberg-Utzenstorf kommt auch für den Durchgangsverkehr Bern-Solothurn in Frage. Die andere Strecke über Fraubrunnen-Bätterfcinuen ist wohl stellenweise instand gestellt, aber als Hauptverkehrsader doch noch ganz unmöglich. Wenn noch nicht die ganze Fahrbahn von Grund auf erneuert werden kann, so sollte doch wenigstens mehr für den Unterhalt gesorgt werden. V. ruhigerem Gewissen die grossen Anlageköstenfür einen Bahnbetrieb wagen. Spricht aber die Erfahrung für das Auto — was wohl in der Mehrzahl der Fälle zutreffen wird — dann wird auch keine Expertise mehr vom Gegenteil überzeugen * können. ' - Wenn wir nun Umscfiäu halten in der Runde, so finden wir manche Neben- oderStrassenbahnunternehmung, die unbedingt einen ähnlichen Versuch wagen sollte, um ihr wieder ein genaues Programm für die kommenden Jahre in die Hand zu geben. Denken wir nur, um ganz in der Nähe zu bleiben, an die rechtsufrige Thunersee-Bahn. Ganz gewiss wird sie in allernächster Zeit eine umfangreichere Materialerneuerung ins Auge fassen müssen, wenn sie auf der Höhe ihrer Leistungsfähigkeit bleiben will. Dies wäre doch gewiss eine glänzende Gelegenheit, die Arbeitsweise des Automobils zu erproben. Gerade jetzt, wo die Hochsaison am Thunersee einsetzt, kann der Omnibus der schärfsten Prüfung unterworfen werden. Die Ergebnisse Fortschritte in der Pneu-Industrie: 1893 Vollgummi 1898 Hochdruck 1921 Balloon 1930 FISK- FLIGHT FISK-PNEUMAT Aktiengesellschaft TeI.Selnau91.22 Stailffacherstr. 41 Telegr.: „Fisktire"