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E_1930_Zeitung_Nr.062

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° 62 Die blaue Lampe in der blauen Packung! Genau so deutlich wie bei Tag sind bei Nachtfahrten die Gegenstände auf dem Weg zu erkennen, wenn Ihre Scheinwerfer mit Philips Tageslichtlampen ausgerüstet sind. Durch das spezielle blaue Glas wird ein viel helleres Licht erzeugt, als mit normalen Scheinwerferlampen möglich ist, daher weniger Ermüdung und wesentlich geringere Blendung. Verlangen Sie bei Bedarf Garagisten beim PHILIPS TAGESLICHTLAMPEN Praktische Wink« Wenn die Motorhaube klappert, liegt die Schuld meist an den durchgeriebenen Lederstreifen an den Auflagestellen der Haube. Die Lederstreifen brauchen oft auch nur zu trocken zu sein, um ein lästiges Quietschen und Pfeifen der Motorhaube hervorzurufen. Beide Uebelstände lassen sich aber leicht und" auf lange Dauer beseitigen, wenn das Leder durch Gummi ersetzt wird. Man kann dazu in die Schlitze der Auflagestellen beispielsweise kleine Stückchen Gummischlauch einziehen, wie es in der beistehenden Skizze rechts dargestellt ist. Beidseitig des Schlitzes Zwei Arten von Gummipuffern, wie man sie aus Gummischlauch Stücken herstellen kann. dehnt sich das Schlauchstück von selbst wieder aus und fällt deshalb nicht leicht heraus. Wo die Auflage der Haube nur möglichst wenig erhöht werden soll, ist est besser, ein längeres Schlauchstück anzuwenden und dann aber seine Enden durch zwei verschiedene Schlitze hindurchzuziehen (Skizze links). Sind die Schlitze eng, so vermeidet man Schwierigkeiten, indem man den Schlauch vor dem Einziehen schräg abschneidet. Die so entstehende Spitze wird dann zuerst eingeführt, und an ihr kann der Rest mit einer Zange von der Rückseite des Bleches her leicht nachgezogen werden. at. Handel u. Industrie Wettbewerb für Diebstahlssicherungen. Wie sehr dieser neuartige, Vom «Automobilclub von Deutschland» inszenierte Wettbewerb in interessierten Kreisen begrüsst wurde, beweist, dass bisher an 50 Ausführungen, teils solche, die im Handel erhältlich sind, teils neue Erfindungen, angemeldet wurden. Auch aus Italien, England, Frankreich, Oesterreich usw gingen zahlreiche Meldungen ein. Der Meldeschluss ist am 1. August, wonach das Preisgericht zur Prüfung zusammentreten wird. Da eine Anzahl Erfinder bisher nur Zeichnungen oder Entwürfe eingesandt haben, werden diese ersucht, auch die Modelle bis zum 1. August an den Automobilclub Deutschland einzusenden. Die Automobilisten werden Gelegenheit finden, die Diebstahlssicherungen in einer Ausstellung vereinigt zu sehen, die während und zum Schluss des Wettbewerbes veranstaltet wird. Etwas über Obenschmierung. Schon seit etlichen Jahren ist man sich in Automobil- und Motoren- Eachkreisen darüber klar, dass die oberen, sehr jjstark beanspruchten Teile (Zylindeiwände, Kolben, Ventile) des modernen, hochgezüchteten Motors Punkto Schmierung nicht mehr so vernachlässigt werden djirfen, wie bisher Man vermischte also, so gut es ging, gewöhnliches Motorenöl (wovon man ja meistens stets welches zur Hand hat) mit dem Benzin. Man konstatierte dann aber sehr barld erhebliche Nachteile dieses Verfahrens. Das gewöhnliche, relativ dickflüssige Motoren-Oel vermischt sich nicht von selbst mit dem Brennstoff. An ein als Zusatz zum Brennstoff zu verwendendes Obenschmieröl sind folgende Anforderungen zu stellen: Das Oel muss eich, in den Brennstoff geschüttet, mit diesem von selbst zu einer homogenen Flüssigkeit vermischen. Es soll sich im Benzin nicht zersetzen, keinen Niederschlag bilden und seine Schmierfähigkeit, auch nach längerem Vorhandensein im Tank, beibehalten. Des weiteren soll es sehr dünnflüssig sein und einen möglichst tiefen Stockpunkt haben, um ein Verstopfen der Vergaserdüse, auch im strengsten Winter zu vermeiden. Der enormen Hitze im Verbrennungsraum soll es standhalten, um ein Verrussen des Motors zu verhindern und es soll auch nach der Explosion noch seine Schmierkraft besitzen. Sehr viele Oelfirmen- und Spezialisten haben versucht, das so gestellte Problem zu lösen. Nur ganz Wenigen ist es gelungen ein allen Anforderungen gerecht werdendes Präparart herzustellen. Die andern sind denn auch vom Markt wieder verschwunden. Die Leistungserhöhung sowie die wesentliche Brennstoffersparnis (zirka 10%), welche man beispielsweise bei Verwendung von Speedoil feststellt, hat ihre Ursache lediglich in der fast totalen Aufhebung der Reibungsverluste, zufolge der guten Schmierung aller Teile. T«edhin. $»>•»««!» Frage 7674. Rupfen des Motors. Mein Sechszylinderwagen zeigt seit einiger Zeit die Untugend, beim Hinuntergehen unter ein Fahrtempo von 20 km zu « rupfen ». Früher konnte die Geschwindigkeit im direkten Gang anstandslos noch auf die Hälfte vermindert werden. An einer Abnützung der Kolben usw kann es nicht liegen, da alle in Betracht kommenden Teile, wie gemessen wurde, noch einwandfrei sind. Auch die Zündung, die man zuerst als unregelmässig verdächtigte, hat sich als unbeteiligt herausgestellt. Woran könnte es da noch fehlen? G. I. in T. Antwort: Wenn auch die Uebertragungsorgane, speziell die Kardangelenke, geprüft und als gesund befunden wurden, so wird es sich bei der beobachteten Störung höchstwahrscheinlich nur um eine kleine Verdauungsstörung des Motors handeln. Neigt nämlich der Motor im Leerlauf zum «Galoppieren», d. h. abwechslungsweisemSchnellund Langsamlaufen, dann wird er bei langsamer Fahrt in der Direkten bestimmt ein Rupfen verursachen. Das Galoppieren ist aber leicht zu beseitigen, indem man den Vergaser etwas benzinärmeu einstellt. at. Frage 7675. Ausgleich der Pneuabnützung. Die Vorderräder meines Wagens kanten ziemlich stark. Das Resultat ist, dass die vordem Reifen ungleich abgenützt werden, so dass das Muster auf der Aussenseite bereits ganz verschwunden ist, während auf der Innenseite eine Abnützung kaum zu bemerken ist. Was kann man da tun, um" die Brauchbarkeit der Pneus zu verlängern? B. K. in B. Antwort: Es gibt hier nur eine Möglichkeit, nämlich den Pneu zu wenden, d. h. diejenige Seite des Pneus, die aussen war, nach innen zu kehren. Zu diesem Zwecke muss man selbstverständlich den Pneu abmontieren. Mit einem Wechseln der Vorderräder wäre Ihnen nicht geholfen. J. Z. in B. Frage 7676. Schwieriges Ingangsetzen. Wend ich am Morgen meinen Motor in Gang setzen will, so kann ich dies nie mittelst des elektrischen Anlassers tun, obgleich er sofort anspringt, wenn ich ihn kräftig mit der Hand andrehe. Ist es möglich, dass der Fehler beim Magnet liegt, so dass z. B., wenn der Motor nur eine geringe Umdrehungszahl aufweist, kein kräftiger Funken erzeugt wird? E. T. in N. Antwort: Der Hauptfehler liegt jedenfalls an der Batterie, die nicht genügend geladen ist, oder zu wenig Kapazität hat. Infolgedessen ist der Anlasser zu schwach, um den Motor genügend rasch drehen zu können. Möglich ist auch, dass am Magnet oder an den Kerzen etwas nicht stimmt. Vielleicht ist ersterer verschmutzt, vielleicht haben an den Zündkerzen die Elektroden einen zu grossen Abstand, oder dann ist das Oel im Motor za dickflüssig, was die Andrehtourenzahl stark vermindert. Frage 7677. Zeitweises Aussetzen des Motors bei Bergfahrten. Wenn« ich mit meinem Wagen lange Steigungen .in grösserem Tempo hinauffahre, zeigt der Motor nach einigen Minuten die Tendenz, plötzlich stillzustehen. Sowie man aber dann anhält oder auch nur langsamer fährt, «kommt» er wieder und arbeitet dann von neuem einige Minuten ganz normal. Diese Störungen können sich z. B. beim Passfabren mehrmals wiederholen. Bemerkenswert ist aber, dass sie in der Ebene noch nie aufgetreten sind. Was kann da fehlen? F. I., in Z. Antwort: Aus Ihren Angaben kann man mit grosser Sicherheit auf einen ungenügend wirkenden Unterdruckförderer schliessen. Deratiga Störungen sind übrigens ziemlich häufig, was in den letzten Jahren die Konstrukteure veranlagst hat, immer mehr von der Unterdruck-Brennstoffföderung abzugehen und diese durch eine Förderung mittelst vom Motor angetriebener Pumpe za ersetzen. Ein Unterdruckförderer saugt bekanntlich Brennstoff auf dem Brennstoffbehälterstossweisean. d.h., er füllt sich während einer gewissen Zeitdauer auf, sehliesst die Leitung zum Brennsfoffbehälter ab, lässt den Brennstoff in den Vergaser abfliessen bis in seinem Innern ein bestimmtes Minimal-Niveau erreicht ist und füllt sich erst dann wieder mit einem «Schub» Brennstoff auf. Die Schnelligkeit,mit der er sich auffüllt, hängt dabei vom Unterdruck ab, der in der Ansaugleitung des Motors herrscht, und dieser ist wieder von der Drosselklappenstellung abhängig. Bei ganz offener Drosselklappe beträgt der Unterdruck ein Minimum, während aber gerade der Brennstoffverbrauch meist besonders gross ist. Die verhältnismässig langsamen Füllun- 'gen reichen deshalb nicht mehr aus. um den verhältnismässig raschen Abfluss zu kompensieren. In Ihrem Fall können Sie aber die Störungen ziemlich einfach ansschliessen, indem Sie dem Forderer einen zweiten Brennstoffbehäilter parallel schalten. Dieser Behälter soll 1—2 Liter Fassungsvermögen besitzen oder auf.alle Fälle soviel Brennstoff aufnehmen können, als zum Betrieb des Motors während der längst vorkommenden Dauer eine's beständigen Offenhaltens der Drosselklappe notwendig ist. 8. Esso, der Superbrennstoff • • • entspricht dem Bedürfnis des modernen Verkehrs. Einerlei, ob im Verkehr der Stadt, auf der langen Strasse durch das Flachland oder den steilen Serpentinen unserer Berge, immer wird es Esso sein, das dem Wagen einen schnellen Start, ein klopffreies, sicheres Fahren und höchste Schnelligkeit verleiht. STANDARD MOTOR OIL I Tanken Sie Esso bei densil- • I bernen Pumpen, oder aus der I geeichten i o-Literkanne. S50-100» STANDARD BENZIN BRGAGES POÜR A1HI0 ETABLISSEMENTS BOSCHETTI SOLIDES LEGERS ETANCHES 4, nie des Gin LYON VIP PRATIQUE ELEGANT AVANTAGEUX Exigez de votre GARAGISTE ou de votre CARROSSIER un bagage de cette marque Concessionnaire pour tonte la Snisse: SIMPEX S. A. Geneve, 5, Roe Merle d'Aubigne, Telephone 49.094

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