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E_1930_Zeitung_Nr.067

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AUTOMOBIL-REVUE

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»T„ Bm -inon AUTOMOBIL-REVUE Darf die Polizei verschlossene Wagen dislozieren? Eine unabgeklärte Frage. Ein Automobilist übermittelt uns zu obigem Thema die nachstehenden Zeilen, in der Meinung, dass diese rechtliche Frage der Abklärung bedürf- — ist: «Ich bringe diese Frage vor das Forum der Lesergemeinde der « Automobil-Revue », um einmal festzustellen, wie sich die Automobilisten zu den Vorkommnissen stellen, die ich in nachstehenden Zeilen skizzieren will und um zu erfahren, welche Abhilfe gegen unbefugte amtliche und «halbamtliche » Eingriffe in das Besitztum des Autobesitzers eventuell zur Verfügung steht. Meinen Ausführungen liegen zwei an sich geringfügige, aber doch sehr typische Erlebnisse zugrunde, die jederzeit durch Zeugen bewiesen werden können. Erster Fall. Am Begräbnistage von Herrn Ständerat Kunz hatten wir in Bern eine Sitzung, die bis nachmittags 4 Uhr dauerte. Als mein Kamerad und ich den Wagen aufsuchen wollten, den ich am Morgen vor dem Hotel Schweizerhof, ca. da, wo die Kirche den Bahnhofplatz begrenzt, parkiert und mit dem Schlüssel abgeschlossen hatte, da war das Auto nirgends zu finden I Trotzdem ich auch den Zündungshebel zu mir genommen hatte, war also der geschlossene und verschlossene Willys Knight entführt worden. Beunruhigt machten mein Begleiter und ich uns auf die Suche nach Wagen und Polizei. Letztere konnte im Moment weder auf dem Bahnhofplatz, noch sonst in der Nähe aufgetrieben werden, dagegen erblickte mein Begleiter das Auto beim Cafe Bollwerk, verschlossen und in Ordnung, wie es vorher beim Schweizerhof war. Gleichzeitig mit meinem Wagen war auch ein Chrysler-Cabriolet verstellt worden, das neben meinem Wagen parkiert gewesen war Ḋa dem Wagen nichts fehlte, war es für uns klar, dass die Polizei ihn geöffnet, disloziert und wieder verschlossen hatte, und zwar wohl mit Rücksicht auf die Aufstellung des Leichenzuges für Herrn Ständerat Kunz, für welchen der Bahnhofplatz und der Durchpass bei der Kirche während einer gewissen Zeit geräumt werden mussten. Dies die Tatsachen. Sie drängen zu folgenden Schlüssen: a) Die Polizei besitzt Nachschlüssel zu den geschlossenen Wagenmodellen und macht von diesen Schlüsseln in Abwesenheit der Wagenbesitzer ohne deren Einwilligung Gebrauch, sobald sie glaubt, einen Grund hiefür zu haben. b) Die Polizei hat dabei unterlassen, die Besitzer der parkierten Autos darauf aufmerksam zu machen, dass der offizielle Parkplatz für eine gewisse Zeit und eine gewisse Strecke an jenem Tage nicht benützt werden durfte. Die Benachrichtigung hätte durch Anschlag oder Postierung eines Polizisten sehr leicht erfolgen können. c) Nachdem dies unterlassen wurde und der Wagen dennoch ohne Wissen des Besitzers anderswo aufgestellt worden war, hat sich die Polizei auch nicht die Mühe genommen, hernach dafür zu sorgen, dass der Wagenbesitzer bei seiner Ankunft am früheren Standort des Wagens orientiert wurde, wo er sein Vehikel mit einigem Glück jetzt finden könne. send. Eine ständige Bewach^ durT^nXlil zisten fehlte. An sich sind diese Vorkommnisse gewiss nicht we ersehütternd Das erstbeschriebenf von Bern hatte ich auf sich beruhen lassen, wenn nicht das zwmte m Ruegsauschachen jüngst passiert wäre. Die Gleichartigkeit des Vorgehens der Polizei und der * estfunktionare zeigt aber eine solche Missachtung von Eigentumsrechten, dass ich doch finde es sei am Platze anzufragen, ob nicht ein verschlossener Wagen einem verschlossenen Haus oder einer verschossenen Wohnung einigermassen gleichzustellen sei? Wie würde wohl ein Hausbesitzer oder ein Wohnungsinhaber jemanden bezeichnen, der ohne seine Kenntnis und Einwilligung vermittelst Nachschlüssel in sein Eigentum eindränge? Was ist aber erst zu sagen, wenn das verschlossene Wertobjekt (nach den Parkgebühren zu schliessen, sah man auch in Ruegsauschachen die Automobile als Wertobjekte an) nicht nur vermittelst Nachschlüssel geöffnet, sondern noch ohne Wissen des Besitzers vom Platze entfernt und sein Zustand Ich frage weiter, gibt es für den Automobilfahrer keinen Rechtsschutz gegen ein derartiges Verhalten von Polizei und polizeiähnlichen Organen? Muss man unbedingt einen gut dressierten scharfen Hund als Wächter im Wagen lassen, wenn man sich von demselben entfernen muss und doch vor unliebsamen üeberraschungen gesichert sein will ? J - T - Nachsatz der Redaktion: Die Not an genügenden Parkplätzen in unsern grössern Städten und speziell auch bei festlichen Veranstaltungen führt immer mehr zu Zusammenstössen zwischen der Polizei und den Automobilbesitzern. Sind die Parkplätze genau bezeichnet oder wird speziell bei Anlässen durch aufgestellte Polizeiorgane auf vorübergehende Massnahmen der Behörden zur Regelung des Verkehres aufmerksam gemacht, dann sind zweifellos Reibereien selten. Wird aber aus irgendeinem Grunde eine Benachrichtigung an Ort und Stelle, d. h. auf dem Parkplatze unterlassen, so muss mit falschem Parkieren, besonders durch ortsfremde Automobilisten, gerechnet werden. Sind nun die Polizeiorgane berechtigt, die Wagen zu verstellen, wenn diese den Verkehr hemmen und möglicherweise Anlass zu Gefahren bieten? Wir glauben, vom Standpunkt der Verkehrssicherheit, der Polizei dieses Recht ohne weiteres zuerkennen zu dürfen, da sie dann in allgemeinem Interesse handelt. Das Recht einer einzelnen Person wird dein allgemeinen Interesse untergeordnet. Selbstverständlich hat die Polizei für das Wagenverstellen die Verantwortung zu tragen. Für Schäden am Wagen muss sie gerechterweise die Haftpflicht tragen. Zur Verantwortung der Polizeiorgane gehört aber auch, dass sie den Eigentümer bei Wagenverstellungen zu benachrichtigen versucht. Es kostet das bisweilen einige Mühe, verhütet aber die unangenehme Situation, dass der Besitzer glaubt, der Wagen sei ihm gestohlen worden. Das Benachrichtigen des Besitzers sichert demselben ungestörten Besitz des Wagens zu. Die Pflicht zur Benachrichtigung des Wageninhabers bei Verstellung des Wagens muss nicht nur als eine Anstandspflicht, sondern direkt als eine Amtspflicht angesehen werden, denn nur wenn der Inhaber des Wagens weiss, wohin der Wagen verstellt wurde, kann er vor Schaden behütet werden. Ist nun bei einer Wagenverstellung durch einen Polizisten «Schaden entstanden, so kann eine Schadenersatzklage gegen das fehlbare Polizeiorgan nur durchgeführt werden, wenn dasselbe eine Verletzung seiner Amtspflicht begangen und wenn der Schaden direkt durch die Pflichtverletzung verursacht wurde. Dabei muss zuerst die vorgesetzte Behörde die Amtspflichtverietzung feststellen, damit die Zivilklage eingereicht werden kann. Auf jeden Fall bieten sich für die Ahndung derartiger üebergriffe der Polizeigewalt verschiedene Schwierigkeiten. TTmsomehr darf der Automobilist verlangen, dass bei Wagenverstellung grösste Sorgfalt angewendet wird und dass er unverzüglich davon Nachricht erhält. Jeder Besitzer hat schliesslich ein verbrieftes Recht auf volle Nutzung seines Besitzes. Warum sollte da der Antomobilfahrer schlechter gestellt sein als andere Sterbliche? go. _ Freitag, den 11. Juli, besuchte ich gemeinsam mit einem Kameraden das Emmentalische Landesschiessen in Ruegsauschachen. Dabei passierte mir folgendes: Ich fuhr auf der vom Polizeikomitee vorgeschriebenen Einbahnstrasse bis zur Festhütte, etwa 80 m herwärts der Abzweigung der Strasse, wo dieselbe wieder im grossen Bogen rückwärts dreht gegen den von der Festhütte ziemlich entfernt liegenden Autoparkplatz. Bei unserer Ankunft an der beschriebenen Stelle erblickten wir links an der Strasse neben einem Haus auf einem kleinen freien Platz drei Schlusslicht und Polizei. Wer es nicht schon an Hand eines persönlich erlebten Falles mitgemacht hat, Zweiter Fall. würde kaum ahnen, wieviel den massgebenden Leuten (Polizeinstanzen, Gebüssten, Rechtschutzversicherung, Anwälten) das unscheinbare Schlusslicht zu schaffen macht, wenn ein zur Büssung kompetentes Organ gegen den Fehlbaren eine Busse fällt. Warum ist bei kaum einem andern, polizeistrafrechtlichen Tatbestand die Frage der Berechtigung der Busse so heiss umstritten wie gerade Weil der Platz in unmittelbarer hier? Aus dem einfachen Grunde, weil sich der verantwortliche Lenker in den wenigsten Fällen — wenn überhaupt nie Keinerlei' Auf- Ebensowenig — einer Verfehlung bewusst ist und sich deshalb in seinem Rechtsempfinden verletzt fühlt. Als Die rechtliche Frage sei an Hand eines Tatbestandes dargelegt, der jüngst einem Ich entgegnete Prozess vor Bezirksgericht Winterthur zugrunde lag. Der Automobilist Seh. war tags in Teufen weggefahren, um seinem Wohnsitz in Zürich zuzustreben. Wegen eintretender Dämmerung musste er zwischen St. Gallen und Wil das Schlusslicht einschalten, dessen richtiges Funktionieren er beim Fassen von Benzin in Wil noch beobachtet haben will. Zeugen für die Richtigkeit dieser Darstellung konnten leider nicht namhaft gemacht werden. Bei der polizeilichen Kontrolle in Winterthur ergab sich, dass das Schlusslämpchen nicht brannte. «Dadurch hat sich der Angeklagte schuldig gemacht der Uebertretung von Art. 30 des Motorfahrzeugkonkordates und ist angemessen zu ««»Wlwsen, während vorler der bestrafen », heisst es in der Anklage. Die TOn'Frü-^r"" 1 "^ mir DUn eine Verfügung des Stadtrates Winterthur Wagen parkiert. Nahe der Festhütte lag und ich ohnehin am frühen Nachmittag wieder abfahren musste, stellte ich meinen Wagen neben die anderen. schrift verbot ein Parkieren daselbst. waren die dort stehenden Wagen irgendwie gekennzeichnet als für besondere Zwecke bestimmt. wir uns vom Wagen gegen die Festhütte begaben satfe mir ein an seiner roten Masche kenntlicher Funktionär des Polizeikomitees, dass sich der Autoparkplatz weiter vorne befinde. ihm, dass ich beabsichtige, den Wagen zu lassen wo er sei, da sich dort auch schon andere Wagen befinden und es nicht weit zum Schiessstand sei von dort aus. Der Mann entfernte sich, und wir begaben uns zum Schiessen. V« °f ^l 2 *?* W ,°J lten wir den Wagen aufsuchen, konnten aber denselben am alten Standort nicht fintzdem Ich ihn beim Verlassen mit dem abgeschlossen und denselben zu mir senommen hatte. Gewitzigt durch die Berner Erfahrungen begab ich mich it raden direkt auf den ofi gendes festzustellen war: a) Der Wagen war da J») Ein Funktionär' de. gier) hatte denselben mit einem" N'aThsThlusseTge'- offnet, disloziert und wieder verschlossen. Dagegen hatte er trotz des strömenden Regens das linke f W Ster ganze Wagen geschlossen war d) Vom Polizeikomitee war kein Mitglied anwe Mutete au^ ei ne Polizeibusse in der Höhe ! ?\ n . e ständi^e Bewachung durch einen Poiil von 10 Fr., zuzüglich die üblichen (hohen) Gebühren. Der Gebüsste Hess durch seinen Anwalt das Begehren um gerichtliche Beurteilung stellen, worauf die Angelegenheit zur gerichtlichen Austragung vor Bezirksgericht Winterthur kam. Der Rechtsvertreter des Seh. begründete seinen auf Freisprechung von Schuld und Strafe lautenden Antrag im wesentlichen wie folgt: Zwar schreibe der Art. 30 des Konkordats ausdrücklich vor, jedes Motorfahrzeug müsse von Beginn der Dämmerung an auf der Vorderseite mit zwei weissen Lichtern und auf der Rückseite mit einem roten Licht versehen sein. Diese Bestimmung könne aber nicht den ihr vom kantonalen Polizeikommando unterschobenen Sinn haben, es handle sich bei deren TTebßrtrßtune um ein Formal-1 193© (Menge international de Tourisme) Vitesse et replarite environ 7500 km. Premier: Capt. Broad PREMIER VOL SANS ANGLETERRE 1LE DE (Mediterranee) Le capitaine Barnard sür un Puss-Moth quittait Lympne le 31 juillet ä 4 hcures 45, arrivait lc meme soir ä 5 h. 40 ä Malte, couvrant ainsi 2011 km. sans escale. II repartit aussitot pour l'Ängleterre et eftectuait son retour en 14 h. 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