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E_1930_Zeitung_Nr.067

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Merz aufgestellten

Merz aufgestellten absoluten Klausenrekord ebenfalls. Die 21,5 km lange Strecke fuhr er in der fabelhaft kurzen Zeit von 17 Min. 28,8 Sekunden. Fünfmal wurde im ganzen dem letzten Klausenrekord das Genick gebrochen, und «war von Masetti, Divo, Kracht, Werner und Lepori! 7.8. August 1926: Die Schweiz sichert sich den Grossen Bergpreis. Das Jahr 1926 übertraf alle früheren Rekordziffern der Nennungen bei weitem : 191 Fahrer stritten um die Siegespalme! Auch der letzte Skeptiker wurde nun davon überzeugt, dass der Klausen geradezu prädestiniert erscheint für das klassische Europäische Bergrennen überhaupt. In der Startliste waren 66 Motorräder, 10 Sidecars, 46 Tourenwagen, 50 Sportwagen und 19 Rennwagen eingetragen. Die Internationalität des Klausens war schon dadurch bewiesen, dass 61 Nennungen aus dem Auslande kamen.' Das Wetter war schlecht, regnerisch und neblig. Trotzdem säumten über 25,000 Zuschauer die Piste. Die Organisation war bereits für alle ähnlichen Rennanlässe vorbildlich geworden. Nicht zuletzt verdankt der Klausen auch der tadellosen vorbereitenden und ordnenden Arbeit der Organisatoren seinen grossen Ruf. Der Samstag litt unter Regen, der den Fahrern schwer zu schaffen gab. Bei den 5000- bis 8000-ccm-Tourenwagen errangen Caraels auf Excelsior, und Risch den Sieg. Der letztere sicherte sich den ersten Platz der schweizerischen Meisterschaft. Caracciola brachte mit seinem 8000-ccm-Mercedes mit Kompressor einen neuen Rekord unter Dach. Der Sonntag Hess sich in bezug auf die Witterung noch schlechter an. Samstag Regen — Sonntag Schnee! Bei diesem Wetter konnte Masettis Glanzzeit begreiflicherweise nicht unterboten werden; trotzdem wurden wieder sehr gute Zeiten gefahren. In der Klasse der 750—1000 - ccm - Sportwagen sicherte sich Gacon auf Amilcar den Sieg. Bei der Klasse 1100—1500 ccm gestaltete sich das Rennen zu einem eigentlichen Kampfe zwischen den Bugatti-Wagen, aus dem Gloggner als Sieger hervorging. Den Siegen Webers auf Bugatti (1500—2000 ccm) und Hürlimanns auf Sunbeam (2000—3000 ccm) folgte die staunenerregende Leistung von Hansa] auf Steyr (3000—5000 ccm), indessen gelang es ihm nicht, seinen früheren Rekord zu un- Ein idealer Standplatz für Rennbesucher, da sich zwischen der Klüs und der Vorfrutt die grossen Entscheidungen abspielen. terbieten. Regen, Wind, Schnee auch bei der Austragung der Rennwagen! Vier Fahrer verzichteten auf die definitive Teilnahme. Morel auf Amilcair bewies mit 19 Min. 15,2 Sek. seine Meisterschaft. Kessler gewann nach hartem Ringen mit Dr. Karrer, Werner und Rosenberger mit 18 Min. und 42,8 Sek. den sehr interessant, obschon die Witterungsverhältnisse nicht gerade ideal genannt werden konnten. Caracciola siegte im nationalen Rennen auf Mercedes mit einem Stundenmittel von 72,75 Kilometern, was einer Zeit von 17 Min. 43,8 Sekunden entspricht, demnach ein neuer Re- der Tourenwagen. Delmar erreichte mit Grossen Bergpreis der Schweiz. Bei denkord Fünfliterwagen gab es durch Startverhinderung und Pech auf der Fahrt einige Enttäu- Stundenmittel von 70,2 km. Ebenfalls im na- seinem Steyr-Sportwagen das Ziel mit einem schungen. tionalen Rennen fuhr der deutsche Rennfahrer Rosenberger auf Mercedes, der die verblüffende Zeit von 17 Min. 17 Sek. erreichte. Diese Nationales und Internationales Rennen am Klausen 1927. beste Zeit der Rennwagen im nationalen Rennen wurde im internationalen Rennen nicht überboten, so dass er als neuer absoluter Klausenrekord galt. Das Rennen im Jahre 1927 war in eine nationale und eine internationale Veranstaltung getrennt. Dies war vor allem deshalb geschehen, um trotz den neuen Vorschriften des internationalen Rennreglementes sich eine grosse internationale Beteiligung zu sichern. Sehr stark war denn auch wieder das Ausland vertreten. Insgesamt stellten sich 174 Fahrzeuge dem Starter (48 Motorräder und 122 Automobile, 50 Prozent davon aus dem Ausland). 25,000, Personen säumten die Kehren des Passes. Das Rennen gestaltete AUTOMOBIL-REVUE 1980 - Die Vorfrutt Im internationalen Rennen gelang es Caracciola, in der Klasse der Sportwagen nochmals einen Rekord aufzustellen: mit einer Fahrzeit von 17 Min. 35,4 Sek. In der Kategorie der Rennwagen fuhr Chiron auf Bugatti die glänzende Zeit von 17 Min. 28 Sek., womit er ebenfalls den absoluten Rekord von Ma- :Setti brach. Chiron wurde mit dem «Grossen Bergpreis 1927» ausgezeichnet. - - tf°67 1928 fiel das Klausenrennen wegen einer sich etwas stärker geltendmachenden Rennmüdigkeit aus. Die Organisation trug dieser Stimmung Rechnung und veranstaltete in diesem Jahre kein Rennen. Der grosse Erfolg des Jahres 1929. Dass die sich im Jahre 1928 geltend gemachte Rennmüdigkeit bald wieder verflüchtigt hatte, bewies der gewaltige Erfolg des Klausenremiens im letzten Jahre. Das am 17. und 18. August 1929 durchgeführte Rennen bedeutete einen Höhepunkt in der Geschichte des Klausens und es fand denn auch überall, sowohl in der Schweiz wie im Ausland, ein geradezu stürmisches Echo. Die Veranstaltung war, was noch zum Erfolge beitrug, von guter Witterung begünstigt, auch funktionierte die Organisation wieder tadellos. Die Meldungen brachten sowohl einheimische wie internationale Fahrer von Namen an den Start. Es wurden 64 Anmeldungen für Motorräder abgegeben, für das nationale Tourenrennen meldeten sich 26 Teilnehmer, wovon acht Ausländer. Das internationale Rennen sah 54 Konkurrenten im Kampf, von denen 32 ausländischer Herkunft wären. Gegen 50,000 Zuschauer wohnten den spannenden Kämpfen bei. Das nationale Rennen, zu dem nur Tourenwagen am Start erschienen, sah den klaren Sieg von Gacon (Martini), der Inhaber der besten Zeit der Tourenwagen wurde und zugleich auch die beste Zeit des Samstags fuhr. Er erledigte die Strecke in 20 Min. 15,2 Sek. Der 1927 von Caracciola aufgestellte Rekord (17 Min. 43,8 Sek.) deT TourenwagenkategoTie wurde dadurch nicht geschlagen. Neben dem Sieg von Gacon fielen auch noch zwei Klassenrekorde : in der 750-ccm-Klasse siegte Buchwalder (Dixi) mit 24 Min. 37,8 Sek. und in der Klasse 1100 ccm Schneider (Derby), mit 22 Min. 422 Sek. Am Sonntag folgte das Rennen der Sportund Rennwagen. In der Kategorie der Sportwagen triumphierte der Deutsche Graf Kainein auf Bugatti, indem er die Strecke in 17 Min. 57,8 Sek. fuhr. In der gleichen Kategorie, aber mit einem Zweiliter-Alfa Romeo, holte sich Kessler den Speziaipreis als bester Schweizerfahrer (Zeit: 18 Min. 34,6 Sek.). Als Sensation wirkte die Zeit von Chiron, der Rosenbergers Glanzzeit rundwegs mit einer wahrhaft fabelhaft kurzen Zeit" von 16 Min. Schönheitskonkurrenz Luzern 1930 Das Cabriolet, das ich am 2. August 1930 an der dritten Luzerher Schön heitskonkurrenz vorführte, wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. — Kann ich Ihnen besser beweisen, dass ich meine grösste Aufmerksamkeit auf Qualität und Eleganz verwende? HERMANN GRABER CARROSSERIE WICHTRACH (BERN) -Occasions A-6 Z Ü R I C H * BADENERSTRASSE • STADTGRENZE

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