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E_1930_Zeitung_Nr.070

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12 AUTOMOBIL-REVUE

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N»70 II. Blatt BERN, 19. August 1930 Eine Autofalle weniger! Gar mancher Automobilist und Motorradfahrer dürfte die berüchtigte Kontrolle in Adliswil und deren Cerberus persönlich kennen gelernt haben. Er möge sich damit trösten, dass ihn diese Falle nicht ein zweites oder drittes Mal schnappen wird; denn das Bezirksgericht Horgen hat in strenger Auffassung seiner Pflichten als Strafgerichtshof auf Anfechtung einer Busse gegen einen Automobilisten durch Urteil vom 6. Juni 1930 erklärt, jene Kontrolle sei als « unsicher und ungenügend zu bezeichnen ». Der Beweis für die Richtigkeit der polizeilichen Behauptung könne also nicht als erbracht betrachtet werden. Der Anklage lag folgender Tatbestand zugrunde: Der Gebüsste soll nach den Feststellungen der Kantonspolizei am 9. Dezember mit seinem Auto durch die übliche Kontrollstrecke von der sogen. «Tiefe» in Adliswil bis zum freien Platz vor der «Krone» mit einer an Hand der Stoppuhr festgestellten Geschwindigkeit von 40 km gefahren sein. Man denke! «Dadurch hat er sich einer Uebertretung des Art. 35 des Motorfahrzeugkonkordates vom Jahre 1914 schuldig gemacht, welchem zufolge durch Dörfer nur mit 18 km gefahren werden darf, und ist angemessen zu bestrafen.» Die Busse lautete auf 40 Franken. R. setzte sich gegen Kontrolle und Berechnungsart zur Wehre und verlangte die gerichtliche Beurteilung. Die Hauptverhandlung wurde mit einem Lokalaugenschein verbunden unter Einvernahme des Polizisten und Vornahme mehrerer Probefahrten mit verschiedenen gebüssten Fahrern und Fahrzeugen. Bei den drei ersten Fahrten ergaben sich unbedeutende Fehlerquellen von ca. 10 %", die in der Hauptsache davon herrühren dürften, dass die Kilometerzähler in der Mehrzahl der Fälle eher zu grosse Geschwindigkeiten verzeichnen. Die vierte und letzte Fahrt aber — als der Verteidiger bereits jegliche Erfolgsmöglichkeit glaub- Ein interessanter Gerichtsentscheid. te schwinden zu sehen — führte zu dem Aufsehen erregenden und vorerst von keiner Seite verstandenen Resultat, dass die vom Polizisten errechnete Geschwindigkeit um nicht weniger als 40 % differierte von derjenigen, die der mitfahrende Eichter am Kilometerzähler abgelesen hatte. Vorerst allgemeines Kopfschütteln, aber dann kam die Erleuchtung! Der Unterschied war angesichts der andern guten Resultate nur dadurch zu erklären, dass eine Verwechslung des bei der Einfahrt kontrollierten Automobils mit einem andern vorlag, mit andern Worten, dass nicht dasselbe Auto beim Einfahren und beim Verlassen der Strecke gestoppt wurde! Der Kontrollbeamte übersieht nämlich das Geschehen auf der Kontrollstrecke nicht, er beobachtet nur Ein- und Ausgangspunkt derselben. Es ist nun denkbar und leicht möglich, dass ein sich durch Form oder Farbe nicht besonders abzeichnendes Vehikel in die Kontrolle einfährt und auf der Uhr gestoppt wird. Fährt nun in der Zeitspanne, während sich der Wagen hinter der Häuserreihe auf der 500 m langen Fahrt befindet, ein ähnliches Fahrzeug weg und passiert auf dem Weg durchs Sihltal beim Polizisten vorbei, so wird wahrscheinlich dieses gestoppt, verzeigt und dessen Lenker gebüsst. Oder eine weitere Möglichkeit: Der Polizeimann bemerkt ein mit zulässiger Geschwindigkeit in die Strecke einfahrendes Auto nicht, weil er z. B. im Moment einen andern Sünder notiert; unmittelbar hernach erblickt er einen andern Wagen, den er kontrolliert. Nun wird aber wiederum mit grosser Wahrscheinlichkeit die erstere Nummer aufgeschrieben, sofern dieser Wagen die Strecke vor dem andern Um die Gesundheitserziehung möglichst weit und möglichst intensiv ins Volk hinauszutragen, ist das Deutsche Hygienemueeum auf den Gedanken gekommen, eine Wanderausstellung in einen Autobus einzubauen. digers folgend, wie folgt: «Wenn auch zuzugeben ist, dass die beiden erwähnten Fälle (gemeint sind die beiden Beispiele von Verwechslungsgefahr) äusserst selten eintreten mögen, so liegen sie doch im Bereiche der Möglichkeit. Eine Bestrafung darf aber nur dann erfolgen, wenn dem Zuwiderhandelnden seine Schuld absolut ' einwandfrei nachgewiesen werden kann. Ein solch durchaus sicherer Nachweis gelingt aber auf Grund dieser Kontrolle, welche Beobachtungsfehler nicht völlig ausschliesst, nicht. Es muss daher diese so geübte Kontrolle als unsicher und ungenügend betrachtet werden.» Dies bedeutet doch klipp und klar, dass die betreffende Strecke für Kontrollj zwecke ungeeignet und unzulässig ist. verlässt. Trotzdem der Cerberus die Autos Die Busse konnte allerdings leider nicht leicht anhalten und die Fahrer an Ortgänzlich aufgehoben werden, trotz des und Stelle, in flagranti ertappt, zur Rede erkennbaren guten Willens der Richter, stellen könnte, hat er dies meist nicht weil sie wegen des seitens des Gebüssten getan. zugegebenen Tempos von 22—25 km an den Präjudizentscheid des zürcherischen Es motiviert seinen Entscheid, im we-Obergerichtesentlichen den Ausführungen des Verteil zweite Instanz erklärt hatte, « der gebunden waren, worin die Richter Auto im Dienste der Hygiene N°7C II. Blati BERN, 19. August 193C habe den Artikel 35 (d. h. also die 18-km- Bestimmung)' des Konkordates anzuwenden, und zwar auch dann, wenn die Poli* zeibehörden höhere Geschwindigkeiten ungestraft lassen oder entgegen der klaren Vorschrift des Konkordates für ihre Praxis eigenmächtig eine ungesetzliche Höchstgeschwindigkeit anwenden sollten.» Die Busse wurde aufs gesetzliche Minimum, d. h. 20 Fr.*- herabgesetzt. Der betr. Automobilist wird das Urteil mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegengenommen haben. Für die Sache der Motorfahrzeuginteressenten. ist m. E. aber mit dem Entscheid viel gewonnen. Nicht nur darf auf jener Strecke nicht mehr in bisheriger Art und Weise kontrolliert werden, sondern das Urteil bedeutet auch einen Lichtblick insofern, als es beweist, dass in der Hand mancher Gerichte — und hier ist Horgen lobend zu erwähnen — die Sache der Motorfahrzeugführeif mit Objektivität geprüft und beurteilt wird. hm. 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