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E_1930_Zeitung_Nr.070

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Junger, zuverlässiger

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70 — 1930 T«~dhn-*d*«~ Notizen Komfortables Lenken. Als Cugnot seinen berühmt gewordenen Dampfwagen baute, jenes schwere Dreiradfahrzeug mit vorn aufgehängtem «Dampfhafen », schuf er damit gleichzeitig die erste Automobil-Lenkung. Freilich war diese Lenkung alles andere als leicht bedienbar. Sie bestand aus einer senkrechten Säule, die oben •einen Querbalken trug, an dessen Enden wieder zwei senkrechte Handgriffe befestigt waren. Der Fahrer hatte diese Lenkung stehend zu bedienen. Je nachdem, ob er am linken oder rechten Handgriff zog, wurde links oder rechts abgeschwenkt. Auch bei den ersten Wagen mit Explosionsmotor bediente man sich noch dieser primitiven Einrichtung. Verfeinerungen wurden erst nach und nach als notwendig empfunden, vorläufig war man ja zufrieden, wenn sich das Vehikel überhaupt vom Platz bewegte. Immerhin kam es dann zur Anwendung von Uebersetzungen, die den Kraftaufwand des Fahrers verminderten. Gleichzeitig musste der Querbalken der Lenksäule durch ein Handrad ersetzt werden, damit man die nötigen Ausschläge vollführen konnte. Eine Zeitlang befestigte man auf diesem Handrad noch eine Kurbel. Erstens war man von der «Lenkstange » her noch an einen solchen Handgriff gewöhnt und zweitens ergaben die ersten Lenkgetriebe eine so hohe Uebersetzung, dass man eine Kurbel wirklich notwendig hatte, um bei schärferen Kurven das Lenkrad rasch und oft genug umdrehen zu können. Der nächste Entwicklungsschritt war das Abgehen von den hohen Uebersetzungsverhältnissen. Damit nun aber trotzdem keine grosse Kraft zur Betätigung der Lenkung aufgewendet werden musste, vergrösserte man den Durchmesser des Lenkrades. Die Kurbel konnte fortan weggelassen werden. Weiter begann man die Lenksäule schiefzustellen, nicht aus Bequemlichkeitsgründen, sondern weil sich so — nachdem die Anordnung von Führersitz und Motorraum vertauscht worden war — eine kürzere Verbindung mit den Vorderrädern herstellen Hess. Als die ersten Rennwagen mit ihren damals enorm umfangreichen Motoren erschienen Und der Führersitz ganz ans Wagenende gerückt wurde, baute man die Lenksäule immer stärker geneigt ein. Ob dann jemand herausgefunden hat, dass die Lenkung so besser zu Lenkung Modell 1905 .. .betätigen war oder ob man ganz einfach den «imposanten» Aufbau der Rennwagen nachahmen wollte, bleibe dahingestellt, jedenfalls galt von jetzt an ein Wagen um so moderner, je stärker seine Lenksäule geneigt war. Heute kann man nun schon Wagen antreffen, bei denen die Ebene des Lenkrades annähernd senkrecht liegt. Hierauf und auf die mehr oder weniger grosse Schräglage der Lenksäule kommt es aber, was den Komfort des Lenkens betrifft, viel weniger an als auf den Abstand des Lenkrades vom Faherr, die Grosse des Lenkrades und seine Lage in bezug auf die Kopfhöhe des Automobilisten. Allgemein sind diese Tatsachen noch sehr wenig bekannt. Aber gerade das veranlasst uns, einmal näher darauf einzugehen. Man trifft heute auf der Strasse noch einen grossen Prozentsatz von Wagen, bei denen der Fahrer die Arme nahezu oder gar ganz ausstrecken muss, um das Lenkrad überhaupt führen zu können. Unter diesen Umständen ist das Lenken so unbequem wie nur möglich. Der Kraftaufwand des Fahrers wird dadurch ganz unnötigerweise vielleicht verdoppelt. Man braucht sich nur vor Augen zu halten, dass die bei der Bedienung der Lenkung wirkenden Muskeln ja hauptsächlich im Schultergelenk sitzen, dass sie sich aber zur Ueberwindung eines Widerstandes um so mehr anstrengen müssen, je länger der Hebelarm, in diesem Fall also der Abstand vom SchulteTgelenk bis zum Lenkrad ist. Je näher anderseits das Lenkrad dem Schultergelenk ist, um so kleiner wird der Hebelarm und die benötigte Muskelkraft. =;• Niemand wird es einfallen, ein schweres Gewicht ohne Notwendigkeit mit gestrecktem •••••aHBHBBHBUUanHHUHMMHB AUTÖMOBII^REVütf 1 Moderne Lenkung, wie sie sein soll. Das Lenkrad liegt ungefähr im Schoss des Fahrers. Arm in der Schwebe zu halten, man sucht vielmehr, das Gewicht möglichst nahe an den Körper, genauer: an das Schultergelenk, heranzubringen. Beim Auto erzielt man durch die dem Fahrer nahe Anordnung des Lenkrades noch den Vorteil, dass der eine im Ellenbogengelenk abgebogene Arm auf der Bordwand oder auf dem Fensterrahmen aufgestützt werden kann, was das ruhige und sichere Halten des Lenkrades nochmals erleichtert. Allerdings darf der Fahrer bei all dem das Lenkrad nicht vor dem Gesicht haben. Wenn eine solche Anordnung 1 auch «rassig» aussieht und von vielen durchaus nicht als störend empfunden wird, so bedeutet sie doch unzweifelhaft eine Verminderung der freien Sicht und damit der Fahrsicherheit. Um nahe am Fahrer, aber doch nicht vor dessen Augen zu sein, gehört das Lenkrad also ungefähr vor die Brust des Fahrers. Wie nahe es sein darf, hängt, wenn der Automobilist ein «Sporttyp» ist, nur von der benötigten Ellenbogenfreiheit ab. Aus der beistehenden Skizze ist ersichtlich, dass bei zu naher Anordnung die Ellenbogen mit der Sitzlehne in Kollision geraten. Ist der Fahrer kein «Sporttyp», sondern mehr oder wehiger wohlbeleibt, so bleibt allerdings der Annäherung durch besagte Rundlichkeit eine Grenze gesetzt. Immerhin kann man auch dann nur raten, wirklich an diese Grenze heranzugehen. Wenn das Ein- und Aussteigen auch etwas unbequemer wird, so wird dieser Mangel doch bei weitem durch den Gewinn an Fahrkomfort kompensiert. Und ^schliessiich ist die Dauer des Fahrens ja meist entschieden länger als die des Ein-und Aussteigens. Natürlich soll nun damit nicht gesagt sein, dass es notwendig sei, alle Lenkungen, die den hier aufgestellten Bedingungen nicht entsprechen, herauszureissen und zu ersetzen. Dort aber, wo die Lenksäule verstellbar ist — und viele Wagen weisen eine solche Verstellbarkeit auf, ohne dass ihr Besitzer es weiss — lohnt sich ein Versuch unbedingt. In Fällen, in denen es wirklich an der Lenkung nichts zu verstellen gibt, kann man oft die Verhältnisse fühlbar verbessern, indem man denSitz etwas vorrückt oder indem man diesen nur mit Kissen erhöht und ein weiteres Kissen hinter, den Rücken nimmt. Je komfortabler sich der Fahrer fühlt, um so grösser wird auch die Fahrsicherheit sein. Am sichersten fährt im Durchschnitt unbedingt der Automobilist, der sich mit seiner Maschine eins und verwachsen fühlt. m. Coatalen, der bisherige Chefkonstrukteur der Sunbeamwerke (von dem auch der 4000.- pferdige Rennwagen Kaye Dons gebaut wurde), ist nach den Rekordversuchen Doni in Daytona Beach drüben geblieben. Er soll sich in den «Indian »-Werken mit Studien über einen Diesel-Flugmotor beschäftigen, at. Pr^ikf^die Winke Verwendung dünner Bohrer. Wenn ein Bohrer zu dünn ist, als dass das Spannfutter der Bohrmaschine ihn festhält, so braucht man seinen Schaft nur mit Draht zu umwinden, wie es die beistehende Skizze zeigt Wie sich ein dünner BolireT in einem Krösserett Spannfutter verwendbar machen lässt. Je nach der verwendeten Drahtstärke kann damit der Bohrer auf die anderthalbfache bis dreifache ursprüngliche Dicke gebracht und sicher eingespannt werden. at. * • * wer Seinen Wagen in einer Kurve parkiert, beweist damit, dass er kein Verkehrs-Taktgetühl hat. ; ECURITE! L'homme d'affaires, le me*decin, le ve'te'rinaire, etc. bref, tous ceux qui veulent pouvoir compter d'une fagon continue sur le ddpart instantand et la bonne marche de leur voiture, l'dquipent de bougies cellea qui donnent 1 allumage parfait a tous les moteurs. Leur supe'riorite' est due ä leur isolant en sillimanite ä double nervure qu'elles sont seules ä posse'der, ainsi qu'ä la composition de leurs electrodes, le secret de la fabrique a Zur Bezwingung der höchsten Gipfel wurde die Zahnradbahn erfunden. Auf Grund dieses Prinzips hat En vente partout a frs. 3.50 Agence ge'ne'rale pour la Suisse: Geneve, Av. Pictet de Rochemont 8 Zürich, Talstrasse 32 Berne» Schauplatzgasse 33 Distributeurs officiels pour la vente en Suisse: H. Bachmann, Bienne et Geneve Ferrier, Giidel & Co., Lucerne E. Steiner, Berne J. Megevet. Geneve BMBBBflflflBBBBBflflBflflBBBBflfliiflBBBBB B m den „TRÄKGRIP"~Pneu geschaffen, dessen tiefe Querrillen auf den schwierigsten Geländen, im Gebirge, im Schnee mit Sicherheit in den Boden eingreifen. Machen Sie einen Versuch und überzeugen Sie sich! DUNLOP Pneumatik Co. Ä.-G. Genf und Basel