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E_1930_Zeitung_Nr.066

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Unsere Diskussion: Um"

Unsere Diskussion: Um" die Verantwortlichkeit (Siehe «A.-R.» Nr. 63 und Nr. 65). Die Auffassung des Juristen. In Nr. 63 der «A.-R.» wird unter diesem Titel ein Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich kritisiert, laut welchem bei einem Unfall anlässilich des Fahrunterrichts der Lehrer und der Schüler wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden sind. Abgesehen von der Kritik des Einzelfalles, kommt der Artikel zum Schluss, dass das Verantwortungsgefühl des Fahrlehrers besonders geschärft werden müsse, und er es vielfach an der dringend notwendigen Sorgfalt und Aufmerksamkeit fehlen lassen werde, wenn ihm zum voraus bekannt sei, dass er bei einem Unfall einen Teil der Schuld auf den Schüler abwälzen könne. Der Verfasser jenes Artikels wünscht die Ansicht eines Juristen zu hören, weshalb hier allgemein und für den kritisierten Einzelfall auf diese allerdings wichtige Frage eingetreten werden soll. Eine strafrechtliche Verfolgung einer Handlung tritt nur dann ein, wenn sie schuldhaft begangen worden ist, sei es vorsätzlich, sei es fahrlässig. Ist aber eine Schuld vorhanden, so können nur die im Gesetz erwähnten Gründe, z. B. Notwehr und Notstand die Strafe ausschliessen. Dass die Weisung eines Lehrers die Schuld ausschliesse, it im Strafrecht meines Wissens nirgends bestimmt, jedenfalls im geltenden Recht nicht. Im Zürcher Strafgesetzbuch, § 60, findet sich als Strafmilderungsgrund der «Befehl oder die Drohung solcher Personen, von denen der Täter abhängig ist», also der Eltern, Vormündern, Dienstherrn etc. Bezeichnend ist, dass nirgends auf das Verhältnis von Lehrer und Schüler hingewiesen ist, obwohl doch gegenüber Jüngern Schülern eine starke Ab-*- hängigkeit vorhanden sein kann. Beim Fahrschüler dagegen, der oft im eigenen Auto lernt, kann wohl nie von einer derartigen Abhängigkeit die Rede sein, dass daraus allein ein Strafmilderungsgrund konstruiert werden kann. Grundsätzlich ist eben immer zu prüfen, bei wem eine eigene Schuld vorliegt; trifft dies zu, so ist auch die Haftung des Tä* ters, ob Schüler oder Lehrer, gegeben, und .die. .Folgerungen des besprochenen Artikels sind in der Hauptsache darauf zurückzufüh- ~,ren» ,dass sie diesen. Grundsatz -rieht, beach- ;&«'.:. .wj, „,- : . ' " ... .,. U.,:;.. ., ' des Fahrlehrers Da vorsätzliche Begehung praktisch nicht in Frage kommt, obwohl der Automobilist ja beinahe als geborener Verbrecher gilt, braucht nur auf den Begriff der Fahrlässigkeit eingetreten zu werden. Nach Art. 16 des Entwurfs zum Schweiz. Strafgesetzbuch handelt fahrlässig, wer «die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedacht oder nicht berücksichtigt hat, und pflichtwidrig ist die Unvorsichtigkeit, wenn der Täter die Vorsicht nicht beobachtet, zu der er nach den Umständen und nach seinen persönlichen Verhältnissen verpflichtet ist». Danach bleibt für den Richter ein weiter Spielraum, um die Lage des Schülers gegenüber Anweisungen des Lehrers — von Befehlen wollen wir nicht sprechen — nach seinen Fähigkeiten im allgemeinen und im Autolenken im besondern zu berücksichtigen und unter Umständen dann eben Pflichtwidrigkeitund damit Schuld zu verneinen. Einen Autolenker aber schon deshalb, weil er Schüler ist, von der strafrechtlichen Verantwortung freizusprechen und nur den LehreT zu fassen, ist nach dem geltenden Recht unzulässig und erscheint mir auch nicht wünschenswert. Im Gegenteil, es soll schon beim Fahrunterricht das Verantwortungsgefühl des Schülers aufs äusserste angespannt werden, da dies eine grundlegende Eigenschaft des Autolenkers sein muss. Der Richter kann die Unsicherheit des Schülers in Betracht ziehen, aber dieselbe schliesst nicht aus, dass die Schuld doch bejaht wird. Im vorliegenden Falle hat der Schüler die gegenseitigen Geschwindigkeiten nicht richtig abgeschätzt. Das Obergericht kam zum Schlüsse, dass der Schüler doch schon die nötigen Kenntnisse gehabt habe, um für diesen Fehler verantwortlich erklärt zu werden. Weshalb es dazu gekommen ist, kann aus dem Artikel nicht geschlossen werden. Jedenfalls ist diese Art der Prüfung der Schuldfrage durchaus richtig, obwohl sie im Einzelfall unrichtig ausfallen kanm Darum handelt es sich aber nicht, sondern nur, um die grundsätzliche Frage der Haftung des Schülers, der eben genau gleich zu behandeln ist wie jeder andere Täter. Nun zur Bedeutung der Eigenschaft., als Fahrlehrer bei einem Verkehrsunfall. .Diese Eigenschaft bringt in erster Linie mit sich; AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° dass eine Reihe von Momenten als Schuld angerechnet werden können, die sonst ausser Betracht fallen würden. So ist es Sache des Fahrlehrers, zu prüfen, ob der Schüler für die Befahrung verkehrsreicher Strassen und Plätze oder die Ausführung gewisser Uebungen schon die nötigen Fähigkeiten hat. Kommt es wegen schuldhafter Verletzung dieser Pflicht zu einem Unfall, so haftet der Lehrer, auch wenn er z. B. beim Unfall selbst durchaus richtig gehandelt hat, also die richtigen Weisungen sofort gab, die Handbremse anzog und das Lenkrad ergriff. Ob der Schüler wegen eigener Schuld trotzdem haftet, ist eine Sache für sich, jedenfalls kann nie von einer Abwälzung der Schuld auf den Schüler oder auch umgekehrt die Rede sein. Ist auf der einen Seite eine Schuld vorhanden, so kann sie nicht abgewälzt werden, sondern es kann nur wegen des Verhaltens des andern Beteiligten Milderung eintreten. Zur Verneinung der Schuld des Schülers wird man z. B. kommen können, wenn der Lehrer eine unrichtige Weisung gegeben hat, deren Tragweite der Schüler mangels genügender Kenntnisse noch nicht übersehen konnte, dagegen nur zur Milderung bei einer Weisung zu einem noch etwas gewagten Manöver. Wenn der Lehrer keine besondere Weisung gegeben hat — sich die kritische Situation also auf der Fahrt ohne besondere Uebung ereignet, so kommt für den Lehrer die Frage der genügenden Kontrolle des sofortigen Einschreitens, d'er sofortigen Weisung in Betracht. Befolgt der Schüler die Weisung nicht und wäre andernfalls der Unfall unterblieben, so wird die Schuld des Lehrers unter Umständen zu verneinen, jedenfalls zu mildern sein. Immerhin scheintnach obigen Ausführungen die Lage des Fahrlehrers nach dem geltenden Strafrecht keineswegs eine zu günstige. Er haftet für jede Fahrlässigkeit und hat in seiner Eigenschaft als Lehrer dabei Umstände zu vertreten, die seine Haftung gegenüber einem gewöhnlichen Fahrer erheblich und genügend verschärfen, wie Abschätzung der Fähigkeiten des Schülers, Berücksichtigung der unerwarteten Hindernisse auf die Eigenschaften des Schülers. Meiner Ansicht nach ist deshalb die Verantwortlichkeit des Fahrlehrers durch das Gesetz und die Praxis genügend betont und eine Verschärfung im Interesse des Verkehrs oder der Schüler nicht erforderlich. Möglich ist freilich, dass sich einzelne Lehrer ihrer Verantwortung nicht immer genügend bewusst sind. Was die zivilrechtliche Haftung von Lehrer und Schüler anbetrifft, so kommt es auch hier grundsätzlich einfach auf das Verschulden an, das beim Schüler aus den gleichen Gründen geringer sein kann, wie im Strafrecht, beim Lehrer entsprechend grösser. Das Gesetz kennt jedoch keine Bestimmung, wonach der Lehrer für die Handlungen seiner Schüler haftet, etwa analog dem Geschäftsherrn für seine Angestellten bei Ausübung; einer geschäftlichen Tätigkeit gemäss O. R., Art. 55. Die Verschiedenheit des Verschuldens kann dazu führen, dass der Geschädigte vom Schüler nur X A seines Schadens, vom Lehrer dagegen % erhalten wird oder auch umgekehrt. Mit Bezug auf die Versicherung ist zum mindesten nach § 3 des Zürcher Auto- Gesetzes zu sagen, dass die Versicherung für den Wagen abgeschlossen ist, also auch bei Lehrfahrten in Kraft ist, ohne Rücksicht, ob der Lehrer oder der Schüler oder ein Dritter Eigentümer des Wagens ist, oder den einen oder andern das ausschliessliche Verschulden trifft oder beide schuldig sind. Offen bleibt die Frage des Regresses des Schülers auf den Lehrer z. B. bei unrichtigen Weisungen des Lehrers, oder umgekehrt, bei auffallender Nichtbeachtung von Weisungen des Lehrers. Es sei hier noch darauf verwiesen, dass das Bundesgericht in verschiedenen Entscheiden betont hat, dass den mitfahrenden Eigentümer des Wagens eine gewisse Aufsichtspflicht über den Lenker trifft, sei dieser nun sein Angestellter oder nicht, und bei Verletzung dieser Pflicht direkt belangt werden kann. Um so mehr besteht eine Haftung des Lehrers für Handlungen des Schülers, hervorgehend aus seinen besondern Aufsichtspflichten, Voraussetzung bleibt aber stets ein eigenes Verschulden. Wer als berufsmässiger Lehrer oder bei Gelegenheit einer Person ohne Fahrbewilligung die Lenkung eines Autos überlässt, übernimmt damit gewiss eine grosse Verantwortung, die er aber nach dem geltenden Recht auch nicht auf den Schüler abwälzen kann, sondern voll und ganz für sein Verschulden einstehen muss. Dass auch der Schüler für seine Schuld haftet, ist durchaus gerechtfertigt und wird auch dazu beitragen, dass solche « Probefahrten » im Interesse des Verkehrs unterbleiben, namentlich durch Jugendliche in Zeiten des stärksten Verkehrs, wie leider über die Mittagszeit bei Fahrten vom und ins Geschäft häufig zu beobachten ist. Dr. H. M. W. Wenn Ihnen auf steiler Strasse • • ein gleichwertiger Wagen, ein gleichqualifizierter Fahrer vorfährt, dann müssen Sie annehmen : Der Wagen fährt mit Esso. 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No 66 — 1930 Wagen Karosserie Klasse 2: bis 4 Sitze Industrie-Fahrzeuge, Serien-Karosserie. Guido Sabatini, Lugano Ansaldo Ansaldo Gruppe Ab: Tourenwagen Klasse 2: 3 bis 4 Sitze, Industrie-Fahrzeuge, Serienkarosserie. 8. Ford Motor Co., Hoboken, Anvers Lincoln Ldncohi Gruppe Ao: Roadster Klasse 1: bis 2 Sitze, Privat-Fahrzeuge, Spezial-Karosserie. 4. Frau Lilly Steiger, Zürich Alfa Romeo Buckstuhl, Luzern Privat-Fahrzeuge, Serien-Karosserie. 3. A. Hefti, Hetzingen Georges Genhart, Luzern Bugatti Chrysler Bugatti Chrysler Industrie-Fahrzeuge, Spezial-Karosserie. 1. Delage & Cie., Paris Delage Van den Pias, Paris Industrie-Fahrzenge, Serien-Karosserie. 6. Amag, Auto A.-G., Zürich Chrysler ' Chrysler Klasse 2: 3 bis 4 Sitze, Privat-Fahrzeuge, Serien-Karosserie. 3. Dr. med. A. Dimtza, Zürich Fiat Fiat 1. 3. I. 1. 2. 2. 3. 3. 1. S. 1. 2. 2. 3. 3. 4. 4. 6. I. 2. 3. Rangordnung der Schönheitskonkurrenz. Klasse 1: bis 2 Sitze, Privat-Fahrzeuge, Spezial-Karosserie. Josef friner, r, Schwyz Mercedes Benz Caracciola, Berlin Privat-Fahrzeuge, Serien-Karosserie. Hans Stuck von Villiez, Wien Austro-Daimler Max Meier, Luzern Nash Nash Industrie-Fahrzeuge, Serien-Carosserie. Garage Mühlebach A. G., Zürich Auburn-Cord f Auburn Max Reutter, Zürich William Escher, Vevey Frau Thildy Ruckstubl, Kastanienbaum Frau E. von Erlach-Zeerleder, Bern Ernst Schürpf, St. Gallen Dr. Vogel, Völklingen-Saar Alexander Curti, Luzern Alfred Rütscbi, Meggen Kud. Carraciola, Berlin Frau Dr. Else Elfes, Interlaken Emanuel Traxler, Zürich Dir. Schmitz, Luzern Melanie Herzog, Basel Frau C. Laub-Frieden, Oberwil Hermann Schaich, Baden Hermann Graber, Wichtrach Garage Mühlebach A. G., Zürich C. Duttlinger, Zürich Emil Heer, Basel A. G. Steyr-Werke & Austro-Daimler Zürich C. Duttlinger, Zürich Röhr Auto A. G., Ober Darmstadt Walter Herbst, Luzern Hans Weber, Basel Heinrich Wagner, Zürich Klasse 2: 3 bis 4 Sitze, Privat-Fahrzeuge, Spezial-Karosserie: Mercedes Benz Bugatti Alfa Romeo Alfa Romeo La Salle Buiok Willys-Knight Martini Privat-Fahrzeuge, Serien-Carosserie. Aubunj-Cord Industrie-Fahrzeuge, Serien-Carosserie. Röhr Steyr Steyr Röhr Röhr Martini Martini Martini (Fortsetzung von Seite 2) Die Gruppe der geschlossenen Wagen wird von einem Talbot eröffnet (Karosserie Million-Guiet) wobei das tiefschwarze Coupe sehr eigenwillie gehalten ist: höchst bizarre Konstruktion, Angelegenheit für Extravaganzen. Fesselnd in der Komposition und Farbenzusammenstellung ist der folgende Martini mit schweizerischem Oberbau. In der Gruppe der geschlossenen Wagen, mit festem Verdeck, erregt ein stilechter Mathis die Aufmerksam keit. Der blauschwarz getönte Wagen verrät in seiner ganzen Iinienführunjf Kultur und Geschmack. Bei dem nächsten Delage gibt die hochfeudale Ausstattung xa Ahs und Ohs Anlass. Im Fonds entdecken wir hübsche Gesichtchen von Pariser Künstlerinnen, die besonders für den Tag nach Luzern aufgeboten waren. Es folgt in der gleichen Klasse der Fünf- und Sechssitzer ein aristokratischer Pakkard in der für diese Marke seit Jahren typischen sorgfältigen Liniengestaltung. Distinguiert und bestechend in der Form erscheint auch der weitere Mercedes-Benz von Ernst Schild (Solothurn). welchem denn der erste Pieis der im Inland Befahrenen Wagen zuerkannt wurde. Durch die glückliche Raumaufteilung und Flächengestaltung der Karosserie imponiert der Packard von Frau Direktor Steiger (Zürich), bei dem eine weitgehende Sichtfreiheit die Eleganz der Linie keineswegs beeinträchtigt. Gleich darnach stellt unser Schweizer Meisterschütze Lienhard aus Kriens einen schnitttigen schwarzen Tfash vor, und wieder gefällt die Limousine durch ihren künstlerisch empfundenen ond plastisch wirkenden Aufbau. Die Gruppe der geschlossenen Wagen mit beweglichem Verdeck wird von einem dunkelblauen [Ansaldo mit Ciel ouvert angeführt. Auch hier epricht die Karosserie für die Gut" schweizerischer [Arbeit. Der heigraue Martini, von Egll (Basel) fcarossiert, bekennt sich zu sehr geschmackvollen einfachen Linien, die jeder Extravaganz abhold sind und gerade atuch deshalb den Beifall des [Publikums sowohl wie der Jury finden, die diese Leistung mit einem ersten Preis belohnt. Auch der hron Kuckstuhl (Luzern) karossierto Delage gehört mit zu den vielbeachteten Höchstleistungen einheimiechen Schaffens. Charakteristisch wirkt die schräg eingebaute Windschutzscheibe, welche der Formgebung ihren besonderen Stempel aufdrückt. In einem behaglichen Fiat sitzen stolz vier «Pfader» «md bekennen sich so zum neuen Verkehrsmittel. Nun rückt Hess aus Solothurn mit einem sehr Beifälligen Martini an, der in den eigenen Werken Jcarossiert wurde. Das elektro-automatische Rollverdeck, das der Führer des Wagens spielen lässt, (findet grösste Beachtung. Die lange Reihe schöner Fahrzeuge wird durch einen mit Ciel ouvert versehenen Packard geschlossen. Nach der Vorführung Tollen die Wagen durch Äle Strassen der Stadt Luzern; der ganze Korso iwird aber infolge des losbrechenden Sturmes zu •dner wilden Jagd nach der nächstbesten Unterkunft. Der Ball. Mercedes Benz N. A. G. Protos Minerva Nash Mercedes Benz Steyr Fiat Industrie-Fahrzeuge, Spezial-Karosserie. Delage Mercedes Benz Gangloff, Colmar Ruckstuhl, Luzern Gangloff, Genf Höheners Erben St. Hubert, Metz Gangloff, Genf Reuter Mercedes Benz N. A. G. Protos Van den Pias? Nash Mercedes Benz Gläser, Dresden Fiat Graber, Wichtrach Gangloff, Genf Autenrieth Gläser, Dresden Gläser, Dresden Autenrieth Autenrieth Martini Reinbolt & Christe Klasse 3: 5 bis 6 Sitze, Privat-Fahrzeuge, Spezial-Karosserie. Cesar Schild-Krebs, Grenchen Voisin Kellner, Paris Theodor Garbade, Luzern Isotta Fraschini Castagna, Mailand Josef Eigensatz, Luzern Studebaker Gangloff, Genf Wilhelm Schweizer, Basel Rolls-Royce Heimburger Das Defilee der Konkurrenten. Botel Söhweizerhof, Luzern. Er bleibt immer der Höhepunkt des ganzen Anlasses. Das gleissende Licht der Iieuchter fliesst über die strengen schwargen Reihen der Smokings und die nackten [Arme der Damen. Man spricht zugleich tu allen europäischen Sprachen, von de- Gruppe Aa: Sportwagen Gruppe B: Kombinationswagen AUTOMOBIL-REVUE Gallen Best beurteilter Wagen mit ausländischer Polizeinnmmer. Start Nr. 26, Kud. Carraciola, Berlin Mercedes Benz . Mercedes Benz Best beurteilter Wagen mit schweizerischer Polizeinummer, exkl. Luzern. Start Nr. 62, Ernst Schild-Petri, Solothurn Mercedes Benz Meroedes Benz Best beurteilter Wagen eines Mitgliedes der Sektion Luzern. Start Nr. 43, Alfred Bartolomäi, Luzern Lancia di Lambda Dux, Mailand Best beurteilter Wagen, von einer Dame gefahren. Start Nr. 24, Frau Dr. Else Elfes, Interlaken N. A. G. Protos N. A. G. Protos Best beurteilter Wagen sämtlicher Gruppen: Start Nr. 26, Rud. Carraciola, Berlin Mercedes Benz Mercedes Benz Best beurteilter Wagen mit schweizerischer Karosserie. Start Nr. 70, Eugen Berli, Basel Martini Beinbold & Chririe*, BaatI nen man wenigstens das Ja und das Nein kennt, schwelgt in Verbeugungen und Zeremonien, stolze Diener schwimmen an einem vorbei — fast möchte man sich vor diesen Hoheiten verbeugen —• ; schlanke ,J)amen spielen* mit funkelnden Ketten Die Erkenntnis der Wichtigkeit der Schmierung des oberen Teils der Zylinderwände, Ventilstössel usw. ist schön alt. Ihr Berater empfahl Ihnen von jeher, dem Brennstoff für Ihren neuen oder frisch überholten Wagen für die ersten tausend Kilometer etwas Motorenöl beizumischen. Die Erfahrungen aber haben gelehrt, dass diese sogen. Oberschmierung dem Motor auch in der Folge nicht nur zuträglich, sondern geradezu eine unerlässliche Bedingung für die Erhaltung der Leistung desselben durch Herabminderung der Abnützung seiner Bestandteile auf ein Minimum bedeutet. Warum sollen Sie die respektablen Werte, die Sie in Ihrem Auto angelegt haben, nicht ebenso pflegen wie irgendein anderes Ihrer Besitztümer? Die Auslagen hiefür sind die geringsten, wenn Sie der altbewährten Marke Trade Mark Klasse 2: 3 bis Alfred Bartholomäi, Luzern Carlo Ferrario, Mailand Alfred L. Droz, Geneve Ch. Felix Keller, Paris Adolf Zähringer jun., Lugano Henry Staedelin, Zug 1868 verwenden. — Diese Marke gibt Ihnen Gewähr für richtige Qualität und einwandfreie Preise. Kosten per 100 Liter Brennstoff nur Fr. 1.25. — Preis der 2-Liter-Kanne Fr; 10.—. Gruppe D: Geschlossene Wagen a) mit festem Verdeck. 4 Sitze,'Privat-Fahrzenge, Spezial-Karosserie. Lancia di Lambda Lancia di Lambda Delage Talbot Lancia di Lambda Duz, Mailand Castagna, Mailand Barbier, Geneve Million-Guiet Farina, Torino Gangloff, Geneve Hispano-Suiza i Privat-Fahrzeuge, Serien-Carosserie. Pierre Munck, Kriens-Luzern Nash Spez. Sis Nash Frau Dr. med. M. Kaelin-Sulzer, Schwyz Buick Fisher Jakob Ottiger, Hochdorf Packard Packard Alfred Rosenstiel, Zürich Willys-Knight Willys-Knight Industrie-Fahrzeuge, Spezial-Karosserie. 2. Dr. Fritz Schöni, Zollikon-Zürich IJ^MMMTI Ettin?er, DieMenhofen Industrie-Fahrzeuge, Serien-Karouerie. Albert Goy, Geneve Delage Delage > Lorenz Popp, Zürich Stoewer Stoewer Walter Herbst, Luzern Martini Martini Martini Auto A. G., Zürich Martini Martini Ed. Koch, Luzern Fiat Fiat Nicolas Egger, Gen.-Vertr. Mathis, Kerns Mathis Mathis Klasse 3: & bis 6 Sitze, Privat-Fahrzeuge, Serien-Karosserie, Ernst Schild-Petri, Solothurn Mercedes Benz Mercedes Benz Frau Robert Steiger, Zürich Packard Packard Alfred Sidler, Luzern , Packard Packard Giovanni Ferrari, Tesserete (Tessin) Ansaldo Ansaldo Paul Ebstein, Paria Talbot Talbot Industrie-Fahrzeuge, Serien-Karosserie. Walter Lienhard, Kriens Nash Nash Walter Lienhard, Kriens Nash Naih b. mit beweglichem Verdeck. 3 bis 4 Sitze, Privat-Fahrzeuge, Sptzial-Karosserie. Eugen Berli, Basel Gebr. Etter, Zug Dir. Jul. Haab Ruckstuhl A., Luzern Koch Söhne, Luzern Dr. R. Simon-Sarasin, St-Blaise Klasse 3: 5 Albert Goy, Geneve A. & E. Hess, Solothurn Oberschmierung bedeutet Motorpflege! IMCetg-xxot Franz Koch, Luzern VALVOLINE OEL A.-G. SONNENQUAI 3 ZÜRICH Martini Ansaldo Industrie-Fahrzeuge, Spezial-Karosserie. Martini Reinbold & Christa Chiattone, Lugano Egli, Basel Delage Ä. Ruckstuhl, Luzern Industrie-Fahrzeuge, Serien-Karosserie. Fiat Fiat Martini K. Baur, Stuttgart bis 6 Sitze, Industrie-Fahrzeuge, Spezial-Karosserie. Delage Broux, Paris Martini Hess, Solothurn Industrie-Fahrzeuge, Serien-Karosserie. Packard Packard Spezlal-Preise: und Steinen, da und dort markante Gesichter, die sich tief einprägen. Nach der durch Herrn Präsident Bucher vorgenommenen Verlesung der Preisverteilung, die mit Applaus aufgenommen wird, rhythmisiert der Jazz die elegante Ballgesellschaft; man tanzt durch alle Schlager und Melodien von heute, parliert voll ungeheurer Sachkenntnis von Automobilen, repetiert alles von der verflossenen Schönheitskonkurrenz, und es ist sehr spät, bis sich der Saal lichtet und müde Füsse langsam über die Hotelgänge streifen. Die Organisation. Die steigende Zahl von Anmeldungen hat bewiesen, dass die Luzerner Schönheitskonkurrenzen Anklang gefunden haben. Die diesjährige Organisation bewältigte wieder vorzüglich die grossen Vorarbeiten. Zu dem Erfolg der gritten Schönheitskonkurrenz darf dem Komitee gratuliert werden, insbesondere dem Präsidenten, Herrn 0. J. Bucher. Mit. der Luzerner Schönheitsschau wird vor den Fremden bewiesen, dass auch unser Land grosses Interesse an ; automobilistischen Dingen hat, und nicht zuletzt wird immer wieder aufs neue die Qualitätsarbeit unserer Karosseriefabrikanten einer grossen Oeffentlichkeit vorgeführt. Der Presse gegenüber war man sehr behilflich, und die ausserordentliche Zuverlässigkeit, der man hier begegnet, muss lobend erwähnt werden. Nachstehend die Herren, die alle sich voll für den Anlass einsetzten: Organisationskomitee: Präsident: Herr G. J. Bucher. Mitglieder: Herr Otto Dreyer, Herr Dr. 0. Hübscher, Herr Dr. Alb. Riedweg, Herr Alois Zwyer. Preisgericht: Die Herren: Traugott Walser, Präsident der Sektion St. Gallen-Appenzell des A.C.S.. Herisau; Otto Kofmehl, Präsident der Sektion Solothurn des A.C.S., Solothurn; Direktor H. Wächter. Winterthur; Fr. Christen, Ingenieur, Zürich; Otto Dreyer, dipl. Architekt, Luzern; Dr. Max Schmid, Basel; Bernhard Becker, Wattwil, mb. Klagen wegen Autoraserei in Graubunden. Im Bündner Grossen Rat und auch in der Presse wurde geklagt wegen Autoraserei im Kanton, welche die Bauern oft schwer gefährden würden. Im Grossen Rat wünschte man eine strengere Kontrolle der Autos. Den Klagen wurde entgegengehalten, dass man polizeilich innerhalb der Gemeinden mit allen Mitteln für anständiges Fahren sorge. Ausserhalb des Gemeindebannes sei di« Aufstellung von besondern Vorschriften nicht ohne weiteres zu vollziehen. Tatsächlich würden sich im Kanton Graubünden verhält- •nistnässig -wenig Autounfälle ereignen, was zu Gunsten der Automobilisten spreche. Die Strasse gehöre heute nun einmal in erster Linie dem Auto, und mit dem Spiel- und Vergnügungsplatz sei es vorbei. -oU-