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E_1930_Zeitung_Nr.064

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1930

1930 — N* «* Auto-Occasion s A-G ZÜRICH - BADENERSTR.-STADTQHENZE TELEPHON UTO 60.10 Jedermann seinen Typ! AMILCAR AUSTRO DAIMLER BENZ BUICK CADILLAC CHANDLER CHEVROLET CITROEN DELAGE DIATTO DODGE DONNET-ZEDEL ESSEX F. N. FIAT HORCH HOTCHKISS MATH IS MERCEDES MINERVA OAKLAND OPEL PAIGE PAIGE-JEWETT PANHARD-LEVASSOR RENAULT SALMSON STEYR STOEWER STUDEBACKER TALBOT VICTORY WILLYS KNIGTH 1800 m 2 AUSSTELLUNGSRAUM. VOLLSTÄNDIG UNVERBINDLICHE, FREIE BESICHTIGUNG. reparieren prompt mir. Glßsürechl & Co.. Bern Kirchenfeld Helvetlastrasse 17 Telephon Bollwerk 18.97 Jeder verloren gegangene Schlüssel •wird innert kürzester Frist ersetzt. Sie brauchen mir nur die Schlüsselnummer telef. oder schriftlich mitzuteilen. Wenn Sie mit dem Wagen vorbeikommen, können Sie auf den fertigen Schlüssel warten. Fachmännische und prompte Erledigung sämtlicher Schlossund Schlüsselreparaturen. A. Kusterer, Zürich 8 Zimmergasse 8. Tel. H. 29.49 Zu kaufen gesucht CHEVROLET ;egen Barzahlung. (Es kommt nur reelle Occasion in r rage.) Offerten an Dal Baieon, Schaffhausen. Günstige Occasionen 134-Tonnenmaschinell und iusserlich gut hergerichtet. Cabriolet-Allwetter 2-4plätzig Fr. 3000.— METALLURGIQUE, 11 St.-PS. Fr. 3500.— 0. M., 8 Steuer-PS. 8337 Fr. 8500.— MARTINI, 22 Steuer-PS. Fr. 8500.— MERCEDES-BENZ, 10 St.-PS. Ausführliche Angebote und Probefahrt d^ I Basel Spalfisile i Aitiowgtoi Uesbcrgerstrasse 15 E. SchwarZ Telephon B. 66.13 Schöne, helle, geheizte Räume. Modern eingerichtete Werkstätten. Peugeot-Vertretung für den Kanton Bern. Platz für 80 Wagen. Einzige Grossgarage im Kirchenfeld. uarase m. Spezial- Reparatur-Werkstätte. Garage dlrcn hinter dem Bärenjrabro Einstellhalle Rep&raturen - Benzin und Oele. - Telephon Ch. 46 54 E. Meyer •fc Sohn, Bärengraben 6 CEBR.CEISEB thAKGEHTKAl ß Unser Stolz: Zufriedene Kunden BERN: Grand Garage Burgernziel ttwil Telephon 105. Lanz Üi Co. Bern Biel nur unterer Quai 10 CHAUFFEUR-SCHULE Sp ez .-ßep.-Werkstätt e Revisionen Good-Year-Stock Autoboxen Bigler, Seiler &. Cie. Tel. 190 vorm. C. Boss E. SCHMID Eeparätur-Werkstätte, Auto-Service GARAGE DU LAG Meiringen Telephon 23.78 Erfolg werden Sie haben bei sofortiger Bestellung eines solchen Feldes. Giiches Haüwag sind erstklassig MERCEDES-BENZ-AUTOMOBIL A.-G., ZÜRICH, Badenerstrasse 119. Tel. Uto 16.93. Mitten m der Fahrsaison Aus Hunderten von Gründen kann man jetzt jeden Tag in die Lage kommen, den Eigentümer fremder Wagen ermitteln zu müssen. In dem in der kantonalen Nummernfolge geführten Besitzerverzeichnis des Schweiz, Äutomobilkalenders 1930 finden Sie riit einem Griff, einem Blick Name, Beruf und Domizil jedes Wagenbesitzers. Deshalb wird dieses Buch jetzt in fast jedem «Wagen mitgeführt. Durch Zufall ist soeben noch ein kleiner Posten der schon im Januar vergriffen gewesenen Ausgabe 1930 frei geworden. Er wird zum Preise von Fr. 7.50 in der Reihenfolge des Bestelleinganges per Nachnahme versandt. Abonnenten 20°/, Rabatt. Verlag Automobil-Revue Zürich Bern Genf Mit Bezug auf die Publikation der Agentur R.C. Bergougnan, Zürich, „Nicht bluffen lassen" in No.42 der Äutomobilrevue und unter Hinweis auf die Erwiderung der Societä Italiana Pirelli in Mailand in No. 45 der genannten Fachzeitung, erklärt die Agentur R. C. Bergougnan, dass sie nicht beabsichtigt hat, den Wert des Luftkammer-Reifens „Pirelli" herabzusetzen. Sie erklärt des weiteren, dass die in dem betreffenden Inserat von ihr gemachten technischen Angaben nicht den Zweck hatten, die Konstruktion des Pirelli-Reifens anzutasten, sondern lediglich dazu bestimmt waren, eine Aufklärung über die Bauart des Bergougnan- Reifens zu geben. Die Agentur R'. C Bergougnan stellt ferner fest, dass bei den vom Verband Schweiz. Motorlastwagen-Besitzer veranlassten „schweizerischen Untersuchungen der Bereifungen an Motorlastwagen", auf die sie sich in der besagten Publikation beruft, die Luftkammer-Reifen „Pirelli" nicht vertreten waren. Auf Grund dieser Erklärungen der Agentur R. C. Bergougnan verzichtet die Societä Italiana Pirelli in Mailand ihrerseits auf die Fortsetzung der gegen die Agentur R. C. Bergougnan eingeleiteten gerichtlichen Schritte. Zürich und Mailand, den 26. Juli 1930. gez. R. C. Bergougnan, Zürich, gez. Societä Italiana Pirelli, Mailand. Y7 A_1 _ _ A ^~^2m^2^&'^^lZj%v* Tft^** A^ .J PII.KJ. . Tj»TX/n7Aa A _ß Ttallo«c»ha RucHrlnicVorpi nnri Wfumersr.hn Verlacsanstalt. Bern.

K» 64 III. Blatt BERN, 29. Juli 1930 Automobil drnn« Rundschau Eine neue Benzolsynthese. Dr. E. Die Herstellung künstlicher Leichtöle, insbesondere von Benzol aus Kohle, unter Verwendung von Katalysatoren, d. h. Substanzen, welche chemische Veränderungen allein durch ihre Anwesenheit im Keaktionsraume bedingen, bei hohem Druck (Verfahren Bergius), bei gewöhnlichem Druck (Benzinsynthese von Fischer und Tropsch) usw. darf als bekannt vorausgesetzt werden. Ihnen allein ist in gewissem Masse die Schwierigkeit eigen, die Katalysatoren vor der Vergiftung zu schützen. Man hat wohl schon Wege gefunden, die Vergiftung der Katalysatoren weitgehend zu verhindern, aber wesentlich einfacher wäre es, wenn man auf diese empfindlichen Reaktionsüberträger völlig verzichten könnte. Den beiden Forschern Franz Fischer und Helmut Pichler ist es in der Tat gelungen, '• einen Weg zur Herstellung von künstlichem Benzol ausfindig zu machen, der bei gewöhnlichem Druck und ohne Katalysatoren aus Methan, resp. Koksofengas das Benzol zu erreichen erlaubt. Die neue Benzolsynthese ist ebenso originell wie einfach. Sie baut auf der von Berthelot (1860) gemachten Beobachtung auf, dass Methan durch glühende Röhren geleitet, gewisse Mengen von Benzol liefert. Die Reaktion findet aber eine Grenze, weil bei Temperaturen über 900 Grad das Methan sich völlig in Kohlenstoff und Wasserstoff zerlegt. Man macht seit langer Zeit von dieser Kenntnis Gebrauch, indem man auf diese Weise sehr reinen Russ herstellt. Fischer und Pichler haben nun festgestellt, dass dieser Zerfall des Methans verhindert werden kann, wenn man das Gas mit einer hohen Strömungsgeschwindigkeit durch die glühenden Röhren leitet. Die Versuche zeigten, dass bis etwa 900 Grad ein grosser Teil des Methans unverändert durch das glühende, Rohr streicht. Bei rund 1000 Grad treten weisse Benzolnebel auf, die gelb und braun werden, um bei höherer Temperatur durch dicke schwarze Russwolken verdrängt su werden. Kurz vor der Entstehung der Russwolken ist die maximale Ausbeute an Benzol möglich. Nc6i III. Blatt BERN, 29. Juli 1930 Im Gegensatz zu den an die.Verwendung der Anwendung hoher Motortourenzahlen und Zollmland hergestellten Treibstoffmengen vor. von Katalysatoren geknüpften Benzolsyn- der Leichtmetallkolben. Ebenfalls mit der er- Für die nächsten beiden Rechnungsjahre soll thesen, vermeidet man bei der Fischer- höhten Motortourenzahl, zum Teil aber auch die Pflichtmenge 3 Prozent bezw. 3,5 Pro- Pichler'schen Methode Metallrohre, da sie mit der erhöhten Kompression, hängt wohl zent nicht überschreiten. Gehen im zweiten leicht katalytisch wirkend, die Russbildung die Zunahme der Ventildefekte und der oder dritten Jahre die Spirituspreise herunbefordern. Leere Rohre aus feuerfestem Ton, Schmierungsstörungen zusammen. Deutlich ter, so kann sich der Spiritusanteil auf 3,5 Porzellan' usw. haben sich als brauchbar in abgenommen haben jedoch die Störungen am bezw. 4 Prozent erhöhen. Entsprechend den diesem,Falle,erwiesen. Die beiden Forscher Differential und Winkelantrieb, an der Vor- Verhältnissen, wie sie technisch erprobt sind, haben auch die obere Grenze der Benzolbil- derachse und Lenkung, an den Rädern und sind genaue Prozentsätze der Beimischung düng ermittelt. Bei Temperaturen, die über Federn und vor allem die Störungen, die auf von Spiritus zu Brennstoffen festgesetzt. Da 1300 Grad liegen, während die Zeit der Er- Unfälle zurückzuführen waren. die Beimischung von Spiritus in dem bisher hitzung auf ein Tausendstel Sekunde ver- Einem aufmerksamen Betrachter wird auf- schon von der Reichskraftsprit Q. m. b. H. ringert wurde, entstand hierbei an Stelle f a H e n, dass der Prozentanteil von Vergaser- vertriebenen Monopolin 25 Prozent beträgt, von Benzol Azetylen. Man hat es also der- Störungen unwahrscheinlich klein figuriert, darf man annehmen, dass sich der vorgegestalt völlig in der Hand, die Benzolge- Praktisch dürfte er allerdings bedeutend schrieben© Beimischungssatz auf etwa derwinnung zu regeln. grösser sein. Da aber in den meisten Fällen selben Höhe bewegt, also 1 wahrscheinlich Die neue Benzolsynthese besitzt eine solche Störungen leicht vom Fahrer behoben zwischen 20 und 30 Prozent liegen dürfte, weitumfassende Bedeutung. Benzol ist ein werden können und auch behöben werden, Ein Beimischungszwang in der Höhe der Ab- Produkt, das als Triebstoff für die Motoren mussxen mussten sie sie aer der Statistik sratistiK entgehen. entgegen. m. m. '" nahmepflicht von 2,5 Prozent auf den gesaman Stelle von Benzin steigende Bedeutung Störungsquellen Störungsquellen am am Automobil Automobil und und propro- ten Betriebsstoff kommt aus technischen besitzt. Da man zudem aus verschiedenen zentuale Häufigkeit der Störungen , Gründen nicht in Frage. :-: zentuale Häufigkeit der Störungen : technischen Prozessen über ungeheure Men- Gruppe Motor: 1926 1927 1928 1929 P.„ „,, .... . ,„.. . gen ungenutzten Methans verfügt, soweit Gruppe Zündung Motor: 1926 22.5 1927 21.0 1928 22.7 20.3 1929 T L i? net f^r Zündung 22.5 21.0 22.7 20.3 Praktischer Auto-Staubsauger. dieses nicht als Erdgas dem Boden enfc Vergasung 2.5 2.6 2.6 2.6 2.6In Deutschland wurde ein Staubsauger geströmt, so lässt die Benzolsynthese von Zylinder, Kolben 8.0 10.2 10.5 10.9 10.9 • schaffen, der sich von den bisher bekannten Fischer und Pichler ungeahnte Möglichkeiten Steuerung vST* 0.90 9 0.7 il Ö.4 1406 16 ff 12^ ^e*Hch unterscheidet Wohl ist ei« erwarten. " ,-' Schmierung Ventile 2.3 0.9 2.7 1.4 2.5 1.4 1.5 sil Mundstück und ein langer Metallschlauch Schmierung 2.3 2.7 2.53.1 fr Wasserkühlung 1.7 l.i 1.1 2.2 3.1 3.1 vorhanden, aber der Hilfsmotor und der rie- Statistik der Störungsursachen. Der eng- Kurbelwelle 0.5 0.5 0.5 0.4senhafte Staubbeutel fehlen vollkommen. Der tische Royal Automobile Club hat soeben Nicht Sir angegeben 5 * 6 neue " öS 6.6 nt 6.4 5.8 in 6.1 ?o staubsau ser braucht deshalb niemals Anlasser 0.6 0.9 1.0 1.0 seine diesjährige Statistik der Störungsursa- Uebertragung, Uebertragung, Bremsen: Bremsen: entleert_ zu werden und der empfindlich© chen von Automobilen herausgebracht. Wie * Kupplung 4.4 4.9 5.1 5.9 5.9Mechanismus fällt dahin. Die Ausführungsbisher, sind in dieser Statistik nur die Stö- Getriebe 2.8 3.2 2.6 2.4 art ist verblüffend einfach. Die Gebrauchsrungen enthalten, die der Fahrer nicht selbst Kardanwelle g^ 4.6 JJ 4.9 J% 4.1 o 1 0 24.3 r ^ Br&msen 0.3 0.2 0.1 0.2 . zu beheben imstande war. Welcher Art die Hinterachse: un """^ lu^^s. «w Störungen waren und wie sie im Lauf der Differentialwellen 14.0 1| ff f *1| L ??T^ letzten vier Jahre zu- oder abgenommen ha- 5i? fe " ntial 12.6 . ,_ i- 2 13.6 13.8 *•* • °- 7 14.0 Differential 1.2 1.4 .0.7 0.9°- 9 11 I 8 I A Winkelantrieb 1.2 0.7 1.0 0.8 ben, zeigt die untenstehende Tabelle. ! JSSSft«*«, Vorderachse, Lenkung ü 4.3 3.1 3.3° 3.3 I! 2.4 = J Ij(J Mk Numerisch den grössten Anteil an Störun- Räder, Fedem 5.9 4.1 4.2 4.5 4.5 1 I'' i, -le=- -•••=mMff I gen ergibt mit 20,3 Prozent immer noch die Beleuchtung 2.1 2.2 2.0 2.42 4 Tl T> ^^fifill UnfalIe Unfälle 14.1 14.2 13.5 12.6 Zündung. Immerhin ist die Zündung gegen- 13,5 ^ , 1 .. • =f= fM über früher etwas zuverlässiger geworden. 100 ° 100 ° 100 -° 100 °. ^ A >J tiilgf Den zweitgrössten Prozentsatz stellen mit Der Spiritus-Beimischungszwang bei Auto- V\\ / frS laüff 14 Prozent die Defekte von Differentialwel- mobilbreiinstoffen. Die Ausführungsbestim- \\\ / / AlLllßiSn len. Dass hier gegenüber früher eine Zunah- mungen zu dem Ermächtigungsgesetz über 1 j I \J j / A |^^^ fflro) me zu verzeichnen ist, hängt zweifellos mit zwangsweise Beimischung von Spiritus zu J J L^. , > 4 I h \wj&^ mm den stark gesteigerten Motorleistungen und Brennstoffen sind nunmehr vom deutschen //y^^x^mm jLJi^^\_